Das Auswärtsspiel des IGR-Bundesligateams der Herren gegen die SG Eldagser Falcons am 24. Oktober fällt aus, das gegnerische Team hat zur Zeit kein einsatzbereites Team zur Verfügung. Das Spiel der IGR-Bundesligistinnen gegen den SC Bison Calenberg findet wie geplant in der Sporthalle der Grundschule Eldagsen statt. Anpfiff am 24. Oktober 2020 ist um 17 Uhr.
Am 05.11.2021, um 21:45 Uhr, kam es auf der Friedrich-Ebert-Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem sich ein Autofahrer umgehend entfernt hat.
Ein 24-jähriger Remscheider fuhr mit seinem Porsche Boxster die Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Robert-Daum-Platz, als er auf Höhe der Schwebebahnstation Westende wenden wollte. Im Zuge des Wendevorgangs fuhr ein Smart Cabrio auf den Porsche auf. Anstatt sich um den leichtverletzten 24-Jährigen zu kümmern, entfernte sich der Smart-Fahrer zu Fuß von der Unfallstelle.
Der Mann wird als circa 1,90 m groß und stämmig beschrieben. Die Kennzeichen des Smart waren gestohlen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu dem Besitzer des Fahrzeugs aufgenommen. Der Sachschaden liegt bei circa 21.000 Euro.
Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten
Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.
Am Sonntagmorgen (07.11.2021, gegen 07:55 Uhr) kam auf der Nordstraße in Remscheid zu einem Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden.
Ein 20-jähriger Remscheider war mit seinem leistungsstarken Audi auf der Nordstraße in Richtung Peterstraße unterwegs. Im Verlauf einer Kurve verlor er die Kontrolle über sein Gefährt, schleuderte über den Fahrstreifen des Gegenverkehrs und kollidierte mit zwei geparkten Ford. Durch die Aufprallenergie stieß eines dieser Fahrzeuge gegen eine Stützmauer und richtete auch hier Sachschaden an.
Sowohl der Fahrer, als auch sein 21-jähriger Mitfahrer blieben bei dem Unfall unverletzt.
Da nach ersten Ermittlungen der Verdacht besteht, dass der Unfallfahrer unter dem Einfluss von Alkohol gestanden haben könnte, musste er auf der Wache eine Blutprobe abgeben. Die Beamten stellten seinen Führerschein, sowie zur Klärung des weiteren Geschehens auch den Audi sicher.
Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 30.000 Euro. (weit)
Die zweite Mannschaft des Remscheider TV JUDOTEAM zeigte beim diesjährigen Landesliga-Turnier in Oberhausen eine beeindruckende Leistung, entschied jede der vier Begegnungen für sich und gewann am Ende vollkommen verdient die Meisterschaft.
In der Gruppenphase gewannen die Remscheider zweimal souverän mit 4:1. Erst gegen den Tbd. Osterfeld und anschließend gegen den PSV Essen. Als Gruppensieger bekam es das JUDOTEAM im Halbfinale mit dem Osterrather TV zu tuen, welcher nach zum Teil spektakulären Kämpfen mit 3:2 bezwungen wurde. Im Finale wartete das JT Holten 2. Eine überragende Leistung der Remscheider wurde belohnt, denn auch dieses Duell gewann das JUDOTEAM mit 3:2.
Die Punkte erkämpften Jannik Wenzel, Andreas Buscher, Ryan lo a Njoe (je drei Siege), Nils Tillmanns, Nikolai Koch, Karol Debowski, Gregor Feils und Philip Mähler (je einen Sieg). Auch Nassir Hosseyini und Corrado Gradante kamen zum Einsatz.
Trainer Dr. Benjamin Klöckner: „Ich bin unheimlich stolz auf die Jungs. Die mannschaftliche Geschlossenheit war heute der Schlüssel zum Erfolg. Jeder hat sich voll eingebracht und seinen Teil zur Meisterschaft beigetragen.“
Pandemiebedingt gibt es in diesem Jahr keine Auf- und Absteiger. Die Verantwortlichen des Nordrhein-Westfälischen Judo-Verbandes hoffen, 2022 zum normalen Ligabetrieb zurückkehren zu können. Dann möchte das RTV JUDOTEAM 2 wieder angreifen und um die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsliga mitkämpfen.
Das Bundesministerium für Gesundheit hat für Eltern und Sorgeberechtigte einen Familienleitfaden herausgegeben. Mit vielen wichtigen Informationen und nützlichen Tipps soll er Entscheidungshilfe sein bei der fraglichen Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren. Er heißt „Corona-Schutzimpfung für Kinder und Jugendliche“ und steht ab sofort zum Download zur Verfügung.
Das Berufsbildungszentrum der Industrie in Remscheid veranstaltet am 12. und 13. November die Tage der offenen Tür. Geschäftsführer Alexander Lampe skizziert im Interview mit rs1.tv die Besonderheiten der zweitägigen Veranstaltung und ist sich dabei der Unterstützung durch viele Kooperationspartner sicher. Wer noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist, sollte sich die Termine vormerken.
Nach coronabedingter Pause in 2020 freut sich das Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI), in diesem Jahr wieder zu den Tagen der offenen Tür einladen zu können. Am Freitag, 12. November 2021 von 8 bis 17.30 Uhr und am Samstag, 13, November von 11-16 Uhr, öffnet das Bildungszentrum seine Räume in der Wüstenhagener Straße 18 – 26 und präsentiert sein großes Angebot der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Erstmalig in diesem Jahr werden die rund 500 Remscheider Schulabgänger und -abgängerinnen gezielt eingeladen. „Viele Schülerinnen und Schüler hatten in den letzten eineinhalb Jahren kaum Gelegenheit, sich beruflich zu orientieren. Diese Möglichkeit wollen wir ihnen nun bieten. Die jungen Menschen können sich mit unseren Ausbilderinnen und Ausbildern austauschen und ebenso an den Ständen der beteiligten Unternehmen Gesprächspartner und möglicherweise sogar Ausbildungsplätze finden“, erläutert BZI-Geschäftsführer Alexander Lampe.
Der Neubau mit moderner Ausbildungswerkstatt
Insgesamt gibt es an den Tagen der offenen Tür reichlich Gelegenheit, die moderne Welt der Grund- und Fachausbildung auf dem rund 14.000 Quadratmeter großen Bildungscampus ausgiebig zu erkunden. Erstmalig stellt sich dabei auch der BZI-Neubau mit seiner modernen Ausbildungswerkstatt und seinen Fach- und Unterrichtsräumen vor. Damit können die Gäste der Tage der offenen Tür auch die Bereiche Berufsorientierung, Qualifizierung und das vielseitige Angebot der praxisgeprägten Weiterbildung kennenlernen. Weitere interessante Schwerpunkte gibt es unter anderem mit Live-Präsentationen in den BZI-Werkstätten, aktuellen Aus- und Weiterbildungs-Projekten in Zusammenarbeit mit der Bergischen IHK sowie Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei zukunftsweisenden Themen wie Automatisierung / CNC-Technik und 3D-Druck, SPS und Steuerungstechnik und Digitalisierung.
Beim Besuch der Tage der offenen Tür sind die aktuellen Bedingungen der Coronaschutzverordnung und die Einhaltung der 3G-Regeln -geimpft, getestet, genesen- zu beachten.
Auf der Bundesstraße 51 Borner Straße Ecke Höhenweg gegenüber Elektro Raddy kann es ab Dienstagmorgen (9 Uhr), 9. November, bis spätestens Donnerstag, 11. November, zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Grund ist die notwendige Beseitigung einer Kabelstörung im Telekommunikationsnetz. Der Verkehr wird einspurig an der Engstelle vorbeigeführt. Daher ist insbesondere zu Stoßzeiten mit Rückstaus zu rechnen.
Presseinformation der Stadt Remscheid: Aktuelle Veranstaltungstipps der VHS Remscheid
Dänemark ist als Nachbarland Deutschlands nicht nur ein beliebtes Urlaubsziel, sondern auch aus beruflicher Sicht für viele von Interesse. An einem Wochenende verschafft dieser Onlinekurs Ihnen einen Einblick in die Grundzüge der dänischen Sprache. Sie lernen beispielsweise sich auf Dänisch vorzustellen und eine Bestellung im Café oder Restaurant aufzugeben. Außerdem werden wir uns mit Aspekten der dänischen Kultur sowie der Geografie Dänemarks beschäftigen.
Eine Fortsetzung des Kurses ist geplant.
Bitte beachten Sie
Der Kurs findet über Zoom statt. Eine vorherige Registrierung oder ein Download von Zoom sind nicht notwendig. Nach Anmeldung erhalten Sie den Zugangslink von uns per E-Mail.
Voraussetzungen: Sie benötigen eine gültige Mailadresse, eine stabile Internetverbindung sowie funktionierende Kamera und Mikrofon an Ihrem Endgerät (Laptop, PC, Tablet oder Smartphone).
Kursleitung: Katharina Asmussen
Termin: 2 x Sa/So, Beginn: Samstag, 20.11.2021 von 10:00 bis 13:30 Uhr
Wer im November und Dezember in der Dämmerung oder nachts im Wald unterwegs ist, der trifft dort oft auf Schmetterlinge. Es handelt sich um Schmetterlingsarten, die im Spätherbst und im frühen Winter durch die Wälder, aber auch in Gärten und Parkanlagen fliegen: Die Frostspanner. Sie sind erst mit der herbstlichen Kühle aus der Puppe geschlüpft und schwärmen jetzt auf der Suche nach einem Weibchen.
Wie Jörg Liesendahl, Biologe an der Natur-Schule Grund, erklärt, fliegen nur die Frostspanner-Männchen: „Besonders häufig sehen wir im Bergischen Land den Kleinen Frostspanner, der allerdings nur mikroskopisch sicher vom Buchen-Frostspanner getrennt werden kann.“ Daneben lassen sich auch der Große Frostspanner und der Orangegelbe Breitflügelspanner / Frostspanner sehen, die sowohl an Größe als auch in der Färbung gut abgrenzbar sind. Die Männchen fliegen in Siedlungsgebieten relativ häufig künstliche Lichtquellen an und sind dann z.B. auch an Hausfassaden zu sehen.
Die Natur hilft sich recht gut selbst, wenn sie nicht zu stark von Menschen gestört wurde
Großer Frostspanner an Baumrinde. Foto: Jörg Liesendahl / Natur-Schule Grund
Die Weibchen sind nicht flugfähig und müssen ihre Eierfracht zu Fuß an die Knospen der Gehölze bringen, die nach deren Blattwerdung im Frühjahr als Nahrung für die Raupen dienen sollen. Damit die Männchen die Weibchen auch finden, geben diese Geruchsstoffe, sog. Pheromone, als Lockmittel in die Luft ab.
Als Raupenfutterpflanzen werden z.B. Eichen, Buchen, Birken und Hainbuchen aufgesucht. Frostspanner-Raupen können im Frühjahr aber auch an Obstbäumen und an vielen anderen Laubgehölzen angetroffen werden. In guten Falterjahren (aus Sicht der Frostspanner) sind die Raupen so zahlreich, dass sie sehr stark die ersten Blätter der neuen Generation fressen. Das sind die Jahre, in denen die Bäume und Gehölze im Juni den Johannistrieb nutzen müssen, um dann wieder beblättert ihren Photosynthese-Aufgaben nachkommen zu können.
Und es sind dann diese Jahre, in denen Vögel und andere natürliche Feinde der Frostspanner-Raupen einen reich gedeckten Tisch vorfinden und sich gut vermehren können. Die Natur hilft sich dann recht gut selbst, wenn sie nicht zu stark von Menschen gestört wurde.
Jörg Liesendahl: „In diesem Sinne wünschen wir viel Spaß bei der Schmetterlings-Beobachtung im Winter.“
Am 6. November spielt um 20 Uhr die bergische Band „Grown So Ugly“ im Löf Eventlokal Alternative Rock. Grown So Ugly sind Pepsi, Lucas, Stefan, Oliver und Sascha.
Einlass ab 19 Uhr. Es gilt die 3G-Regel, der Test darf bei Einlass nicht älter als sechs Stunden sein. Der Eintritt ist frei, die Band lässt den Hut kreisen.
In der vergangenen Nacht (03.11.2021) kam es zu einem Pkw-Brand auf der Straße Henkelshof in Remscheid.
Gegen 03:35 Uhr meldete ein Anwohner (36) den brennenden Pkw der Marke Dodge, der sich geparkt am Fahrbahnrand befand. Es gelang dem 36-jährigen den Brand selbstständig mittels Feuerlöscher zu löschen.
Erste Ermittlungen vor Ort deuten auf eine vorsätzliche Brandstiftung im Bereich des vorderen rechten Reifens hin.
Etwa eine Stunde vor der Brandentdeckung wurde der Polizei eine lautstarke Personengruppe in der Nähe des späteren Tatortes gemeldet. Ob diese mit dem Brand in Verbindung steht, ist Gegenstand der Ermittlungen.
In diesem Zusammenhang suchen die Brandermittler der Polizei nach Zeugen. Diese können ihre Beobachtungen unter der Rufnummer 0202/284-0 an die Polizei weiterleiten. (weit)
Dr. Ulrike Schrader sprach über jüdische Gemeinden im Bergischen.
Am Dienstagabend, dem 2. November, fand im Saal des evangelischen Gemeindehauses am Ludwig-Steil-Platz das erste von drei geplanten Lüttringhauser Gesprächen statt. Es ist die 22. Ausgabe der beliebten Kulturreihe, die im vergangenen Jahr coronabedingt nicht stattfinden konnte. In diesem Jahr ist das 1700-jährige jüdische Leben in Deutschland das Thema. Vor 40 Interessierten gab Dr. Ulrike Schrader, Leiterin der Wuppertaler Begegnungsstätte Alte Synagoge Einblick in die jüdischen Gemeinden im Bergischen Städtedreieck.
Bekannt sei, so Dr. Schrader, dass der erste jüdische Friedhof auf deutschem Boden im Jahre 1000 in Worms errichtet wurde. Im Bergischen ist der erste jüdische Friedhof im Jahre 1810 in Wuppertal dokumentiert. Überhaupt entwickelte sich das jüdische Leben im Bergischen eher zögerlich. „Das Bergische Land war für jüdische Familien unattraktiv“, berichtete Ulrike Schrader. „Zuviel Natur, zuviel Grün. Viele jüdische Familien sind hier nur kurz geblieben oder direkt durchgezogen.“ Auf der anderen Seite schreckte die Remscheider Schwerindustrie auch jüdische Familien ab, weshalb in der Röntgenstadt sehr wenige Juden gelebt haben. Etwas anders sah es nur in Ronsdorf aus, wo sich die Bandwirkerindustrie stark präsentierte.
Die Schwerindustrie schreckte ab
Dr. Ulrike Schrader bei ihrem Vortrag in Lüttringhausen. Foto: Peter Klohs
Dr. Schrader ging ausführlich auf den kleinen Friedhof der Familie Löwenthal ein, der in Lüttringhausen an der Schmittenbuscher Straße zu finden ist und dessen Grabstein langsam verwittert. Die Namen der dort Bestatteten sind nur noch sehr schwer zu entziffern. Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts haben dort auch keine Beerdigungen mehr stattgefunden. Nach jüdischer Tradition darf eine Grabstätte nur einmal benutzt werden, und alle Beerdigungsplätze auf dem kleinen Friedhof waren bereits belegt.
Die Referentin legte Wert auf die Tatsache, dass das Leben zwischen Juden und Christen im Bergischen sehr lange Zeit von gegenseitiger Wertschätzung geprägt war, die erst von den Nazis im Jahr 1938 rüde beendet wurde. Ab diesem Zeitpunkt galten Juden in Deutschland als unerwünscht, ab 1941 wurden sie systematisch ermordet, vor genau 80 Jahren. „Zweidrittel der deutschen Juden sind ausgewandert“, erklärt Dr. Schrader. „Ein Drittel ist umgebracht worden.“ Und um mit einem Mythos aufzuräumen, fügte die Referentin an, dass dies einer gewissen Eigendynamik der mordenden Nazis zu schulden war. „Jedenfalls gab es den ominösen Führerbefehl zur Vernichtung der Juden nicht.“
Nazis ermordeten ein Drittel der Juden in Deutschland
Wandprojektion eines alten Briefes vom 29. Dezember 1937. Foto: Peter Klohs
Im weiteren Verlauf des einstündigen Vortrages berichtete die Literaturwissenschaftlerin viel Wissenswertes über das jüdische Leben im Bergischen:
Die jüdische Familie Löwenthal lebte in Ronsdorf und hat das dortige Schwimmbad finanziert.
Samuel Stellberger, zu Anfang des 19. Jahrhunderts in Velbert-Langenberg geboren, errichtete dort die erste Synagoge im Bergischen, damals noch ohne Rabbiner.
Die Familie Tietz aus Birnbaum an der Warthe baute in Barmen einen riesigen Einkaufspalast und revolutionierte das Einkaufsverhalten der Menschen. Die Familie war zu Anfang des 20. Jahrhunderts in Barmen hoch angesehen.
Der aus dem Frankfurter Raum stammende Gustav Coppel wurde Geheimrat und später Ehrenbürger von Solingen.
Der in Wuppertal lebende Gustav Brück, Gründer der jüdischen Gemeinde in Barmen, überlebte das Dritte Reich nur, weil er mit einer Christin verheiratet war.
Allerdings war Antisemitismus um 1900 herum beinahe alltäglich. Es gab noch keine regelnden Institutionen. Frau Dr. Schrader zeigte in ihrem reichhaltigen und zum Teil extrem selten zu sehenden Bildmaterial eine antisemitische Postkarte aus Borkum, die belegt, dass Juden in Kurorten nicht gerne gesehen waren.
Im zweiten Lüttringhauser Gespräch am 9. November (19:30 Uhr), wird Peter Liebermann, ehemaliger Oberarzt der Stiftung Tannenhof, seine eigenen Erfahrungen zum Thema „Jüdisch sein in Deutschland“ schildern. Der 9. November ist für Deutschland ein geschichsträchtiger Tag. Er markiert den Beginn der ersten deutschen Republik sowie den Fall der Berliner Mauer. Außerdem hat sich dieser Tag als Beginn des Progroms gegen die jüdische Bevölkerung (Reichsprogromnacht) in die Gedächtnisse der Menschen eingegraben.
Im Deutschen Werkzeugmuseum gibt es wieder eine Weinverkostung. Vorher wird Dr. Frank Neveling, Leiter des städtischen Gesundheitsamtes, am Mittwoch, 17. November, ab 19 Uhr einen Vortrag zum Thema „Schlappen und Holzklotschen – die ersten Sicherheitsschuhe“ halten.
Was veränderte sich im Zuge der Industrialisierung für die Arbeiter:innen und worauf mussten sie hinsichtlich der Gefahren in der Fabrik achten? Es fing ganz einfach mit dem Holzschuh an, der einen perfekten Schutz darstellt und gleichzeitig wasserdicht ist. Gerade aus berufenem Munde die entsprechenden Einschätzungen zu dieser Thematik zu bekommen, lässt die Probleme sehr gut nachvollziehen. Dr. Neveling wird interessante Fragen aufwerfen und beantworten.
Anschließend gibt es mit Dr. Andreas Wallbrecht eine Auswahl fränkischer Weißweine zu probieren. Die Bandbreite reicht vom einfachen Tafelwein bis zum typischen fränkischen Bocksbeutel. Im Anschluss wird das Alkohol-Messgerät ausprobiert.
Die Kosten für diese Veranstaltung betragen pro Person 20 Euro.
Verbindliche Anmeldung unter der Rufnummer 02191-162519 oder per E-Mail (Werkzeugmuseum-Hiz@remscheid.de) bis spätestens 15. November 2021.
Es gelten: 3G, Abstandsregeln, Mu-Na-Schutz, Anmeldepflicht