Das Auswärtsspiel des IGR-Bundesligateams der Herren gegen die SG Eldagser Falcons am 24. Oktober fällt aus, das gegnerische Team hat zur Zeit kein einsatzbereites Team zur Verfügung. Das Spiel der IGR-Bundesligistinnen gegen den SC Bison Calenberg findet wie geplant in der Sporthalle der Grundschule Eldagsen statt. Anpfiff am 24. Oktober 2020 ist um 17 Uhr.
Ein 82-jähriger Gummersbacher hat vergangene Woche auf dem Alleenradweg in Bergneustadt vermutlich Schlimmeres verhindert.
Als Teilnehmer einer Nordicwalking-Gruppe war er zu Fuß auf dem Alleenradweg zwischen Bergneustadt und Wegeringhausen unterwegs. In Höhe des Industriegebietes Wiedenest (Schlöten) bemerkte er ein quer über den Radweg gespanntes Drahtseil. Das etwa 2 mm dicke Drahtseil war auf der einen Seite in etwa 2,50 Meter Höhe an einem Baum befestigt und dann nach unten quer über den Radweg gespannt. Das Seil befand sich in Rumpf- bzw. Kopfhöhe für Radfahrer. Der aufmerksame Senior entfernte sofort das Seil. Zum Glück für eine Radfahrerin, die kurz danach mit hoher Geschwindigkeit die Gefahrenstelle passierte.
Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Tatzeit war Dienstag (26. Oktober) um 9:45 Uhr.
Hinweise
Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.
Vergangene Woche, im Zeitraum zwischen 17 Uhr am Samstag und 10 Uhr am Sonntagmorgen (31. Oktober) haben Unbekannte in Hückeswagen mehrere Autos zerkratzt.
Eine Anwohnerin der Goethestraße hatte ihren schwarzen Hyundai am Fahrbahnrand geparkt und am Sonntagmorgen festgestellt, dass ihre Motorhaube von Unbekannten zerkratzt wurde. Nur wenige Meter weiter, ebenfalls in der Goethestraße, musste eine 38-jährige Anwohnerin feststellen, dass ihr blauer Kangoo zerkratzt wurde. Sie hatte ihr Auto am Montag gegen 14 Uhr auf einem Parkplatz vor einem Wohnhaus abgestellt. Am nächsten Morgen (2. November) um 7:40 Uhr bemerkte sie mehrere Kratzer an der rechten Fahrzeugseite. Auch im Kastanienweg haben Unbekannte einen Opel Astra zerkratzt. Hier liegt der Tatzeitraum zwischen Sonntag 17 Uhr und Dienstag (2. November) 11 Uhr.
Unbekannte Vandalierende haben in Hückeswagen mehrere Autos zerkratzt. Foto: Polizei Oberberg
Hinweise
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Wipperfürth unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.
Gestern Morgen (03.11.2021), gegen 06:15 Uhr, kam es in Wuppertal-Elberfeld zu einem Kellerbrand. In dem Zusammenhang konnte eine Cannabis-Plantage entdeckt werden.
Bei den Löscharbeiten von brennendem Sperrmüll in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Arminiusstraße stellten die Einsatzkräfte in einem angrenzenden Raum eine Vielzahl von Cannabispflanzen und die dafür notwendige Technik fest. Nach Abschluss der Löscharbeiten begannen die Ermittler des zuständigen Kommissariats mit der Sicherstellung. Dabei konnte ein weiterer Raum mit einer ebenfalls großen Anzahl von Pflanzen und Technik gefunden werden.
Die Cannabis-Pflanzen waren noch in einem Wachsstadium. Foto: Polizei Wuppertal
Insgesamt konnten rund 1200 Pflanzen, die sich in einem frühen Wachstumsstadium befanden, sichergestellt werden. Die Ermittlungen zur Brandursache und zu dem Betreiber der Plantage dauern an. (sw)
Wer im November und Dezember in der Dämmerung oder nachts im Wald unterwegs ist, der trifft dort oft auf Schmetterlinge. Es handelt sich um Schmetterlingsarten, die im Spätherbst und im frühen Winter durch die Wälder, aber auch in Gärten und Parkanlagen fliegen: Die Frostspanner. Sie sind erst mit der herbstlichen Kühle aus der Puppe geschlüpft und schwärmen jetzt auf der Suche nach einem Weibchen.
Wie Jörg Liesendahl, Biologe an der Natur-Schule Grund, erklärt, fliegen nur die Frostspanner-Männchen: „Besonders häufig sehen wir im Bergischen Land den Kleinen Frostspanner, der allerdings nur mikroskopisch sicher vom Buchen-Frostspanner getrennt werden kann.“ Daneben lassen sich auch der Große Frostspanner und der Orangegelbe Breitflügelspanner / Frostspanner sehen, die sowohl an Größe als auch in der Färbung gut abgrenzbar sind. Die Männchen fliegen in Siedlungsgebieten relativ häufig künstliche Lichtquellen an und sind dann z.B. auch an Hausfassaden zu sehen.
Die Natur hilft sich recht gut selbst, wenn sie nicht zu stark von Menschen gestört wurde
Großer Frostspanner an Baumrinde. Foto: Jörg Liesendahl / Natur-Schule Grund
Die Weibchen sind nicht flugfähig und müssen ihre Eierfracht zu Fuß an die Knospen der Gehölze bringen, die nach deren Blattwerdung im Frühjahr als Nahrung für die Raupen dienen sollen. Damit die Männchen die Weibchen auch finden, geben diese Geruchsstoffe, sog. Pheromone, als Lockmittel in die Luft ab.
Als Raupenfutterpflanzen werden z.B. Eichen, Buchen, Birken und Hainbuchen aufgesucht. Frostspanner-Raupen können im Frühjahr aber auch an Obstbäumen und an vielen anderen Laubgehölzen angetroffen werden. In guten Falterjahren (aus Sicht der Frostspanner) sind die Raupen so zahlreich, dass sie sehr stark die ersten Blätter der neuen Generation fressen. Das sind die Jahre, in denen die Bäume und Gehölze im Juni den Johannistrieb nutzen müssen, um dann wieder beblättert ihren Photosynthese-Aufgaben nachkommen zu können.
Und es sind dann diese Jahre, in denen Vögel und andere natürliche Feinde der Frostspanner-Raupen einen reich gedeckten Tisch vorfinden und sich gut vermehren können. Die Natur hilft sich dann recht gut selbst, wenn sie nicht zu stark von Menschen gestört wurde.
Jörg Liesendahl: „In diesem Sinne wünschen wir viel Spaß bei der Schmetterlings-Beobachtung im Winter.“
Am 6. November spielt um 20 Uhr die bergische Band „Grown So Ugly“ im Löf Eventlokal Alternative Rock. Grown So Ugly sind Pepsi, Lucas, Stefan, Oliver und Sascha.
Einlass ab 19 Uhr. Es gilt die 3G-Regel, der Test darf bei Einlass nicht älter als sechs Stunden sein. Der Eintritt ist frei, die Band lässt den Hut kreisen.
Gestern in den frühen Morgenstunden (03.11.2021, 02:00 Uhr), bewarfen Unbekannte zwei Obdachlose mit einer Flasche. Die Männer übernachteten unter dem Vordach eines leerstehenden Gebäudes an der Bundesallee in Wuppertal-Elberfeld. Der oder die Täter näherten sich mit einem dunklen Auto, aus dem gezielt mit einer gefüllten Bierflasche auf die Beiden geworfen wurde. Durch die herumfliegenden Splitter erlitt einer der beiden Wohnungslosen eine leichte Verletzung, die er selbständig versorgte.
Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten
Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.
In der vergangenen Nacht (03.11.2021) kam es zu einem Pkw-Brand auf der Straße Henkelshof in Remscheid.
Gegen 03:35 Uhr meldete ein Anwohner (36) den brennenden Pkw der Marke Dodge, der sich geparkt am Fahrbahnrand befand. Es gelang dem 36-jährigen den Brand selbstständig mittels Feuerlöscher zu löschen.
Erste Ermittlungen vor Ort deuten auf eine vorsätzliche Brandstiftung im Bereich des vorderen rechten Reifens hin.
Etwa eine Stunde vor der Brandentdeckung wurde der Polizei eine lautstarke Personengruppe in der Nähe des späteren Tatortes gemeldet. Ob diese mit dem Brand in Verbindung steht, ist Gegenstand der Ermittlungen.
In diesem Zusammenhang suchen die Brandermittler der Polizei nach Zeugen. Diese können ihre Beobachtungen unter der Rufnummer 0202/284-0 an die Polizei weiterleiten. (weit)
Dr. Ulrike Schrader sprach über jüdische Gemeinden im Bergischen.
Am Dienstagabend, dem 2. November, fand im Saal des evangelischen Gemeindehauses am Ludwig-Steil-Platz das erste von drei geplanten Lüttringhauser Gesprächen statt. Es ist die 22. Ausgabe der beliebten Kulturreihe, die im vergangenen Jahr coronabedingt nicht stattfinden konnte. In diesem Jahr ist das 1700-jährige jüdische Leben in Deutschland das Thema. Vor 40 Interessierten gab Dr. Ulrike Schrader, Leiterin der Wuppertaler Begegnungsstätte Alte Synagoge Einblick in die jüdischen Gemeinden im Bergischen Städtedreieck.
Bekannt sei, so Dr. Schrader, dass der erste jüdische Friedhof auf deutschem Boden im Jahre 1000 in Worms errichtet wurde. Im Bergischen ist der erste jüdische Friedhof im Jahre 1810 in Wuppertal dokumentiert. Überhaupt entwickelte sich das jüdische Leben im Bergischen eher zögerlich. „Das Bergische Land war für jüdische Familien unattraktiv“, berichtete Ulrike Schrader. „Zuviel Natur, zuviel Grün. Viele jüdische Familien sind hier nur kurz geblieben oder direkt durchgezogen.“ Auf der anderen Seite schreckte die Remscheider Schwerindustrie auch jüdische Familien ab, weshalb in der Röntgenstadt sehr wenige Juden gelebt haben. Etwas anders sah es nur in Ronsdorf aus, wo sich die Bandwirkerindustrie stark präsentierte.
Die Schwerindustrie schreckte ab
Dr. Ulrike Schrader bei ihrem Vortrag in Lüttringhausen. Foto: Peter Klohs
Dr. Schrader ging ausführlich auf den kleinen Friedhof der Familie Löwenthal ein, der in Lüttringhausen an der Schmittenbuscher Straße zu finden ist und dessen Grabstein langsam verwittert. Die Namen der dort Bestatteten sind nur noch sehr schwer zu entziffern. Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts haben dort auch keine Beerdigungen mehr stattgefunden. Nach jüdischer Tradition darf eine Grabstätte nur einmal benutzt werden, und alle Beerdigungsplätze auf dem kleinen Friedhof waren bereits belegt.
Die Referentin legte Wert auf die Tatsache, dass das Leben zwischen Juden und Christen im Bergischen sehr lange Zeit von gegenseitiger Wertschätzung geprägt war, die erst von den Nazis im Jahr 1938 rüde beendet wurde. Ab diesem Zeitpunkt galten Juden in Deutschland als unerwünscht, ab 1941 wurden sie systematisch ermordet, vor genau 80 Jahren. „Zweidrittel der deutschen Juden sind ausgewandert“, erklärt Dr. Schrader. „Ein Drittel ist umgebracht worden.“ Und um mit einem Mythos aufzuräumen, fügte die Referentin an, dass dies einer gewissen Eigendynamik der mordenden Nazis zu schulden war. „Jedenfalls gab es den ominösen Führerbefehl zur Vernichtung der Juden nicht.“
Nazis ermordeten ein Drittel der Juden in Deutschland
Wandprojektion eines alten Briefes vom 29. Dezember 1937. Foto: Peter Klohs
Im weiteren Verlauf des einstündigen Vortrages berichtete die Literaturwissenschaftlerin viel Wissenswertes über das jüdische Leben im Bergischen:
Die jüdische Familie Löwenthal lebte in Ronsdorf und hat das dortige Schwimmbad finanziert.
Samuel Stellberger, zu Anfang des 19. Jahrhunderts in Velbert-Langenberg geboren, errichtete dort die erste Synagoge im Bergischen, damals noch ohne Rabbiner.
Die Familie Tietz aus Birnbaum an der Warthe baute in Barmen einen riesigen Einkaufspalast und revolutionierte das Einkaufsverhalten der Menschen. Die Familie war zu Anfang des 20. Jahrhunderts in Barmen hoch angesehen.
Der aus dem Frankfurter Raum stammende Gustav Coppel wurde Geheimrat und später Ehrenbürger von Solingen.
Der in Wuppertal lebende Gustav Brück, Gründer der jüdischen Gemeinde in Barmen, überlebte das Dritte Reich nur, weil er mit einer Christin verheiratet war.
Allerdings war Antisemitismus um 1900 herum beinahe alltäglich. Es gab noch keine regelnden Institutionen. Frau Dr. Schrader zeigte in ihrem reichhaltigen und zum Teil extrem selten zu sehenden Bildmaterial eine antisemitische Postkarte aus Borkum, die belegt, dass Juden in Kurorten nicht gerne gesehen waren.
Im zweiten Lüttringhauser Gespräch am 9. November (19:30 Uhr), wird Peter Liebermann, ehemaliger Oberarzt der Stiftung Tannenhof, seine eigenen Erfahrungen zum Thema „Jüdisch sein in Deutschland“ schildern. Der 9. November ist für Deutschland ein geschichsträchtiger Tag. Er markiert den Beginn der ersten deutschen Republik sowie den Fall der Berliner Mauer. Außerdem hat sich dieser Tag als Beginn des Progroms gegen die jüdische Bevölkerung (Reichsprogromnacht) in die Gedächtnisse der Menschen eingegraben.
Solingen – Am 2. November 2021, um 12:35 Uhr, kam es auf der Klingenstraße zu einem Unfall zwischen zwei Pkw.
Eine 45-jährige Frau fuhr mit ihrem 1er BMW aus der Ausfahrt eines Parkhauses heraus, als sie mit dem Toyota Auris eines 24-Jährigen zusammenstieß. Der Mann war gemeinsam mit zwei weiteren Insassen (m, 58 und w, 54) auf der Klingenstraße in Richtung Felder Straße unterwegs.
Die 54-jährige Beifahrerin wurde bei dem Unfall schwer, die Fahrerin des BMW leicht verletzt. Für die Zeit der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme kam es zu Verkehrsbehinderungen. Der Sachschaden liegt bei circa 22.000 Euro. (jb)
In der Nacht auf Mittwoch (03.11.) brachen unbekannte Täter zwischen 01:36 Uhr und 02:32 Uhr über ein Fenster in das Büro eines Getränkemarktes in der Albert-Einstein-Straße in Wermelskirchen ein und durchsuchten den Raum. Ob etwas entwendet wurde befindet sich noch in der Klärung; nach ersten Erkenntnissen waren drei männliche Personen an dem Einbruch beteiligt. Die Spurensicherung hat ihre Arbeit aufgenommen, die Ermittlungen dauern an.
Hinweise bitte an die Polizei RheinBerg unter der Rufnummer 02202 205-0. (mw)
Im Deutschen Werkzeugmuseum gibt es wieder eine Weinverkostung. Vorher wird Dr. Frank Neveling, Leiter des städtischen Gesundheitsamtes, am Mittwoch, 17. November, ab 19 Uhr einen Vortrag zum Thema „Schlappen und Holzklotschen – die ersten Sicherheitsschuhe“ halten.
Was veränderte sich im Zuge der Industrialisierung für die Arbeiter:innen und worauf mussten sie hinsichtlich der Gefahren in der Fabrik achten? Es fing ganz einfach mit dem Holzschuh an, der einen perfekten Schutz darstellt und gleichzeitig wasserdicht ist. Gerade aus berufenem Munde die entsprechenden Einschätzungen zu dieser Thematik zu bekommen, lässt die Probleme sehr gut nachvollziehen. Dr. Neveling wird interessante Fragen aufwerfen und beantworten.
Anschließend gibt es mit Dr. Andreas Wallbrecht eine Auswahl fränkischer Weißweine zu probieren. Die Bandbreite reicht vom einfachen Tafelwein bis zum typischen fränkischen Bocksbeutel. Im Anschluss wird das Alkohol-Messgerät ausprobiert.
Die Kosten für diese Veranstaltung betragen pro Person 20 Euro.
Verbindliche Anmeldung unter der Rufnummer 02191-162519 oder per E-Mail (Werkzeugmuseum-Hiz@remscheid.de) bis spätestens 15. November 2021.
Es gelten: 3G, Abstandsregeln, Mu-Na-Schutz, Anmeldepflicht
Am 31.10.2021, um 23:45 Uhr, kam es in der Körnerstraße in Solingen zu einem Wohnhausbrand.
Nachbarn machten die Bewohnenden eines Mehrparteienhauses darauf aufmerksam, dass der Dachstuhl des Hauses in Flammen stehe. Die Bewohnenden verließen daraufhin das Haus und die Feuerwehr löschte den Brand.
Personen wurden nicht verletzt. Der Sachschaden liegt bei circa 150.000 Euro, das Haus ist aktuell nicht mehr bewohnbar. Die Bewohnerinnen und Bewohner wurden durch Mitarbeitende der Stadt Solingen andernorts untergebracht.
Als Brandursache wird zum jetzigen Zeitpunkt von einem technischen Defekt im Dachgeschoss ausgegangen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. (jb)