Kindergrundsicherung: Gleiche Chancen für alle Kinder

Allen Kindern und Jugendlichen gleiche Chancen und Teilhabe zu ermöglichen, ist für die Grünen ein zentrales Ziel. „Wir können nicht akzeptieren, dass in einem reichen Land wie Deutschland knapp ein Fünftel aller Kinder und Jugendlichen in Armut leben“, sagt Anja Liebert, Grüne Bundestagsabgeordnete für das Bergische Land. In NRW liege der Anteil der von Armut gefährdeten Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren mit 24,6 Prozent sogar über dem Bundesdurchschnitt. „Und zum Beispiel in Wuppertal ist er mit etwa 28 Prozent noch deutlich höher“, so die Abgeordnete.

„Die Mitgliedschaft im Sportverein wird nicht mehr an den fehlenden Turnschuhen scheitern. Die Einladung zum Kindergeburtstag muss nicht mehr beschämt abgesagt werden, weil kein Geld für ein Geschenk da ist.“

Anja Liebert, MdB Die Grünen

Das wollen die Grünen mit der Kindergrundsicherung ändern, die sie mit der Ampel-Koalition und einem breiten Bündnis aus der Zivilgesellschaft umsetzen wollen. „Die Kindergrundsicherung ist ein zentrales sozialpolitisches Vorhaben, um endlich wirksam gegen Kinderarmut vorzugehen und gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig zu stärken“, so Liebert.

Durch die Bündelung verschiedener Leistungen und deren Digitalisierung wird Bürokratie abgebaut, damit der Zugang zu Leistungen nicht am Behördendschungel scheitert. Dadurch möchte man den Status quo ändern, wonach nur etwa ein Drittel aller Familien mit Anspruch auf den Kinderzuschlag diesen auch nutzen. Gleichzeitig soll das kindliche Existenzminimum so ausgestaltet werden, dass alle Kinder gleiche Teilhabechancen haben. Liebert erklärt: „Für uns heißt das konkret: Die Mitgliedschaft im Sportverein wird nicht mehr an den fehlenden Turnschuhen scheitern. Die Einladung zum Kindergeburtstag muss nicht mehr beschämt abgesagt werden, weil kein Geld für ein Geschenk da ist.“

Zudem soll eine Servicepflicht des Staates eingeführt werden: Familien werden künftig aktiv mit einem digitalen Portal über ihre Ansprüche informiert, denn noch zu viele Familien kennen ihre Ansprüche nicht und nehmen deshalb keine Leistungen wahr.

Die Kindergrundsicherung soll so ausgestaltet werden, dass Anreize zur Arbeitsaufnahme gegenüber der heutigen Situation verbessert werden. Damit vom Verdienst nicht sogar weniger übrig bleibt als vorher, soll der Zusatzbetrag langsamer abschmelzen als das, was Familien dazu verdienen. „Am Ende soll netto mehr bleiben als bisher“, fasst Liebert zusammen.

Mit der Kindergrundsicherung wird für alle Familien ein tragfähiges Sicherheitsnetz gespannt. Jedes Kind soll zukünftig die Kindergrundsicherung bekommen. Kinder aus einkommensschwachen Familien werden mit einen Zusatzbetrag besonders unterstützt. Liebert sagt abschließend: „Wenn Familien besser abgesichert sind, können Kinder sorgenfreier aufwachsen und ihre Lebenschancen realisieren.“

Kirschblüte am Willy-Brandt-Platz

Die Remscheider „Blumeninsel“ ist erblüht.

Die Bushaltestelle am Willy-Brandt-Platz macht ihrem Namen „Blumeninsel“ derzeit alle Ehre, denn dort blühen gerade die Japanischen Kirschen (prunus accolade). Das ist für alle Remscheider und ihre Besucher ein richtiger Augenschmaus. Wer Frühlingsblumen liebt und in den nächsten Tagen ein wenig Zeit hat, sollte unbedingt an der Bushaltestelle „Remscheid Hbf“ vorbeischauen und den Blütenzauber genießen.

Bald wird die Bushaltestelle „Blumeninsel“ 20 Jahre alt, denn die Anlage wurde im Juli 2003 mit einem großen Fest feierlich eingeweiht.

Als Eingangstor zur Innenstadt setzt die „Blumeninsel“ klare archi-tektonische Akzente und verbindet außerordentlich gut die funktionalen Aspekte einer Bushaltestelle mit der großzügigen baulichen Gestaltung des Platzes. Die gut gelungene gartenartige Ausbildung der Haltestelle stellt eine angenehme Relation zwischen Form, Funktion und Gestaltung dar. Eine Atmosphäre, von der sich täglich die Fahrgäste überzeugen können. Das moderne, funktionale und angenehmen Ambiente wurde und wird von den Remscheider Bürgern sehr gut angenommen.

Kräuter sammeln und verarbeiten

Neues Format in der Natur-Schule Grund

In Zusammenarbeit mit Kräuter-Fachfrau Sandra Krawetzke stellt die Natur-Schule Grund ein neues Format von Kräuterkursen vor. Der Kräuterworkshop konzentriert sich während einer Dauer von 2,5 – 3 Stunden auf drei saisonale Kräuter. Die Teilnehmenden lernen diese Kräuter (er-)kennen, sammeln sie und verarbeiten sie zu leckeren Sachen, die dann in gemütlicher Runde gemeinsam genossen werden. Ein Handout über die Pflanzen und die Rezepte wird zur Verfügung gestellt.

Der erste Kräuterworkshop findet am Sonntag, 16. April 2023, um 10:30 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund statt. Die Kosten betragen pro Person 20 Euro zuzüglich einer kleinen Lebensmittelumlage.

Eine verbindliche Anmeldung per Mail unter Angabe einer persönlichen Telefon-Nr. bis Donnerstag, 13.04.2023, 12:00 Uhr, ist unbedingt erforderlich: info@natur-schule-grund.de

Verschiebung der Abfuhrtermine aufgrund der Osterfeiertage

Die Abholtermine der Müllabfuhr in Remscheid vor und nach Ostern

Restmüll, Bioabfall und Papier

Am Donnerstag (06.04.2023) werden die Leerungen vom Karfreitag (07.04.2023) vorgeholt.
Am Karfreitag (07.04.2023), am Samstag (08.04.2023) und am Ostermontag (10.04.2023) erfolgen keine Leerungen.

Die Abfuhrtage verschieben sich ab Ostermontag jeweils auf den nächsten Wochentag (Leerung vom Montag am Dienstag, Leerung vom Dienstag am Mittwoch, Leerung vom Mittwoch am Donnerstag, Leerung von Donnerstag am Freitag, Leerung vom Freitag am Samstag).

Alle Informationen sind aktualisiert im persönlichen Abfuhrkalender passend zur Adresse hier abrufbar: Müllmax Abfuhrkalender Remscheid (muellmax.de).

Wertstoffhof/Gartenabfallsammlung

Der Wertstoffhof ist am 07.04.2023 (Karfreitag) und am 10.04.2023 (Ostermontag) geschlossen.

Am Samstag (08.04.2023) ist der Wertstoffhof nach vorheriger Terminvereinbarung in der Zeit von 8 bis 13.45 Uhr geöffnet.

Interessierte reservieren bitte für Anlieferungen im Vorab einen Termin. Hier geht es zum Terminvereinbarungssystem.

Für die Abgabe von Gartenabfällen auf dem Wertstoffhof wird seit 1. April kein Termin mehr benötigt. Die mobile Gartenabfallsammlung findet am Samstag (08.04.2023) in der Zeit von 9 bis 15 Uhr an den Standorten Wanderparkplatz Durchsholz und Kipperstraße (Wendehammer) statt. Anlieferungen von Grünabfällen mit Anhängern und großen Transportern (insbesondere Gewerbetreibende) können nur auf dem Wertstoffhof entgegengenommen werden. Zu beachten ist, dass Abfallanlieferungen, die nicht von Remscheider Einwohnerinnen und Einwohnern stammen, ausnahmslos abgewiesen werden.

Leerung der Mülltonnen verschiebt sich über Ostern

Auch bei der Müllverbrennung, im Bärenloch und beim Grünschnittcontainer gelten andere Regelungen.

Durch die Feiertage am Osterwochenende verschiebt sich die Leerung der Mülltonnen in dieser und in der kommenden Woche. Für die grauen, braunen, blauen und gelben Abfallbehälter teilen die Technischen Betriebe Solingen (TBS) folgende Regelungen mit:

Für Karfreitag

Der reguläre Termin von Montag, 3. April 2023, ist bereits auf Samstag, 1. April 2023, vorgezogen worden.

Die Leerung von Dienstag, 4. April 2023, ist entsprechend auf Montag, 3. April 2023, vorgezogen worden.

Alle weiteren Termine in dieser Woche finden dann ebenfalls einen Tag früher als üblich statt.

Für Ostermontag

Die Leerung von Ostermontag, 10. April 2023, wird auf Dienstag, 11. April 2023, verschoben.

Alle weiteren Termine in der 15. Kalenderwoche verschieben sich ebenfalls um einen Tag nach hinten.

Alle Änderungen sind im AbfallNavi und auch im Abfallkalender abgebildet.

Das Müllheizkraftwerk und das Entsorgungs-Zentrum Bärenloch bleiben am Karfreitag (7. April 2023) und am Ostermontag (10. April 2023) geschlossen. Am Karsamstag ist zu den üblichen Zeiten geöffnet. Erfahrungsgemäß ist am Samstag mit großem Kundenandrang zu rechnen. Die Mitarbeitenden der Technischen Betriebe Solingen haben sich wie in jedem Jahr auf diese Situation vorbereitet, aber dennoch ist mit längeren Wartezeiten sowie mit starkem Verkehr auf den Zufahrtstraßen zu rechnen. Allen, die dieser Situation entgehen wollen, wird daher empfohlen, das Müllheizkraftwerk an anderen Tagen aufzusuchen.

Über die Ostertage ruht auch der Service des Grünschnittcontainers. Bis einschließlich Donnerstag, 6. April 2023, fährt der Grünschnittcontainer in dieser Woche. Nach Ostern gilt dann wieder ab Dienstag, 11. April 2023, der reguläre Fahrplan.

Feuer: Mann beim Helfen verletzt

Am Montag (03.04.2023, gegen 17:15 Uhr) kam es an der Straße Hesselnberg zu einem Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses.

Aus bislang ungeklärter Ursache brannte es in der Wohnung eines 60-Jährigen. Ein unbeteiligter 21-jähriger Passant bemerkte den Brand. Er begab sich ins Haus, um die Hausbewohner beim Verlassen zu unterstützen. Dabei verletzte er sich leicht. Die Feuerwehr löschte im Nachgang den Brand.

Es entstand ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Euro-Bereich. Das Mehrfamilienhaus ist nicht mehr bewohnbar.

Die Kriminalpolizei versiegelte die Wohnung und hat die Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache aufgenommen. (ar)

Schwerverletzt nach Körperverletzung – Zeugen gesucht!

Nach einer gefährlichen Körperverletzung gestern in Elberfeld (03.04.2023, gegen 14:20 Uhr) sucht die Wuppertaler Kriminalpolizei nach Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen schlug ein bisher Unbekannter einem 53-Jährigen in einer kirchlichen Einrichtung an der Ludwigstraße mit einem harten Gegenstand auf den Kopf. Der Mann erlitt dadurch eine schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzung, die im Krankenhaus behandelt werden muss. Der Täter flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Schulausflug zu den EWR

Die Grundschule Reinshagen ging bei den EWR in Remscheid der Frage nach, wo denn wohl eigentlich der Strom herkommt.

Im Februar 2023 hatte die EWR 34 Schüler*innen der Klasse 4a der Grundschule Reinshagen zu Besuch. Begrüßt wurden sie von Anka Schneider (Abteilungsleiterin der Personalentwicklung), Frank Aschenbroich (Abteilungsleiter für Stromnetze) und Dr. Nikolai Hopfer (Abteilungsleiter der Netzsteuerung) im großen Schulungsraum der EWR.

Was geschieht, wenn der Strom ausfällt?

Die Themen des Besuches der Klasse waren: „Woher kommt der Strom?“ und „Was geschieht eigentlich, wenn der Strom einmal ausfällt?“ Anschaulich wurde den Viertklässlern dargestellt, wie Strom erzeugt werden kann und wie wichtig er für das tägliche Leben ist. Auch erneuerbare Energien wurden thematisiert. So erarbeiteten die Schüler*innen spielerisch den Weg des Stroms, angefangen von der Erzeugung durch verschiedene Energiequellen bis hin zur Steckdose zu Hause. Es wurde ein Stromkasten auf dem Gelände angesehen und das große Highlight war der Besuch in der Leitwarte, denn hier darf man aus Sicherheitsgründen normalerweise nicht hinein.

Die Schüler*innen waren beeindruckt davon, was alles unauffällig im Hintergrund passieren muss und benötigt wird, damit sie zuhause so selbstverständlich und zuverlässig rund um die Uhr mit Strom versorgt werden können.

Zum Abschluss bekamen alle Schüler*innen noch ein kleines Geschenk. Für diesen ganz besonderen Tag hat sich die Klasse 4a herzlich bedankt und die EWR freut sich, zur Bildung und Aufklärung zum Thema Energie in Remscheid aktiv beitragen zu können.

Glätteunfall: Zwei Schwerverletzte

An der Burgmühle ist es am Montagmorgen (27.03.2023) in einem Kurvenbereich zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Die beiden am Unfallbeteiligten Fahrer (60 und 20 Jahre alt), wurden schwer verletzt in verschiedene Krankenhäuser verbracht.

Nach bisherigen Erkenntnissen, geriet der 20-jährige Gummersbacher auf eisglatter Fahrbahn ins Rutschen. Er geriet auf die entgegenkommende Fahrspur wobei es zum Frontalzusammenstoß mit dem Auto des 60-jährigen Reichshofer kam.

Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Die Straße „An der Burgmühle“ musste aufgrund der Unfallaufnahme für zwei Stunden voll gesperrt werden.

Burhan Türken legt Ratsmandat nieder – Daniel Pilz folgt

Staffelwechsel vom 31-jährigen zum 21-jährigen Sozialdemokraten im Rat der Stadt Remscheid.

„Wir bedauern die Entscheidung unseres Freundes und Kollegen Burhan Türken außerordentlich. Wir haben einen hochtalentierten und engagierten Mitstreiter in der Remscheider SPD wie in der Remscheider Kommunalpolitik verloren. So sehr wie diese Entscheidung auch bedauern, der Respekt vor unserem Freund Burhan Türken und die Hochachtung, dass er sich nach diesem einschneidenden Erlebnis nun vollkommen der Familie widmet, hat es verbeten, diese Entscheidung zu überdenken. Wir danken Burhan nicht nur für sein außerordentliches Engagement in der Remscheider SPD, die er in den vergangenen acht Jahren mit seiner Integrität und Leidenschaft bereichert hat – wir verneigen uns vor seiner Entschlossenheit“, so der Vorsitzende der Remscheider SPD, Jörg-Dieter Krause.

„Burhan Türken hat unsere Fraktion in der vergangenen Woche informiert, dass er sein Ratsmandat niederlegt. Für ihn rückt Daniel Pilz in den Rat nach“, erklärt Sven Wolf, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. „Seit vielen Jahren habe ich Burhan Türkens Weg in der Politik begleitet. Zunächst als Juso-Vorsitzender, anschließend ab 2020 als engagierter Kommunalpolitiker für seinen Wahlkreis Scheid. Für ihn war sein Ratsmandat viel mehr als nur ein Mandat. Burhan Türken hatte immer einen hohen Anspruch an seine Arbeit im Rat, in den Ausschüssen, und insbesondere als Sprecher im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege. Sein Ausscheiden aus dem Rat bedauere ich daher sehr und wünsche Ihm für seinen weiteren politischen, beruflichen und privaten Weg alles Gute! Es freut mich jedoch, dass unsere Fraktion mit Daniel Pilz nun einen jungen Kollegen hinzugewinnt, der mit sehr vielen Ideen und einer hohen Verlässlichkeit an sein Mandat herangehen wird“, so der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Remscheid, Sven Wolf MdL.

Burhan Türken saß für die SPD Remscheid im Stadtrat. Foto: Thomas E. Wunsch
Burhan Türken saß für die SPD Remscheid im Stadtrat. Foto: Thomas E. Wunsch

Bei der Kommunalwahl am 13.09.2020 hatte die Remscheider SPD und ihre damalige Vorsitzende Christine Krupp den Mut, ein junges Talent auf Platz drei der SPD-Liste zur Kommunalwahl aufzustellen: den damals 18-jährigen überzeugten Lenneper Daniel Pilz. Für einen Einzug in den Rat der Stadt hat es für Daniel Pilz bei der Kommunalwahl im September 2020 leider nicht gereicht. Aufgrund des in seiner Höhe nicht erwarteten Kommunalwahlsieges und dem Gewinn von 20 von 26 Ratswahlkreisen konnte leider niemand über die SPD-Liste in den Rat der Stadt einziehen.

„Es spricht für unseren Mut, einen jungen Mann zu einem für ihn sehr frühen Zeitpunkt auf eine exponierten Platz zu setzen, dass er nach diesem für ihn niederschmetternden Ereignis nicht die Flinte ins Korn geworfen hat, sondern die Zeit genutzt hat, in mehreren Ratsausschüssen Expertise zu erarbeiten. Er war bereits als sachkundiger Bürger eine Stimme, auf die in der Fraktion gehört worden ist. Wir freuen uns, dass Daniel Pilz nun auch zur Ratsmannschaft gehört“, so Sven Wolf.

Elen Albrink, Burhan Türken und Sofia Rodriguez beim 1. Charity-Fußball-Turnier in Lüttringhausen. Foto: Antonio Scarpino
Elen Albrink, Burhan Türken und Sofia Rodriguez beim 1. Charity-Fußball-Turnier in Lüttringhausen. Foto: Antonio Scarpino

„Die SPD ist in Remscheid die Stimme der jungen Generation. Die Remscheider SPD macht keine Politik für die Jugend – bei uns bestimmt die Jugend die Politik mit, und das in allen ihren Gliederungen. Das ist ein Schatz, den wir mit aller Kraft weiter hegen, pflegen und unterstützen werden“, so Jörg-Dieter Krause.

„Unsere Stadt braucht die Jugend – und die Jugend braucht eine Stadt, die ihnen Perspektiven bietet. Wir brauchen in vielen Bereichen den Mut, Entscheidungen zu fällen, die die Weichen für unsere Stadt für die kommenden Jahrzehnte richtig stellen. Diese Entscheidungen können nur von uns, den jungen Leuten unserer Stadt, erarbeitet werden. Ich lade alle Jugendlichen Remscheids ein, mich beim Wort zu nehmen. Ruft mich an, sprecht mich an, schreibt mich an – ich möchte mit allen gemeinsam für unsere Stadt und unsere Generation etwas schaffen“, so Daniel Pilz.

Ehemalige Corona-Infizierte werden befragt

Die Stadtdienste Gesundheit und Statistik der Stadt Solingen starten in dieser Woche eine Bürgerbefragung.

In der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses wurde die anstehende Befragung vorgestellt, nun sollen die Fragebögen zeitnah versandt werden: Die Statistikstelle der Stadt Solingen hat in Zusammenarbeit mit dem Stadtdienst Gesundheit eine Befragung vorbereitet, die es Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, ihre persönlichen Erfahrungen mit der Covid-Erkrankung mitzuteilen. Im Fokus stehen insbesondere die Auswirkungen der Erkrankung:

  • Wie hat sich diese auf die Gesundheit und Alltagsbewältigung der Solinger Bürgerinnen und Bürger ausgewirkt?
  • Welche Symptome sind aufgetreten und welche halten noch an?
  • Wurde ärztliche Hilfe in Anspruch genommen oder war sogar ein Krankenhausaufenthalt notwendig?

Die Stadt Solingen möchte mit der Befragung „Von Corona betroffen – wie ist der Stand heute?“ allen Solingerinnen und Solingern, die bislang an Covid erkrankt sind, die Möglichkeit geben, von ihren Erfahrungen und eventuellen Langzeitfolgen zu berichten. Möglicherweise ist zukünftig eine Anpassung der Gesundheitsversorgung notwendig. Darauf möchte die Stadt Solingen vorbereitet sein, um strukturelle Veränderungen rechtzeitig planen und umsetzen zu können.

Es handelt sich bei der Befragung um eine anonyme Online-Befragung, die in der Statistikstelle der Stadt Solingen ausgewertet wird. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig und dauert etwa 15 Minuten. Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben. Es ist möglich, die Befragung für sich persönlich sowie für einen engen Angehörigen auszufüllen. Die Befragung wird frei zugänglich sein. Zugangswege sind die Homepage der Stadt Solingen, die Solingen-App sowie die Solinger social-media Kanäle, in denen auf die Befragung hingewiesen werden wird. Für Bürgerinnen und Bürger, die keinen Online-Zugang haben oder die nicht online an der Befragung teilnehmen möchten, werden Papierfragebögen mit portofreien Rückumschlägen in den drei Bürgerbüros ausliegen. Die Teilnahme an der Befragung ist bis Mitte Mai 2023 möglich.

Link zur Online-Befragung: https://solingen.bei.blubbsoft.de/l/Covid

Junge Bäume für den Remscheider Wald

Azubis der Volksbank im Bergischen Land starten zusammen mit Forstamt und Waldgenossenschaft eine Pflanzaktion

Wald statt Bankfiliale, Jeans und feste Schuhe statt Anzug und Blazer – für die 19 Auszubildenden der Volksbank im Bergischen Land und ihre Ausbildungsleiterinnen Daphne Alexander und Ramona Fresen war dieser Arbeitstag kein gewöhnlicher. Gemeinsam mit Burkard Kretschmann von der Remscheider Waldgenossenschaft sowie Förster Jonas Schreibweis und seinem Team von den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) pflanzten sie 350 Bäume im Wald nahe der Straße Im Alten Berge in Lennep. Mit Stieleichen, Rotbuchen, Esskastanien und Vogelkirschen soll sich der bergische Wald an dieser Stelle wieder erholen und dem Klimawandel trotzen. Dass er es nötig hat, war für die jungen Volksbanker unübersehbar, pflanzten sie die jungen Bäume doch in einen Hang, an dem erst im vergangenen Herbst Dutzende abgestorbene Fichten gefällt worden waren.

„Man wird daran erinnert, dass auch kleine Dinge im Alltag schon einen großen Unterschied machen können.“

Amra Zulji, Auszubildende der Volksbank im Bergischen Land

Die Azubis waren nicht nur mit vollem Einsatz dabei, sondern auch dankbar, dass sie selbst etwas für den Klimaschutz tun können: „Baumpflanzaktionen wie die unsere können helfen“, sagt Amra Zulji. „Und man wird daran erinnert, dass auch kleine Dinge im Alltag schon einen großen Unterschied machen können.“

Wald statt Bankfiliale, Jeans und feste Schuhe statt Anzug und Blazer: Volksbank-Azubis im Lenneper Wald. Foto: Volksbank
Wald statt Bankfiliale, Jeans und feste Schuhe statt Anzug und Blazer: Volksbank-Azubis im Lenneper Wald. Foto: Volksbank

Die Anschaffung der Schösslinge hat die Volksbank finanziert. „Wir tun etwas Gutes für unsere Region, für die Natur und für uns“, sagte Vorstandsvorsitzender Andreas Otto. Dass die Volksbank-Azubis auch mal über den Tellerrand hinausschauen, ist Andreas Otto und seinem Vorstandskollegen Christian Fried sehr wichtig. Die jungen Mitarbeiter werden so selbst Teil des gesellschaftlichen Engagements, das die Bank in vielerlei Hinsicht leistet und fördert.

Natürlich kommt an so einem Aktionstag auch der Spaß nicht zu kurz. Trotz des wechselhaften Wetters blieben die angehenden Banker weitgehend trocken und freuten sich am Ende über einen gemütlichen Ausklang beim Wald-Barbecue.

Mit ihrer Aktion reiht sich die Volksbank im Bergischen Land in die Klima-Initiative der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland ein. Diese haben sich vorgenommen, bis 2024 über eine Million Bäume in Deutschland zu pflanzen. Mehr als die Hälfte ist bereits erreicht.

Mit viel Spaß dabei: Auszubildende der Vollksbank im Bergischen Land bei der Baumpflanzaktion in Lennep. Foto: Volksbank
Mit viel Spaß dabei: Auszubildende der Vollksbank im Bergischen Land bei der Baumpflanzaktion in Lennep. Foto: Volksbank

Ausbildung bei der Volksbank

Im Azubi-Team der Volksbank im Bergischen Land sind noch Plätze frei. Bewerbungen für 2023 und 2024 sind jederzeit möglich. Kontakt: Daphne Alexander oder Ramona Fresen unter 02191 699-118 oder -1602 bzw. daphne.alexander@voba-ibl.de oder ramona.fresen@voba-ibl.de.