Das Auswärtsspiel des IGR-Bundesligateams der Herren gegen die SG Eldagser Falcons am 24. Oktober fällt aus, das gegnerische Team hat zur Zeit kein einsatzbereites Team zur Verfügung. Das Spiel der IGR-Bundesligistinnen gegen den SC Bison Calenberg findet wie geplant in der Sporthalle der Grundschule Eldagsen statt. Anpfiff am 24. Oktober 2020 ist um 17 Uhr.
In der Nacht auf den 3. Oktober 2019 kam es zu einem Fahrzeugbrand in der Malerstraße in Wuppertal. Verletzt wurde niemand.
Durch eine bisher ungeklärte Ursache geriet gegen 1 Uhr ein schwarzer BMW X1 in Brand. Der Wagen brannte komplett aus, bevor die Feuerwehr das Feuer löschen konnte. Zuvor hatte ein Anwohner vergeblich versucht mit einem Feuerlöscher zu löschen. Der Sachschaden liegt bei circa 50.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Zeugen gesucht
Zeugen, die sachdienliche Hinweise auf die Taten geben können, werden von der Polizei gebeten sich unter der Telefonnummer 0202/2840 zu melden.
Ein 58-jähriger Velberter ist am gestrigen Mittwochabend auf der A535 tödlich verunglückt.
Gegen 21.15 Uhr befuhr der Mann die Autobahn in Richtung Wuppertal mit einem Gespann, bestehend aus einem Jeep als Zugfahrzeug und einem Anhänger, auf dem ein VW-Bus verlastet war. Im Abschnitt zwischen den Anschlußstellen Velbert-Zentrum und Tönisheide schaukelte sich der Anhänger nach Angaben der Autobahnpolizei aus bislang ungeklärter Ursache auf, so dass der Velberter die Kontrolle über das Gespann verlor, links gegen die Betonleitwand des Mittelstreifens prallte und zurück über die Fahrbahn schleuderte. Schließlich überschlug sich der Jeep und kam auf der Fahrerseite liegend in der Böschung neben dem Seitenstreifen zum Stillstand. Der Anhänger hatte sich währenddessen vom Zugfahrzeug gelöst, war mitsamt dem VW-Bus umgekippt und lag unmittelbar hinter dem Jeep.
Fahrer nach Unfall eingeklemmt
Die Einsatzkräfte von hauptamtlicher Wache und zwei freiwilligen Löschzügen der Velberter Feuerwehr, die um 21.18 Uhr alarmiert worden waren, fanden den Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und nicht mehr ansprechbar vor. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Rettung wurde das Unfallfahrzeug gegen Umkippen gesichert und mit einer hydraulischen Rettungsschere geöffnet, um einen Zugang zu dem Velberter zu schaffen und diesen aus dem Wagen zu befreien. Trotz umgehender Reanimationsmaßnahmen durch den Rettungsdienst verstarb der 58-Jährige noch am Unfallort.
Der Unfallort. Fotos: Feuerwehr Velbert
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Die Feuerwehr öffnete das Fahrzeugdach mit einer hydraulischen Rettungsschere, um den eingeklemmten Fahrer zu befreien. Foto: Feuerwehr Velbert
Die Feuerwehr öffnete das Fahrzeugdach mit einer hydraulischen Rettungsschere, um den eingeklemmten Fahrer zu befreien. Foto: Feuerwehr Velbert
Der Anhänger mitsamt dem darauf verlasteten VW-Bus kam hinter dem Jeep zu liegen. Foto: Feuerwehr Velbert
Der Anhänger mit dem darauf verlasteten VW-Bus. Foto: Feuerwehr Velbert
Der Anhänger mit dem darauf verlasteten VW-Bus. Foto: Feuerwehr Velbert
Die Feuerwehr stellte während der Rettungsarbeiten außerdem den Brandschutz sicher, streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab und leuchtete die Unfallstelle aus. Ein Teil der Einsatzkräfte konnte danach einrücken, die übrigen blieben zur Ausleuchtung der Unfallaufnahme durch Speziallisten des Verkehrsunfallaufnahmeteams der Autobahnpolizei vor Ort. Anschließend richteten sie den auf der Seite liegenden Jeep wieder auf. Mit Eintreffen eines Bergungsunternehmens, das mit drei Fahrzeugen zur Aufnahme von Jeep, Anhänger und VW-Bus erschien, übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle gegen 1.30 Uhr an die Polizei und kehrte an ihren Standort zurück.
Autobahn während Bergung gesperrt
Die Autobahn A535 war für die Dauer des Einsatzes in Richtung Wuppertal zwischen den Anschlußstellen Velbert-Zentrum und Tönisheide komplett gesperrt, der um die Uhrzeit nur geringfügige Verkehr wurde an der Anschlußstelle Velbert-Zentrum abgeleitet. Angaben zur Höhe des Sachschadens liegen bisher nicht vor.
Mittwochabend, 2. Oktober 2019 gegen 22.45 Uhr, fuhr ein 24-jähriger Mercedes-Fahrer auf den auf der Blumenstraße vor ihm verkehrsbedingt haltenden Volvo eines 44-jährigen Remscheiders auf.
Unfallflucht mit Vollgas
Der Unfallverursacher flüchtete mit Vollgas von der Unfallstelle und beschädigte in der Folge beim Überholvorgang auf der Erdelenstraße den Ford eines 58-jährigen Remscheiders. Danach setzte er seine Flucht fort. Da in beiden Fällen das Kennzeichen abgelesen und eine Fahrerbeschreibung abgeben werden konnte, wurde die Remscheider Halteranschrift aufgesucht. Neben dem abgestellten unfallbeschädigten Pkw konnte auch der alkoholisierte Halter in seiner Wohnung angetroffen werden.
Widerstand unter Alkoholeinfluss
Der Verbringung zur Wache zwecks Blutproben-Entnahme widersetzte sich der 24-Jährige mit Tritten. Er wurde gefesselt und nach erfolgter Blutentnahme dem Polizeigewahrsam zur Ausnüchterung zugeführt. Weitergehende Ermittlungen ergaben, dass der 24-Jährige seine Fahrerlaubnis nach einer früheren Trunkenheitsfahrt erst am 13. August 2019 zurückerlangt hatte. Den Unbelehrbaren erwartet nun ein neuerliches Strafverfahren.
Dienstagabend, 1. Oktober 2019, gegen 19.15 Uhr, verletzte ein bislang unbekannter Täter auf dem Von-der-Heydt-Platz in Wuppertal einen 34-jährigen Wuppertaler schwer.
In Streit geraten
Beide Männer gerieten unmittelbar vor dem Ausgang eines Bekleidungsgeschäftes zunächst in einen verbalen Streit. Im weiteren Verlauf kam es zu Handgreiflichkeiten, bis der Unbekannte seinem Gegenüber einen Schlüssel in das Auge stach. Anschließend flüchtete der Täter in Begleitung von zwei weiteren unbekannten Personen in Richtung Kasinostraße. Der Verletzte musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Zeugen gesucht
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach dem flüchtigen Tatverdächtigen. Dieser soll etwa 180 Zentimeter groß und schlank gewesen sein. Er hatte kurze dunkle Haare und einen Bart. Bekleidet war er mit einer dunklen Jacke mit Kapuze und hellem Innenfutter. Dazu trug er eine graue Jogginghose und schwarze Turnschuhe mit hellen Sohlen. Einer der Begleiter hatte ebenfalls kurze dunkle Haare und eine kräftige Statur. Dieser war mit einem hellen gemusterten T-Shirt, einer dunklen Hose und schwarzen Turnschuhen mit weißer Sohle bekleidet.
Hinweise von Zeugen nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0202/284-0 entgegen.
Der Gepa aus Wuppertal, Großhandelspartner des Flair-Weltladens, ist es gelungen, drei Kaffees herauszubringen, die nicht nur im Ursprungsland geerntet, sondern bis zur fertigen Röstung dort hergestellt werden.
Der neue GEPA-Kaffee von Aprolma (vorne) und der Bauernmarktkaffee vom Flair-Weltladen (hinten). Foto: Johannes Haun
Die neuen Kaffees sind Fedecocagua aus Guatemala, Musasa aus Ruanda und Aprolma aus Honduras. Besonders hervorzuheben ist hier die Frauenkooperative Aprolma in Marcala/Honduras. Der in Lennep von der Privatrösterei Crespo geröstete „Bauernmarktkaffee“ vom Flair-Weltladen, Projektkaffee der Fairtrade-Town Remscheid, stammt ebenfalls von Aprolma. Der Frauenkooperative, hier würde man Genossenschaft sagen, ist es gelungen, in Kooperation mit der Gepa den gesamten Herstellungsprozess selbst zu bewältigen.
Verbesserte Bedingungen
Die neuen Kenntnisse und Fertigkeiten schaffen in den Regionen weitere Arbeitsplätze und ein verbessertes Einkommen aus der Kaffeeproduktion. Diese Kaffees sind ausschließlich als Bohne zu beziehen. Gemahlener Kaffee könnte das Mindesthaltbarkeitsdatum über den weiten Transport nicht gut einhalten.
Weitere Informationen
Ein knapp vierminütiges Video zur Frauenkooperative Aprolma hat die Gepa bei Youtube veröffentlicht. Darin lernt man die Frauen von Aprolma kennen, die den ersten Frauenverband Honduras gründeten: Fair Trade-Kaffee, geröstet in Honduras: APROLMA
Der Flair-Weltladen weist darauf hin, dass in den Kaffeemischungen „Esperanza“ und „Organico“ ebenfalls Aprolma-Kaffee enthalten ist.
Schüler*innen des Lüttringhauser Leibniz-Gymnasiums beteiligten sich am 20. September 2019 fast vollzählig an den weltweiten Klimaprotesten. Einer winzigen Minderheit wurde die Teilnahme von den eigenen Eltern untersagt.
Es ist jetzt etwas über ein Jahr her, als sich eine fünfzehnjährige schwedische Schülerin alleine vor den schwedischen Reichstag in Stockholm setzte und mit einem Schild, auf dem „Skolstrejk För Klimatet“ (Schulstreik für das Klima) stand, gegen die Klimapolitik weltweit protestierte. Es war Freitag, der 20. August 2018. Greta Thunberg hat dies wochenlang alleine getan und geriet recht schnell als Gallionsfigur der Klimabewegung in den Fokus diverser Medien. Erst im November des vergangenen Jahres verzeichnete man weitere Proteste in größerer Zahl. Inzwischen dürfte die globale soziale Bewegung „Fridays For Future“ die größte privat initiierte Bewegung auf der Erde sein.
Weltweiter Klimastreik
Zum ersten von der Bewegung ausgerufenen weltweit organisierten Klimastreik, der am 15. März dieses Jahres stattfand, kamen 1,8 Millionen Menschen.
Für den 20. September 2019 wurde von der Bewegung ein erneuter weltweiter Klimastreik ausgerufen. Zahlreiche große Demonstrationen werden rund um den Globus stattfinden. Die Veranstalter hoffen auf mehr Teilnehmer als im März. „Größter Klimastreik aller Zeiten“ heißt es von den Organisatoren.
Klimaproteste in Lüttringhausen
Impressionen von den Klimaprotesten in Lüttringhausen
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Foto: Peter Klohs
Foto: Peter Klohs
Foto: Peter Klohs
Foto: Peter Klohs
Foto: Peter Klohs
Foto: Peter Klohs
Foto: Peter Klohs
Foto: Peter Klohs
Foto: Peter Klohs
Auch in Remscheid finden sich immer mehr Schüler (und Erwachsene) zusammen, um für das Weltklima zu protestieren. Anlässlich des Weltklimatages beschloss die „Fridays-For-Future-AG“ des Leibniz-Gymnasiums in Lüttringhausen die Teilnahme an den weltweiten Protesten. Verena Leberling und Uta Öhl, Lehrerinnen am Gymnasium und verantwortlich für die AG, hatten wenig Mühe, die Schülerinnen und Schüler des Leibniz-Gymnasiums zum Protest für ein besseres Weltklima zu bewegen.
Um 11.45 Uhr ging man vom Gymnasium los. Die ersten Schüler erreichten um 12.15 Uhr das Adolf-Clarenbach-Denkmal an der Lüttringhauser Straße. Mustergültig stellten sich die Schülerinnen und Schüler am unteren Rand der Wiese auf, so dass sich die Hinzukommenden einfach oben anschließen konnten.
Mehr als 600 Teilnehmer*innen in Lüttringhausen
Ein Wagen der Polizei stand bereit, musste aber nicht eingreifen. Die Beamten rechneten mit ungefähr 600 Teilnehmern und lagen mit dieser Schätzung sehr gut. Es mögen sich etwas mehr Menschen rund um das Denkmal versammelt haben, denn eine Handvoll Eltern hatten ihre Kinder begleitet. Dazu kamen noch ca. drei Dutzend Menschen, die nichts mit der Schule gemein haben, sich dem Streik jedoch gerne und aus Überzeugung anschlossen. „Klimaschutz ist wichtig“, betonte ein älterer Herr, der seinen Namen nicht nennen wollte. „Er betrifft ja nicht nur Schüler, sondern alle!“
97 Schüler, die komplette Jahrgangsstufe 10, konnte nicht an der Veranstaltung teilnehmen, da sie Praktikanten sind und somit nicht der Schulordnung unterliegen. Etwa 40 Schülerinnen und Schüler durften auf Anweisung ihrer Eltern nicht teilnehmen und wurden in der Schule betreut.
Der etwa halbstündige Protest für ein besseres Weltklima fand eher unspektakulär statt. Die Schülerinnen und Schüler stellten sich am Rand der großen Freifläche rund um das Denkmal auf, sechzehn von ihnen hielten Plakate in die Höhe, auf denen „Leibniz For Future“ zu lesen war, auch ein Plakat gegen das DOC war platziert worden, hier und da kleine Regieanweisungen von den anwesenden Photografen – das war es. Kein Grußwort, keine kleine vorbereitete Erklärung, nur die Anwesenheit von etwas über 600 Menschen, die dem Beispiel des nunmehr 16-jährigen schwedischen Mädchens folgten und sich ohne großes Beiwerk dafür einsetzen wollen, dass sich die Politik weltweit besser um das Klima kümmert. Um kurz vor dreizehn Uhr lag die Freifläche vor dem Adolf-Clarenbach-Denkmal wieder verlassen da.
Der Oktober ist für viele Menschen einer der typischen „Pilzmonate“. Zahlreiche Arten bilden jetzt ihre Fruchtkörper aus, die in ihrer Formenvielfalt und mit beeindruckenden Farben immer wieder faszinierend auf die Menschen wirken.
Diplom-Biologe Jörg Liesendahl von der Natur-Schule Grund stellt bei einer Wanderung im Gebiet um die Natur-Schule die Ökologie der Pilze und ihre Bedeutung für die Abläufe in der Natur dar. Aus der Formenvielfalt von inzwischen weit über 200 aus dem Gebiet bekannten Pilzarten werden einige häufige und einige seltenere Pilzarten vorgestellt.
Wichtig: Diese Pilzwanderung dient nicht dem Aufsammeln essbarer Pilze! Das Körbchen muss deshalb zu Hause bleiben.
Die ökologische Pilzwanderung startet am Samstag, 12. Oktober 2019, um 10 Uhr an der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in 42855 Remscheid-Grund. Die Wanderung ist geeignet für interessierte Erwachsene, aber auch für Familien mit Kindern ab ca. 8 Jahren und wird etwa drei Stunden dauern. Wetterfeste, ggf. auch wärmende Kleidung und Schuhe werden empfohlen.
Anmeldung und Kosten
Die Kosten betragen für Kinder bis 15 Jahre 3,50 Euro und für Erwachsene 7 Euro. Familien mit mehr als einem eigenen Kind erhalten einen Familienrabatt. Wegen Begrenzung der Teilnehmerzahl ist eine frühzeitige Anmeldung erforderlich. Anmeldungen nimmt die Natur-Schule unter 02191 3748239 oder, besser noch, per Mail entgegen: info@natur-schule-grund.de
Berufung verdient Respekt: Gemeinsamer Aktionstag von Einsatzkräften am 6. Oktober auf dem Theodor-Heuss-Platz.
Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt sind in ihrem beruflichen Alltag immer wieder Beschimpfungen und Pöbeleien ausgesetzt. Doch was motiviert Menschen dazu, die wichtigen Helferinnen und Helfer in der Not zu behindern oder sie sogar anzugreifen? Erklärungsversuche gibt es viele. Als Schlüssel für mehr Respekt gilt Aufklärung. Das ist das Ziel der gemeinsamen Aktion „Berufung verdient Respekt“ am kommenden Wochenende.
Berufung verdient Respekt
Polizei Remscheid, Berufsfeuerwehr und Ordnungsamt laden Interessierte herzlich dazu ein, mit ihnen am Sonntag, 6. Oktober 2019, auf dem Theodor-Heuss-Platz ins Gespräch zu kommen. Beim gemeinsamen Aktionstag „Berufung verdient Respekt“ stellen die Behörden von 13 bis 16 Uhr verschiedene Einsatzfahrzeuge und Einsatzszenarien vor und werben mit einer Fotoausstellung und in gemeinsamen Gesprächen für mehr Respekt bei der Ausübung ihrer Sicherheitsaufgaben.
Die offizielle Eröffnung der Fotoausstellung, die in drei Zelten untergebracht ist, übernimmt Thomas Book, Leiter der Polizeiinspektion Remscheid, um 13 Uhr. Im Anschluss stehen die Einsatzkräfte für einen Austausch und viele Informationen bereit. Neben den Fotos stellen Feuerwehr, Kommunaler Ordnungsdienst und Polizei verschiedene Fahrzeuge des täglichen Dienstes vor.
Plakat „Berufung verdient Respekt“. Quelle: Polizei Remscheid
Am Sonntag, 6. Oktober 2019, führt der Mini-Club junger Museumsprofis wieder 8- bis 12-jährige Kinder durch das Deutsche Röntgen-Museum. Um 14 Uhr startet die rund 45-minütige Reise durch die Dauerausstellung, die an jedem ersten Sonntag im Monat angeboten wird.
Entdecker und Nobelpreisträger. Damit ist fast alles über Wilhelm Conrad Röntgen gesagt. Aber nur fast alles… Wie war er als Mensch? Wie hat er die Röntgenstrahlen überhaupt entdeckt? Und wie hat seine Entdeckung die Welt verändert? All diese Fragen beantworten die Kinder des Mini-Clubs des Deutschen Röntgen-Museums bei ihrer Führung wenn sie anderen Kindern „ihr“ Museum zeigen.
Erwachsene Begleitpersonen dürfen auch an der Führung teilnehmen, sind aber gebeten sich im Hintergrund zu halten.
Führung auf Augenhöhe
Der Sinn einer Museumsführung von Kindern für Kinder ist eine Führung auf Augenhöhe. Kinder haben einen ganz anderen Blick auf verschiedene Themen als Erwachsene, sprechen die gleiche Sprache und wissen, was ihre Altersgenossen wirklich interessiert.
Auch Schulen, Familien, Ferien- und Privatgruppen können Führungen am Wochenende oder nachmittags buchen – in den Schulferien auch tagsüber.
Nach einem Verkehrsunfall auf der Kreuzung Elberfelder Straße / Dahlhauser Straße ist die Polizei auf der Suche nach Unfallzeugen.
Gegen fünf Uhr am Montagmorgen (30. September) waren auf der Kreuzung ein von der Dahlhausener Straße kommender PKW mit einem auf der Elberfelder Straße in Richtung Remscheid fahrenden LKW zusammengestoßen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der PKW anschließend herumgeschleudert und kam an einer Hauswand zum Stehen, die dabei ebenfalls leichte Beschädigungen davontrug. Der Fahrer des Autos, ein 46-Jähriger aus Radevormwald, musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert werden; zum Glück erlitt er aber lediglich leichtere Verletzungen.
Ersthelfer gesucht
Die Vorfahrt ist an der Kreuzung mittels einer Lichtzeichenanlage geregelt. Da beide Beteiligten angaben, bei Grünlicht in den Kreuzungsbereich eingefahren zu sein, ist die Polizei auf der Suche nach Unfallzeugen. Insbesondere wird ein Ersthelfer gebeten sich mit dem Verkehrskommissariat in Wipperfürth (Tel.: 02261 81990) in Verbindung zu setzen, der bei Eintreffen der Polizei am Unfallort schon weiter gefahren war.
Schon während der Sommerferien hat die Ronsdorfer Werbegemeinschaft W.i.R. wieder an die Weihnachtszeit gedacht und die 23 Weihnachtsleuchten, die vor der Adventszeit in Ronsdorf aufgehängt werden, repariert.
Defekte Teile wurden ausgetauscht und die Aufhängdrähte erneuert. Dass die Beleuchtung bereits im Sommer repariert wird, hat einfache Gründe, erklärt die
Vorstandsvorsitzende Marion Ströker: „Im November ist es oft schon zu kalt, um die Arbeiten durchzuführen. Da frieren uns die Hände ab.“
Die Leuchten bringen Ronsdorf seit Jahrzehnten in Adventsstimmung und wurden im Laufe der Zeit immer wieder modernisiert, mittlerweile werden sie durch LED-Lichtschläuche beleuchtet. Damit ist die W.i.R. schon jetzt für den Advent vorbereitet.
Die Natur-Schule Grund bietet naturnahe Ferienangebote für Grundschüler*innen.
Für Kinder im Grundschulalter und etwas ältere Kinder bietet die Natur-Schule Grund auch in den Herbstferien „Natur zum Anfassen“: Die Kinder-Ferienkurse finden jeweils von 10 – 13 Uhr in der Natur-Schule, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund oder deren unmittelbarem Umfeld statt. Die Kinder sollten für eine kleine Pause zwischendurch mit Essen und Trinken ausgerüstet sein, dazu mit wetterfester, ggf. wärmender Kleidung und passendem Schuhwerk. Die Teilnahme kostet je Kind und Tag 9 Euro, die Backaktion 10 Euro. Eine Anmeldung ist jeweils erforderlich und sollte möglichst frühzeitig erfolgen. Anmeldungen nimmt die Natur-Schule Grund unter 02191 3748239 oder, am besten, unter info@natur-schule-grund.de entgegen.
Die spinnen – die Spinnen
Am Montag, 14. Oktober 2019, heißt es „Die spinnen – die Spinnen“. Die Kinder im Grundschulalter suchen unter Anleitung von Biologin Stefanie Barzen Spinnen im Haus und in den angrenzenden Lebensräumen und lernen deren Lebensweise kennen. Die Anmeldung sollte schon spätestens Freitagmittag, 11. Oktober, in der Natur-Schule eingegangen sein.
Ein Igel-Unterschlupf
„Wir bauen einen Igel-Unterschlupf“ lautet das Motto am Dienstag, 15. Oktober und am Mittwoch, 23. Oktober 2019. Die Kinder im Alter von 6 bis ca. 13 Jahren stellen mit kleinem Aufwand eine Überwinterungsmöglichkeit für Igel her und lernen viel über die Tiere.
Der Klassiker: Vom Korn zum Brot
Der Herbst ist auch die Zeit zu backen. „Vom Korn zum Brot“ bietet als Programm der Natur-Schule am Mittwoch, 16. Oktober 2019, die Möglichkeit, das Backen von Brötchen auszuprobieren und Zutaten zu erfinden, um die Brötchen noch leckerer zu gestalten. Stefanie Barzen steht den Kindern und Jugendlichen auch hier hilfreich zur Seite.
Leben im Bach erforschen
Am Donnerstag, 17. Oktober, geht es mit Stefanie Barzen in den herbstlichen Wald und am Freitag, 18. Oktober 2019, wird Biologe Jörg Liesendahl mit Kindern im Alter von 6 – 13 Jahren die Tiere im Bach erforschen.
Pilze und Klima
Montag und Dienstag, 21. und 22. Oktober 2019, erforschen die Kinder die Pilzwelt der Wälder rund um die Natur-Schule Grund. Und zum Ende der Ferien gibt es unter dem Motto „Alles prima mit dem Klima?“ eine Einführung in den Klimawandel und was wir dagegen tun können (24. und 25. Oktober 2019).
Das komplette Ferienprogramm, auch mit weiteren Familienterminen während der Herbstferien, finden Sie unter www.remscheid-live.de unter dem Veranstaltungsort „Natur-Schule Grund“, den man unter „Wo?“ auswählen kann.
Trio-Konzert vom Kulturkreis Lüttringhausen mit Pianistin Maren Donner, Rezitatorin Reinhild Köhncke, Mezzosopranistin Sandra Schares in der Goldenberger Kirche.
Das Komponieren war in früheren Zeiten eine Angelegenheit für die Männer. Selbst Gustav Mahler – zu Beginn des 20. Jahrhunderts – sah die Kompositionen seiner Frau Alma als überflüssig und als vertane Zeit an. Wie schwer mag es Clara Schumann gehabt haben, die zwei Generationen vor Alma Mahler komponierte, unter anderem eines der schönsten Piano-Trios der Musikgeschichte. Die beiden Frauen konnten sich nicht kennen lernen. Alma Mahler wurde 1879 geboren, ein Jahr nach Clara Schumanns Tod. Beide Frauen hatten ein kämpferisches, tragisches, nur zum Teil erfülltes Leben. Ihre Suche nach Geborgenheit, nach Anerkennung, nach Verständnis bleibt letztenendes ohne Erfüllung. Dafür haben sie die Musik.
Lebensgeschichten als Konzert
Die Lebensgeschichte der beiden Komponistinnen und ein Dutzend Beispiele ihrer Kunst brachte am Nachmittag des 29. September ein weibliches Trio den Besuchern der Goldenberger Kirche nahe. Auf Einladung des Lüttringhauser Kulturkreises entwarfen Pianistin Maren Donner, Mezzosopranistin Sandra Schares sowie Rezitatorin Reinhild Köhncke in Tönen und Wort ein kenntnisreiches Bild der jeweiligen Epochen – und der zum Teil tragischen Lebensabschnitte der komponierenden Frauen.
Maren Donner, Rezitatorin Reinhild Köhncke, Mezzosopranistin Sandra Schares bei ihrem Konzert in der Goldenberger Kirche. Foto: Peter Klohs
Die Musik Alma Mahlers ist spätromantisch, mit allen elegischen Ausbrüchen dieser Zeit, eher an Johannes Brahms erinnernd als an die bombastische Musik ihres Mannes. Texte von u.a. Rilke und Heine werden vertont. Die „laue Sommernacht“ (Text von Gustav Falke) hinerließ wehmütige Zuhörer, nicht alleine wegen des hochherbstlichen Wetters vor der Kirche. Reinhild Köhncke verlas Texte, die nicht nur Almas Leben mit Gustav Mahler thematisierten, sondern auch ihre anderen berühmten Liebhaber und Ehemänner benannte (Klimt, Gropius, Werfel, Kokoschka). Sie war ein wahrlich irrlichtender Geist.
Wie anders das Leben und die Musik von Clara Schumann. Ihre Kompositionen sind angelehnt an das berühmte Werk ihres Mannes Robert. Romantische Töne erfüllten die Goldenberger Kirche (Liebeszauber, Er ist gekommen in Sturm und Regen u.a.). Wie Clara den Wahnsinn ihres Mannes – und seinen späteren Tod im Alter von nur 46 Jahren – erlebte, schilderte die in Flensburg geborene Rezitatorin anschaulich. Dass Clara Schumann eine famose Pianistin gewesen sein muss, hört man in fast jeder Komposition; das ist spieltechnisch schon sehr anspruchsvoll. Entsprechend konzentriert geht Maren Donner auch zu Werke, wenngleich niemals mit wenig Emotionen.
Und bei aller virtuosen und gefühlsbetonten Musik kam dann ein magischer Moment auf andere Weise: Sandra Schares hatte gerade mit ihrer tragenden, volltönenden Mezzosopranstimme Clara Schumanns heftige Version der „Lorelei“ (H. Heine) gesungen, aber die Pause zwischen zwei Musikstücken wird von den Kirchenglocken, die pünktlich um 19 Uhr ihren Dienst antreten, unterbrochen. Die Sängerin setzt sich, die Pianistin schweigt, die Rezitatorin ebenso. In der Kirche ist es still, als wäre niemand in ihr. Die kanpp vierzig Besucher regen sich nicht. Kein Atmen ist zu hören. Nach drei Minuten schweigen die Glocken, die Sängerin steht auf und singt „Sie liebten sich beide“, als wäre nichts gewesen, als wäre nicht für kurze Zeit ein musikalisches Vakuum entstanden, als fülle sie – die Sängerin – nicht eben mit diesem Lied die gefühlte Leere. Wie nah sie wohl Clara Schumann in diesem Moment war…?
Ein erfüllendes Konzert ging nach 75 Minuten zu Ende.
Rundgang und Informationsaustauch zu den Plänen für eine Modernisierung des Freibad Eschbachtal am Samstag, 5. Oktober 2019 um 14 Uhr.
Wir Remscheider*innen können stolz auf unser Freibad im Eschbachtal sein! Das im Volksmund auch liebevoll „Strandbad“ genannte Freizeitareal ist eines der ältesten Freibäder Deutschlands und deshalb auch schon ein wenig in die Jahre gekommen. Dass das Freibad nach wie vor ein Besuchermagnet und damit alles andere als altbacken ist, bewies die Marke von 25.000 Besucher*innen, die Ende Juli geknackt wurde.
Begrenzung der Besucherzahlen
Die Meldungen über Begrenzungen bei der Anzahl der Badnutzer sowie Schließzeiten haben die Sommersaison 2019 des Freibad Eschbachtal geprägt. „Die vom Bund in Aussicht gestellten Gelder für Sanierungsarbeiten sind trotz vollmundiger Ankündigungen aus Berlin leider nicht geflossen.“ so die stv. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Remscheid-Süd, Dr. Stefanie Bluth.
Der SPD-Ortsverein Remscheid-Süd setzt uns sich für eine nachhaltige Sanierung des einzigen Remscheider Freibades ein und lädt für Samstag, 5. Oktober 2019 ab 14 Uhr ins Freibad (Treffpunkt: Kassenhaus) zu einem Informationsaustausch ein.
Der sportliche wie sportpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Michael Büddicker und die stv. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Remscheid-Süd, Dr. Stefanie Bluth werden gemeinsam mit OberbürgermeisterBurkhard Mast-Weisz die Pläne für die Sanierung des Freibades vorstellen.
„Der Besuch des Eschbachtals ist für Familien im Sommer die einzige Möglichkeit, ans Wasser zu kommen. Die soziale Rolle eines funktionierenden Freibades ist gar nicht hoch genug einzuschätzen.“ so der sportpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Michael Büddicker.
In den kommenden Jahren wird das Bad sanierungsbedingt immer wieder Kapazitätsbeschränkungen einführen. Mittelfristig müssen sich die Remscheiderinnen und Remscheider darauf verlassen können, dass das Freibad im Sommer voll belastbar ist.