Die GertenBUCHstraße 2019

Mit Kultur wie Lesungen, der „Book & Beat“-Bücher- und Schallplattenbörse der Knallfabrik und Catering mit Fokus auf Nachhaltigkeit wurden die Besucher begeistert.

Die GertenBUCHstraße der Vereinigung Gertenbachstraße fand in diesem Jahr in Kooperation mit dem Kulturkreis Lüttringhausen statt. Um dem unsteten Wetter zu entgehen, wurden die Bücher- und Musikbörse „Book & Beat“ und das Catering ins CVJM-Haus verlegt. Die insgesamt 17 Lesungen fanden an verschiedenen Orten auf der GErtenbachstraße statt.

Gemeinschaftliches Konzept

Kulturkreisvorsitzender Volker Beckmann, Heimatbundvorsitzende Christiane Karthaus, Carsten Pudel Knallfabrik), Bezirksbürgermeister Andreas Stuhlmüller und Wolfgang Vahrenholt bei der Begrüßung zur GertenBUCHstraße 2019. | Foto: Sascha von Gerishem
Kulturkreisvorsitzender Volker Beckmann, Heimatbundvorsitzende Christiane Karthaus, Carsten Pudel (Knallfabrik), Bezirksbürgermeister Andreas Stuhlmüller und Wolfgang Vahrenholt bei der Begrüßung zur GertenBUCHstraße 2019. | Foto: Sascha von Gerishem

 

Horst Kalckert. | Foto: Juudo-Fotografie
Horst Kalckert. | Foto: Juudo-Fotografie

Volker Beckmann, Leiter des renovierten Kulturkreises und Mitglied der Vereinigung Gertenbachstraße, begrüßte die Besucher am Morgen auf der CVJM-Bühne. Wolfgang Vahrenholt, der das Fotobuch „Wir in Lüttringhausen“ produziert hat (www.wir-in-luettringhausen.de), und Carsten Pudel von der Knallfabrik waren ebenfalls zugegen. Das von Pudel erstmals organisierte Format „Book & Beat“ soll künftig möglichst zweimal jährlich abgehalten werden. Plattkaller Horst Kalckert unterhielt die Besucher in bergischem Platt.

Peter Klohs liest Räuber Hotzenplotz. | Foto: Sarah Gold
Peter Klohs liest Räuber Hotzenplotz. | Foto: privat

Die Lesungen starteten in der  Lüttringhauser Stadtteilbibliothek. Der Lüttringhauser Autor und Rezitator Peter Klohs (Für Elise) las auf Einladung der Lütteraten aus „Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“ vor. Mit „Geschichten aus dem Duden“ las Klohs aus seinem zweiten Buch vor. Sven Wiertz, Remscheids Stadtkämmerer und Kulturdezernent, las „Ein Wort über das Wort“ vor, Václav Havels Rede zur Verleihung der Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Die Leiterin des Kommunalen Bildungszentrums, Nicole Grüdl-Jakobs, las Martin Luther Kings Rede „I Have a Dream“. Auch Landtagsabgeordneter Sven Wolf las. Den stärksten Eindruck hinterließ dabei der Vortrag des Kulturdezernenten. Direkt vor der Stadtteilbibliothek gab es einen kleinen Bücherbasar der Lütteraten.

 

Die 20 Aussteller von „Book & Beat“ wurden durch allerlei Programmpunkte auf der Bühne unterhalten. Da gab es das Marionettentheater von Markus Heip für die Kinder, eine Schreibwerkstatt mit Ramona Schösse für „Die Welle“ mit Fortsetzungsgeschichtenund später Musik von Peter Weisheit und den Dixietramps.

Bürgermeister David Schichel (Grüne) äußerte sich sehr positiv über den Nachhaltigkeitsansatz, der von Vereinigung Gertenbachstraße und dem Kulturkreis konsequent umgesetzt wird. Mit „Ressourcen und all die Dinge, mit denen wir umgehen, zu gebrauchen aber nicht zu verbrauchen“, brachte Schichel den Sinn treffend auf den Punkt.

Nachhaltigkeit beim Catering

Die Initiative Foodsharing war durch Elke Gorka vertreten und unterstützte die Fairtrade Town. Die Eisenbahnfreunde servierten Grill- und Currywürste, bei der Fairtrade-Town gab es frische Pommes, live aus der rohen Kartoffel geschnittenElke Gorka verschenkte am Foodsharing-Stand gerettetes Obst und Gemüse, um Besucher auf Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen. Die Schlawiner und die Frauengruppe El Ele hatten herzhaftes und süßes Gebäck im Angebot. Da die Speisen zum deutlich überwiegenden Teil auf normalem Geschirr mit richtigem Besteck serviert wurden und auch die Getränke in Gläsern gereicht wurden, war das Müllaufkommen nach der Veranstaltung nachahmenswert gering. Nur knapp ein halber Müllsack blieb von der Veranstaltung übrig.

Bürgermeister David Schichel im Gespräch mit Volker Beckmann. | Foto: Sascha von Gerishem
Bürgermeister David Schichel im Gespräch mit Volker Beckmann. | Foto: Sascha von Gerishem

Abwechslungsreiche Lesungen

Im Flair-Weltladen lasen Susanne Pütz, Katrin Volk, Gerhilt Dietrich, Gisela Schmoeckel und Christiane Karthaus. Bei Kotthaus Berufsbekleidung lasen Ulla Wilberg und Daniela Krein, im Café Lichtblick der Satiriker Joe Fass und Steph Hoffmann, Autorin (Finchen – Ein Adventskalender zum Vorlesen) und beliebtes Ensemble-Mitglied der Lüttringhauser Volksbühne.

Beitrag von rs1.tv – Online-Stadtfernsehen für Remscheid

Arunava Chaudhuri, Chefredakteur von rs1.tv, sprach mit Volker Beckmann, Sven Wiertz und Carsten Pudel.

Verkehr ist nicht immer fair

Wenn dort kein Parkplatz ist, darf man dort auch nicht parken. Wie die Faulheit des einzelnen die Sicherheit vieler bedroht.

Mehrfach konnte ich im Lüttringhauser Anzeiger die Chance nutzen, um auf gefährliches oder widersinniges Verhalten im Verkehr hinzuweisen. Jetzt im Frühling, wenn die Hormone noch frisch Achterbahn fahren und sich die Gedanken vornehmlich um Freizeit, Urlaub, Sonne, Fußball und das Handy drehen, hält auch der „Wilde Westen“ wieder Einzug in den Verkehr, sowohl des fließenden als auch des ruhenden.

Feuerwehrbewegungszone

Rund um größere Wohneinheiten sind Feuerwehrbewegungszonen angelegt, wie etwa in Klausen. Löschfahrzeuge sind im Laufe der Jahre größer geworden, weil auch die Anforderungen gewachsen sind. Damit die Feuerwehr alle Bereiche des Hauses erreichen kann, sowohl mit Lösch- als auch mit Leiterfahrzeugen, sind diese Bewegungszonen eingerichtet. Die Anforderungen sind in der Bauordnung des Landes Nord­rhein-Westfalen (BauO NRW) festgelegt und sollen eine Rettung von Mensch und Tier und eine wirksame Brandbekämpfung gewährleisten. Werden die Aufstell- und Bewegungszonen zugeparkt, kann im Falle eines Falles kostbare Zeit verloren gehen. Wenn Sie also sehen, dass Nachbarn dort parken, machen Sie sie freundlichst darauf aufmerksam, dass das Parken dort untersagt ist, aus Sicherheitsgründen für alle Hausbewohner.

...das Zuparken von Rad- und Gehwegen.
…das Zuparken von Rad- und Gehwegen. | Foto: Sascha von Gerishem

Rad- und Gehwege

Radfahrer und Fußgänger gehören im Verkehr zu den schwächeren Teilnehmern. Daher gibt es Bereiche, die allein ihnen vorbehalten sind und auf denen Autos nicht erlaubt sind. Rad- und Gehwege gehören dazu. Auf der Klausener Straße werden jedoch regelmäßig die Radwege und Gehsteige zugeparkt. Radfahrer, wie zum Beispiel Kinder, müssen auf die vielbefahrene Straße ausweichen. Der verbliebene Gehsteig ist zudem für Rollstuhlfahrer zu schmal, um auf dem vermeintlich sicheren Weg voranzukommen. So ist das nicht gedacht, liebe Autofahrer. Empathie und Rücksichtnahme sind für den Straßenverkehr unabdingbar. Um ein paar Minuten Zeit für die Parkplatzsuche zu sparen, bürden Sie den schwächeren Verkehrsteilnehmern unnötige Gefahren auf. Ganz schön egoistisch.

Wichtiger Merksatz

Dabei kann man sich das ganz leicht merken: Wenn dort kein Parkplatz ist, darf man dort nicht parken. Ausprobieren!

Tanz in den Mai und Maifeiertag

Dienstag, 30. April

• 19 Uhr, Freiwillige Feuerwehr Lennep, Karlstraße 22
Tanz in den Mai mit „Second Hand“
(red) Zum „Tanz in den Mai“ lädt die Freiwillige Feuerwehr Lennep ein: Open-Air wird die Band „Second Hand“ spielen, der Eintritt kostet 2 Euro. Für Imbiss und Getränke sowie eine Cocktailbar ist gesorgt.

• 19 – 1 Uhr, Freiwillige Feuerwehr Herbringhausen, Herbringhausen 74
Tanz in den Mai in Herbringhausen
(red) Zum „Tanz in den Mai“ lädt die Freiwillige Feuerwehr Herbringhausen ein. Für Unterhaltung, Essen und Trinken ist vollumfänglich auf der Party gesorgt.

• 19.30 Uhr, Dorfschänke, Remscheider Straße 12
Dorfschänke: Tanz in den Mai
(red) Nach der Veranstaltung zur Nacht der Kultur im vergangenen Jahr laden Stefan Wege und Nicole Bachmann nun zum Tanz in den Mai in die Dorfschänke in der Lütterkuser Altstadt. Zwei Diskjockeys sorgen für Musik. Der Eintritt ist frei, es gibt einen Mindestverzehr von 5 Euro.

• 20 Uhr, Café Central, Marktstraße 21, Wuppertal
Oliver Hanfs Akustik-Pop-Session
(red) Zum Start in den Mai findet im Café Central in Ronsdorf eine Akustik-Pop-Session des Musikers Oliver Hanf statt. Der Gitarrist hat Sängerin Jenny Rico, Saxofonist Gianni Bello und Keyboarder Sei Eichmeier für ein besonderes musikalisches Event mit zahlreichen Pop-Perlen der vergangenen Jahre eingeladen. Der Eintritt kostet 10 Euro, Reservierungen sind im Vorverkauf möglich unter Telefon 02 02 / 28 32 09 40.

Mittwoch, 1. Mai

• 9.30 Uhr, Parkplatz Barmer Straße / Ecke Beyenburger Straße
LTV: Maiwanderung nach Herbringhausen
(red) Der Lüttringhauser Turnverein lädt zu seiner Maiwanderung ein. Gemeinsam geht es zum Feuerwehrfest nach Herbringhausen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer gerne wandert und Lust auf einen unterhaltsamen Tag bei der Freiwilligen Feuerwehr in Herbringhausen hat, findet sich einfach rechtzeitig am Pendlerparkplatz Barmer / Beyenburger Straße ein.

• 10 – 16 Uhr, Freiwillige Feuerwehr Herbringhausen, Herbringhausen 74
Frühschoppen bei der Freiwilligen Feuerwehr Herbringhausen
(red) Der Frühschoppen am 1. Mai erhält durch den MGV Niegedacht und die Dixielandformation der WFW Big Band einen musikalischen Rahmen, Spießbraten und Kuchen sorgen für das leibliche Wohl.

• 11 bis 18 Uhr, Freiwillige Feuerwehr Lennep, Karlstraße 22
Tag der offenen Tür
(red) Nach dem Open-Air-Konzert am Vorabend lädt die Freiwillige Feuerwehr Lennep zu einem Tag der offenen Tür ein. Neben einer Fahrzeugausstellung locken vor allem Showübungen sowie ein buntes Programm für Jung und Alt. Für die kleinen Besucher gibt es eine Hüpfburg, darüber hinaus ist auch für Kuchen, Imbiss und Getränke im neuen Gerätehaus gesorgt.

Autobahn 1: Ausfahrt Lennep wird ab Dienstagabend gesperrt

Auf der Autobahn 1 wird die Ausfahrt Remscheid-Lennep in Fahrtrichtung Köln in der Nacht von Dienstag, 30. April 2019, zu Mittwoch, 1. Mai 2019, von 20 bis 5 Uhr gesperrt. Der Verkehr wird dann über die Anschlussstelle Remscheid umgeleitet, Lüttringhauser können die Autobahn natürlich auch in der Anschlussstelle Wuppertal-Ronsdorf verlassen.

In der Ausfahrt erneuert die Autobahnniederlassung Krefeld des Landesbetriebes Straßen.NRW die Induktionsschleifen, über die Verkehrsinformationen und -signale übermittelt werden.

Wuppertal: Mann in Barmen nach Messerstich schwer verletzt

Auf der Berliner Straße in der Nähe zur Wichlinghauser Straße kam es am Sonntag, 28. April 2019, gegen 0.10 Uhr in Wuppertal zu einer Messerstecherei. Ein 21-jähriger geriet mit einem Kontrahenten auf der Straße in Streit. Dieser zog ein Messer und stach mehrfach auf ihn ein.

Der junge Mann zog sich dabei schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen zu. Er musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Rufnummer 02 02 / 2 84-0 in Verbindung zu setzen.

Junger Mann bei Messerstecherei schwer verletzt

Zu einer Messerstecherei kam es am Sonntag, 28. April 2019, gegen 1.15 Uhr auf der Bismarckstraße. Nachdem ein 25-Jähriger in eine Auseinandersetzung mit mehreren Jugendlichen geriet, kam es zum Einsatz eines Messers.

Der Remscheider wurde dadurch schwer verletzt und er musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Dort wurde er noch in der Nacht operiert. Um die Hintergründe der Tat aufzuklären bildete die Polizei noch in der Nacht eine Mordkommission.

Staatsanwaltschaft und Polizei gehen von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Rufnummer 02 02 / 2 84-0 in Verbindung zu setzen.

Volksbank: Unterstützung für Büchereifreunde

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Was Kinder spielerisch und mit Geschichten lernen, bleibt besonders gut hängen. Deswegen möchten die Lenneper Büchereifreunde für das Projekt „Kinder entdecken die Welt“ neue Sachbücher für Fünf- bis Achtjährige anschaffen. Möglich macht dies eine Spende der Volksbank im Bergischen Land in Höhe von 1.000 Euro. Jérôme Scheibel, Leiter der Volksbank-Filiale in Lennep, überbrachte die frohe Kunde – und nahm selbst ein paar gute Anregungen für die Vorlesestunden mit seinen Töchtern mit.

Die Volksbank im Bergischen Land unterstützt ehrenamtliches Engagement in der Region mit Spenden und Sponsoring. „Die Förderung und das Wohl von Kindern und Jugendlichen liegen uns dabei besonders am Herzen“, sagt Jérôme Scheibel. Für die Lenneper Büchereifreunde freuten sich Vorsitzender Klaus Mathies, Schatzmeisterin Karola Günther und Schriftführer Michael Kettner mit dem Volksbank-Filialleiter Jérôme Scheibel über die großzügige Spende der Volksbank.

LüttringHASEN rasten durchs Dorp

Zum bereits vierten Mal versteckten die LüttringHASEN der Vereinigung Gertenbachstraße im Heimatbund Süßigkeiten aus fairgehandeltem Kakao und allerlei Kleinigkeiten in der Lütterkuser Altstadt, um den Lütterkuser Kindern eine Osterfreude zu bereiten. Die Remscheider Sportjugend und der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Lüttringhausen sorgten für besondere Highlights.

Gemeinsam zum Erfolg

Frei nach dem Motto „gemeinsam Gutes tun“ kamen die Remscheider Sportjugend und der Posaunenchor Lüttringhausen in diesem Jahr auf die Veranstalter zu, um die fröhliche Aktion noch zu bereichern. „Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass so viele junge Eltern mit Kindern hier unterwegs waren“, strahlte Jürgen Kammin vom Posaunenchor. Während die Kinder mit ihren Eltern durch das Dorf flitzten, um die versteckten Schätze zu finden, spielte eine sechsköpfige Abordnung vom Posaunenchor Kinderlieder und herrliche Evergreens. Positiv blieb den Musikern im Gedächtnis, dass die Besucher nicht nur vorbeiliefen, sondern sich auch Zeit zum Zuhören nahmen, „und wir haben ein schönes Erlebnis gehabt, da saß eine Mutter mit einem kleinen Kind auf dem Arm, das dem Posaunenchor zuhören wollte, und sobald wir aufhörten zu spielen, sagte er immer ‚An! An!‘“, lachte Jürgen Kammin, „und natürlich schön mal zu sehen dass den Leuten und den Kindern das gefällt, das sie offen sind für Musik.“

Auch dem Sport war die begeisterte Jungschar zugetan. Im kleinen Park an der oberen Gertenbachstraße hatte die Remscheider Sportjugend einen anspruchsvollen Hindernisparcours aufgebaut, durch den ein Ei sicher auf dem Löffel balanciert werden musste. „Lass es nicht fallen“, gab Tim Boretius, Vorsitzender der Sportjugend, den Kindern mit auf den Weg. Dass das täuschend echt aussehende Ei aus Gummi war, erzählte er den Teilnehmern erst später. „Es waren viele Kinder dabei, die sich einfach mal austoben wollten“, meinte Tim Boretius. Manche Eltern hätten die Zeit für eine kleine Pause benutzt, andere wurden von ihren Kindern zum Sportmachen motiviert. „Das Beste war, dass hinterher die Ostereier ein bisschen Nebensache waren“, ergänzte Patricia Gillmann, „die Kinder sind einmal mit dem Löffel und dem Ei durchgelaufen, ganz vorsichtig, dann hingeschmissen und mit Vollgas zum Austoben nochmal durch. Die meisten sind auch zehn Runden oder so gelaufen.“ Vorgaben wie der Parcours zu durchlaufen war, haben sie den Kindern nicht gemacht, alle konnten sich auf eigene Weise ausprobieren. Zur Belohnung durften sich die Kinder etwa ein Geduldsspiel oder auch einen kleinen Plüschhasen von Mi Casa aussuchen.

Die Menge an Süßigkeiten wurde in diesem Jahr nochmal deutlich reduziert, stattdessen gab es etwa Buntstifte oder auch „LüttringHASEN – das Malbuch“ mit lustigen Bildern zum Ausmalen, gesponsert vom Heimatbund Lüttringhausen. Ganz verzichten wolle man auf Süßes nicht, heißt es von Seiten der Vereinigung Gertenbachstraße, aber Überfluss wolle man auch nicht fördern. Der Flair-Weltladen verzichtete in diesem Jahr darauf etwa Schokolade zu verstecken. Stattdessen galt es Papierhasen aufzuspüren, die in den Regalen und Räumen des Weltladens gefunden und gegen Buntstifte oder Kreisel eingetauscht werden konnten. Der WinterZeit-Shop an der Kreuzbergstraße, gleich neben dem Hotel Kromberg, nahm zum ersten Mal an der Aktion teil. „Es war toll, wieviele Menschen teilgenommen haben, es gab sogar Besucher, die direkt etwas gekauft haben“, freute sich Danny Winter. Eine Aktion wie diese senke die Hemmschwelle auch mal völlig unverbindlich in Geschäfte zu schauen, die man noch nicht kenne, so würden alle Seiten profitieren.

Die Vereinigung Gertenbachstraße dankt den vielen Sponsoren, die LüttringHASEN auch dieses Jahr wieder möglich machten: WinterZeit Shop, Hotel Restaurant Kromberg, Hähnchen Optik, Fleischerei Nolzen, Kotthaus Berufsbekleidung, PC Freund Andreas Sommerfeld, Juwelier Hertel, Yia Mas, Stadtteilbibliothek Lüttringhausen, Heimatbund mit Lüttringhauser Anzeiger, Mi Casa – Dein zu Hause, Kaminlandschaft und McWhisky.com, Flair-Weltladen, Lüttringhauser, Café Lichtblick, RSC Elektrotechnik Daxeder, GalerieCHEN, Eiscafé Belfi, Alte Rentei, Isa‘s Dorf-Shop, Friseursalon Freya und dem Schlüsseldienst Heimchen.

Bachtalrunde: Größtes Osterfeuer

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Einen enormen Besucherandrang erlebte das Osterfeuer des Verkehrs- und Fördervereins Lennep auch im zweiten Jahr am neuen Standort in der Lenneper Bachtalrunde. Das Wetter war dem Veranstalter und den Besuchern gewogen.

Bewährtes Konzept

Der Klang von satter Countrymusik war weit über die Rader Straße hinweg zu hören: Die Band „Reunion“ stand wie schon im Vorjahr auf der Bühne und sorgte für Stimmung. Vor der Bühne sorgten vier Tänzerinnen mit Linedance-Einlagen für zusätzliche Countrystimmung. Die vielen Cowboyhüte im Publikum taten ihr Übriges. Man traf viele bekannte Gesichter aus Lennep und Lüttringhausen, unzählige Gelegenheiten zum Töttern machen das Lenneper Osterfeuer zu einer sehr kommunikativen und geselligen Veranstaltung.

Der Funke sprang in diesem Jahr nicht nur bei den Besuchern schnell über, auch beim Feuer selbst klappte es auf Anhieb. Vergangenes Jahr ließ sich der Holzstapel aufgrund feuchter Witterung kaum durch Klaus Kreutzer, Vorsitzender vom Lenneper Verkehrs- und Förderverein, entzünden. Das trockene Wetter der vergangenen Tage hingegen trocknete Veranstaltungsplatz und Holzstapel.

Jürgen Bisterfeld hat die Stockbrotbäcker im Griff. | Foto: Sascha von Gerishem
Jürgen Bisterfeld hat die Stockbrotbäcker im Griff. | Foto: Sascha von Gerishem

Am zweiten, deutlich kleineren Feuer, einem gemütlichen Lagerfeuer der Pfadfinder vom VCP-Stamm Jeanne d’Arc, wurde mit den Kindern Stockbrot gebacken, der Teig war schon vorbereitet. „Heute ist relativ viel los, das liegt natürlich auch am Wetter“, sagt Jürgen Bisterfeld von den Pfadfindern, der den Kindern unermüdlich mit Rat und Tat zum Stockbrot zur Seite stand, „das ist hier immer die Attraktion, wo sich die Leute mit Kindern einfinden, darum ist der Andrang bei uns immer sehr hoch.“ Die Pfadfinder sind bereits zum achten oder neunten Mal dabei, sind damit schon eigene kleine Tradition: „In der Anfangszeit, als es noch auf dem anderen Platz war, da hat das angefangen, und so ist das mittlerweile ein fester Bestandteil geworden“, freute sich Bisterfeld.

Zwei Getränkestände versorgten die Besucher mit Softgetränken, frisch gezapftem Bier und Prosecco. Vereinsmitglieder vom Verkehrs- und Förderverein zapften und bedienten im Akkord, um die in Schlangen Wartenden möglichst zügig zu bedienen. Auch der Grillstand mit dem riesigen Grill trotzte mit großer Besatzung dem Ansturm der hungrigen Besucher, die zwischen Bratwurst im Brötchen und Currywurst mit Toastbrot wählen konnten. Ein Angebot für Vegetarier fehlte auch in diesem Jahr. Doch warum die Zielgruppe erweitern? Der Festplatz war ohnehin sehr ordentlich gefüllt.

Klauser Delle: Kleingärtner pflegen Brauchtum und die Gemeinschaft

Das traditionelle Eierlotten am Gründonnerstag im Kleingartenverein an der Klauser Delle war mit 60 Besuchern schon erfolgreich. Verbissen geht beim Spiel um die Eier niemand zur Sache, die Zeit, die man gemeinsam mit seinen Gartenfreunden oder den mitgebrachten Freunden verbringt, steht im Vordergrund. Beim Osterfeuer verhält es sich genau so. Freundschaft, Geselligkeit und das Miteinander stehen eigentlich im Mittelpunkt.

Pflege der Gemeinschaft

Eine Zeit lang wurde im Sommer ein Sommerfest veranstaltet, aufgrund mangelnder Unterstützung wurde dies aber wieder eingestellt und stattdessen das Osterfeuer etabliert, das heuer zum vierten Mal stattfand. „Das Osterfeuer haben wir initiiert, damit hier weiter Gartenzusammenhalt ist und nebenbei auch für die Vereinskasse ein bisschen was reinkommt“, erklärt der Vereinsvorsitzende, Martin Henning. Gemeinschaft und Zusammenhalt scheinen wichtige Eckpfeiler im Vereinsleben der Kleingärtner zu sein. Wer als Fremder kam, verließ das Fest, bei dem rund 70 Menschen gemeinsam feierten, mit neuen Freunden, bestens unterhalten und mit unzähligen Geschichten. Weit mehr als „Grünzeug“ erwächst in dieser bunten Gemeinschaft.

Ob großes Bier oder kleiner Sekt, Softdrinks oder Kurze, für geselliges Beisammensein wurde nicht nur mit dem Feuer gesorgt. Mit zweierlei Kartoffelsalat, Bratwürstchen, Krakauer oder Pferdewurst vom Grill und Frikadellen war das Angebot für nen schmalen Taler groß.

Gelebte Herzlichkeit: Wer als Fremder kam, ging als Freund. | Foto: Sascha von Gerishem
Gelebte Herzlichkeit: Wer als Fremder kam, ging als Freund. | Foto: Sascha von Gerishem

„Wir haben Freunde hier, die einen Garten haben, und die haben immer gesagt ‚kommt doch mal vorbei, kommt doch mal vorbei‘ und da haben wir gesagt, heute machen wir das mal“, sagt Ute Michel, die eigentlich nur ein paar Straßen weiter wohnt. Von außen betrachtet denkt man, Ute Michel sei bereits seit Jahren Bestandteil der Gartenfamilie. „Das Schöne ist, man kommt hier hin, jeder ist freundlich, ob man sich kennt oder nicht. Man lacht zusammen, man nimmt sich in den Arm, sowas findet man doch nur noch selten“, strahlt Klaus Schielicke, der seit etwa sechs Jahren regelmäßig in den Gartenverein kommt.

In diesem Jahr kamen weniger Menschen als noch im letzten Jahr. Dass es am Wetter gelegen hat, kann sich der frühere Pilot Klaus Schielicke kaum vorstellen: „Natürlich ist es um so schöner, wenn das Wetter mitspielt, wir haben aber auch schon erlebt, da hat es geregnet, da haben wir alle ganz eng unter dem Hüttendach zusammengestanden und haben gefeiert – es war ein Traum.“ Das nächste Osterfeuer am 11. April 2020 sollte man sich also schon mal vormerken – bei jedem Wetter.

Honsberger Straße: Auto fährt in den Gegenverkehr

Bei einem Unfall auf der Honsberger Straße in Remscheid erlitt am Donnerstag, 25. April 2019, einer der Unfallbeteiligten schwere Verletzungen. Ein 38-jähriger Wuppertaler befuhr gegen 17.40 Uhr mit seinem Skoda die Honsberger Straße in Richtung Lindenhofstraße. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er mit seinem Fahrzeug in den Gegenverkehr und prallte dort mit einem entgegenkommenden BMW zusammen.

Alle drei Insassen (31, 40, 63) des BMW blieben unverletzt. Der Mann aus Wuppertal hingegen musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Während der Unfallaufnahme musste die Straße kurzfristig in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Der Sachschaden wird auf circa 5.500 Euro geschätzt.

Eiersuche in Lennep: Besser als rosig

Zum dritten Mal luden der Ortsverband Lennep-Lüttringhausen der AWO und die Lenneper SPD zur Ostereiersuche bei strahlendem Sonnenschein in den Rosengarten.

Viele begeisterte Kinder

Schon weit vor Ostern wurde über die sozialen Medien und Zeitungen zur Ostereiersuche in den Lenneper Rosengarten eingeladen. Versteckt wurden plastene Ostereier, die am Pavillon gegen Süßigkeiten eingetauscht werden konnten. „Diesmal haben wir die Regel, wenn drei gleichfarbige Ostereier gesammelt werden, gibt es einen Schoko-Osterhasen und sonst so allerlei, so dass jeder immer was bekommt“, erklärt Bezirksvertreterin Katharina Janotta, von der die Idee zur Eiersuche in Lennep stammt. „Sie hat das vor drei Jahren auf den Plan gerufen, wir haben es ausprobiert und es ist gut angekommen, auch bei schlechtem Wetter, und dann hatten wir letztes Jahr gutes Wetter, dieses Jahr Bombenwetter, eine tolle Idee, muss ich sagen, besser als einfach nur Eier zu verteilen“, ist Jürgen Kucharczyk, Vorsitzender der Lenneper SPD, begeistert. Es ergäben sich auch viele Gesprächsmöglichkeiten, etwa mit den Eltern, aber besonders für die Kinder sei es ein Highlight.

Der Andrang war so groß, dass der Start zur Eiersuche zwanzig Minuten vorverlegt wurde, weil schon so viele Menschen da waren. „120 Kinder und die doppelte oder dreifache Zahl an Erwachsenen, hier war richtig was los. Ich hab schon überlegt im nächsten Jahr kommt hier ein Getränkestand hin, und ein Kinderkarussell und über­nächs­tes Jahr machen wir daraus ne Kirmes“, scherzt Antonio Scarpino, Vorsitzender der AWO Lennep-Lüttringhausen, nur das Wetter müsse mitspielen. Auch sein Stellvertreter, Jürgen Heuser, ist begeistert: „Es lief sehr gut hier, ausgezeichnet. Es ist schon fast Tradition hier. Die Leute fragen schon nach dem nächsten Jahr.“

Viele helfende Hände, wie von Petra Albowski, die sich neu in der AWO etwa für das Seniorencafé engagiert, oder auch von Familie Janotta, haben diese schöne Aktion vorbereitet und am Stand für mehrere selbstgebackene Kuchen und fairgehandelten Kaffee gesorgt, die auch gut weg gingen. „Wir haben dieses Jahr auch auf Plastikgeschirr und -besteck verzichtet und nur Porzellantassen“, freut sich Katharina Janotta, die mit dieser kleinen Entscheidung spielend leicht die Müllmenge von drei auf einen blauen Sack reduzieren konnte.

„Kinder sind für solche Sachen zu begeistern“, ist sich Jürgen Kucharczyk sicher, weshalb er sich für die Pflege solcher Traditionen ausspricht. Nicht jede Familie sei in der Lage wegzufahren, da sei ein solches Abenteuer auch eine gelungene Abwechslung. „Ich glaube hier vor Ort etwas für die Kinder zu machen trifft in Lüttringhausen genau so wie hier den Nagel auf den Kopf, und ist insofern eine tolle Sache“, zieht der Lenneper SPD-Vorsitzende positiv Bilanz.

Lenneper Straße: Fahrradfahrer schwer verletzt

Ein Fahrradfahrer verunfallte am Dienstagabend, 23. April 2019, auf der Lenneper Straße schwer. Der 59-jährige Mountainbiker fuhr gegen 18 Uhr auf dem Radweg in Richtung Lennep und übersah einen am Boden liegenden Poller.

Der Remscheider stürzte zu Boden und zog sich schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte brachten ihn zur intensivmedizinischen Behandlung in eine Klinik.

FCR verpasst Befreiungsschlag

Unentschieden in Düsseldorf | Ausgleich in der Nachspielzeit | Sonntag gegen St.Tönis

DSC 99 Düsseldorf – FC Remscheid 1:1 (0:1) – Bis zur 90. Minute sah alles danach aus, dass der FCR den ersehnten Befreiungsschlag zum Klassenerhalt in der Landeshauptstadt  schaffen würde. Doch dann kam ein Blackout von FCR Torhüter Nico Tauschel, der fatale Folgen hatte. Tauschel nahm einen Rückpass von Marius Suchanoff mit der Hand auf und der Unparteiische entschied auf Freistoß im FCR 5-Meterraum (90+2). Der Düsseldorfer Bojan Katic zimmerte das Leder anschließend ins FCR-Gehäuse und die Partie beim Tabellenletzten endete 1:1-Unentschieden.

Enttäuschung bei den FCR-Fans

Frust und Enttäuschung machten sich schnell im gesamten FCR Lager breit. Gerade die knapp 150 mitgereisten Remscheider Fans, sogar ein Fanbus reiste in Düsseldorf an, waren vor allem über die schwache zweite Halbzeit schwer enttäuscht. FCR-Trainer Acar Sar waren ebenfalls fassungslos: „Wir haben quasi um den Ausgleich gebettelt. Nach der Pause haben wir alles vermissen lassen, was wir uns vor genommen hatten. Das war eine der schlechtesten Halbzeiten die ich von meinen Jungs gesehen habe,“ so der FCR-Coach.

In der ersten Halbzeit waren die Bergischen noch die klar bestimmende Mannschaft. Großartige Torchancen sprangen dabei zwar nicht heraus aber das Bemühen war bei den Röntgenstädtern deutlich zu erkennen. Meist kamen die Angriff über die linke Seite – über den schnellen Patrick Posavec. Den 1:0 Führungstreffer erzielte Kevin Hartmann per Foulelfmeter nach 34 Spielminuten. Zuvor war Ferhat Ülker von den Beinen geholt worden. Anschließend folgte eine unterirdische zweite Halbzeit mit den bekannten Folgen.

Beitrag von rs1.tv – dem Onlinestadtfernsehen für Remscheid

Ein paar Punkte müssen noch her

Am kommenden Sonntag ist der starke Aufsteiger Teutonia St. Tönis zu Gast im Röntgen-Stadion. Der Aufsteiger von Trainer Bekim Kastrati steht auf einem hervorragenden 6. Tabellenplatz. Keine leichte Aufgabe für den FCR. Bereits das Hinspiel ging mit 1:5-Toren verloren. Um nicht noch in arge Abstiegsnot zu geraten braucht der FCR noch dringend mindestens drei bis vier Punkte. Die unteren Mannschaften konnten am Gründonnerstag alle punkten – somit beträgt der Vorsprung aktuell sieben Punkte auf die Abstiegszone. Eine Halbzeit, wie die zweite Hälfte in Düsseldorf sollte sich der FC Remscheid daher nicht noch einmal leisten. Anstoß ist am Sonntag um 15 Uhr im Röntgen-Stadtion.