Medienausstattung der Grundschulen

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Anfrage für die Sitzung des Ausschusses für Schule am 22. Februar 2023

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Mast-Weisz,
sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Kaltwasser,

der Medienentwicklungsplan für die Jahre 2017 bis 2021 sah Investitionen in Höhe von insgesamt 7,2 Millionen Euro (einschließlich Landesmitteln) für den Ausbau moderner Technik und eine bessere WLAN-Versorgung vor. Auf Antrag der Fraktionen von SPD, GRÜNE und FDP beschloss der Ausschuss für Schule im vergangenen Jahr, den Medienentwicklungsplan weiterentwickeln. Mittlerweile liegt der Entwurf des fortgeschriebenen Medienentwicklungsplans vor.

Zu einer zeitgemäßen Medienausstattung gehören u.a. Endgeräte wie PCs/Notebooks/Tablets und Präsentationstechniken wie Whiteboards und digitale Tafeln. Dabei hat jede Schule innerhalb ihrer Schulform im Sinne der Verteilungsgerechtigkeit den Anspruch auf eine vergleichbare Ausstattung. Entsprechende Ausstattungsregeln sind Gegenstand der Medienentwicklungsplanung. Die tatsächliche Ausstattung richtet sind allerdings nach den Medienkonzepten der Schulen und den artikulierten Wünschen der einzelnen Schulen. Aus verschiedenen Gründen haben Grundschulen in der Vergangenheit teilweise offenbar auf moderne Techniken verzichtet, so dass sich im Vergleich unterschiedliche Ausstattungsniveaus zwischen den einzelnen Schulen im Primarbereich ergeben haben.

Wir bitten daher um Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Wie stellt sich die Medienausstattung der einzelnen Grundschulen hinsichtlich der Endgeräte (PCs/Notebooks/Tablets) und der Präsentationstechniken (Beamer, Whiteboards, digitale Tafeln) bezogen auf die jeweilige Zahl der Schülerinnen und Schüler dar?
  2. Beinhaltet die künftige Medienentwicklungsplanung das Ziel, die Grundschulen mit einer derzeit geringeren Ausstattung stärker zu berücksichtigen und damit ein einheitliches Ausstattungsniveau zu erreichen?
  3. Wie wird das Chancengleichheitsprinzip der Kinder beim Übergang in die weiterführenden Schulen innerhalb des Remscheider Schuleinzugsbereiches sichergestellt?
  4. Gibt es Überlegungen hinsichtlich einer einheitlichen Cloud-Anwendung für die Remscheider Grundschulen?
  5. Ist es möglich, dass über den jeweils aktuellen Sachstand zum Medienentwicklungsplan
    quartalsweise im Ausschuss für Schule berichtet wird?

Mit freundlichen Grüßen

gez. Sven Wolf, Fraktionsvorsitzender
gez. Erden Ankay-Nachtwein, Sprecherin im Ausschuss für Schule
gez. David Schichel, Fraktionsvorsitzender
gez. Lars Jochimsen, Sprecher im Ausschuss für Schule
gez. Sven Chudzinski, Fraktionsvorsitzender
gez. Bernd Schaub, Sprecher im Ausschuss für Schule

Fußball: Benefizspiel von FCR und SC Ayyildiz

Für Mittwoch, 15. Februar 2023 ab 19:30 Uhr, veranstalten der FC Remscheid und SC Ayyildiz Remscheid auf dem Lüttringhauser Jahnplatz ein Benefiz-Fußballspiel.

Der Eintritt beträgt 5 Euro, es darf aber gerne mehr gegeben werden, die gesamten Eintrittsgelder werden für die Opfer des schrecklichen Erdbebens in der Türkei und Syrien aufgewendet.

Benefizspiel von FC Remscheid und SC Ayyildiz am Mittwoch, 15. Februar 2023 ab 19.30 Uhr auf dem Lüttringhauser Jahnplatz.

AvH: „Lasst uns Helfen“

Die Alexander von Humboldt Realschule möchte am kommenden Donnerstag, den 16.2.2023 um 13:45 Uhr eine Aktion starten mit dem Motto „Lasst uns helfen“, bei der sie in der Schulmensa internationale Spezialitäten, marokkanischen Minztee, türkischen Cay, Kaffee und Kuchen verkauft und freut sich über zahlreiche Gäste und über nette Gespräche. Der Erlös des Verkaufs wird an das Deutsche Rote Kreuz zu Gunsten der Erdbeben-Opfer in der Türkei und in Syrien überwiesen.

Private Spendenaktion von Mitbürger*innen syrischer Herkunft

Da die Grenzübergänge in den Erdbebengebieten abgeriegelt sind und der Transport von Hilfsgütern von Nachbarländern zu Syrien verhindert wird, kommen humanitäre Hilfe und Sachspenden nicht von außen nach Syrien. Bitte helfen Sie den vom schweren Erdbeben betroffenen Menschen in Syrien und spenden Sie jetzt – jeder Beitrag hilft! Die Geldspenden gehen direkt nach Syrien, wo einheimische Menschen helfen, die Betroffenen mit Lebensmittel und Sachgütern zu unterstützen.

Bitte spenden Sie auf das Konto: Walid Batal – DE54 3307 0024 0555 2591 00
Vielen lieben Dank für Ihre Unterstützung.

Walid Batal ist ein ehemaliger Arbeitskollege und Freund von Kerstin Becklas (Vorstandsmitglied von Remscheid Tolerant). Walids Familie ist in Syrien direkt vom Beben betroffen. Er organisiert momentan von Wuppertal aus diese Spendenaktion, da dies derzeit der einzige Weg für die Betroffenen ist, überhaupt irgendwie Hilfe zu bekommen. Bitte vergesst nicht die Menschen in Syrien, die schon vorher unter äußert prekären Bedingungen leben mussten. Jeder Cent hilft.

Mitsingen und mehr in der Denkerschmette

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Samstag, 18. Februar 2023 gibt es ab 15 Uhr den Mitsingnachmittag mit Matthias Brehm in der Denkerschmette. Diesmal dreht sich alles um den Karneval und es werden Karnevalslieder gesungen. Matthias Brehm freut sich über kostümierte Gäste. Dazu wird selbstgemachter Kuchen und frischer Kaffee serviert. Der Eintritt ist frei, Anmeldungen und Tischreservierungen sind telefonisch unter 02191 589202 möglich.

Der Ausblick auf den Rest des Monats

Am Dienstag, 21. Februar 2023 trifft sich um 19 Uhr die Adipositas Selbsthilfegruppe und lädt zum gemeinsamen Austausch ein.

Am 22. Februar, Aschermittwoch, um 18:30 wird beim Plattkallerstammtisch wieder geklönt und Vertellekes vertellt.

Donnerstag, 23. Februar, treffen sich ab 19 Uhr treffen die Skatbüder zum Kartenkloppen.

Samstag, 25. Februar, bietet Cornelia Schmidt ab 15 Uhr einen Sockenstrickkurs an. Alle Infos hierzu gibt es bei Cornelia Schmidt: 0160 7515513

Zu allen Veranstaltungen der Denkerschmette sind Interessierte immer sehr herzlich willkommen.

Location

Remscheider Denkerschmette e.V.
Kippdorfstraße 27
42857 Remscheid
Fon 02191 58 92 02

SPD: Gedenkstunde für Erdbebenopfer

Wir trauern um die Opfer des Erdbebens in der Türkei und in Syrien: Einladung zu einer Gedenkstunde am Dienstag, 14.02.2023 um 16:30 Uhr auf den Theodor-Heuss-Platz

Die Meldungen über die Folgen des verheerenden Erdbebens in der Türkei und in Syrien machen uns betroffenen. Die hohe Zahl an Menschenleben, die diese Naturkatastrophe gefordert hat, übersteigt unsere Vorstellungskraft.

Wir trauern um die Menschen, die von diesem schrecklichen Erdbeben überrascht und in den Tod gerissen wurden. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen, den Hinterbliebenen und den Hilfskräften vor Ort, die sich selbst in Gefahr bringen, um Verletzte zu versorgen und in Sicherheit zu bringen, den Angehörigen und Hinterbliebenen beizustehen und die Toten zu bergen.

Weder die Nachrichten über die hohe Anzahl an Opfern noch die Bilder der durch das Erdbeben angerichteten Verwüstungen lassen uns kalt. Sie treffen auch uns, die wir mehrere tausend Kilometer weit weg in Sicherheit leben, bis ins Mark.

Viele Remscheiderinnen und Remscheider haben das gemacht, was man macht, wenn Menschen Hilfe brauchen: sie haben sich zusammengeschlossen und begonnen, Hilfe zu organisieren.

Sharepic: SPD Remscheid

Die Verbundenheit mit den Menschen in der Türkei und in Syrien ist groß – auch und gerade bei uns hier in Remscheid. Remscheid ist für viele Menschen aus den vom Erdbeben betroffenen Gebieten vor vielen Jahrzehnten zur Heimat geworden.

Diese Remscheiderinnen und Remscheider, unsere Nachbarn und Freunde, fürchten in diesen Tagen und Stunden um Verwandte und Angehörige.

Wir möchten als Remscheiderinnen und Remscheider ein Zeichen der Solidarität und der Verbundenheit mit allen setzen, die von dieser schrecklichen Katastrophe betroffen sind und laden für Dienstag, 14.02.2023 um 16:30 Uhr auf dem Theodor-Heuss-Platz vor dem Rathaus zu einer Gedenkstunde ein. Unser Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz hat seine Teilnahme zugesagt.

Lennep: Wasserschaden Fritz-Reuter-Straße

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Ab der kommenden Woche soll die Fertigstellung der Arbeiten in der Fritz-Reuter-Straße nach dem großen Wasserschaden Ende des letzten Jahres beginnen. Hierzu muss das derzeit bereits bestehende Baufeld vergrößert werden, sodass es zu einer Einengung der Fahrspuren auf der Ringstraße kommt. Auch für den Fußverkehr muss der Gehweg der Ringstraße im Einmündungsbereich zur Fritz-Reuter-Straße vollgesperrt werden. Sowohl zur Regelung des Fahrzeug- als auch des Fußverkehr wird eine mobile Lichtzeichenanlage eingesetzt. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 03.03.2023 andauern.

FC Remscheid: Cheftrainer Heinemann geht im Sommer

Aus beruflichen Gründen wird Cheftrainer und Sportlicher Leiter Marcel Heinemann den FC Remscheid im Sommer verlassen. Der Verein ist bereits auf der Suche nach einem Nachfolger.

„Ich hatte hier eine wirklich traumhafte Zeit, ich bin unheimlich dankbar Trainer bei diesem tollen Verein gewesen zu sein“, ringt Marcel Heinemann um Worte, dankt besonders auch der Vereins- und Geschäftsführung und „auch mit der Mannschaft und Trainerteam und den Fans“. Ein herber Verlust für den FC Remscheid, menschlich und sportlich, doch bleibt Heinemann dem Verein immerhin in beratender Funktion erhalten.

Für Ralf Niemeyer, 1. Vorsitzender des FC Remscheid, kam die Nachricht überraschend und sie war für ihn auch schwer zu verdauen. Er war dabei, als die Mannschaft am Vortag über den Weggang Heinemanns informiert wurde. Nach der Verkündigung herrschte Totenstille. „Ich hab dann versucht die Jungs wieder aufzubauen, weil wir ja am Sonntag ne Aufgabe haben und wir dürfen jetzt auch nicht den Kopf in den Sand stecken“, so Niemeyer. Selbstverständlich wird die Entscheidung respektiert, der Blick muss dennoch weiter nach vorne gerichtet sein.

„Nachdem wir erfahren haben, dass Marcel aufhört, haben wir ein Anforderungsprofil aufgestellt und uns Kandidaten angesehen, die in Frage kommen, und führen im Hintergrund bereits Gespräche“, erklärt Thorsten Greuling, Geschäftsführer und 2. Vorsitzender beim FCR. Lange wird es wohl nicht mehr dauern, bis ein Nachfolger feststeht.

Wir wünschen Marcel Heinemann alles Gute für seine berufliche Zukunft.

Gleisdreieck: Erkunden was zubetoniert werden soll

Auch im neuen Jahr laden die drei Remscheider Naturschutzverbände RBN, BUND und NABU gemeinsam zum Spaziergang in das Gleisdreieck ein, in dem ein interkommunales Gewerbegebiet entstehen soll.

Die Spaziergänge finden an jedem zweiten Sonntag im Monat statt und zeigen die konkreten Kritikpunkte der Remscheider Naturschutzverbände an dem Vorhaben direkt vor Ort in Remscheid, Hückeswagen und Wermelskirchen auf. Das Gewerbegebiet ist direkt am Quellgebiet dreier Bäche geplant, die Überschwemmungsgefahr bei Starkregen, wie auch in Remscheid schon mal erlebbar, wird bei zusätzlicher Flächenversiegelung in diesem Bereich drastisch ansteigen. Dass heimische Bauernhöfe weichen sollen, stößt den Naturschutzverbänden ebenso sauer auf wie das geplante Fällen eines kompletten Eichenwäldchens oder zu gering geplanten Pufferzonen zu den angrenzenden Naturschutzgebieten.

Flächenversiegelung stoppen

Forderung des BUND Remscheid nicht nur für das Gleisdreieck: Stoppt Flächenversiegelung! Foto: Sascha von Gerishem
Forderung des BUND Remscheid nicht nur für das Gleisdreieck: Stoppt Flächenversiegelung! Foto: Sascha von Gerishem

Das vorliegende Artenschutz-Gutachten, das nur geringfügigen Einfluss auf die Artenvielfalt attestiert, wird von den lokalen Naturschutzverbänden abgelehnt. Bei den Spaziergängen werden die Artenverluste durch das bereits bestehende Gewerbegebiet erläutert (ehemals größte Kiebitz-Kolonie im Bergischen Land bereits unwiederbringlich verloren). Anhand geschützter Arten, die überall im Planungsbereich leben und auf den Spaziergängen lebendig zu sehen sind, werden die Auswirkungen auf Flora und Fauna erklärt und deutlich gemacht. Die Spaziergänge geben den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich selbst ein umfassendes Bild von der Natur und den Landwirtschaftsflächen zu machen, die entgegen aller klima- und umweltwissenschaftlichen Erkenntnisse und Beobachtungen der letzten Jahrzehnte, gerodet und zubetoniert werden sollen. „Einmal zerstört, ist dieses Naturschatzgebiet* für immer verloren. Durch den immer schneller fortschreitenden Klimawandel werden wir die Auswirkungen durch solche Bauprojekte nicht erst irgendwann, sondern schon kurzfristig erleben“, mahnt Hubert Benzheim vom BUND Remscheid mit deutlichen Worten.

*Ein Naturschatzgebiet ist ein Gebiet, das nicht unter Naturschutz steht, aber für Natur und Umwelt als besonders wertvoll erachtet wird. Dazu zählen in Remscheid neben dem Planungsgebiet Gleisdreieck auch die Knusthöhe oder die Blume in Lüttringhausen.

Einige Spaziergangsteilnehmende gehen im Anschluss noch gemeinsam zum Essen in den Restaurationsbetrieb „Melli’s Restaurant“ im Borner Sporttreff an den Tennishallen. Dort gibt es Essen à la carte zu humanen Preisen. Falls Sie mitgehen möchten, frühstücken Sie nicht zu üppig und planen Sie entsprechend mehr Zeit ein. Beim Essen tauscht man sich in geselliger Runde über die Eindrücke des Spazierganges und über weitere Ideen und Planungen aus.

Termin und Treffpunkt

Der Spaziergang findet am Sonntag, 12. Februar 2023 ab 11.30 Uhr statt, Treffpunkt ist am Parkplatz der Tennishallen, Bornbacher Straße 11, 42897 Remscheid.

Droht Pellworm der Untergang? „37°“-Reportage im ZDF

Ein steigender Meeresspiegel und häufiger auftretender Starkregen könnten dazu beitragen, dass die Nordseeinsel Pellworm dauerhaft überflutet wird und untergeht. Die „37°“-Reportage „Vor uns die Sintflut – Eine Insel kämpft gegen den Klimawandel“, am Dienstag, 14. Februar 2023, 22.15 Uhr im ZDF, begleitet Bewohner der Insel und der dazugehörenden Hallig Süderoog, die sich für den Erhalt ihrer Heimat einsetzen. Die Sendung ist ab 14. Februar 2023, ab 08.00 Uhr fünf Jahre lang in der ZDFmediathek abrufbar. 

Die 22-jährige Sophie möchte den Biobauernhof ihrer Eltern übernehmen. Seit acht Generationen lebt sie mit ihrer Familie in Ostersiel auf Pellworm. 2019 haben sie die Bundesregierung verklagt, weil sie die Klimaziele nicht einhält. Die Klage wurde abgelehnt. Mit anderen Umweltaktivisten reichte Sophie im April 2021 erneut eine Verfassungsbeschwerde ein. Dieses Mal erfolgreich. Die Karlsruher Richter entschieden: Im Klimaschutzgesetz fehlten ausreichende Vorgaben, wie genau die Treibhausgasemissionen ab dem Jahr 2031 gemindert werden sollen.  

„Man spürt den Klimawandel zu jeder Jahreszeit“, sagt Ernst August, Biobauer und Deichgraf auf Pellworm. „Der Meeresspiegel steigt an, und gleichzeitig steigt der Niedrigwasserspiegel.“ Große Sorgen bereitet ihm deshalb das Entwässerungssystem der Insel. Aufgrund der verkürzten Niedrigwasserzeiten werden immer häufiger Straßen und Felder überschwemmt.  

Der Krabbenfischer, Kapitän und Fischereiwirtschaftsmeister Holger und seine Frau Nele leben mit ihren Kindern auf der Hallig Süderoog. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem der Küsten- und Naturschutz. Ihr Haus steht zum Schutz vor den Fluten auf einer Warft. Wenn eine Sturmflut bevorsteht, schließen sie die Fensterläden, schichten Sandsäcke vor dem Haus auf und packen Lebensmittel. Zehn bis vierzig Mal im Jahr heißt es: „Land unter“ – dann wird ihre Marschinsel überschwemmt.  

Der Klimawandel bedroht die Zukunft von Sophie Backsen. Deshalb hat die Studentin gemeinsam mit anderen jungen Leuten eine Verfassungsbeschwerde eingereicht und sie bekamen recht. Das Klimaschutzgesetz musste verschärft werden. Foto: ZDF / Anja Michaeli
Der Klimawandel bedroht die Zukunft von Sophie Backsen. Deshalb hat die Studentin gemeinsam mit anderen jungen Leuten eine Verfassungsbeschwerde eingereicht und sie bekamen recht. Das Klimaschutzgesetz musste verschärft werden. Foto: ZDF / Anja Michaeli

Und das ist so gewollt. Durch die Fluten werden Sedimente auf der kleinen Insel abgelegt, sie wächst. Die Frage ist nur, wächst sie schneller als das Wasser steigt? Um die Halligen zu retten, gibt es viele Vorschläge: Deiche anlegen, die Häuser auf hydraulische „Tische“ stellen, Sand aufspülen oder die kleinen Marschinseln einfach immer mehr überschwemmen lassen, damit sie natürlich in die Höhe wachsen können.  

All diese Maßnahmen reichen aber nicht, um dem Anstieg des Meeresspiegels entgegenzutreten. Was in Nordfriesland passiert, ist ein Beispiel für die Herausforderungen des Klimawandels weltweit. 

Diese Sendung wird mit Untertiteln, Audiodeskription und online mit Gebärdensprache angeboten.

Trauerbeflaggung städtischer Gebäude nach Erdbebenkatastrophe

Als äußeres Zeichen der Anteilnahme mit den vom Erdbeben heimgesuchten Menschen in der Türkei und in Syrien hat Herr Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz die Trauerbeflaggung städtischer Gebäude vom 10. bis zum 12. Februar 2023 angeordnet.

„Die Remscheiderinnen und Remscheider sind in diesen Stunden in Gedanken bei den vom Unglück heimgesuchten Menschen in der Türkei und in Syrien. Die Bilder aus den Unglücksorten machen fassungslos. Viele Bürgerinnen und Bürger haben Familie und Freunde in den betroffenen Städten und Dörfern. Sie sorgen sich um das Schicksal ihrer Verwandten und Bekannte und versuchen verzweifelt sie zu erreichen. Es sind Tote und Verletzte zu beklagen und wir dürfen die Menschen im Unglücksgebiet nun nicht allein lassen. Die Remscheider Bürgerschaft beteiligt sich an Hilfsaktionen. Geld- und Sachspenden können helfen die materielle Not zu lindern. Sie sind Zeichen gelebter Solidarität, die begleitet wird durch den Einsatz von Hilfs- und Rettungskräften aus aller Welt. Dieses Engagement verdient Respekt und Anerkennung“, so Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz.

Verkehrsregelung zum Lenneper Rosenmontagszug

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Der diesjährige Karnevalsumzug in Lennep wird Auswirkungen auf die Verkehrsregelung am 20.02.2023 in der Zeit von 12.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr haben.

Der traditionelle Rosenmontagszug setzt sich am 20.02.2023 um 14.11 Uhr in Bewegung. Die Zugaufstellung erfolgt ab 12.00 Uhr in der Albrecht-Thaer-Straße. Von hier aus startet der Zug über die Strecke: Hardtstraße – Thüringsberg – Poststraße – Kölner Straße – Ringelstraße – Leverkusener Straße – Rotdornallee – Kölner Straße und endet in der Bahnhofstraße.

Für die Zugaufstellung wird die Albrecht-Thaer-Straße ab der Einmündung Drosselsang ab 12.00 Uhr voll gesperrt. Alle weiteren Einmündungen, die auf die Zugstrecke treffen, werden für den Fahrzeugverkehr ab 13.00 Uhr gesperrt. Auf der gesamten Wegstrecke werden absolute Haltverbote eingerichtet. Diese gelten am 20.02.2023 ab 10.00 Uhr.

Zur Aufrechterhaltung des ÖPNV wird in der Hermannstraße in Fahrtrichtung Kölner Straße von der Einmündung Sauerbronnstraße bis zur Kölner Straße ein absolutes Haltverbot für den 20.02.2023 in der Zeit von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr eingerichtet. Die Haltestelle „Kreishaus“ in Fahrtrichtung Remscheid wird auf der Kölner Straße in den Bereich der Hausnummern 87-89 verlegt.

Ortskundige Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Veranstaltungsbereich zu umfahren. Das Einfahren in den Bereich der Zugstrecke ist nicht erlaubt.

Die Taxistände am Bahnhof Lennep bleiben in Betrieb.

Bitte der Ordnungsbehörde

Die Ordnungsbehörde bittet darum, die ausgeschilderten Haltverbote unbedingt zu beachten. Falschparker werden noch vor Beginn der Veranstaltung abgeschleppt. Im Interesse aller gilt es, einen sicheren Ablauf des Rosenmontagsumzuges zu gewährleisten. Hierfür wird um Verständnis gebeten.

Neujahrsempfang der SPD Remscheid

Über 150 Gäste kamen am Sonntag, 22. Januar 2023, im Neuen Lindenhof auf Einladung der SPD Remscheid zum traditionellen Neujahrsempfang zusammen, der in den vergangenen beiden Jahren coronabedingt ausgefallen ist.

Sven Wolf, Fraktionsvorsitzender und Landtagsabgeordneter, begrüßte die Anwesenden, darunter Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und der Bundestagsabgeordnete Ingo Schäfer. Er sah auch auf die Tiefen des vergangenen Jahres zurück, mit dem völkerrechtswidrigen Krieg in der Ukraine und dem Verursacher Vladimir Putin, den Wolf als den derzeit größten Feind der Demokratie bezeichnete.

Sven Wolf, NRW-Landtagsabgeordneter und Fraktionsvorsitzender der SPD Remscheid. Foto: Sascha von Gerishem

Begrüßen konnte Wolf neben vielen Vereinsvertretenden, wie Lutz Uwe Magney für den BV10 Lennep, Frank vom Scheidt vonbder Tafel und Bernhard Hoppe vom Heimatbund Lüttringhausen auch die Parteivorsitzenden der Ampel-Partner, Jutta Velte und Lars Jochimsen für die Grünen und Torben Clever und Sven Chudzinski für die FDP Remscheid. Besonders hob er auch die große und aktive Gruppe der Jusos Remscheid um David Pilz hervor.

Foto: Sascha von Gerishem

Wolf unterstrich zudem die Wichtigkeit innerstädtischen Zusammenhalts und führte aus, dass die EWR die Gewinne aus 2021 zunächst zurückstellen wird, um Menschen in Remscheid, die drohen durch die Energiekosten unterzugehen, unterstützen zu können.

Sven Graf, Künstlerischer Leiter des Teo Otto Theaters, versuchte als Festredner auszuführen, „Warum Kultur uns alle retten wird“ und rief die Anwesenden auf, ein Theater-Abo abzuschließen, wofür Applaus aufbrandete.

Sven Graf, Künstlerischer Leiter des Teo Otto Theaters. Foto: Sascha von Gerishem

Jörg-Dieter Krause, neuer Vorsitzender der SPD Remscheid, begrüßte die Preisträger*innen des Preises „Stolz auf Remscheid“: Sieglinde und Martin Haase von Haases Papiertheater und Gerd Kirchhoff vom 1. FC Klausen.

Jörg-Dieter Kraus, Vorsitzender der SPD Remscheid. Foto: Sascha von Gerishem

„Der gestiefelte Kater“ war das erste Stück, das Familie Haase mit ihrem Papiertheater aufführte. Mittlerweile umfasst das Portfolio rund 40 Stücke und ist deutschlandweit und sogar im europäischen Ausland unterwegs und trägt dabei auch Remscheid in die Welt. Seit dem 18. November 2021 ist das Papiertheater Immaterielles Kulturerbe, führte Krause in seiner Laudatio aus und schwärmte vom Herzblut und der Leidenschaft der Familie und bedankte sich für das Engagement.

Burkhard Mast-Weisz blickte zurück und nach vorn. Foto: Sascha von Gerishem

Auch Burkhard Mast-Weisz hob den großartigen Zusammenhalt und die Vielfalt innerhalb der Stadtgesellschaft hervor, in einer Stadt des Miteinanders und des Ehrenamtes. In der Laudatio auf Preisträger Gerd Kirchhoff, Vorsitzender des 1. FC Klausen, erinnerte der Oberbürgermeister an Kirchhoffs langjährige Tätigkeit als Schiedsrichter, wollte aber auch dessen Leidenschaft für die Borussia aus Mönchengladbach nicht unerwähnt lassen, die von Ingo Schäfer und Sven Wolf freudigst begrüßt wurde. Kirchhoffs Leidenschaft, mit der um einen Kunstrasenplatz für seinen Verein kämpft, und seine Ausdauer, verlangt Mast-Weisz den allergrößten Respekt ab. Mit dem Engagement im Stadtteil, seinem Mutmachen und dem Kampf, um dem Verein eine gute Zukunft zu geben, begründete der Oberbürgermeister, warum Gerd Kirchhoff den Preis sehr verdient hat. Ohne ihn wäre die Stadt ärmer.

Preisverleihung „Stolz auf Remscheid“. Foto: Sascha von Gerishem

Anschließend blieb noch Zeit zum Töttern und zum Netzwerken. Singer-Songwriter Florian Franke unterhielt die Gesellschaft musikalisch an seinem roten Keyboard. Das Team vom Miro um Thorsten Dehnke sorgte für das leibliche Wohl.

Die Remscheider Jusos beim Töttern. Foto: Sascha von Gerishem

Weitergehende Informationen

Haases Papiertheater, von Sieglinde und Martin Haase, befindet sich in der Ackerstraße 14 in 42857 Remscheid. Telefon: (0 21 91) 7 72 87 – Web: www.haases-papiertheater.de

Wolf: Sofia ist für uns beim Jugendlandtag dabei

„Für 192 Jugendliche und junge Erwachsene heißt es jetzt: Anträge schreiben, verhandeln, debattieren und überzeugen. Beim Jugendlandtag von Donnerstag bis Samstag nehmen sie unsere Plätze im Plenum ein und zeigen, was sie können“, berichtet der Landtagsabgeordnete für Remscheid und Radevormwald Sven Wolf.

„Wer weiß, vielleicht wird die eine oder der andere der Teilnehmerinnen aus diesem Jahr ein bekanntes Gesicht der kommenden Politikergeneration. Ich setze dieses Jahr mit meiner Stellvertreterin Sofia auf volle Überzeugungskraft aus Remscheid. Ich bin mir sicher, Sofia wird mit ihrer Power auch hier in Düsseldorf ganz vorn dabei sein.“

Sven Wolf und Sofia Rodriguez Eckwert sind bester Laune. Foto: Danielle Behmenburg
Sven Wolf und Sofia Rodriguez Eckwert sind bester Laune. Foto: Danielle Behmenburg

Sofia Rodriguez Eckwert hat mit ihren 16 Jahren bereits sehr viel Erfahrung damit, sich für eine gute Sache engagieren. Schon während ihrer Schulzeit organisierte sie Veranstaltungen und Demos mit. Seit April 2022 ist sie Vorsitzende des Jugendrats Remscheid. Und in den sozialen Medien ist sie sehr präsent.

Sofia hat klare Ziele vor Augen: „Lasst uns uns gemeinsam jeglichen Formen von Diskriminierung widersetzen! Eine solidarische Welt für alle sowie aktiver Klimaschutz global und lokal!“ „Über die Schulter geschaut hat Sofia mir schon im Rahmen eines Berufserkundungspraktikums. Jetzt geht’s aber darum, die Parlamentsarbeit selbst zu gestalten. Höhepunkt ist die Plenarsitzung am Samstag. Sie wird live im Internet übertragen. Ich würde mich natürlich freuen, wenn viele Remscheiderinnen und Remscheider an ihren Smartphones und Pads live dabei sind, Stories und Posts verfolgen und Sofia mit vielen Likes und Herzen unterstützen“, meint Sven Wolf.