Pilgerwanderung auf dem spanischen Jakobsweg

Nach der großen Resonanz der Vorjahre bieten die Lenneper Pilgerfreunde in Zusammenarbeit mit dem Veranstalter Pilgino auch 2020 wieder eine Pilgerwanderung auf dem spanischen Jakobsweg an. Vom 08. bis 20. September 2020 führt die Wanderung über 197 Km von Najera bis Calzadilla de la Cueza. Das ist die zweite Etappe der Pilgertour, die letztendlich bis nach Santiago de Compostela führt.

Die Tagestouren sind mit einer Länge von jeweils 19 bis 25 Kilometern als einfach bis mittelschwer eingestuft, erfordern aber wegen der Länge und einiger Steigungs- und Gefällstrecken eine gute Kondition und etwas Wandererfahrung. Die Übernachtung erfolgt in Hotels oder Pensionen. Das Gepäck wird von Ort zu Ort befördert, man braucht also nur den Tagesrucksack zu tragen. Gewandert werden kann in der Gruppe, oder je nach Wunsch auch allein oder in Kleingruppen, so dass jeder seinen Wander-Rhythmus finden kann.

Flüge nach Bilbao kommen hinzu

Der Preis beträgt 1.140 Euro (280 Euro Einzelzimmerzuschlag). Er beinhaltet die Transfers vor Ort, Unterkunft und Verpflegung mit Halbpension sowie eine Reisebegleitung, die das Gepäck von Unterkunft zu Unterkunft transportiert und falls notwendig Hilfestellung leistet. Nicht enthalten sind die Flüge nach und von Bilbao. Diese Flüge werden nach Feststehen der Teilnehmerzahl wieder von den Lenneper Pilgerfreunden in Zusammenarbeit mit dem TUI Reisecenter Witting zu Sonderpreisen arrangiert.

Weitere Informationen erhalten Interessierte im Lennep-Laden, Berliner Straße 5, Tel. 02191 – 4 62 59 00 zu den üblichen Öffnungszeiten. Eine Anmeldung ist dort immer dienstags möglich. Informationen aus erster Hand dazu gibt es auch beim Pilgerstammtisch am 5. Februar 2020, der um 19 Uhr im Restaurant Euler, Das Esszimmer, stattfindet. Dort ist auch direkt eine Anmeldung möglich.

SSK Remscheid: Schulranzenparty für Schüler und Eltern

Schulranzenparty in der Stadtsparkasse Remscheid: Zum Start in eine perfekte Schulzeit gehört unter anderem der richtige Tornister. Was Eltern beim Kauf eines Schulranzens wissen und berücksichtigen sollten, erfahren sie auf der 10. Schulranzenparty der Stadtsparkasse Remscheid am Samstag, 1. Februar 2020, im Kundencenter an der Alleestraße.

Von 10 bis 15 Uhr werden unter anderem die neuesten Schulranzen und Rucksack-Modelle
mit Zubehör für Schulanfänger und Schülerinnen und Schüler präsentiert. Die Aussteller
„Die Schatzkiste“ und „Gottlieb Schmidt“ bieten an, sich individuell über die neuesten Modelle zu informieren. Das Probetragen der Ranzen und eine fachkundige Beratung sind dabei natürlich garantiert und selbstverständlich können die gewünschten Schulranzen auch direkt im Kundencenter gekauft werden.

Ranzen, Unterhaltung und Verpflegung

Doch nicht nur die Schulutensilien stehen am 1. Februar im Vordergrund. Auf die Gäste wartet auch ein spannendes und umfangreiches Rahmenprogramm. Die Polizei und die Verkehrswacht Remscheid geben wichtige Tipps für den sicheren Schulweg. Wie wichtig ein
richtig sitzender Ranzen ist, zeigen die Physiotherapeuten von medora. Und unter dem Motto „Kommt und bewegt euch“ präsentiert der Remscheider Sportverein (RSV) gemeinsam mit der OGGS Reinshagen Bewegungsspiele, die nicht nur auf dem Schulhof ausprobiert und gespielt werden können.

Unter dem Motto „Gesundes Frühstück“ zeigt Maike Grimmelt von der Barmer, was in die Frühstücksdose gehört. Für Bewirtung sorgt in diesem Jahr der Line Dance Clubs Maverick e.V. mit einem Muffinstand. Zum 10-jährigen Jubiläum wartet auch noch eine besondere Überraschung auf die kleinen und großen Besucher – „Oh Larry“, der Ballonmeister, tritt mit seiner Ballonshow auf.

WÜSTheatER: Ur-Aufführung im Leibniz-Gymnasium

Aktualisierung: Es wird am Samstag, 25. Januar 2020 ab 15.30 Uhr, auch eine Abendkasse geben. Tickets kosten 10 Euro.

Die neue Theatergruppe von Christian Wüster, das WÜSTheatER, feiert mit Wüsters neuem Stück „Renaissance und Anachronismus“ in der Aula des Leibniz-Gymnasiums in Remscheid-Lüttringhausen Premiere.

Christian Wüster ist der 1. Vorsitzende der Lüttringhauser Volksbühne und Autor zahlreicher Stücke, die dort aufgeführt werden. Darüberhinaus schreibt der Autor auch noch andere Theaterstücke, die mit der Volksbühne nichts gemein haben. Für sein neuestes Stück, ein Drama mit dem etwas sperrigen Titel „Renaissance und Anachronismus“ hat er eine neue Theatergruppe ins Leben gerufen: WÜSTheatER, ein Ensemble, das aus acht Amateurschauspielerinnen und -schauspielern nebst zwei Technikern besteht. Die Premierenaufführung wird am Morgen des 24. Januar für Schülerinnen und Schüler des Leibniz-Gymnasiums im Rahmen einer geschlossenen Veranstaltung stattfinden. Die Öffentlichkeit hat dann einen Tag später, am Samstag, dem 25. Januar um 16 Uhr Gelegenheit, sich das Theaterstück in der Aula des Leibniz-Gymnasiums anzusehen.

Kooperation mit dem Leibniz-Gymnasium

Die ersten Proben vor Ort und in den Kulissen, die von der Kunst-AG des Leibniz-Gymnasiums unter der Leitung von Alla Grabinski entworfen und gebaut wurden, fand am 13. Januar statt.

Auf der Bühne suchen die Schauspielerinnen ihren Platz, der Autor, der gleichzeitig der Regisseur des Stückes ist, spricht mit Medienvertretern, andere Mitglieder des Ensembles sitzen im Zuschauersaal und lernen noch Text, die Techniker stehen parat und beratschlagen, was in welcher Szene zu tun ist, Die Schauspielerinnen und Schauspieler – allesamt Amateure – haben mit den Proben begonnen. Christian Wüster folgt dem Geschehen auf der Bühne hoch aufmerksam, verbessert hier eine Aussprache, verändert dort den Standort eines Schauspielers, kritisiert, lobt, denkt laut. „Nutzt die Bühne“, ruft er, „die Bühne ist groß! Geht hier- und dorthin. Bewegt euch.“ Die Menschen auf der Bühne folgen den Worten, noch zögerlich, aber das wird noch werden. Einer der im Stück handelnden Engel begehrt gegen etwas auf, und Wüster ruft ein begeistertes: „Jawohl! Das richtige Maß an Pampigkeit!“ in den Raum. Alle agieren noch mit Textheften in den Händen, was der Probe etwas selten Kantiges verleiht, nicht uninteressant, aber natürlich nicht im Fluß.

Das Stück „Renaissance und Anachronismus“ spielt im Himmel. Oder im Jenseits. Die beiden Engel Hieronymus und Phillippus (Steph Hoffmann und Livia Strauch) haben eine verantwortungsvolle Aufgabe, denn sie verwalten die Gestorbenen. Gerade klopft wieder ein neuer Sterbefall an das Himmelstor. „Ich bin tot“, sagt dieser. „Ach was!“ kontert ein Engel. „Aber keine Sorge: Jeder Neuzugang wird propper eingewiesen.“ Plötzlich erhöht sich das Arbeitsaufkommen der Engel enorm, so dass die Beiden das Arbeitspensum nicht mehr ordnungsgemäß erledigen können. Sie beschließen zu streiken.

Plötzlicher Richtungswechsel

Und hier verlässt das Stück die eher heitere Stimmung und gerät ohne Grenze hinein ins Drama. Dürfen Engel überhaupt streiken? Und wenn ja, welche Auswirkungen hat dies auf die Menschheit?

In der Folge kommt es zu moralischen und gesellschaftskritischen Äußerungen, die allesamt sehr ernst und nachdrücklich über die Bühne kommen. Mancher Monolog hinterlässt eine dunkle Stelle im Bauch, mancher Denkanstoß lässt das Atmen in die Nähe der Schnappatmung mutieren, manche Äußerungen machen sprachlos.

Eintrittskarten sichern

Mehr soll an dieser Stelle auch gar nicht verraten werden. Besuchen Sie eine der (bisher geplanten) wenigen Aufführungen des Stückes. Sie haben dazu am 25. Januar 2020 Gelegenheit (Karten online bestellen). Die nächste Gelegenheit ergibt sich am Sonntag, den 15. März (Karten online bestellen). „Renaissance und Anachronismus“ wird dann auf Einladung der Aktion Muteinander im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus im Lüttringhauser CVJM-Saal aufgeführt.

Karten im Vorverkauf gibt es online auf www.wüstheater.de, in Isa’s Dorf-Shop (Richthofenstraße 22) und beim Lüttringhauser Anzeiger (Gertenbachstraße 20). Restkarten werden jeweils an der Abendkasse verkauft.

Das letzte Wort hat Christian Wüster. „Nächste Woche ist Probe“, sagt er zu den Schauspielern, „und dann OHNE Textheft.“

ON FIRE #8 – „FAKE MUSE“

Eine komplette Epic-Serie, mehrere Blockbuster und eine Handvoll Dollar, nein, eine Handvoll Western und das alles an einem Abend? Das geht doch nicht!

Doch! Das geht! Bei den Bergischen Symphonikern unter der Leitung von GMD Daniel Huppert im Teo Otto Theater. Die riefen ON FIRE und wir kamen alle und besetzten das Theater bis auf den letzten Platz.

Nach der Erkennungsmelodie der 20th Century FOX ging es sofort in die Vollen mit der Musik der Erfolgsserie Game of Thrones, der Herr der Ringe schloss sich an, Superman folgte sogleich.

Michael Forster hatte einmal mehr die Oboe mit dem Mikro getauscht und führte, unterstützt von Mikki Kekenj so charmant und spritzig durch den Abend, dass er über ein zweites Standbein als Moderator durchaus nachdenken sollte. Dabei blieb auch der Bildungsauftrag nicht auf der Strecke, oder hätten Sie gewusst, dass der Komponist der Herr der Ringe Filme Howard Shore zwar Richard Wagners Leitmotiv-Prinzip folgte, sich aber durchaus von Dvořák inspirieren ließ, als er die Auenland-Musik schuf? Probieren Sie es aus und hören Sie mal in Dvořáks 9. Sinfonie, da gehen Sie in Gedanken mit Frodo durchs grüne Tal.

Mikki Kekenj erfüllte sich selbst einen Traum und spielte das Violin-Solo aus Schindlers Liste und vor meinem geistigen Auge sah ich das kleine Mädchen im roten Mantel, ein wahrhaft bewegender Moment.

Den Schlusspunkt des Abends setzte eine gesangliche Darbietung und dafür musste Remscheid nicht einen Weltstar engagieren, nein, dieser Star kam aus den eigenen Reihen des Orchesters: Velina Nenchev (2. Violine) intonierte „I will always love you“ (Whitney Houston / Bodyguard) so gefühlvoll und gesanglicher Sicherheit, dass es nach dem Schlussakkord keinen mehr auf den Theatersesseln hielt. Minutenlange Standing Ovations waren mehr als verdient.

ON FIRE #9 2020 im Teo Otto Theater

I will always love you, mein wunderbares Teo Otto Theater mit seinen Symphonikern, daher lege ich allen jetzt schon das letzte ON FIRE Konzert in dieser Saison ans Herz: am 5. Juni 2020 (Solingen Konzerthaus) und am 6. Juni 2020 (Teo Otto Theater Remscheid) heißt es „Danzón Cubano“, sichern Sie sich jetzt schon das Ticket an der Kasse vom Teo Otto Theater: Vorverkauf Theaterkasse.

Faire Beschaffung: Fairtrade-Town Remscheid im AK Soziales

Ilka Brehmer, Mitglied der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Town Remscheid und Sprecherin des Arbeitskreis Soziales der Remscheider Grünen (AK Soziales) lud Lars Fastenrath, Fachdienstleister Interne Dienste der Stadt Remscheid, und Sophia Merrem, Eine-Welt-Promotorin für das Bergische Land beim „Forum für soziale Innovation“ und Sprecherin der Steuerungsgruppe ein, um sich mit dem Thema „Faire öffentliche Beschaffung in Remscheid“ auseinanderzusetzen.

Politischer Wille nötig

Das öffentliche Vergaberecht lässt den Kommunen bei der Beschaffung einen weiten Spielraum. Es ist nicht zwingend vorgeschrieben allein nach Preis zu entscheiden, welches Angebot den Zuschlag erhält, es gilt das Wirtschaftlichste Angebot zu nutzen. Die Kriterien dafür können von der Kommune unterschiedlich gewichtet werden. So ist es möglich soziale Aspekte und fairen Handel höher als den Preis zu werten.

Im Rat der Stadt Remscheid wird letztendlich die unterschiedliche Gewichtung festgelegt. Die Steuerungsgruppe der Fairtrade-Town Remscheid setzt sich gerne aktiv für einen hohen Anteil sozialer und fairer Richtlinien bei der Beschaffung ein. Vertreter*innen der Steuerungsgruppe freuen sich über Einladungen in verschiedene Arbeitskreise (auch bei Vereinen, Kirchen, etc.), um über die Vorteile und positiven Hintergründe zu berichten und praktische Tipps zu geben.

Clara Schumann: Unterschätzte Frau und Musikerin

Das 42. Literatur-Café im Flair-Weltladen in der Gertenbachstraße 17 in Lüttringhausen beschäftigte sich mit Clara Schumann.

Die kleine aber beliebte Kulturreihe Literatur-Café fand im Lüttringhauser Flair-Weltladen am 13. Januar zum 42. mal statt. Ein gutes Dutzend Interessierte hatte sich im Weltladen zusammengefunden.

Clara Schumann – Ein Leben für die Musik

Über Clara Schumann existiert eine Menge Literatur, zumeist gut recherchierte Biografien. Johannes Haun, wie gewohnt gut vorbereitet, konzentrierte sich in seinem Vortrag auf das Buch „Clara Schumann – Ein Leben für die Musik“ der Musikwissenschaftlerin Irmgard Knechtges-Obrecht, aus dem er auch lange Abschnitte vorlas.

Clara Schumann war auf dem 100 DM-Schein abgebildet. Bild: Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main, Germany
Clara Schumann war auf dem 100 DM-Schein abgebildet. Bild: Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main, Germany

Clara Schumann – Ältere erinnern sich an die Frau auf dem 100-Mark-Schein – war im 19. Jahrhundert – einer Zeit, in der Frau sein wenig mehr als Kindererziehung und Haushalt bedeutete – weit mehr als die Frau des Komponisten Robert Schumann. Sie war die führende Pianistin ihrer Zeit. Ihre eigenen Kompositionen sind vielfach noch sehr unterschätzt und harren der ungeteilten Aufmerksamkeit von Musikliebhabern. Ihr Piano-Trio in g-moll (op.17) ist ein herausragendes Beispiel für die Sensibilität und der modernen Harmonieauffassung der Komponistin.

Als Pianistin sind von ihr mehr als 1300 Auftritte verbürgt. Bis es allerdings so weit war, musste Clara Schumann (geborene Wieck) einiges in ihrem Leben aushalten. Der Vater entpuppte sich als – sehr wohlwollend formuliert – schwieriger Mensch. Er kontrollierte seine Tochter auf extreme Weise, schrieb für sie, als Carla noch gar nicht des Schreibens fähig war, Tagebuch, schrieb für sie in der Ich-Form und von sich als „der Vater“, wobei er sich bemühte, selbst Claras Mutter nicht gut aussehen zu lassen, verkaufte Bilder seiner Tochter vor den Konzerten und versuchte alles, um Clara als weibliches Wunderkind zu erziehen. Mit 9 Jahren gab Clara ihr erstes Konzert, im Leipziger Gewandhaus, im Jahr 1830, mit 11 Jahren, ihr erstes Solo-Konzert, das mit Begeisterung aufgenommen wurde.

Ihre Verbindung mit Robert Schumann war Friedrich Wieck von Anfang an ein Dorn im Auge. Er versuchte alles, um die Verbindung zu trennen und scheute auch nicht davor zurück, Lügen über Robert in die Welt zu setzen (heute würde man das „Fake News“ nennen) und ihm Alkoholismus zu unterstellen. Das Ganze endete vor Gericht und Friedrich Wieck musste seine „Anschuldigungen“ zurückziehen.

Johannes Haun beschrieb das aufregende Leben von Clara Schumann eindrucksvoll. Foto: Peter Klohs
Johannes Haun beschrieb das aufregende Leben von Clara Schumann eindrucksvoll. Foto: Peter Klohs

Robert Schumanns Schicksal darf tragisch genannt werden. Er starb, geistig zerrüttet, in einer Nervenheilanstalt in Endenich bei Bonn im Alter von 46 Jahren. Clara überlebte ihn um 40 Jahre. Eine Liebschaft mit Johannes Brahms ist verbürgt. Ihre Konzerttätigkeit erstreckte sich bis ins hohe Alter. Sie favorisierte Kompositionen von Mendelssohn Bartholdy, Bach, Schubert und ihrem Mann. Nicht oft spielte sie eigene Werke.

Ihr Klavierkonzert in a-moll (geschrieben im Alter von 14 Jahren, wird von der Musikgeschichte nur langsam in den Rang gehoben, den es verdient. Ihr oben erwähntes Piano-Trio ist kraftvoll und sensibel zu gleichen Teilen, angefüllt mit hinreißenden Melodien und (für die damalige Zeit) mutigen Harmonien. Zur damaligen Zeit wurden Kompositionen von Frauen noch nicht ernst genommen.

Clara Schumann, Pianistin, Komponistin und Mutter von sieben Kindern, erhält im oben erwähnten Buch ein angemessenes Denkmal in literarischer Form. Johannes Haun hat die Entdeckung dieser Frau – und ihrer Musik – im Literatur-Café gebührend vorbereitet.

Kräuter helfen bei Grippe und Erkältung

In die Monate Februar und März fallen die meisten Grippe- und Erkältungserkrankungen. Viele Antibiotika-Präparate haben heutzutage ihre Wirksamkeit verloren.

Doch hier hilft ein Kräuter-Seminar in der Natur-Schule Grund: Frische oder auch getrocknete Kräuter können nämlich auf vielfache Weise helfen. Besonders vorteilhaft ist, wenn wir im Vorjahr Vorräte anlegen konnten. Großartige Helfer gibt es auch unter den ätherischen Ölen. Diese lernen die Teilnehmenden des Workshops mit Kräuterfachfrau Christel Heuer kennen.

Eigenes Bronchialbalsam herstellen

Im praktischen Teil des Workshops mischen die Teilnehmenden ein Nasen-Öl für die „gestresste“ Schnupfennase und einen Bronchialbalsam zum Einreiben.

Der Workshop findet am Montag, 10. Februar 2020, um 19.30 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in 42855 Remscheid-Grund statt. Die Teilnahme kostet 12 Euro zuzüglich einer Materialkostenumlage in Höhe von 4 bis 6 Euro.

Wegen Teilnehmerbegrenzung ist eine Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 6. Februar 2020, unbedingt erforderlich: 02191 3748239 oder info@natur-schule-grund.de

15. Mädchenfußball-Turnier „GIRL-SOCCER“

Am Freitag, 31. Januar 2020, führt der städtische Fachdienst Jugend gemeinsam mit den Kooperationspartnern Fußballkreis Mädchenfußball, SG Hackenberg und 1. FC Klausen unter Beteiligung der Remscheider Schulen und des Fachdienstes Sport und Freizeit zum 15. Mal das Mädchenfußball-Turnier „GIRLS-SOCCER“ in der Sporthalle Neuenkamp durch. Das Turnier steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz.

Neben den Vereinssportlerinnen sind ganz besonders Schul- und Straßenmannschaften dazu eingeladen, beim „GIRLS-SOCCER“ gegeneinander anzutreten. Auch Einzelspielerinnen sind herzlich willkommen und werden vor Ort in bestehende Teams integriert.

Teilnahme schon ab 4 Jahren möglich

Zum zweiten Mal können beim „GIRLS-SOCCER“ auch die 4- bis 6-Jährigen ihr Können unter Beweis stellen und ab 14.30 Uhr am Turnier teilnehmen. Diese Kinder-Mannschaften werden allerdings ausschließlich von Kindertageseinrichtungen gestellt, damit eine Betreuung vor Ort gewährleistet ist.

Von 14.30 bis 17.30 Uhr findet das Turnier der 7- bis 10-Jährigen und der 11- bis 14-Jährigen sowie ein Spaß- und Bewegungsparcours für alle Altersklassen statt. Um 18.30 Uhr startet das Turnier für die 15- bis 18-Jährigen. Während der Spielpausen ist selbstverständlich für ausreichend Getränke und Snacks gesorgt. Mitmachen lohnt sich: Für die ersten drei siegreichen Mannschaften gibt es tolle Preise und eine Urkunde. Und auch Spielerinnen, die keinen Platz auf dem „Treppchen“ ergattern, erhalten als Anerkennung für ihre Leistung einen kleinen Preis mit Urkunde.

Kosten

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Ein herzlicher Dank gilt den Stadtwerken Remscheid, der Lebenshilfe Remscheid, dem H2O Remscheid, der Hudora GmbH (Hugodrom) und dem CineStar Remscheid. Sie unterstützen das Turnier mit Geld- und Sachspenden.

Kontakt

Mehr Informationen und Anmeldebögen gibt es bei der Stadt Remscheid unter der Rufnummer (0 21 91) 16 – 31 63 oder per E-Mail unter elke.mueller3@remscheid.de sowie im Internet unter www.remscheid.de.

Anmeldeschluss

Der Anmeldeschluss per Internet oder E-Mail ist Donnerstag, 30. Januar, um 12 Uhr. Kurzentschlossene können sich am Veranstaltungstag auch noch vor Ort anmelden: für das Turnier der Jüngeren bis 14 Uhr und für das Turnier der Älteren bis 18 Uhr.

Hundertmal 100 Meter schwimmen

SG Remscheid richtet diese besondere Schwimmveranstaltung bereits zum vierten Mal aus. 

Das 100x100m-Schwimmen der SG Remscheid ist eine besondere Trainingsveranstaltung, bei derm es darum geht, zehn Kilometer in vorgegebenen Zeiten (Abgangszeit) zu schwimmen (2:40 Minuten, bzw. 2:10 Minuten pro 100 Meter). Die Abgangszeit ist die Summe aus Schwimmzeit und Pause. Die Pausenlänge wird so von der Schwimmintensität bestimmt. Da in einem 25m-Becken geschwommen wurde, waren also insgesamt 400 Bahnen zu absolvieren.

Zwei Durchgänge

Die SG Remscheid hat das 100x100m-Schwimmen 2020 zum vierten Mal ausgerichtet. Foto: Volker Schröer / www.sg-remscheid.de
Die SG Remscheid hat das 100x100m-Schwimmen 2020 zum vierten Mal ausgerichtet. Foto: Volker Schröer / www.sg-remscheid.de

Es wurde in zwei Durchgängen geschwommen. Um 12 Uhr starteten die Aktiven mit einer Abgangszeit von 2:40 Minuten, um 17 Uhr startete der Durchgang für die Aktiven mit einer Abgangszeit von 2:10 Minuten und schneller. Die Strecke konnte als Einzelschwimmer*in oder im Team mit anderen Personen bewältigt werden. Als Team kann man sich die Strecke untereinander aufteilen. Gegen 21 Uhr hatten alle die 10km-Strecke bewältigt.

Diese besondere Schwimmveranstaltung der SG Remscheid war fast komplett ausgebucht. Foto: Volker Schröer / www.sg-remscheid.de
Diese besondere Schwimmveranstaltung der SG Remscheid war fast komplett ausgebucht. Foto: Volker Schröer / www.sg-remscheid.de

Ein DJ-Team sorgte mit Musik und vielen Lichteffekten für Motivation und Unterhaltung. Alle Schwimmer*innen, die die Herausforderung erfolgreich abgeschlossen haben, als Einzelschwimmer oder im Team, erhielten einen Pokal und ein Veranstaltungs-T-Shirt als Erinnerung.

Glückliche Gesichter nach zehn langen Kilometern im Wasser. Foto: Volker Schröer / www.sg-remscheid.de
Glückliche Gesichter nach zehn langen Kilometern im Wasser. Foto: Volker Schröer / www.sg-remscheid.de

Insgesamt nahmen etwa 90 Aktive an dieser außergewöhnlichen Veranstaltung teil. Bis auf wenige Restplätze war die Veranstaltung ausgebucht.

Die Homepage der SG Remscheid erreicht man unter www.sg-remscheid.de.

Woodpecker’s Green: Irish Folk live im Miro

Ein gemütlicher Abend im Miro mit Irish Folk von der Remscheider Band Woodpecker’s Green, die irish by heart sind.

Am Samstag, 25. Januar 2020 spielen Woodpecker’s Green im Miro alles was die Kelten musikalisch hervorgebracht haben. Es besteht Mitsingrecht und -pflicht bei Songs wie Rambling Rover, Molly Mallone und natürlich Dirty Old Town.

Neben der offenen Küche des Miro gibt es stilecht Irish Stew, sowie Guinness vom Fass im Pint, „spraoi a bheith agat“, wie der Ire sagt.

Veranstaltungsinfos

Konzert der Woodpecker’s Green im Miro Remscheid, Scharffstraße 5 in 42853 Remscheid am Samstag 25. Januar 2020, geöffnet ab 18 Uhr – Konzert startet ca. 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Woodpecker’s Green

Die Band Woodpecker’s Green sind die Vertreiber trauriger Einfältigkeit, die segensbringenden Verursacher nervösen Beinzuckens, die Erfinder des Bierfassbanjos mit irischem Lebensgefühl und mehr oder weniger ernsthafter Unterhaltungsgefahr.

Gelegenheiten Musik zu machen gibt es immer: Hochzeiten und Scheidungspartys, Geburtstage und Jubiläen, Festivals und Beerdigungen – nichts ist sicher vor einem passenden Spruch und einem Stück dazu, das jedem klar macht: Wer später stirbt, hat mehr vom Leben…

Informationsveranstaltung „Ist der Weg zum Berufskolleg ein Umweg oder Abkürzung für mein berufliches Ziel!?“

Der ATIB Remscheid Türkischer Kulturverein e.V., die Islamische Gemeinschaft Milli Görüş e.V. und der Türkische Kultur- und Sportverein e.V. laden alle Jugendlichen der Altersklasse 14 bis 16 Jahre und deren Eltern zu einer offenen und kostenfreien Informationsveranstaltung am Sonntag, 19. Januar, um 14 Uhr in die Vereinsräumlichkeiten des ATIB e.V., Industriestraße 25, 42859 Remscheid, ein.

Die Veranstaltung wird vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Remscheid und den oben genannten Vereinen organisiert und durchgeführt, um Jugendliche und Eltern über das System der Berufskollege in der Region zu informieren und gemeinsam die Frage „Ist der Weg zum Berufskolleg ein Umweg oder Abkürzung für mein berufliches Ziel!?“ zu diskutieren. Als Referent ist Achim Zyto, stellvertretender Schulleiter und Vorsitzender des Studienzentrums Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Remscheid, eingeladen.

Klimaschutz an Schulen: Energiesparmeister 2020 gesucht

Preise im Wert von 50.000 Euro für 16 Landessieger und einen Sonderpreisträger Bewerbung bis 31. März 2020 auf www.energiesparmeister.de

Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von 50.000 Euro – diese Belohnung winkt den besten Klimaschutzprojekten an deutschen Schulen. Ob verpackungsfreier Schulkiosk, Energie-Rallye durch das Schulhaus oder Upcycling-Projekt: Der Energiesparmeister-Wettbewerb prämiert das in Sachen Kreativität, Nachhaltigkeit und Kommunikation überzeugendste Projekt aus jedem Bundesland.

Bewerben können sich Lehrer und Schüler aller Schularten und Altersklassen bis zum 31. März 2020 auf www.energiesparmeister.de. Der Schulwettbewerb wird unterstützt durch die vom Bundesumweltministerium beauftragte Kampagne „Mein Klimaschutz“ und ist eine Aktion der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online.

Energiesparmeister for Future – seit 12 Jahren für den Klimaschutz

„Was seit Fridays for Future die ganze Welt weiß, können wir schon seit zwölf Jahren beobachten“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. „Tausende Schülerinnen und Schüler in Deutschland setzen sich mit großer Leidenschaft und kreativen Projekten für den Schutz des Klimas ein. Dieses Engagement belohnen wir mit dem Energiesparmeister-Wettbewerb – und machen Lust zum Nachahmen.“

Schulen sind in zweifacher Hinsicht der beste Ort, um sich im Klimaschutz zu üben: Durch ihren Strom- und Heizenergieverbrauch verursacht eine mittelgroße Schule rund 300 Tonnen CO2 jährlich – so viel CO2 binden etwa 24.000 Buchen im Jahr. Mit ihren Klimaschutzprojekten tragen junge Menschen dazu bei, die CO2-Bilanz von Schulen zu verbessern und erhalten gleichzeitig die Möglichkeit, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten.

Jury wählt 16 Landessieger und einen Sonderpreisträger

Welches Projekt aus jedem Bundesland gewinnt, entscheidet Ende April eine Expertenjury aus Politik und Gesellschaft. Die sechzehn Landessieger erhalten je 2.500 Euro Preisgeld, eine Patenschaft mit einem Unternehmen oder einer Institution in ihrer Region sowie die Chance auf den mit weiteren 2.500 Euro dotierten Bundessieg. Der Bundessieger wird Ende Mai in einer Online-Abstimmung auf www.energiesparmeister.de bestimmt. Für alle Preisträger geht es am 19. Juni 2020 zur Preisverleihung ins Bundesumweltministerium in Berlin.

Auch ehemalige Preisträger erhalten wieder die Chance auf einen Gewinn. Sie können sich für den Sonderpreis „langfristiges Engagement“ bewerben. Das Projekt mit der überzeugendsten Weiterentwicklung seit seiner Auszeichnung wird mit 1.000 Euro und der Reise zur Preisverleihung in Berlin belohnt.

Winter(pilz)wanderung mit der Natur-Schule Grund

Wenn mitten im Winter der Frost immer noch nicht eingetroffen ist oder eine Pause macht und bei Temperaturen etwas über dem Gefrierpunkt die Luft schön feucht ist, dann sind in den Wäldern des Bergischen Landes die Gallertpilze zu finden, die der Volksmund als „Hexenbutter“ bezeichnet. Daneben gibt es u.a. „Judasohren“, Austernseitlinge und vielleicht auch Samtfußrüblinge zu bestaunen.

Hexenbutter & Co: Bei feuchtem Winterwetter ohne Frost schlägt die Stunde der Gallertpilze. Foto: Natur-Schule Grund
Hexenbutter & Co: Bei feuchtem Winterwetter ohne Frost schlägt die Stunde der Gallertpilze. Foto: Natur-Schule Grund

 

Diese besondere Gruppe von Winterpilzen und natürlich auch ihre Lebensräume stellt Biologe Jörg Liesendahl bei einem ganz speziellen Winterspaziergang in der Umgebung von Remscheid-Grund vor.

Los geht’s am Sonntag, 26. Januar 2020, um 10 Uhr an der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 6 Euro und für Kinder bis 15 Jahren 3 Euro. Für Familien mit mehr als einem eigenen Kind gibt es einen Rabatt.

Warm anziehen und rechtzeitig anmelden

Bei ausreichend warmer, dem Wetter angepasster Kleidung und wärmendem Schuhwerk ist dieser auf ca. 3 Stunden angelegte Waldspaziergang auch für Kinder ab 7 Jahren geeignet.

Eine Anmeldung ist erforderlich: 02191 3748239 oder info@natur-schule-grund.de.

3sat-Wirtschaftsmagazin „makro“: Ende des Massentourismus?

3sat-Wirtschaftsmagazin „makro“: Ende des Massentourismus? Erstausstrahlung: Freitag, 17. Januar 2020, 21 Uhr.

Venedig, Dubrovnik, Amsterdam: Für viele beliebte Urlaubsstädte wird der Massentourismus zum Problem. Erstickt die Branche an ihrem eigenen Erfolg? Das 3sat-Wirtschaftsmagazin „makro“ am Freitag, 17. Januar 2020 um 21 Uhr zeigt in der Sendung „Ende des Massentourismus“ mit welchen Maßnahmen die Städte reagieren, und fragt, wie sich die Reiseangebote verändern werden. Eva Schmidt moderiert die Livesendung.

Auch das kleine Hallstadt in Österreich wird von Touristen geradezu überrannt. Die Kommunen der Reiseziele reagieren unterschiedlich: Manche kassieren eine Fußgängermaut, manche verhängen einen Besucherstopp. Andere wiederum versuchen, die Besucherströme in entlegene Bezirke umzuleiten. Doch ein wirksames Patentrezept fehlt in vielen Städten. Langfristig wird die Branche umdenken müssen.