Schließung von Schulen und Kitas und Verbot aller öffentlichen Veranstaltungen

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus SARS CoV 2 schließt die Stadt Remscheid ab kommenden Montag, 16. März 2020, bis zum Beginn der Osterferien alle Schulen und Kindertagesstätten im Stadtgebiet. Ab Montag, 16. März, erlischt die Schulpflicht, Schulen stellen übergangsweise bis Mittwoch, 18. März, die Betreuung der Kinder sicher. Damit schließt sich die Stadt Remscheid den jüngsten Vorgaben des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen an.

Ab morgen (14.03.) bis 19. April schließen sämtliche städtische Kultureinrichtungen – also VHS Remscheid, Musik- und Kunstschule, Teo Otto Theater, Deutsches Röntgen-Museum und Deutsches Werkzeugmuseum. Zusätzlich untersagt die Stadt mittels Allgemeinverfügung ab sofort bis auf weiteres alle öffentlichen Veranstaltungen jeglicher Art. Kinovorstellungen des CineStar und sämtliche Veranstaltungen von Westdeutschem Tourneetheater, Rotationstheater und Schatzkiste finden nicht mehr statt. Mit separater Verfügung wird der Betrieb der Akademie für Kulturelle Bildung untersagt. Der Sauna-und Badebetrieb des H2O wird in Abstimmung der EWR GmbH eingestellt. Untersagungsausnahmen sind nur im Einzelfall möglich.

Ziel: Virusverbreitung verlangsamen

Dieses umfassende Maßnahmenpaket ist nach Auffassung der Stadt Remscheid die einzige Möglichkeit, um eine deutliche Verlangsamung der Virusausbreitung zu erzeugen und das Ansteckungsrisiko mit dem neuen Coronavirus SARS CoV 2 einzudämmen. Es gilt, jede Art von sozialer Interaktion zu unterbinden, die in Zeiten des fortschreitenden Infektionsgeschehens verzichtbar ist.

An erster Stelle stehen der Schutz der Menschen in unserer Stadt und die Aufrechterhaltung der systemrelevanten Infrastruktur. Remscheid muss gesund und weiter funktionsfähig bleiben. Das erfordert neben Schul- und Kitaschließungen, der Einstellung und Untersagung von Veranstaltungen sowie Betriebsuntersagungen ein auf die Krisensituation zugeschnittenes besonderes Betreuungskonzept.

Auch dafür steht die Stadt Remscheid ein. Denn Eltern, die beide bzw. Alleinerziehende, die in systemrelevanten Berufsfeldern arbeiten und deswegen für die Daseinssorge unentbehrlich sind und keine eigene Betreuung sicherstellen können, müssen weiter ihrer Arbeit nachgehen können. Feuerwehr und Rettungsdienst, Krankenhaus, ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, Polizei und Hilfsorganisationen, aber auch der Apothekenbetrieb, der Medizinbereich, die Strom- und Energieversorgung und eine Kinder-Notbetreuung müssen weiter gesichert sein.

Antragstellung Not-Betreuung Kita: Kerstin Biedebach, Tel. (021 91) 16 – 2893

Zur Regelung der Notbetreuung für Schulkinder (Klasse 1- 6) dieses Personenkreises ab Mittwoch (Montag und Dienstag erfolgt dies über die Schulen) wurde ein weiterer Erlass des Landes angekündigt, der der Stadt Remscheid jedoch bisher nicht vorliegt. Sobald dieser bekannt wird, werden wir hierüber gesondert informieren.

Link zur Allgemeinverfügung zum Zwecke der Verhütung und Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2:
https://remscheid.de/medienpool/dokumente000/Corona_Allgemeinverfuegung_Veranstaltungen.pdf

Bürgertelefon geschaltet

Das am vergangenen Wochenende gestartete Bürgertelefon Corona-Virus beim Bergischen ServiceCenter ist unter der Rufnummer (0 21 91) 16 – 20 00 montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr sowie samstags von 9 bis 14 Uhr und sonntags von 10 bis 15 Uhr für allgemeine Fragen zum Thema Corona-Virus erreichbar.

Busse fahren nach Ferienfahrplan

Anlässlich der Mitteilung, dass ab Montag, 16. März 2020, alle Schulen und Kitas NRW-weit geschlossen bleiben, haben auch die Stadtwerke Remscheid ihren Fahrplan umgestellt.

Deshalb gilt ab Montag mit Betriebsbeginn der „kleine Ferienplan“. Alle Schulbusse und E-Wagen sowie die 10-minütigen Verstärkungsfahrten entfallen.

Die geänderten Fahrzeiten können über unsere Homepage https://www.stadtwerke-remscheid.de/fahrplan/fahrplantabellen/ und die elektronische Fahrplanauskunft entnommen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Stadtwerke Remscheid GmbH

Presseinformtaion der Stadtwerke Remscheid

Schulen und Kindertagesstätten bleiben geschlossen

Iim Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus SARS CoV 2 schließt die Stadt Remscheid ab kommenden Mittwoch, 18. März 2020, alle Schulen und Kindertagesstätten im Stadtgebiet. Ab Montag, 16. März, erlischt die Schulpflicht.

Die Stadt Remscheid schnürt zusätzlich ein umfassendes Maßnahmenpaket, das geeignet ist, eine deutliche Verlangsamung der Virusausbreitung zu erzeugen und das Ansteckungsrisiko mit dem neuen Coronavirus einzudämmen. An erster Stelle stehen der Schutz der Menschen in unserer Stadt und die Aufrechterhaltung der systemrelevanten Infrastruktur. Remscheid muss gesund und weiter funktionsfähig bleiben.

Quelle: Stadt Remscheid

Corona: Maßnahmen im Remscheider Busbetrieb

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid.

Der Verkehrsbetrieb beobachtet die Entwicklung des Coronavirus mit Fokus auf die Auswirkungen auf den ÖPNV äußerst aufmerksam und trifft verschiedene Schutzmaßnahmen. Oberste Priorität hat die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fahrdienst. Aus diesem Grund wird ab Sa, 14.03., der kontrollierte Vordereinstieg eingestellt. Die vorderste Tür beim Fahrpersonal bleibt geschlossen. Somit ist auch der Verkauf von Fahrausweisen durch das Fahrpersonal nicht mehr möglich.

Um die Mobilität unserer Kunden weiterhin gewährleisten zu können, soll die Ansteckungsgefahr für unsere Fahrerinnen und Fahrer mit gezielten Maßnahmen verringert werden. Folgenden Maßnahmen werden aus diesem Grund umgesetzt: Die vorderste Türe bei den Bussen bleibt geschlossen. Die Fahrgäste werden mittels Aushängen an und in den Bussen darauf aufmerksam gemacht, die hinteren Türen zu benutzen. Menschen
mit einer Sehbeeinträchtigung oder Personen, die aus anderen Gründen nicht erkennen können, dass die vorderste Tür geschlossen bleibt, werden durch das Fahrpersonal informiert.

Der Ticketverkauf durch das Fahrpersonal wird eingestellt.

Es können keine Tickets mehr beim Fahrpersonal gekauft werden.

Der Verkehrsbetrieb ist sich bewusst, dass dies eine Komforteinbuße für Kunden darstellt. Angesichts der außergewöhnlichen Situation und der Pflicht zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Verkehrs ist diese Maßnahme jedoch notwendig. Fahrgäste werden gebeten, ihre Tickets via SR App oder Handy Ticket Deutschland zu beziehen.

Zudem können Tickets auch im MobilCenter und in den Vorverkaufsstellen erworben werden. Das SR MobilCenter bleibt weiterhin geöffnet, je-doch sollte dies nur in dringenden Fällen aufgesucht werden. Viele Angelegenheiten können auch telefonisch erledigt werden. Die Kolleginnen und Kollegen sind von montags bis freitags von 9.00 bis 17.00 Uhr unter 0 21 91 – 16 48 16 zu erreichen.

Die Maßnahmen gelten ab Sa, 14. März 2020, auf allen Bussen der Stadtwerke Remscheid GmbH bis auf Widerruf.

Wir danken allen Fahrgästen für das Verständnis für diese Maßnahmen zum Schutz unseres Fahrpersonals.

Stadtwerke Remscheid GmbH
Prof. Dr. Hoffmann
Geschäftsführer

Corona: Veranstaltungsabsagen

Folgende Veranstaltungen wurden in Remscheid abgesagt, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen:

  • Fußballverband Niederrhein (FVN) sagt alle Fußballspiele ab, davon ist auch der FC Remscheid betroffen
  • Handballverband Niederrhein (HVN) und Bergischer Handballkreis (BHK) sagen alle Seniorenspiele bis einschließlich 19. April ab, die Jugendsaison wurde vorzeitig beendet
  • Ab Montag, 16. März, sind die Bäder in Remscheid geschlossen. Auch die Trainingseinheiten der SG Remscheid fallen entsprechend aus.
  • SPD Remscheid sagt alle geplanten Veranstaltungen bis 6. April ab
  • Veranstaltungen in Remscheider Kultureinrichtungen werden vollständig bis 29. März abgesagt
  • Die AWO Lennep-Lüttringhausen hat bis Mitte April alle Veranstaltungen abgesagt.
  • 13. März bis 4. April: Die Veranstaltungen zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus fallen fast vollständig aus: Alle Aktualisierungen bei Remscheid Tolerant
  • 13. März: Bekanntgabe des Wahlergebnisses der Jugendratswahl nur via Instagram und Facebook statt mit Feierstunde in der Gelben Villa
  • 14. März: Feierstunde zur Verleihung der Ehrenbürgerwürde abgesagt
  • 14. März: ImmobilienBörse der Stadtsparkasse Remscheid abgesagt
  • 14. März: Konzert mit „Bootless“ im Miro abgesagt, Bar und Küche bleiben wie gewohnt geöffnet
  • 15. März: RC-Modellautorennen
  • 15. März: Aufführung „Renaissance und Anachronismus“ vom WÜSTheatER
  • 16. März: Bericht der Flüchtlingshelferin Claudette Azar
  • 16. März: Tag des Handwerks
  • 16. März: CITYKIRCHE für Remscheid
  • 16. März: Kreisparteitag der CDU Remscheid
  • 19. März: Lennep Offensiv – „DOC – was kommt?“
  • 20. März: Poetry-Slam: Remscheid tolerant?
  • 21. März: Benefizkonzert der Stephanuscombo zu Gunsten des Flair-Weltladens
  • 21. März: Frühjahrsempfang vom Initiativkreis Kremenholl
  • 27. März: Bräu Comedy mit David Werker
  • 29. März: Frühjahrskonzert vom Lüttringhauser Posaunenchor
  • 4. April: Fußball Turnier gegen Rechts
  • 25. April: Remscheid Rockt – die Party

Dr. Dietrich übernimmt den Staffelstab

Jünger, weiblicher, stärker und agiler als gedacht – so präsentierte sich der SPD-Ortsverein Remscheid-Lüttringhausen bei seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung. Nicht weniger als 18 Stimmberechtigte, und damit ein Viertel aller Mitglieder, waren zur turnusgemäßen Neuwahl des Ortsvereinsvorstandes zusammengekommen, und um die Kandidatinnen und Kandidaten für den Rat und die Bezirksvertretung Lüttringhausen zu nominieren.

Zu ihrer neuen Vorsitzenden wählten die SPD-Mitglieder aus der Bandwirkerstadt Gerhilt Dietrich. Die Historikerin und Wahl-Lüttringhauserin stammt aus Augsburg und hat über eine Zwischenstation in Lindlar ihre Heimat im Lüttringhauser Ortskern gefunden. Sie löste den bisherigen Ortsvereinsvorsitzenden Björn Gottschalk ab, der nach zehn Jahren an der Spitze den Stab weitergab. Ihr zur Seite werden die beiden Juristen Nico Falkenberg und Sven Danzeglocke stehen, die beide als Rechtsanwälte tätig sind. Als Kassierer wurde Ratsmitglied Jürgen Heuser in seinem Amt bestätigt. Ratsmitglied Erden Ankay-Nachtwein, Bezirksvertreterin Anne Brüninghaus, Ratsmitglied Björn Gottschalk und die beiden „Neulinge“ Sascha Jung und Adolf Kappenstein komplettieren als Beisitzerinnen bzw. Beisitzer den Vorstand.

Viele neue Ideen und Aktionen

„Wenn man die Stimmergebnisse betrachtet, scheint der Sozialismus in Lüttringhausen ausgebrochen zu sein“, kommentierte ein Ortsvereinsmitglied die nahezu einstimmigen Wahlergebnisse bei den Vorstandswahlen. Die frisch gewählte Ortsvereinsvorsitzende Gerhilt Dietrich freute sich über die große Geschlossenheit im SPD-Ortsverein: „In einem Ortsverein ohne Querelen kann man gut arbeiten!“ So wurden bereits während der Versammlung erste Ideen für Ortsvereinsaktivitäten im Kommunalwahljahr angesprochen – u.a. eine Ostereierverteilung, die Teilnahme an Stadtteilfesten und die Planung von politischen Diskussionsveranstaltungen zu tagesaktuellen Themen. „Wir haben als politische Partei den Auftrag, an der politischen Meinungsbildung in unserem Land mitzuwirken. Diesem Auftrag wollen wir gerecht werden“, so Dietrich.

Im Anschluss an die Vorstandswahlen wurden die Kandidatinnen und Kandidaten für den Rat der Stadt Remscheid und für die Bezirksvertretung Lüttringhausen nominiert. Gerhilt Dietrich wurde für den Wahlbezirk Lüttringhausen-Zentrum, Erden Ankay-Nachtwein für den Wahlbezirk Klausen-West, Nico Falkenberg für den Wahlbezirk Klausen-Ost und Jürgen Heuser für den Wahlbezirk Kranen / Westen nominiert.

Jürgen Heuser wurde zugleich als Spitzenkandidat für die Bezirksvertretung Lüttringhausen nominiert. Auf den weiteren Plätzen folgen Gerhilt Dietrich, Sven Danzeglocke, Erden Ankay-Nachtwein, Marc Brüninghaus, Nico Falkenberg, Adolf Kappenstein und Björn Gottschalk. Die offizielle Wahl folgt auf der Aufstellungskonferenz der Remscheider SPD am 25.04.2020.

„Wir sind stärker als gedacht, wir sind motivierter als erträumt: ich freue mich richtig auf den Kommunalwahlkampf und die kommenden beiden Jahre“, so Dietrich.

Remscheid Tolerant: Veranstaltungen teilweise abgesagt

Großteil der Veranstaltungen der Internationalen Wochen gegen Rassismus abgesagt oder in den Herbst verschoben.

Schweren Herzens verkündete der Vorstand von Remscheid Tolerant e.V. die Absage oder Verlegung des Großteils der ursprünglich 15 geplanten Veranstaltungen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Verlegung in die Interkulturelle Woche

Direkt die Auftaktveranstaltung, eine Ideenmesse zum Thema „Zukunft (mit-)gestalten“, die am Freitag, 13. März, im Vaßbendersaal stattfinden sollte, kann nicht stattfinden. Anne Marie Faßbender, Vorsitzende von Remscheid Tolerant, kündigt eine Verschiebung in den Herbst an: „Ende September findet die Interkulturelle Woche statt, konzeptionell und inhaltlich passt die Ideenmesse auch sehr gut dorthin, so dass keine Idee verloren geht.“

Die Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall hat ihre Ausstellung für Samstag, 14. März 2020 ebenfalls abgesagt.

IWgR: Aktuelle Infos bei Remscheid Tolerant

Remscheid Tolerant hat eine Seite eingerichtet, über die fortlaufend aktualisiert der jeweilige Stand zu jeder Veranstaltung veröffentlicht wird:

Aktuelle Informationen zu den IWgR-Veranstaltungen 2020

 

 

Neuer bestätigter Verdachtsfall in Remscheid

Presseinformation der Stadt Remscheid: Corona-Virus │ Neuer bestätigter Verdachtsfall in Remscheid

Dem Remscheider Gesundheitsamt wurde gestern Abend eine weitere Person gemeldet, die sich mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 infiziert hat. Damit steigt die Zahl der in Remscheid erkrankten Personen auf fünf.

Aus dem Familienumfeld

Bei der neu hinzu gekommenen infizierten Person handelt es sich um eine Angehörige aus dem Familienumfeld der positiv Getesteten aus einer Reisegruppe, die in der vergangenen Woche aus dem Nahen Osten zurückgekehrt ist. Die Betroffene zeigt seit Sonntagabend (08.03.) leichte Erkältungssymptome. Seitdem ist bis auf weiteres häusliche Quarantäne angeordnet.

Die infizierte Person hatte Kontakt zu einer positiv getesteten Angehörigen aus der Reisegruppe, zeigte selbst Symptome und wurde deswegen am Montag, 9. März, auf das Corona-Virus getestet.

Sie ist Lehrkraft am Remscheider Berufskolleg Wirtschaft & Verwaltung in der Stuttgarter Straße. Nach Einschätzung des örtlichen Gesundheitsamtes hat kein Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus für die Kollegen- und Schülerschaft bestanden. Eine Schulschließung zur Eindämmung des Risikos eines möglichen Infektionsgeschehens wird demzufolge nicht angeordnet.

So hat das örtliche Gesundheitsamt entschieden

Nachdem dem städtischen Gesundheitswesen gestern (11.03.) der Nachweis des SARS-CoV-2 bei der Lehrkraft bekannt geworden ist, hat es eine gewissenhafte Risikoanalyse konform mit den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts durchgeführt.

Diese hat ergeben, dass die Lehrkraft an ihrem letzten Arbeitstag (Freitag, 6. März)

  1. gesund war.
  2. den Kontakt zu einer infizierten Person so kurz zurücklag, dass es keine Übertragung auf andere Personen gegeben haben kann (Das Virus braucht maximal 24 Stunden, um sich im Rachen so einzunisten/zu entwickeln, dass es von hieraus übertragen werden kann.).
  3. es keinen körperlichen Kontakt oder nahen Kontakt (also weniger als zwei Meter Abstand) zu irgendeiner Schülerin, einem Schüler oder den Kollegen gekommen ist.

Zusammenfassend gibt es keinen Grund anzunehmen, dass es zu einer irgendwie gearteten Gefährdung von Schülerschaft oder Personal gekommen sein kann.

Weitere Fälle von Corona-Virus-Infektionen an dieser Schule sind dem Gesundheitsamt nicht bekannt.

Hinweis

Dem Remscheider Gesundheitsamt werden weitere COVID-19-Verdachtsfälle – also weitere mögliche Infektionen mit dem Corona-Virus – gemeldet. Für die betroffenen Personen gilt bis auf weiteres häusliche Quarantäne. Die Remscheider Gesundheitsbehörde geht allen Fällen nach und veranlasst bei begründeten Verdachtsfällen den Test auf eine Corona-Virusinfektion.

Schützen Sie sich und Ihre Umgebung!

Der beste Schutz gegen das Virus – wie gegen jedes andere Virus überhaupt – ist eine ausgiebige Händehygiene. Ein ausgiebiges Waschen der Hände mit Seife und das anschließende Trocknen der Hände reichen völlig aus. Und: Geniest und gehustet wird selbstverständlich in die Armbeuge oder ins Taschentuch – und nicht in die Umgebung.

Übertriebe Sorge ist nicht angezeigt: Die bislang erkrankten Personen zeigen keine schweren Krankheitssymptome, sondern die bekannten Erkältungsbeschwerden wie Halskratzen, Husten oder mäßiges Fieber.

Bürgertelefon geschaltet

Das am vergangenen Wochenende gestartete Bürgertelefon Corona-Virus beim Bergischen ServiceCenter ist unter der Rufnummer (0 21 91) 16 – 20 00 montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr sowie samstags von 9 bis 14 Uhr und sonntags von 10 bis 15 Uhr für allgemeine Fragen zum Thema Corona-Virus erreichbar.

SSK: ImmobilienBörse 2020 wird abgesagt

Mit folgender Pressemitteilung gibt die Stadtsparkasse Remscheid die Absage der ImmobilienBörse 2020 bekannt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

es fällt uns nicht leicht, aber aufgrund der aktuellen Entwicklungen der letzten zwei Tage hinsichtlich des Coronavirus` sagen wir unsere für den 14. März 2020 geplante ImmobilienBörse ab. Wann die Veranstaltung, die eine umfangreiche und zeitintensive Vorbereitung verlangt, nachgeholt wird, werden wir zu gegebener Zeit entscheiden. Wir bedauern die Absage sehr, möchten aber unserer Verantwortung nachkommen und die Gesundheit unserer Besucherinnen und Besucher, unserer Messepartner und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorsorglich schützen. Wir hoffen auf das Verständnis der vielen Immobilieninteressierten in Remscheid und der Region.

Mit freundlichem Gruß
Ann-Kristin Soppa

Stadtsparkasse Remscheid
Abteilungsleiterin
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Corona: Verdachtsfall an Hilda-Heinemann-Schule

Presseinformation der Stadt Remscheid: Corona-Virus │ Verdachtsfall an Hilda-Heinemann-Schule führt ab morgen (13. März 2020) zur übergangsweisen Schulschließung

Das Infektionsgeschehen setzt sich fort: Der Taxifahrer, der am vergangenen Mittwoch die Reisegruppe aus dem Nahen Osten vom Flughafen nach Hause transportiert hat, hat sich bei den infizierten Fahrgästen angesteckt. Er befindet sich seit Freitagabend gemeinsam mit seiner Ehefrau in häuslicher Quarantäne, nachdem sich bei ihm erste Erkältungssymptome eingestellten. Seit Mittwoch (12. März 2020) ist klar: Er trägt auch das Corona-Virus, das hat eine Testung zwischenzeitlich bestätigt.

Bislang keine Erkältungssymptome

Besonders kritisch in seinem Fall ist, dass er nach dem Transport der Reisegruppe weiter Taxifahrten angenommen und im Zuge dessen am Freitag (6. März 2020) vier Schulkinder transportiert hat. Eines geht zur Sophie-Scholl-Gesamtschule, zwei besuchen das Leibnitz-Gymnasium und eines ist Schülerin der Hilda-Heinemann Schule. Ob sich die Kinder auf der gemeinsamen Fahrt angesteckt haben, ist ungewiss. Keines von ihnen zeigt bislang Erkältungssymptome – eines der wesentlichen Kriterien dafür, dass sie als begründet verdächtig nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) betrachtet werden. Besonders kritisch ist dennoch: Bei der Schülerin der Hilda-Heinemann-Schule kann Beschwerdefreiheit nicht eindeutig festgestellt werden. Das Kind wird dauerbeatmet und kann sich nicht direkt zum eigenen Zustand äußern. Deswegen ist nicht auszuschließen, dass es erste milde Symptome einer Erkältung zeigt. Das zusammen mit der Tatsache, dass sie direkten Kontakt zu einem an dem Corona-Virus infizierten Menschen hatte, macht die zu einer Person, die nach RKI-Kriterien im begründeten Verdacht steht, sich infiziert zu haben.

Mit diesem Wissen hat sich der Remscheider Krisenstab soeben dazu entschieden, die Hilda-Heinemann-Schule ab morgen für die Dauer der angenommenen Inkubationszeit von 14 Tagen – gerechnet vom 6. bis einschließlich 20. März – für die insgesamt 151 Schülerinnen und Schüler zu schließen. Nicht auszuschließen ist das Risiko, dass die Schülerin das Virus in die Schule hineingetragen hat. Ganz besondere Berücksichtigung findet hier der Umstand, dass die Schülerschaft der Förderschule mit dem Schwerpunkt der geistigen Behinderung – genauso wie die Schülerin selbst auch – zum besonders schützenswerten Personenkreis nach den RKI-Richtlinien gehört. Die Kinder sind teils multipel erkrankt oder haben (Vor-)Erkrankungen, die ihr Immunsystem in besonderer Weise schwächen. Allein aus diesem Grunde sind die gesundheitlichen Risiken bei einer Infektion mit dem Corona-Virus für sie fatal.

Keine Schließung bei Sophie-Scholl und Leibniz

Die Sophie-Scholl-Gesamtschule und das Leibniz-Gymnasium werden nicht geschlossen. Die Schülerschaft dieser Schulen gehört nicht zu der beschriebenen RKI-Risikogruppe. Und noch einmal: Die Schülerinnen und Schüler sind beschwerdefrei. Sie befindenden sich bis auf weiteres in häuslicher Quarantäne und nehmen am Unterricht bis zum Ausschluss der Infektion nicht teil.

Der Remscheider Krisenstab hat die zuständige Schulrätin Brigitte Dörpinghaus und den Schulleiter Christian Jansen bereits über die Schulschließung informiert. Mittels Telefonkette werden jetzt alle Eltern kontaktiert. Auch die Lehrerschaft wird kurzfristig informiert. Sie gehen weiter in die Schule und halten zu den Eltern Kontakt.

Hinweis

Ein weiterer Mann ist positiv auf das Corona-Virus getestet. Er hat erste Symptome einer COVID-19-Erkrankung wenige Tage nach seiner Rückreise aus Süd-Tirol gezeigt. Er befindet sich bis auf weiteres in häuslicher Quarantäne.

Bürgertelefon geschaltet

Das am vergangenen Wochenende gestartete Bürgertelefon Corona-Virus beim Bergischen ServiceCenter ist unter der Rufnummer (0 21 91) 16 – 20 00 montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr sowie samstags von 9 bis 14 Uhr und sonntags von 10 bis 15 Uhr für allgemeine Fragen zum Thema Corona-Virus erreichbar.

Programm der Wochen gegen Rassismus vorgestellt

Remscheid Tolerant stellte gemeinsam mit den Aktionspartnern das Programm der Internationalen Wochen gegen Rassismus vor.

Es ist ein buntes Programm geworden, das die Remscheider*innen in diesem Jahr für die Internationalen Wochen gegen Rassismus (IWgR) auf die Beine gestellt haben. „Darin findet jeder Mensch wenigstens eine Veranstaltung, die ihn interessiert“, strahlte Anne Marie Faßbender, die Vorsitzende von Remscheid Tolerant, „und mit Gleichgesinnten zusammenzukommen, um in einem Rahmen, den man ohnehin gut findet, gegen Rassismus einzustehen, ist doch eine klassische Win-Win-Situation.“ Vorgestellt wurde es in den Räumen der SPD Remscheid, die dem Planungsteam in den Monaten der Vorbereitung immer kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden.

Deutlich gegen Rassismus

Die Anwesenden stellten jedoch nicht nur das Programm vor, sondern nutzten den Rahmen, um die noch immer vorhandene Notwendigkeit der Wochen gegen Rassismus hervorzuheben. Hans Lothar Schiffer, Vorstandsmitglied von Remscheid Tolerant, machte deutlich, wie wichtig es sei sich entschieden gegen Rassismus zu stellen. „Rassismus kommt zunächst aus dem Mund und irgendwann geht er in Taten über. Diese Kette muss man sich bewusst machen, da haben wir viel zu tun, um an die eigentlichen Wurzeln heranzugehen“, so Schiffer energisch, „der Grundgedanke der Wochen ist das Bewusstmachen des alltäglichen Rassismus!“

„Es ist gerade nach solchen Taten wie in Hanau deutlich geworden, dass es leider noch immer nicht selbstverständlich ist gegen Rassismus zu sein. Um so wichtiger ist es nun als Gesellschaft zu zeigen, dass wir diese Ideologie ablehnen und uns gemeinsam gegen diesen Hass stellen“, hob Anne Marie Faßbender hervor. Die rund 700 Besucher der Mahnwache am Remscheider Rathaus hätten aber deutlich gemacht, dass Remscheid eine Stadt sei, die sich durch rechten Terror betroffen fühlt. Denn viele würde Rassismus selbst treffen, oder Freunde, Verwandte und Kollegen. „So furchtbar diese Ereignisse waren, hab ich die Hoffnung, dass sie dazu führen, dass den Menschen bewusst wird, dass es nicht genügt nur leise im Kopf dagegen zu sein, sondern das auch ganz klar zu zeigen!“

Hier geht es direkt zum kompletten Programm der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2020 in Remscheid.

Zeigen, dass man gegen Rassismus einsteht, könne man etwa durch Teilnahme an den Veranstaltungen der IWgR. Es gibt mehrere Veranstaltungen in denen es um Kommunikation geht, um den direkten Austausch, auch interkulturell und interreligiös. Zum Auftakt gibt es am 13. März ab 15 Uhr eine Veranstaltung in Kooperation mit der Citykirche im Vaßbendersaal, eine Art Ideenmesse zum Thema „Zukunft (mit-) gestalten“ mit rund 20 Ausstellenden aus vielen positivistischen Bereichen. Neben Kommunikation und Vernetzung stehen auch Unterhaltung und ein gemütliches Miteinander im Zentrum. „Es wird keine klassische, steife Messe sein, es gibt Livemusik mit Horst Wegener und Jochen Wingsch aka Papa Jo’s One Man Acoustic Jam, ein paar wenige Redebeiträge, das Programm für die Wochen wird vorgestellt und es gibt ein faires Catering in Kooperation mit dem Lüttringhauser Flair-Weltladen und der Aktion Muteinander„, warf Sascha von Gerishem, stellvertretender Vorsitzender, begeistert ein.

Das Plakat zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus in Remscheid.
Das Plakat zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus in Remscheid.

Programmüberblick

Das Programm umfasst neben der Ideenmesse die Ausstellung „Verfolgt – verurteilt – fast vergessen“ in der Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall, eine Theateraufführung des Antikriegsstücks „Renaissance und Anachronismus“ vom WÜSTheatER im CVJM Lüttringhausen, den Vortrag „Die AFD und die soziale Frage“ veranstaltet von Die Linke, eine Lesung mit Jana Grossmann „Schonzeit vorbei.

Über das Leben mit dem täglichen Antisemitismus“ von der Integrationsagentur des Caritasverbandes Remscheid in Kooperation mit der Citykirche, myViertel, dem Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine und der Deutsch-Italienischen Gesellschaft (DIG) Remscheid.

„Christen und Muslime am Runden Tisch von Remscheid Tolerant“ heißt ein neues Format in Kooperation mit dem Bürgerhaus-Süd. Kino woanders gibt es in der EMA zum Thema „Alltagsrassismus“ und in der GHS Hackenberg zu „Almanya – Willkommen in Deutschland“, veranstaltet vom Kommunalen Integrationszentrum Remscheid und der Kraftstation. In der EMA gibt es auch die Filmvorführung „Mein Vater, der Nazi-Täter“.

Poetry Slam: Ist Remscheid tolerant?

Die Grünen Remscheid veranstalten mit dem Evangelischen Kirchenkreis Lennep einen Poetry Slam „Remscheid tolerant?“ im Löf, moderiert von Slam-Poet Michael Heide und musikalischer Untermalung von Henning Hantelmann.

„Geschmack und Humor kennen keine Grenzen“ ist ein Filmabend mit internationalem Drei-Gänge-Menü in Kooperation von der Alevitischen Gemeinde, DIG, AWO und SPD. Jüdisches Puppentheater von „bubales“ aus Berlin präsentiert die Integrationsagentur vom Caritasverband, Titel des Stücks: „Die Koscher-Maschine“.

Die Ökumenische Initiative Lüttringhausen lädt zum Literaturcafé mit Johannes Haun zu „Dunkles Gold“ von Mirjam Pressler in den Flair-Weltladen. Der Integrationsrat der Stadt Remscheid lädt ein zu „Ali Baba und die 40 Räuber“ vom Durchsholzer Marionetten- und Puppentheater mit Markus Heip, Kinder aller Nationen können aktiv mitwirken.

Den Abschluss bildet des „Hallenfußballturnier gegen Rechts!“ von SPD, AWO und Caritasverband. Das vollständige Programm liegt an vielen Stellen in Remscheid aus und steht auf der Webseite von Remscheid Tolerant unter www.remscheid-tolerant.de zum Download bereit.

Einbrecherbanden den Garaus machen

Mit Empörung haben die Remscheider Jungsozialisten auf die Meldung reagiert, dass Flugblätter der sogenannten Identitären Bewegung in Remscheider Schulen verteilt wurden.

„Da dies offensichtlich außerhalb der Unterrichtszeiten geschah, legt die Vermutung nahe, dass Mitglieder dieser rechtsextremen Bewegung offenbar in die Schule eingebrochen sind. Hier ist sowohl die Polizei als auch der Staatsschutz gefordert“, so der Juso-Vorsitzende Burhan Türken in einer ersten Stellungnahme.

Aufstehen gegen Rassismus

Es ist erfreulich, dass die Schulleitung sich klar und unmissverständlich von dieser Aktion distanziert hat und die Anzeige selbst zur Polizei bringen möchte.

„Nun ist Haltung gefragt! Es ist an der Zeit auf die rechtsextreme Provokation mit einer Offensive an politischer Bildung zu begegnen. Als allererstes wäre es erfreulich, wenn die Politiklehrer gemeinsam mit den Vertretern der politischen Jugendverbänden an einen Tisch kämen, um zu überlegen, wie man Rechtsextremismus gemeinsam bekämpfen kann“, so Türken weiter.