„Kinder der Klimakrise – 4 Mädchen, 3 Kontinente, 1 Mission“ am 30.11. im Ersten

Vier Mädchen kämpfen gegen die globalen Umweltkatastrophen unserer Zeit. Aus ihrer Perspektive werden Wasserknappheit, Verbrennung von Kohle, Luftverschmutzung und die Vermüllung mit Plastik verfolgt. Die 11- bis 14-jährigen Mädchen aus Indien, Australien, Indonesien und dem Senegal sind von den Umweltkrisen zum Teil existentiell bedroht. In einer Zeit, in der die Lösungen für unsere Umweltprobleme oft als hochkomplex und kaum umsetzbar dargestellt werden, setzen sich diese Kinder mit entlarvender Klarheit für eine lebenswerte Zukunft ein.

Zu sehen ist „Kinder der Klimakrise – 4 Mädchen, 3 Kontinente, 1 Mission“, ein Film von Irja von Bernstorff, am Dienstag, 30. November 2021, 22:50 Uhr. In der ARD-Mediathek ist die Produktion seit 1. November 2021 abrufbar.

Die 14jährige Fatoumata aus dem Senegal leidet unter der weltweiten Wasserknappheit. Mehr als 2 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. © Radio Bremen - Irja von Bernstorff
Die 14jährige Fatoumata aus dem Senegal leidet unter der weltweiten Wasserknappheit. Mehr als 2 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. © Radio Bremen – Irja von Bernstorff

Im Senegal, am Rande der Sahara, verbringt die 14-jährige Fatou Stunden mit Wasserholen. Sie hat deshalb keine Zeit, für die Schule zu lernen. Mangelnder Zugang zu sauberem Wasser wirkt sich auf jeden Lebensbereich der über zwei Milliarden betroffenen Menschen aus.

Kinder lernen aus den Fehlern früherer Generationen

Ein Bauer in Punjab, Indien, brennt Erntereste ab. Diese Praxis ist die Ursache massiver Luftverschmutzung. © Radio Bremen - Sonam Rinzin
Ein Bauer in Punjab, Indien, brennt Erntereste ab. Diese Praxis ist die Ursache massiver Luftverschmutzung. © Radio Bremen – Sonam Rinzin

In Punjab, der einstigen Kornkammer Indiens, sieht sich die 12-jährige Gagan mit den fatalen Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft konfrontiert. Das Abbrennen der Erntereste auf den Feldern führt zu einer enormen Luftverschmutzung. Dazu kommt noch die Verpestung von Luft und Boden durch den massiven Einsatz chemischer Düngemittel. Das führt bei vielen Menschen zu schweren Erkrankungen. Vor zwei Jahren hatte Gagan selbst eine komplizierte Lungenoperation.

Die 11jährige Sabyah sieht bei Tauchgängen, wie die Korallen des legendären Great Barrier Reefs vor der Küste von Queensland, Australien, immer mehr absterben. © Radio Bremen - Sonam Rinzin
Die 11jährige Sabyah sieht bei Tauchgängen, wie die Korallen des legendären Great Barrier Reefs vor der Küste von Queensland, Australien, immer mehr absterben. © Radio Bremen – Sonam Rinzin

In Australien wird die 11-jährige Sabyah Zeugin des abrupten Zusammenbruchs eines ganzen Ökosystems. Das größte Korallenriff der Erde, das Great Barrier Reef, hat bereits mehr als die Hälfte seiner Korallen vielleicht für immer verloren. Sabyah sieht den direkten Zusammenhang zur Kohleindustrie, Australien ist der zweitgrößte Exporteur des klimaschädlichsten Brennstoffs.

Müllsammler in Bangun, Indonesien. Sie nennen sich „Plastikbauern.“ © Radio Bremen – Sonam Rinzin

In Indonesien ist die 12-jährige Nina umgeben von Bergen voller Plastikmüll. Viel davon kommt aus den USA, Kanada, Australien und Europa. Südostasien ist zur Müllhalde der westlichen Industrieländer geworden.

Die 12jährige Aeshnina aus Indonesien wendet sich an die deutsche Bundeskanzlerin im Kampf gegen die Mülltransporte der Industrienationen nach Südostasien. © Radio Bremen - Sonam Rinzin
Die 12jährige Aeshnina aus Indonesien wendet sich an die deutsche Bundeskanzlerin im Kampf gegen die Mülltransporte der Industrienationen nach Südostasien. © Radio Bremen – Sonam Rinzin

Die Ziele der vier Mädchen sind unterschiedlich: Während sich Fatou aus dem Senegal einen eigenen Wassertank für ihr Dorf wünscht, protestiert Sabyah aus Australien an den Kohleminen und will deren Ausbau stoppen. Gagan aus Indien setzt organisiert einen Lichtermarsch durch ihre Stadt, während sich Nina aus Indonesien direkt an die politischen Entscheidungsträger in den Industrienationen wendet. Der Widerstand ist vielfältig und braucht einen langen Atem. Aber den haben diese Kinder, weil ihre Zukunft auf dem Spiel steht. Ihr Elan und ihre Tatkraft inspirieren die Zuschauer, egal welchen Alters.

Eine Produktion von Irja von Bernstorff im Auftrag von Radio Bremen und SWR in Zusammenarbeit mit ARTE.

Weltweit wird immer noch Energie durch Kohlekraftwerke erzeugt. Kohle ist der klimaschädlichste Brennstoff. © Radio Bremen - Sonam Rinzin
Weltweit wird immer noch Energie durch Kohlekraftwerke erzeugt. Kohle ist der klimaschädlichste Brennstoff. © Radio Bremen – Sonam Rinzin

ÖPNV: In ganz NRW gilt 3G

Seit Mittwoch, 24. November 2021, gilt im Nahverkehr bundesweit die 3G-Regel. Wer nicht geimpft, genesen oder getestet in Bus und Bahn unterwegs ist, muss auch in Nordrhein-Westfalen ab sofort mit einem Bußgeld rechnen.

Die Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr in NRW, der Nahverkehr Rheinland (NVR), der Nahverkehr Westfalen Lippe (NWL) und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), kommunale Ordnungsämter, die Bundespolizei, die Deutsche Bahn, die Verkehrsunternehmen und das Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen werden in den kommenden Wochen stichprobenartig die 3G-Nachweise im Nahverkehr kontrollieren.

„Es ist ein Zeichen des Respekts und des wertschätzenden Umgangs miteinander, dass alle eine Maske tragen und sich an die 3G-Regel in Bus und Bahn halten.“

Ina Brandes, Verkehrsministerin NRW

Verkehrsministerin Ina Brandes: „Wir wollen, dass die Menschen auch in Corona-Zeiten mit Bus und Bahn sicher und zuverlässig ans Ziel kommen. Deshalb werden die Kontaktflächen in den Fahrzeugen permanent gereinigt und desinfiziert. Außerdem haben wir die Taktung im ÖPNV trotz weniger Fahrgäste unverändert gelassen, damit alle möglichst viel Abstand halten können. Es ist ein Zeichen des Respekts und des wertschätzenden Umgangs miteinander, dass alle eine Maske tragen und sich an die 3G-Regel in Bus und Bahn halten.“

Selbsttests werden nicht anerkannt

Wer keinen 3G-Nachweis vorlegen kann, muss das Fahrzeug am nächsten Halt verlassen und mit einem Bußgeld von 250 Euro rechnen. Die 3G-Pflicht gilt in allen Bussen, Straßen-, Stadt- und U-Bahnen sowie in Fern- und Nahverkehrszügen (S-Bahn, Regionalbahn, Regionalexpress). An Bahnsteigen, Haltestellen und in Gebäuden ist kein 3G-Nachweis erforderlich. Als getestet gelten Fahrgäste, die einen amtlichen negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen amtlichen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorzeigen können. Selbsttests werden nicht anerkannt.

Kinder bis zum sechsten Lebensjahr sowie Schülerinnen und Schüler aller Schulformen sind von der 3G-Regel ausgenommen und müssen keinen Nachweis erbringen, da sie im Rahmen des Schulbetriebes regelmäßig getestet werden. Das gilt auch für volljährige Schülerinnen und Schüler. Azubis ab 16 Jahren gelten an Unterrichtstagen als Schüler und damit als getestet, an Anwesenheitstagen im Betrieb als Arbeitnehmer und damit als 3G-relevant. Studierende an Universitäten, Fachhochschulen und weiteren Hochschulen müssen bei Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel den 3G-Nachweis mit sich führen. Die 3G-Nachweispflicht gilt vorerst bis zum 19. März 2022.

Bußgelder drohen

Übrigens: Im Nahverkehr Nordrhein-Westfalens gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer medizinischen Maske (sogenannte OP-Maske) in Fahrzeugen, in Bahnhöfen und an Bahnsteigen. Wer keine zulässige Maske im Nahverkehr trägt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 150 Euro rechnen.

Quelle: mobil.nrw

Frontalzusammenstoß mit zwei Schwerverletzten

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos auf der Windhagener Straße (L306) sind am Freitagmorgen (26. November) zwei Personen schwer verletzt worden. An den beiden Autos entstand Totalschaden.

Ein 35-jähriger Marienheider fuhr um 7.20 Uhr mit seinem weißen Seat auf der L306 aus Richtung Marienheide kommend in Fahrtrichtung Herreshagen. Er wollte nach links auf die Westtangente in Richtung Gummersbach abbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem weißen Opel einer 25-jährigen Gummersbacherin. Diese befand sich auf der L306 und war aus Richtung Herreshagen kommend in Richtung Marienheide unterwegs gewesen. Bei dem Frontalzusammenstoß beider Fahrzeuge zogen sich sowohl der 35-Jährige als auch die 25-Jährige schwere Verletzungen zu. Rettungswagen brachten die Verletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. An den beiden Autos entstand Totalschaden; sie mussten abgeschleppt werden.

Zwei Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß in Gummersbach. Foto: Polizei Oberberg
Zwei Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß in Gummersbach. Foto: Polizei Oberberg

90-jähriger Fußgänger bei Unfall schwerverletzt

Ein 90-jähriger Fußgänger ist am Freitagnachmittag (26. November) von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden.

Ein 86-jähriger Engelskirchener fuhr um 17 Uhr mit seinem grauen Daimler auf der Oststraße. An der Straße „Allenkamp“ beabsichtigte er nach links in diese abzubiegen. Nach eigenen und Zeugenangaben fuhr er mit Schrittgeschwindigkeit. Im Einmündungsbereich kam es dann zur Kollision mit dem 90-jährigen Engelskirchener, der, bekleidet mit einer Warnweste, zu Fuß aus Richtung Ründeroth kommend in Richtung Wiehlmünden unterwegs war. Der Senior fiel erst auf die Motorhaube und anschließend auf die Straße. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. An dem Daimler des 86-Jährigen entstand kein Sachschaden.

Unfall: Erster Schnee lässt es krachen

Freitagabend, 26. November 2021, fiel in Remscheid der erste Schnee. Einige Autofahrende schienen ob des Winterwetters in Remscheid überrascht.

Auf der Bismarckstraße Ecke Rosenhügeler Straße krachte es gestern zwischen einem Linienbus der Stadtwerke Remscheid und einem privaten Fahrzeug. Der Privatwagen wurde dabei vorne rechts erheblich beschädigt. Der Bus, der mit eingeschalteter Warnblinkanlage auf der Bismarckstraße stand, diente den Polizeibeamten als warmer und trockener Ort zur Unfallaufnahme. Die Fahrgäste wurden von einem Ersatzbus eingesammelt.

Für bergische Einrichtungen: Volksbank-Kunden spenden 10.500 Euro

Die Kundinnen und Kunden der Volksbank im Bergischen Land haben entschieden: je 4.000 Euro gehen als Spende an den Tierpark „Fauna“ in Solingen und den Verein „Kindertal“ in Wuppertal, 2.500 Euro erhält die Remscheider Tafel. „Als Bank, die hier in der Region zu Hause ist, möchten wir nicht nur für die Finanzen unserer Kunden da sein, sondern auch ihr Umfeld stärken“, erklärt Marktbereichsleiter Oliver Niehaus den Hintergrund. „In diesem Fall haben wir die Kunden direkt in die Entscheidung eingebunden.“ Für jeden, der seit April erstmals ein Depot bei der Union Investment eröffnete, spendet die Volksbank 15 Euro. Dabei entschieden die Kundinnen und Kunden selbst, welche der drei bergischen Einrichtungen ihre Unterstützung bekommen sollte.

Remscheid: Volksbanker Oliver Wenzel (M.) traf Frank vom Scheidt (l.) und Karl Strock bei der Remscheider Tafel zur Spendenübergabe. Foto: Volksbank/Jürgen Moll
Remscheid: Volksbanker Oliver Wenzel (M.) traf Frank vom Scheidt (l.) und Karl Strock bei der Remscheider Tafel zur Spendenübergabe. Foto: Volksbank/Jürgen Moll

Oliver Niehaus übergab die aufgerundete Spende jetzt an „Kindertal“. Der Verein kümmert sich um Kinder und Jugendliche in Wuppertal, die an der Armutsgrenze leben. Seine Kollegen Eric Brühne und Oliver Wenzel besuchten die „Fauna“ und die Remscheider Tafel. So unterschiedlich die Ziele und Zwecke dieser drei Initiativen sind, so einig waren sich die Volksbanker: die Unterstützung der Volksbank-Kunden kommt hier gut an.

Solingen: Eric Brühne (r.) besuchte Linda Bunzenthal und Ulrich Schramm in der „Fauna“, die sich sehr über die Hilfe der Volksbank-Kunden freuen. Foto: Volksbank/Bettina Osswald
Solingen: Eric Brühne (r.) besuchte Linda Bunzenthal und Ulrich Schramm in der „Fauna“, die sich sehr über die Hilfe der Volksbank-Kunden freuen. Foto: Volksbank/Bettina Osswald

rs1.tv: Weihnachtstreff in Lennep?

Ein Team vom Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv war in Lennep, um mit Thomas Schmittkamp, dem 1. Vorsitzenden von Lennep Offensiv, über den in Lennep geplanten Weihnachtstreff zu sprechen.

Premiere im WTT: Eine Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens

Das WTT Schauspiel Remscheid bringt Charles Dickens berühmte Weihnachtsgeschichte kindgerecht auf die Bühne. Ursprünglich war die Inszenierung für letztes Jahr geplant, musste jedoch wegen der Pandemie entfallen. Nun startet das WTT einen neuen Versuch.

Für Ebenezer Scrooge ist Weihnachten nur eines dieser lästigen Feste, an denen andere Leute feiern, obwohl sie arbeiten könnten. Er feiert nicht, denn er ist allein. Geld hat er zuhauf, doch sein Leben ist bitter. Bis ihm schließlich die drei Weihnachtsgeister erscheinen und ihm zeigen, was ihn erwartet. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Findet er so doch noch einen Weg, sich selbst zu retten?

Die Premiere findet am 2. Advent, Sonntag 5. Dezember 2021, um 16 Uhr statt. Das von Claudia Sowa inszenierte Stück ist geeignet ab fünf Jahren. Es spielen Björn Lukas, Björn Lenz, Matthias Knaab, Kim Preyer und Alina Rohde. Regie: Claudia Sowa

Veranstaltungsort und Tickets

Westdeutsches Tourneetheater / Schauspiel Remscheid, Bismarckstraße 138 in 42859 Remscheid. Web: www.schauspiel-remscheid.de – Karten können telefonisch unter der 02191-32285 oder per E-Mail an info@schauspiel-remscheid.de zur Abholung reserviert werden. Es gilt die 2G-Regelung: Geimpft oder genesen, mit Nachweis!

Sternendorf erstrahlt wieder

49 Herrnhuter Sterne erstrahlen jetzt wieder im historischen Zentrum von Lüttringhausen und bilden gemeinsam mit der festlichen Anstrahlung der Lüttringhauser Stadtkirche und der katholischen Kirche Heilig Kreuz das stimmungsvolle „Lüttringhauser Sternendorf“.

Bevor die Sterne durch eine Fachfirma aufgehängt wurden, hatten – wie jedes Jahr – ehrenamtliche Helfer die Sterne kontrolliert und teilweise kleinere Reparaturen vorgenommen. Für die Anstrahlung der evangelischen Stadtkirche wurden sieben neue moderne und stromsparende LED-Scheinwerfer angeschafft, die die alten und in die Jahre gekommenen Strahler ersetzen. Das historische Kirchengebäude erstrahlt jetzt in einem besonders hellen Licht.

Finanziert wird das „Sternendorf“ einschließlich der Anstrahlung der Kirchen seit Jahrzehnten über Spendensammlungen, die der Heimatbund Lüttringhausen organisiert. Ein vorweihnachtlicher Bummel durch das Sternendorf in den Abendstunden lohnt sich auf jeden Fall und lässt, gerade in der jetzigen Zeit, Vorfreude auf das Weihnachtsfest aufkommen. Bei allen Spenderinnen und Spendern bedankt sich der Heimatbund Lüttringhausen herzlich. (PM)

Wohin kann man spenden?

Wenn auch Sie für das Sternendorf spenden möchten, dann geschieht das unter dem Stichwort „Weihnachtsbeleuchtung“ auf die Konten vom Heimatbund-Förderverein e.V.: Stadtsparkasse Remscheid IBAN DE66 3405 0000 0000 222224 oder Volksbank im Bergischen Land IBAN DE22 3406 0094 0004 6398 11. Bitte geben Sie bei der Überweisung Ihre Adresse an, da die Namen der Spendenden in der Wochenzeitung Lüttringhauser Lenneper Anzeiger veröffentlicht werden.

rs1.tv: 2G beim Weihnachtstreff

Ein Team vom Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv war auf dem Weihnachtstreff in Remscheid, um mit Organisator Marcel Müller über die notwendigen Änderungen beim Ablauf zu sprechen.

Handwerker überwältigen mutmaßliche Trickbetrügerin

Gestern Morgen versuchten Trickbetrüger von einer Seniorin in Wuppertal-Elberfeld Geld und Wertgegenstände zu ergaunern. Zwei zufällig anwesende Handwerker konnten dabei eine Tatverdächtige festhalten.

Unbekannte meldeten sich gestern Vormittag (25.11.2021) telefonisch bei einer 81-Jahre alten Frau aus Wuppertal und gaben sich als Mitarbeiter von Staatsanwaltschaft und Polizei aus. Angeblich habe die Tochter der alten Dame einen schweren Verkehrsunfall mit Personenschaden verursacht und es stünde die Untersuchungshaft an. Gegen eine hohe Kaution könne aber von dem Vollzug der Untersuchungshaft Abstand genommen werden. Die Kaution könne in Sachwerten geleistet werden und eine in der Nähe befindliche Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft würde gleich erscheinen und die Wertsachen entgegen nehmen. Untermalt wurde das Gespräch mit dem Weinen der angeblichen Tochter im Hintergrund. Die von der Situation vollkommen überrumpelte Geschädigte glaubte die Geschichte und packte sämtliche im Haus befindliche Wertsachen in zwei Taschen. Wenig später erschien eine Frau und holte die Taschen ab, die einen Gesamtwert von knapp 300.000,-EUR hatten. Als die Geschädigte von der Frau einen Dienstausweis sehen wollte entwickelte sich eine lautstarke Auseinandersetzung, die von zwei zufällig in der Nähe befindlichen Handwerkern bemerkt wurde. Als die Frau mit der Beute die Flucht antrat, setzten die Handwerker ihr nach und hielten sie fest. Die Beschuldigte wurde anschließend durch hinzugerufene Polizeibeamte vorläufig festgenommen und die Tatbeute sichergestellt.

Die 35-Jährige Tatverdächtige wird heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt, mit dem Ziel, sie in der Untersuchungshaft unterzubringen. Für den Fall einer Verurteilung droht ihr eine erhebliche Freiheitsstrafe.

Achtung, die Polizei warnt!

Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer als Vertreter von Polizei, Krankenhaus, Staatsanwaltschaft oder anderen öffentlichen Stellen ausgeben und dramatische Notlagen schildern. Man sollte sich nie ausfragen lassen und auflegen, sobald der Anrufer Geld oder Wertsachen fordert.

Suchen Sie sich nach einem solchen Anruf selber die entsprechende Telefonnummer (Telefonbuch/ Auskunft) heraus und rufen erst dann unter dieser Nummer zurück. Auch sollte man sich vergewissern, ob es sich bei einem Anrufer tatsächlich um einen Verwandten handelt. Sie sollten den Angehörigen unter der ihnen bekannten Telefonnummer zurückrufen und sich den Sachverhalt bestätigen lassen. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.

Falls der Verdacht eines Telefonbetrugs bestehen sollte, melden Sie sich unter der Notrufnummer (-110) der Polizei. Wichtig: Beenden Sie dafür zwingend das laufende Telefonat und wählen sie die Notrufnummer.

Unfallflucht: Radfahrer beschädigte Auto

Am Donnerstag (25.11.2021), gegen 12:45 Uhr, beobachteten Schüler des Friedrich-List-Berufskollegs an der Parkanlage „Vorspel“ einen Radfahrer, der einen geparkten Wagen beschädigte und flüchtete.

Der E-Bike Fahrer versuchte zwischen Müllcontainern und dem geparkten Citroen durchzufahren. Als er bemerkte, dass er mit seinem Zweirad nicht durchpasste, schlug er mehrfach sein Hinterrad gegen das Fahrzeug. Anschließend fuhr er in den Park in Richtung Lingmannstraße.

Die Schüler beschrieben den Fahrradfahrer als 1,80 m groß, 40-50 Jahre alt, schlanke Statur, schwarzer Fahrradhelm, Brille, Drei-Tage-Bart und bekleidet mit einem grauen Oberteil. Das E-Bike des Flüchtigen war schwarz.

Das Verkehrskommissariat Solingen bittet Zeugen, die den Sachverhalt beobachtet haben und Hinweise zu dem flüchtigen Mann geben können, sich telefonisch unter der 0202-284-0 zu melden. (hm)

Trio versucht Portemonnaie zu stehlen und bedroht Zeugen

Auf der Albrechtstraße in Wuppertal versuchte gestern Vormittag (25.11.2021, gegen 11:30 Uhr) ein Unbekannter ein Portmonee aus einem geparkten Auto zu stehlen.

Passanten beobachteten die Situation, versuchten den Täter an seinem Vorhaben zu hindern und ihn bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Zwei Begleiter des Diebes stellten sich ihnen in den Weg und drohten mit dem Einsatz eines Messers.

Trotz einer Rangelei gelang es den Zeugen die zwei Komplizen (19 und 20 Jahre) festzuhalten und der Polizei zu übergeben. Der Mann, der zuvor nach dem Portemonnaie gegriffen hatte, flüchtete unerkannt vom Tatort. Er wird als etwa 35 bis 45 Jahre alt und 1,80 Meter groß beschrieben. Er hat eine schlanke Statur, kurze schwarze Haare, einen Dreitagebart und einen dunklen Teint. Bekleidet war er mit einer grauen Hose, einem grauen Oberteil und einer dunklen Jacke.

Das ermittelnde Kriminalkommissariat sucht Zeugen der Tat. Hinweisgeber können sich unter der Rufnummer 0202/284-0 mit der Polizei in Verbindung setzen. (weit)

Betrug: Mehrere Skimmingfälle in Waldbröl

In den vergangenen Wochen haben Kriminelle an einem Geldautomaten in der Vennstraße an zwei Wochenenden Daten von Bankkunden mit einem digitalen Auslesegerät abgefischt; inzwischen werden bei der Polizei mehrere Fälle bearbeitet, in denen mit den abgefischten Daten Geld erbeutet worden ist.

In beiden Fällen hatten die Täter ein jeweils identisches Gerät vor den Karteneinschub des Geldautomaten angebracht, mit dem die Kartendaten beim Einführen ausgelesen werden konnten. Oberhalb der Tastatur brachten sie zudem eine Minikamera an, mit der die Eingabe des Pin-Codes erfasst werden konnte. Die angebauten Vorrichtungen waren mit einem Sendemodul versehen, die eine drahtlose Datenübertragung ermöglichten. Damit standen den Kriminellen dann alle Informationen zur Verfügung, um Kartendoubletten herzustellen und damit Geldabhebungen durchführen zu können.

Die Polizei rät, Geldautomaten vor der Benutzung auf den Anbau möglicher Vorsatzgeräte zu prüfen. In Verdachtsfällen sollten Sie den Automat nicht nutzen und die Polizei informieren.

Präparierter Geldautomat: Auslesegerät vor Karteneinschub. Foto: Polizei Oberberg
Präparierter Geldautomat: Auslesegerät vor Karteneinschub. Foto: Polizei Oberberg