Kein Remscheider Weihnachtstreff 2020

Der Veranstalter des Remscheider Weihnachtstreffs, Marcel Müller, und die Stadtverwaltung Remscheid bedauern es sehr, dass der beliebte Remscheider Weihnachtstreff in diesem Jahr nicht stattfinden kann. Die derzeit stetig steigenden Corona-Infektionszahlen und die sich hieraus ergebenden Vorgaben und Einschränkungen der Bundes- und Landesregierung sowie die wirtschaftlichen Risiken für den Veranstalter lassen eine Corona-konforme Durchführung des Weihnachtsmarktes in 2020 nicht zu.

Marcel Müller verdeutlicht, dass bis zuletzt im engen Austausch mit der Stadtverwaltung an Corona-gerechten Durchführungskonzepten gearbeitet wurde, welche sich letztlich aber nicht umsetzen lassen.

Veranstalter und Stadtverwaltung betonen die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und sehen dem Remscheider Weihnachtstreff in 2021 in gewohnter Form inklusive der großen Eisbahn mit Freude entgegen.

Umstellung der Heizungsanlagen auf Winterzeit

Wer seine Heizungsanlage im Blick hat, spart Energie und Geld.

Am 25. Oktober sind die Uhren von drei auf zwei Uhr auf Normalzeit zurückgestellt worden. Während viele technische Geräte die Umstellung längst automatisch vollziehen, sollte die Zeitschaltuhr der Heizungsanlage auf jeden Fall überprüft werden. Ist diese noch auf Sommerzeit programmiert, springt die Heizung morgens eine Stunde früher an als nötig.

„Zu Beginn einer neuen Heizperiode ist es immer wichtig, einen kurzen Check-Up des Heizsystems vorzunehmen“, empfiehlt Monika Meves von der Stadt Remscheid. „Neben der Zeitschaltuhr sollten Sie auch die Heizungspumpe überprüfen, den Wasserdruck im Heizkreislauf kontrollieren und gegebenenfalls die Heizkörper entlüften.“ All diese Maßnahmen helfen letztlich Energie und damit Kosten zu sparen.

Der Schornsteinfeger prüft regelmäßig Abgase und nimmt eine Immissionsschutzmessung vor. Dennoch wird geraten, die Heizungsanlage einmal im Jahr von einem Fachbetrieb warten und reinigen zu lassen. Auch diese Leistung kann sich positiv auf den Verbrauch und die Lebensdauer der Anlage auswirken.

Energieeffizienz und Wärmenutzung sind zentrale Themen des Internetportals ALTBAUNEU, das neben der Sanierung von Altbauten auch umfassend über die Möglichkeiten der Heizungsoptimierung informiert.

Weitere Informationen gibt es unter www.alt-bau-neu.de/remscheid.

Ein kostenfreies Infopaket mit Informationen zur Heizungsoptimierung und eine Anleitung zur Heizungsentlüftung inklusive Heizungs-Entlüfter-Schlüssel erhalten interessierte Personen bei der Stadt Remscheid, Fachdienst Umwelt, Monika Meves, Telefon (02191) 16 33 13 und E-Mail umweltamt@remscheid.de.

29.10.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 313 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 1.003 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 670 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 20 Menschen sind leider verstorben.

Fälle1.003
Fälle/100.000 EW900,9
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW206,6
Todesfälle20
Einwohnerzahl111.338
Aktualisierung29.10.2020, 00:00
Meldung des RKI.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 585 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 29 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter acht intensivpflichtige Behandlungen, Stand 29.10.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Auffahrunfall löst Kettenreaktion aus

Am Mittwochmorgen (28. Oktober 2020) kam es auf der Dieker Straße in Haan zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt – zudem entstand ein Sachschaden in Höhe von über 20.000 Euro.

Gegen 8:10 Uhr fuhr eine 56-jährige Haanerin mit ihrem VW Golf über die Dieker Straße in Richtung Flurstraße. Als die Frau plötzlich verkehrsbedingt abbremsen musste, bemerkte dies ein ihr hinterherfahrender 54-jähriger Hildener zu spät und prallte mit seinem Renault Trafic in das Heck des Golfs. Aufgrund des heftigen Zusammenstoßes wurde der Renault des Hildeners in einem am Fahrbahnrand abgestellten VW Eos geschleudert, welcher wiederum gegen einen Straßenbaum geschoben wurde. Außerdem wurden durch herumfliegende Fahrzeugteile auch noch ein Hyundai i10 beschädigt, welcher im Bereich der Unfallstelle geparkt war. Weitere Unfallteile beschädigten zudem auch noch die Regenrinne eines Mehrfamilienhauses.

Sowohl der 54-jährige Hildener als auch die 56-jährige Haanerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt und mussten vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Renault Trafic sowie der VW Eos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Auch die anderen beiden Fahrzeuge wurden nicht unerheblich beschädigt. Insgesamt beläuft sich die Höhe des Gesamtsachschadens auf eine Summe von deutlich über 20.000 Euro.

Fotos: Polizei Mettmann

Frontalkollision von Pkw und Trecker

Zwei Verletzte und hoher Sachschaden – das ist die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls, der sich am heutigen Mittwoch auf der Asbrucher Straße in Velbert ereignete. Aus bislang ungeklärter Ursache waren eine 65-jährige Wülfratherin, die mit ihrem Mercedes Kombi in Richtung Wuppertal unterwegs war, und ein 23-Jähriger aus Meinerzhagen, der einen Trecker John Deere 6210 R mit Anhänger Richtung Wülfrath steuerte, in einer leichten Kurve frontal zusammengestoßen.

Dabei riss der Mercedes das linke Vorderrad des schweren landwirtschaftlichen Fahrzeugs ab und schleuderte in den Straßengraben. Auf der anderen Straßenseite kippte der Trecker um, wobei der zweiachsige Anhänger auf die Fahrerkabine stürzte. Nachdem um 15.11 Uhr zunächst der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug zum Asbruch alarmiert worden waren, wurde aufgrund der Schwere des Unfalls kurz darauf auch die hauptamtliche Wache aus Velbert-Mitte nachgefordert.

Fahrzeuge eigenständig verlassen

Bei Eintreffen der Rettungskräfte hatten sowohl die Wülfratherin wie auch der junge Mann aus Meinerzhagen ihre Fahrzeuge bereits eigenständig verlassen. Beide wurden umgehend vom Rettungsdienst erstversorgt, der Treckerfahrer anschließend in ein Wuppertaler Krankenhaus, die Wülfratherin ins Klinikum Niederberg transportiert.

Die Feuerwehr stellte derweil den Brandschutz sicher, streute ausgelaufene Betriebsstoffe mit Ölbindemittel ab und räumte die Trümmer von der Fahrbahn. Da aus dem Trecker eine unbekannte Menge Hydrauliköl ausgelaufen war, wurde außerdem die Untere Wasserbehörde informiert. Die Bergung der beiden Fahrzeuge dauerte bis zum Abend, erst gegen 20 Uhr war die Asbrucher Straße wieder befahrbar.

Der Einsatz der Feuerwehr war gegen 16.30 Uhr beendet. Die Höhe des erheblichen Sachschadens ist zur Zeit noch nicht bekannt.

Fotos: Feuerwehr Velbert

DOC: Unverständnis bei der Stadt

OVG NRW erklärt Bebauungsplan Nr. 657 der Stadt Remscheid für unwirksam. Stadt und Investor gehen in Revision.

Das OVG NRW hat heute den Bebauungsplan Nr. 657 der Stadt Remscheid für unwirksam erklärt. Die Stadt Remscheid bedauert diese Entscheidung, die auf einer erst im Oktober 2019 geänderten höchstrichterlichen Rechtsprechung beruht. Diese konnte logischerweise im Bebauungsplanverfahren und zum Zeitpunkt des zugehörigen Satzungsbeschlusses des Rates im Dezember 2016, also 2 ½ Jahre vor dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes im Oktober 2019, nicht berücksichtigt werden.

Die Stadt Remscheid hat hingegen alles getan und beachtet, was zum Zeitpunkt des Satzungsbeschlusses im Dezember 2016 und zum Zeitpunkt der Bekanntmachung des Bebauungsplanes im April 2017 aus rechtlicher und städtebaulicher Sicht zu tun und zu beachten war.

Noch schwerer ist dabei zudem für die Stadt Remscheid nachvollziehbar, dass das OVG NRW entgegen der zwischenzeitlichen Rechtsprechung von Oberverwaltungsgerichten anderer Bundesländer die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes vom 17.10.2019 noch verschärfend anwendet. Eine planerhaltende Auslegung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichtes wäre insofern auch für den Bebauungsplan Nr. 657 der Stadt Remscheid durchaus möglich gewesen.

Künftig erschwerte Stadtentwicklungsplanung

Mit dieser Entscheidung wird eine rechtsichere Stadtentwicklungsplanung noch schwerer bis unmöglich, da eine ständig wechselnde Rechtsprechung zum Baurecht in den Bauleitplanverfahren nicht vorhersehbar ist und entsprechend berücksichtig werden kann.

Positiv ist, dass das OVG die Revision gegen das Urteil zugelassen hat. Damit eröffnet das OVG auch von sich aus eine Überprüfung des Urteils durch das Bundesverwaltungsgericht.

Investor und Stadt Remscheid haben heute gemeinsam erklärt, in Revision gehen zu wollen. Gemeinsam mit dem Investor wird die Stadt Remscheid außerdem weitere Schritte prüfen und abstimmen.

Die vom Antragsteller im Normenkontrollverfahren vorgetragenen und von der Bürgerinitiative Lennep e.V. unterstützten Argumente zu Verkehrsbelastung und Umweltverträglichkeit haben bei der Entscheidung des OVG NRW keinerlei Rolle gespielt.

Erden Ankay-Nachtwein zur Stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Ratsfraktion gewählt

Nach sechsjähriger Abstinenz ist ein Ratsmitglied aus Lüttringhausen wieder in den Vorstand der SPD-Ratsfraktion gewählt worden. Erden Ankay-Nachtwein, die bei der Kommunalwahl am 13. September für den Wahlbezirk Klausen-West direkt in den Rat der Stadt Remscheid gewählt worden war, wurde zur zweiten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und wird in den kommenden fünf Jahren mit an der Spitze der 20-köpfigen SPD-Ratsfraktion stehen.

Erden Ankay-Nachtwein ist pensionierte Grundschullehrerin und seit mehreren Jahrzehnten im Schulausschuss aktiv. Darüber hinaus ist die langjährige Gewerkschafterin seit 2014 Vorsitzende des Integrationsrates der Stadt Remscheid. Bei der Kommunalwahl am 13. September 2020 wurde sie auch in die Bezirksvertretung Lüttringhausen gewählt.

Im Kommunalwahlkampf hatte Ankay-Nachtwein unter anderen mit den Themen Bildungschancen, flächendeckender Ausbau von Kindertagesstätten und für einen qualitativen und nachhaltigen Ausbau der schulischen Betreuungsangebote geworben.

„Wir freuen uns, dass wir als Lüttringhauser SPD künftig an der Spitze der Ratsfraktion vertreten sein werden“, nahm die Vorsitzende der SPD-Ortsvereins Lüttringhausen, Dr. Gerhilt Dietrich, die Wahl von Ankay-Nachtwein erfreut zur Kenntnis.

Für Dietrich gibt die Wahl von Erden Ankay-Nachtwein einen Trend wieder, der sich in einer steten Bedeutungszunahme der Lüttringhauser SPD widerspiegelt. „Bei der Kommunalwahl haben wir als Lüttringhauser SPD drei von vier Wahlbezirken direkt gewonnen und ein sehr gutes Ergebnis bei der Wahl zur Bezirksvertretung erzielt. Die Lüttringhauser SPD ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Team, das gut zusammenarbeitet. Das werden wir auch in den kommenden Jahren“, so Dietrich.

Zwei Verletzte und hoher Sachschaden bei Verkehrsunfall

Am Dienstag, 27. Oktober um 11 Uhr, ist es in Höhe der Einmündung Kürtener Straße / Strunder Delle im Bergisch Gladbacher Ortsteil Herrenstrunden zu einem Verkehrsunfall gekommen.

Eine 69-jährige Bergisch Gladbacherin bog mit ihrem Mercedes von der Strunder Delle nach links in die Kürtener Straße (L 286) in Fahrtrichtung Bergisch Gladbach ein. Dabei übersah sie den Ford eines 21-jährigen Kürteners, der in Fahrtrichtung Kürten unterwegs war. Die beiden Fahrzeuge kollidierten im Einmündungsbereich.

Dabei wurde die Unfallverursacherin leicht verletzt, der Kürtener wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und verblieb dort zur weiteren Behandlung seiner Verletzungen stationär.

Der Sachschaden wird auf insgesamt 16.000 Euro geschätzt und der Mercedes wurde anschließend mit einem platten Reifen abgeschleppt. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Fahrbahn gesperrt. (ct)

Lkw-Scheibe eingeschlagen

Unbekannte haben in Bergisch Gladbach eine Autoscheibe einschlagen und ein Tabaketui gestohlen.

Ein 33-Jähriger aus Bergisch Gladbach hat am 27.10. gegen 18:30 Uhr einen Firmenwagen auf einem Parkplatz an der S-Bahnhaltestelle in der Damaschkestraße geparkt. Als er gegen 20:15 Uhr zu seinem Lkw zurückkehrte, musste er feststellen, dass die Scheibe der Beifahrertür des IVECO eingeschlagen worden war. Aus dem Lkw fehlte lediglich ein Etui gefüllt mir Tabak im Wert von etwa 5 Euro.

Hinweise und Zeugen

Wer kann Aussagen treffen oder sachdienliche Hinweise geben? Bitte an die Polizei RheinBerg unter der Rufnummer 02202 205-0 wenden.

Vier Einbrüche in Wuppertal

In den Mittagstunden des 27.10.2020 gelangten Unbekannte in eine Wohnung in der Marienstraße und stahlen Bargeld sowie ein Mobiltelefon. An der Märkische Straße blieb es in der Nacht vom 25.10.2020 zum 26.10.2020 bei einem Einbruchversuch. Die Täter scheiterten bei dem Versuch, eine Wohnung gewaltsam zu öffnen. An der Horather Straße wurde ein Einfamilienhaus zum Ziel von Einbrechern. Am späten Nachmittag des 27.10.2020, gelangten sie in die Wohnräume. Die Ermittlungen zur Beute sind noch nicht abgeschlossen. Im Laufe des 27.10.2020 gelangten Straftäter in eine Wohnung in der Mirker Straße. Angaben zum Diebesgut liegen noch nicht vor.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Einbruch in Raststätte

In der Nacht vom 26.10.2020 zum 27.10.2020, öffneten bislang Unbekannte eine Raststätte an der Ohligser Heide. Aus den Räumen stahlen sie Bargeld.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Digitalisierungsausschuss kommt

Die Freien Demokraten begrüßen die Einrichtung eines Ausschusses, der die Zuständigkeit für die Digitalisierung erhalten wird. Damit wird diesem wichtigen Thema in der Arbeit der kommenden Jahre eine zentrale Stellung zukommen.

Fraktionsvorsitzender Sven Chudzinski sieht damit eine Forderung der Freien Demokraten erfüllt: „Wir haben uns dafür eingesetzt, die Digitalisierung an zentraler Stelle in der künftigen Rats- und Ausschussarbeit zu verankern. Der Hauptausschuss wird in der nächsten Wahlperiode für die Digitalisierungsstrategie zuständig sein und damit das Thema Digitalisierung in seinem Bereich bündeln. Gleichzeitig fanden wir es wichtig, die Fachausschüsse weiter einzubeziehen. Die Digitalisierung an Schulen etwa sollte auch weiterhin im Schulausschuss diskutiert werden.“

Aus Sicht der Fraktion der Freien Demokraten wird der hohe Stellenwert, den die Digitalisierung damit auch in der laufenden Arbeit erhält, dem Thema gerecht: „Wir müssen die Chancen der Digitalisierung nutzen. Dazu gehört es, die Verwaltung einfacher, schneller, kundenfreundlicher und damit leistungsstärker aufzustellen. Die Einrichtung einer zeitgemäßen digitalen und technischen Infrastruktur in den Remscheider Schulen beschäftigt uns zurecht. Aber auch in anderen Bereichen, wie dem ÖPNV, können wir digitale Technologien nutzen, um Herausforderungen zu begegnen“, so Chudzinski.