Das Auswärtsspiel des IGR-Bundesligateams der Herren gegen die SG Eldagser Falcons am 24. Oktober fällt aus, das gegnerische Team hat zur Zeit kein einsatzbereites Team zur Verfügung. Das Spiel der IGR-Bundesligistinnen gegen den SC Bison Calenberg findet wie geplant in der Sporthalle der Grundschule Eldagsen statt. Anpfiff am 24. Oktober 2020 ist um 17 Uhr.
Sperrmüllladung eines Müllwagens gerät in Brand und wird durch die Feuerwehr Mettmann gelöscht. Es wurden keine Personen verletzt.
Am 25.11.2020 um 13:20h wurde die Feuerwehr Mettmann mit dem Alarmstichwort „KFZ groß“ auf die Haydnstraße alarmiert. Dort war der Inhalt eines Sperrmüllwagens in Brand geraten. Die Ladung des Sperrmüllwagens wurde durch den Fahrer des Müllwagens abgekippt und im Anschluss durch die Feuerwehr abgelöscht.
Der abgelöschte Sperrmüll wurde, durch die parallel alarmierten Mitarbeiter des Baubetriebshofs, mittels Radlader aufgenommen und mit einem Container abtransportiert. Die Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt unbekannt.
Nach ca. einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden. Die Feuerwehrt Mettmann war mit insgesamt 5 Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften vor Ort.
Die brennende Ladung. Foto: Feuerwehr Mettmann
Die brennende Ladung. Foto: Feuerwehr Mettmann
Die verrauchte Einsatzstelle. Foto: Feuerwehr Mettmann
Die Neuordnung von Rostocks Unterwelt, das fragile Verhältnis zwischen den Kommissaren Katrin König (Anneke Kim Sarnau) und Alexander Bukow (Charly Hübner), dazu ein Mord in der Musikerszene – im neuen NDR „Polizeiruf 110“ aus der Ostseestadt laufen viele Fäden zusammen. Regisseur Eoin Moore, der die Charaktere der Reihe mit erdacht hat, inszeniert den Krimi bis zum 9. Dezember in Rostock und Hamburg. Gemeinsam mit Anika Wangard schrieb er auch das Drehbuch. Die Folge „Der Falke“ wird voraussichtlich im kommenden Jahr im Ersten und der ARD Mediathek zu sehen sein.
Zum Inhalt des NDR Polizeirufs 110
Titolew (Alexandru Cirneala), Inhaber eines Musikclubs, ist während eines Live-Konzerts ermordet worden. Verdächtig ist unter anderen der bekannte Musiker Jo Mennecke (Bela B. Felsenheimer, „Die Ärzte„), den König und Bukow samt Frau Dora (Sithembile Menck) ins Revier bestellen. Nicht nur König und Bukow, sondern auch ihre Teamkollegen Röder (Uwe Preuss), Thiesler (Josef Heynert) und Pöschel (Andreas Guenther) haben mit den Star-Allüren des Musikers alle Hände voll zu tun.
Aber es gibt noch ganz andere Sorgen: Ein alter „Bekannter“ erpresst die Kommissare. Dieses Damokles-Schwert schwebt über ihrer gerade erst begonnenen Liebe. Nichtsdestotrotz haben sie einen Mord aufzuklären und zugleich Ordnung in Rostocks Unterwelt schaffen, denn diese ist nach Veit Bukows Tod quasi kopflos geworden. Und es gibt diverse Aspiranten für diesen Job…
Weitere Infos
Zu den Darstellerinnen und Darstellern zählen zudem Oskar Bökelmann, Aleksandar Jovanovic, Lilith Stangenberg, Alessija Lause und Stefan Lochau.
Produzentin ist Iris Kiefer (filmpool fiction GmbH), ausführende Produzentin: Nikola Bock, Kamera: Florian Foest. Die Redaktion hat Daniela Mussgiller.
Gestern Abend, 24.11.2020, gegen 21:45 Uhr, rückten Beamte der Polizei Solingen zu einem Randalierereinsatz zur Goerdelerstraße Ecke Kasinostraße in Solingen aus.
Sie trafen an der Einsatzörtlichkeit auf eine augenscheinlich alkoholisierte männliche Person, die ihre Personalienangabe verweigerte. Der Randalierer wurde zunehmend aggressiver und ging mit geballten Fäusten auf die Beamten zu. Diese brachten den 41-jährigen Solinger zu Boden und legten ihm Handschellen an. Hierbei trat er mit dem Fuß in Richtung eines Polizisten und traf diesen am Kopf. Außerdem spuckte er fortwährend in Richtung der Ordnungshüter.
Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass der Mann mit einem Haftbefehl gesucht wird. Nach seiner Festnahme musste er auf der Wache eine Blutprobe abgeben. Ihn erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.
Die Beamten blieben unverletzt und konnten ihren Dienst fortsetzen. (weit)
Getrieben von der Idee die Müngstener Brücke, die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands, für Fußgänger zugänglich zu machen und damit eine Brücke zwischen den Trassen und Menschen im Bergischen Land nach Wuppertal, Solingen und Remscheid zu schlagen, wurde in Remscheid der gemeinnützige Verein Bergischer Brückenschlag e.V. gegründet.
Der Verein ist parteiunabhängig. Er setzt sich für die Entwicklung einer Radverkehrsstruktur und ihres Umfeldes und der ergänzenden Nutzung vorhandener Infrastruktur ein. Der Satzungszweck wird besonders erreicht durch Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs durch konsequente Nutzung vorhandener Strukturen unter Berücksichtigung der höchst möglichen Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger. Dazu zählt insbesondere die Verbindung vorhandener Strukturen zu einem städteübergreifenden Verkehrsnetz zwischen Wuppertal, Solingen und Remscheid. Die Verbindung der Gewerbegebiete und der Wohngebiete durch ein Radwegenetz stehen besonders im Fokus, um damit Ökologie und Ökonomie zu verbessern und zum Schutz und zur Pflege von Natur und Landschaft beizutragen. Dies beinhaltet auch die Förderung und Koordination entsprechender regionaler Initiativen.
Gründungsmitglieder vom neuen Verein BErgischer Brückenschlag e.V.: Kai Münnekehoff, Wolfgang Dinger, Gerd Münnekehoff, Dirk Reichert, Dirk Herrmann, Wolfgang Müller, Dr. Bernd Kuznik. Foto: Thomas E. Wunsch
Zweck des Vereins ist auch die Beschaffung von Mitteln für die Verwirklichung von notwendigen Infrastrukturmaßnahmen. Dazu zählen die Bereitstellung eigener und fremder Mittel zur Erfüllung der Vereinsaufgaben, sowie Mitwirkung bei der Verteilung fremder Mittel für diese Zwecke.
Der Bergische Brückenschlag e.V. möchte in Zukunft auch den Stadtverwaltungen und der Politik im Bergischen Städtedreieck als beratender Partner bei Fragen bezüglich des Schutzes und der Pflege von Natur und Landschaft und der Raumordnung, der Landes- und Regionalplanung zur Seite stehen.
Dir Gründungsmitglieder sind, in alphabetischer Reihenfolge: Wolfgang Dinger, Christian Günther (Schriftführer), Dirk Herrmann, Dr. Bernd Kuznik (stellv. Vorsitzender), Wolfgang Müller, Gerd Münnekehoff (Vorsitzender), Kai Münnekehoff (Schatzmeister) und Dirk Reichert.
Der Arbeitsweg der Müngstener Brücke. Foto: Dirk Herrmann
Ende November schickt der Remscheider Verkehrsbetrieb zehn neue Mercedes Citaro C2 Mild Hybrid-Busse – sechs Gelenkbusse und vier Solobusse – ins Remscheider Liniennetz.
„Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf fast 3 Mio. Euro.“, so Prof. Dr. Hoffmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Remscheid GmbH. Der Fuhrpark umfasst dann 20 dieser Busse mit der innovativen Antriebstechnik. Wie schon die letzten fünf Busse, die Ende 2019 angeschafft wurden, haben auch diese den Abbiege- und Notbremsassistenten. „Diese Assistenzsysteme haben sich bei uns gut bewährt.“, erklärt Hoffmann weiter.
Der Abbiegeassistent
Im dichten Stadtverkehr sind Gefahren manchmal nicht vorhersehbar. Der Abbiegeassistent erhöht die Sicherheit ungeschützter Verkehrsteilnehmer erheblich, da er das Fahrpersonal dabei unterstützt, kritische Situationen beim Abbiegen rechtzeitig zu erkennen. Das System arbeitet mehrstufig: In einer ersten Stufe informiert es den/die Fahrer/-in, in einer zweiten Stufe gibt es zusätzlich eine Warnung aus. Befindet sich ein bewegliches Objekt in der seitlichen Überwachungszone, leuchtet in der A-Säule auf der Beifahrerseite eine LED-Leuchte in Dreiecksform gelb auf. Sie lenkt die Aufmerksamkeit intuitiv auf die Situation neben dem Fahrzeug. Zusätzlich erscheint ein Warnhinweis im Zentraldisplay. Falls das Fahrpersonal eine Aktion einleitet oder fortsetzt, die zu einer Kollision führen kann, erfolgt eine zusätzliche Warnung: Die LED-Leuchte blinkt rot mit hoher Leuchtkraft und danach permanent. Hinzu kommt eine Vibrationswarnung am Fahrersitz. Dar-über hinaus warnt der Assistent vor stationären Hindernissen in der Abbiegekurve des Busses und kann zusätzlich die Aufgabe eines Spurwechselassistenten übernehmen. Dabei arbeitet er mit den gleichen Warnstufen. Durch die Warnung mit optischen und akustischen Warnsignalen unterstützt das System, kritische Situationen zu vermeiden.
Der Notbremsassistent
Dieser Assistent reagiert nicht nur auf vorausfahrende und stehende Hindernisse automatisch mit einer Bremsung des Fahrzeugs, sondern warnt das Fahrpersonal auch zusätzlich vor einer Kollision mit sich bewegenden Fußgängern sowie mit stehenden oder fahrenden Objekten und leitet gleichzeitig automatisch eine Teilbremsung ein.
Darüber hinaus verfügen die neuen Busse über weitere Zusatzausstattung, die folgend erläutert werden.
Symbolische Schlüsselübergabe vor den neuen mild-hybriden Linienbussen: Peter A. Seitz, Alexander Kols und Prof. Dr. Thomas Hoffmann (v.l.). Foto: Stadtwerke Remscheid
Trennscheibe für den Fahrerarbeitsplatz
Aufgrund der erhöhten Infektionsgefahr durch COVID-19 werden die Neufahrzeuge ab Werk mit einer sogenannten „Spuckschutzscheibe“ ausgestattet. Hierbei handelt es sich um eine zweifach verspiegelte Glasscheibe, welche die Fahrerinnen und Fahrer vor Infektionen schützt.
Ein kompakter Motor mit 7,7 Liter Hubraum ist in diesen Bussen verbaut und befindet sich stehend im Heck der Busse. Beim Beschleunigen wird dieser Motor durch einen Elektromotor (Mild Hybrid, 14 KW / 220 Nm), unterstützt. Beim Bremsen oder im Schubbetrieb arbeitet der Elektromotor als Generator und speichert den so gewonnen Strom kurzzeitig in Kondensatoren, den so genannten Mild Hybrid Storages (MHS). Diese gespeicherte Energie wird beim Beschleunigen wieder-verwendet. Nach unseren Erfahrungen lassen sich dadurch bis zu 15 Prozent Sprit einsparen. Ebenfalls für Spriteinsparungen sorgt die intelligente Eco-Lenkung, welche nur bei Bedarf aktiviert wird und eine neu entwickelte reibungsoptimierte Hinterachse. Mild-Hybrid reduziert u.a. auch CO2 und NOx.
Eine zusätzliche Sondernutzungsfläche bietet mobilitätseingeschränkten Fahrgästen mit Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen genügend Platz. Diese Fläche befindet sich rechts neben der Mitteltür. Dank der Schwenkschiebetür in diesem Bereich, die nach außen entlang des Fahrzeugs öffnet, können bei Nichtnutzung der Sondernutzungsfläche Fahrgäste bequem auf vorhandenen Klappsitzen Platz nehmen.
Alle drei Türen an den neuen Bussen haben im unteren Bereich eine Einstiegskantenmarkierung in Form einer LED-Leiste mit grünen und roten LEDs. Bei geöffneter Tür leuchtet die Leiste grün und wenn sie schließt, leuchte sie rot. Diese optische Illumination zeigt den Fahrgästen, ob ein sicherer Ein- und Ausstieg möglich ist. Darüber hinaus werden Fahrgäste ca. zwei Sekunden vor der Türschließung durch einen Piepton aufmerksam gemacht.
USB-Doppel-Ladesteckdosen an den Haltestangen und kostenloses WLAN an Bord bieten den Fahrgästen zusätzlichen Komfort. „Insgesamt sind dann 26 Busse aus unserem Fuhrpark mit WLAN ausgestattet“, erläutert Hoffmann weiter. Bei der Matrixanzeige, die im Außenbereich für die Darstellung der Liniennummer und des Fahrziels zuständig ist, kommt reine LED-Technik zum Einsatz, die auch bei eingeschränktem Sehvermögen dank der amberfarbigen Anzeige dafür sorgt, dass Ziffern und Schriftzüge gut erkennbar sind.
Noch im Februar 2020 schien es fast ausgemacht, dass Armin Laschet der nächste CDU-Vorsitzende sein würde – und damit womöglich auch deutscher Bundeskanzler. Doch die Corona-Pandemie veränderte vieles: fahrige Fernsehauftritte, die Debatte um die Heinsberg-Studie oder der ungeschickte Umgang mit dem Tönnies-Skandal. Laschet wurde zum Lieblingsobjekt von Häme, Kritik und Spott. Währenddessen baute sich Konkurrent Markus Söder ein Image als entschlossener Entscheider auf und wurde immer populärer. Scheitert Armin Laschet kurz vor dem großen Ziel? Das ist die politische Frage dieses Herbstes vor dem CDU-Parteitag Anfang Dezember 2020.
Aber wer ist dieser Mann, der im kommenden Jahr ins Kanzleramt einziehen will? Wie will er die Behauptung widerlegen, er habe kein Kanzlerformat? „Spiegel“-Journalist Markus Feldenkirchen hat Armin Laschet in dieser spannenden Zeit begleitet und ist ihm dabei ungewöhnlich nahe gekommen. Ob beim Wahlkampf um den CDU-Vorsitz, bei Besprechungen mit seinen Beratern oder in privaten Momenten – Feldenkirchen ist dabei. Er trifft politische Weggefährten und Kontrahenten, die ihre differenzierte Sicht auf den Rheinländer schildern. Durch Feldenkirchens feine Beobachtungsgabe und die Bereitschaft Laschets, sich beobachten zu lassen, erhält der Zuschauer einen intimen Einblick in Laschets Leben.
Am Ende der Begleitung kommt es dann zur Konfrontation: Beim letzten Treffen mit Feldenkirchen schaut sich Laschet die fertigen Filme an. Er sieht, wie ihn Feldenkirchen eingeordnet und welche Verhaltensweisen, Widersprüche, Eigenarten, Liebenswürdigkeiten und vielleicht auch Peinlichkeiten er erkannt hat. Laschet bekommt aber auch die Chance, Stellung zu beziehen und Feldenkirchens Urteil zu kritisieren. Das Porträt ist nicht abgeschlossen, es kann hinterfragt werden.
Ein Mercedes ging am frühen Montagmorgen (23. November) in der Homburger Straße in Waldbröl in Flammen auf – die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.
Gegen 04.30 Uhr waren Anwohner durch einen lauten Knall aufgeschreckt und hatten einen brennenden Mercedes entdeckt. Die Feuerwehr konnte das Übergreifen des Feuers auf einen benachbart stehenden Wagen verhindern; durch die große Hitze entstand aber auch an diesem ein hoher Schaden. Der Mercedes selbst brannte zum großen Teil aus und hat nur noch Schrottwert. Brandermittler konnten inzwischen ermitteln, dass der Mercedes an zwei Stellen in Brand gesetzt worden ist. Die Polizei sucht nach Zeugen, die im Bereich des Brandortes verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Hinweise
Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.
Die Kriminalpolizei Gummersbach sucht nach den Eigentümern von Werkzeugmaschinen, die am vergangenen Donnerstag (19. November) im Rahmen einer Durchsuchung sichergestellt worden sind. Es handelt sich um Akkuwerkzeuge der Marke Metabo, an denen die Individualnummern jeweils entfernt wurden. Da es sich bei den Geräten um Diebesgut handeln dürfte, sucht die Kriminalpolizei nach den rechtmäßigen Eigentümern.
Erkennen Sie diese Maschinen wieder? Das Kriminalkommissariat Gummersbach sucht nach den ehemaligen Besitzenden. Foto: Polizei Oberberg
Erkennen Sie diese Maschinen wieder? Das Kriminalkommissariat Gummersbach sucht nach den ehemaligen Besitzenden. Foto: Polizei Oberberg
Hinweise
Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.
In zwei Fällen ermittelt die Kriminalpolizei Gummersbach gegen drei Männer aus Dortmund, die am 12. und 13. November an zwei Häusern die Dachrinnen erneuert haben und nach getaner Arbeit mit deutlich überhöhte Geldforderungen stellten. In beiden Fällen waren die Tatverdächtigen mit einem weißen Mercedes-Lieferwagen aus dem Landkreis Unna vorgefahren und hatten den Hauseigentümern ungefragt ein Angebot zur Erneuerung der Dachrinnen unterbreitet.
Ein 73-Jähriger aus Waldbröl war von dem Angebot angetan, wollte dies aber zunächst in schriftlicher Form haben. Dessen ungeachtet begannen die Männer einfach mit den Arbeiten, um nach deren Abschluss eine deutlich vom ursprünglichen Angebot abweichende Rechnung zu präsentieren. Als Rechnung stellten die Männer einen handgeschriebenen Zettel ohne jegliche Firmendaten aus.
Ähnlich erging es einem 52-jährigen Reichshofer, der statt der vereinbarten 300 Euro plötzlich das Vierfache bezahlen sollte. Der Mann rief die Polizei, so dass die Personalien der Tatverdächtigen festgestellt werden konnten. Nach bisherigem Ermittlungsstand haben die Männer auch kein entsprechendes Gewerbe angemeldet.
Reisende Handwerker, die ungefragt ihre Arbeit anbieten, sind sehr oft ohne eine entsprechende Erlaubnis unterwegs. Vermeintlich gute Preise entpuppen sich beim Vergleich mit regionalen Handwerksbetrieben sehr oft als deutlich zu hoch. Daher sollte im Bedarfsfall mindestens ein Vergleichsangebot eingeholt werden; ein seriöser Handwerksbetrieb wird sich auf einen Angebotsvergleich einlassen. Neben überhöhten Preisen zahlen die Kunden auch mit der Gefahr unsachgemäß ausgeführter Arbeiten und haben bei nicht eingetragenen Betrieben keine Möglichkeit eine Gewährleistung einzufordern oder den Klageweg zu bestreiten.
Lockdown auch beim Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Velbert.
Vor dem Hintergrund der Pandemie findet erstmalig seit Jahrzehnten das Traditionskonzert des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr am 3. Advent in der jeweiligen Kulturspielstätte der Stadt Velbert nicht statt. „Die letzte Probe in unserem Probenraum in der Hauptfeuerwache an der Kopernikusstraße hatten wir am 6. März 2020“, sagt Norbert Albrecht, Zugführer des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Velbert.
Gemeinsam mit Dirigent Armin Jakobi hat der Vorstand nach den ersten Lockerungen im Frühjahr wiederholt neue und aktualisierte Konzepte entwickelt, um unter Beachtung der Vorgaben der Corona-Schutzverordnung musizieren zu können. Im Sommer fanden Außenproben auf dem Hof eines befreundeten Landwirts statt. Nachdem es wetter- und jahreszeitbedingt dort nicht mehr möglich war, probte der Musikzug bis Anfang Oktober in den Fahrzeughallen der Feuerwehr in Neviges und Langenberg.
Feuerwehr hat Vorbildfunktion
„In der Pandemie ist die Erhaltung der Einsatzbereitschaft und die Gesundheit aller Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Velbert, wozu auch der Musikzug gehört, das oberstes Handlungskriterium“, so der Leiter der Feuerwehr, Frank Kapuzinski. „Die Feuerwehr ist in Sachen Corona sehr sensibel und legt alle Schutzvorgaben bewusst streng aus. Die Feuerwehr und ihre Mitglieder haben hier Vorbildfunktion“, bestätigt Norbert Albrecht.
Dass die Chancen zur Ausrichtung des alljährlichen Konzerts am 3. Adventswochenende im Laufe des Jahres immer geringer wurden, musste der Musikzug schweren Herzens akzeptieren. Die Pandemiebedingungen hätten nur eine sehr begrenzte Zuschauerzahl im Langenberger Bürgerhaus erlaubt. Auf der Bühne selbst hätten unter Einhaltung der Mindestabstände nur ca. 20 Musiker Platz gefunden. Nach aktuellem Stand sind die Konzerte im Bürgerhaus verboten. „Unsere Fans sind vom Musikzug einen gewissen Standard und eine bestimmte Qualität mit entsprechender Personenstärke gewohnt. Dies hätten wir unter den aktuellen Bedingungen nicht sicherstellen können“, bedauert Armin Jakobi. Die Musikerinnen und Musiker des Musikzuges Velbert haben die Einschränkungen akzeptiert und wollen ihre und die Gesundheit der anderen schützen. Alle hoffen auf eine baldige, aber sichere Besserung der Lage.
„Wichtig ist, dass wir alle bei der Stange bleiben und die Geduld nicht verlieren“, so nochmals Albrecht abschließend. „Wir stehen im regelmäßigen Kontakt über Chatgruppen, per E-Mail sowie durch Videokonferenzen. Wo sonst freitags die Probe stattfindet, wird jetzt ein Wochenbrief mit Informationen über die aktuelle Lage und Neuigkeiten aus dem Musikzug digital versendet.“
Wer in dieser Zeit vielleicht wieder sein Instrument und Talent entdeckt, ist im Musikzug immer herzlich willkommen. Es bleibt alles beim Alten, nur aktuell ruht der Probenbetrieb.
Drei Kleinbrände beschäftigten die Hattinger Feuerwehr am gestrigen Samstagabend. Zuerst brannte um 19.25 Uhr eine ca. 1 qm große Grünfläche an der August-Bebel-Straße. Eine Stunde später mussten die Einsatzkräfte zwei brennende Papierkörbe am Busbahnhof löschen.
Die Feuerwehr Hattingen hatte Samstagabend mehrere Einsätze in der Hattinger Innenstadt. Foto: Jens Herkströter
Um 21.17 Uhr rückte der hauptamtliche Löschzug zur Schulstraße aus. Unterhalb einer Außentreppe des Bürgerzentrums Holschentor brannte der Inhalt von zwei Müllcontainern. Der Brand wurde zunächst mit einem C-Rohr gelöscht. Im Anschluss fluteten die Einsatzkräfte die Behälter mit Löschschaum. Dank des schnellen Eingreifens konnte ein Übergreifen auf das Gebäude verhindert werden.
Der Sportbund Remscheid startet ab Mittwoch, 25. November 2020, im Rahmen der Initiative #trotzdemSPORT die Aktion: „Sport für mich und Plogging für Remscheid“.
Unter diesem Motto kann man einzeln oder zu zweit, vielleicht auch mit Hund, unter Einhaltung der Corona-Regeln tätig werden. Die Aktion läuft bis zum 3. Dezember. Notwendiges „Werkzeug“ wie Handschuhe und Mülltüten (sponsored by Forstamt Remscheid) erhaltet Ihr beim Sportbund Remscheid in der Jan-Wellem-Straße 29.
Teilnehmen kann man in ganz Remscheid. Hauptaugenmerke liegen auf der eigenen Fitness und dem positiven Nebeneffekt: ein sauberes Remscheid. Motoren dieser Aktion sind die Sportvereine, um deutlich zu zeigen, was Sportvereine alles leisten und leisten können. Den gesammelten Müll bitte per Foto oder Video mit Angabe des Stadtteils/Ortes dokumentieren. Die gesammelten Müllberge können in der Einfahrt des Sportbundes abgegeben werden. Alle Sammelnden erhalten eine Anerkennung; diejenigen, die die größten Müllberge gesammelt haben, werden prämiert.
Markus Heip macht diese Ausgabe von Steph Hoffmanns Podcast „Kultur untereinander“ zu einer Art Bildungsausgabe. Hier erfährt man etwa, dass Schneewittchen sich nie die Nase putzen, aber Michael Jackson sich in den Schritt greifen muss. Das war aber noch bevor der King of Pop laut piepte: „Who did this sound? Who did this sound?“ und Jacko den Heip vom Fleck weg als Soundmeister buchte. Oder auch, dass er mit seiner BMW-Puppe jeden morgen noch vor 9 Uhr über die Belange unserer Stadt philosophiert.
„Junge, Du bist ein Pferd!“, sagte seine Mutter immer, „wenn Du in nen Raum kommst, ist der Raum voll.“ Und darum kann der Markus Heip auch wunderbar improvisieren und ist teilweise sehr kreativ und spontan, besonders da keine Märchen zu Ostern bekannt sind. Für ihn ist die Bühne ein sicherer Ort – ganz im Gegensatz zur ersten Reihe fürs Publikum.
Auf Steph Hoffmanns Fragen „Wieviele Puppen schaffste? Mit wievielen Puppen machste es gleichzeitig?“ antwortete er hingegen ausweichend. Dafür weiß man nun, dass Bier als isotonisches Ausgleichsgetränk nach einer krassen Performance gilt, besonders nach einem vergessenen Bluetooth-Lautsprecher. Und Sie wollen wissen was ein 45-minütiger Toilettengang mit Playback zu tun hat? In dieser neuen Ausgabe erfahren Sie das alles und noch viel mehr. Gute Unterhaltung.