Das Auswärtsspiel des IGR-Bundesligateams der Herren gegen die SG Eldagser Falcons am 24. Oktober fällt aus, das gegnerische Team hat zur Zeit kein einsatzbereites Team zur Verfügung. Das Spiel der IGR-Bundesligistinnen gegen den SC Bison Calenberg findet wie geplant in der Sporthalle der Grundschule Eldagsen statt. Anpfiff am 24. Oktober 2020 ist um 17 Uhr.
Bereits seit Freitag ist der Remscheider Weihnachtstreff auf dem Theodor-Heuss-Platz geöffnet.
Das erste Wochenende des Weihnachtsmarktes auf dem Remscheider Rathausplatz ist bereits vergangen. Da zu erwarten war, dass es am Eröffnungswochenende voll wird, haben wir hier nicht auf die Eröffnung hingewiesen. Die Eisbahn steht und funktioniert bei dem kalten Wetter hervorragend, auch heiße Getränke und typische Weihnachtsmarktleckereien liefen gut. Selbst Geschenkideen kann man beim Budenzauber entdecken. Hauptziel für die meisten Besuchenden: Etwas Normalität erleben.
Aber von Normalität sind wir noch weit entfernt. Beim Weihnachtstreff gilt die 3G-Regel, die leider nicht durchgängig und konsequent, sondern nur stichprobenartig kontrolliert wird. Neben dem Genießen der Marktatmosphäre sind weiter Disziplin und Anstand der Besuchenden wichtig, also Abstand und evtl. sogar das Masketragen, zumal die Infektionsrate steigt und es noch immer zu viele Ungeimpfte gibt.
Wenn man sich und andere schützt, also durch Impfung, Maske, Abstand, und das passt ideal zum weihnachtlichen Gedanken, steht einem entspannten Besuch mit der Familie nichts entgegen. Bleiben Sie gesund.
Vom 15. bis 20. November 2021 findet die alljährliche Aufladeaktion der PSR (Park Service Remscheid) statt. In diesem Zeitraum kann an allen Kassenautomaten in den PSR-Parkeinrichtungen die PSR–Wertkarte oder die EWR PLUS-Card aufgeladen werden. Das Besondere: Je 10 Euro Aufladebetrag erhält man zusätzlich 3 Euro geschenkt. Der maximale Aufladebetrag beträgt 50 Euro. Die PSR-Wertkarte ist im Leitstand in der Tiefgarage Rathaus (Tel. 0 21 91 – 16 49 02) erhältlich.
Peter Liebermann bei den Lüttringhauser Gesprächen.
Die diesjährigen Lüttringhauser Gespräche sind – zumindest gilt das für die ersten beiden Abende – gut besucht. Auch am 9. November wollten mehr als 40 Besucher im Saal der evangelischen Gemeinde Lüttringhausen den Ausführungen des Referenten lauschen. Peter Liebermann war zu Gast, Mediziner, Psychiater und Psychotherapeut aus Leverkusen, der zum Thema „Jüdisch sein in Deutschland“ tiefe Einblicke in seine Familie gewährte. Für einige Jahre war Liebermann Oberarzt an der evangelischen Stiftung Tannenhof.
„Ich bin unsicher“, gestand Liebermann zu Anfang seines siebzigminütigen Monologs, „weil ich nicht weiß, was Sie erwarten.“ Aber der Referent ist Profi genug, wie sich im Laufe des Abends erweisen sollte.
„Ich war auf dem Gymnasium der einzige Jude“.
Peter Liebermann
Liebermanns Bericht beginnt bei seinen Großeltern, die in Kattowitz lebten und die nicht sehr religiös waren. Auch sein Vater habe in Polen gelebt, zumindest bis 1933, „als es dort als Jude schwieriger wurde“. Liebermanns Vater hat die Deportation überlebt, weil er zu dieser Zeit im Krankenhaus lag. Einige Antisemiten hatten ihn böse verprügelt. Ab dem September 1939 ließ er sich in Großbritannien nieder, wo er als „feindlicher Ausländer“ auch kein leichtes Leben hatte. Die britische Regierung stellte ihn vor die Wahl: Inhaftiert zu werden oder in der britischen Armee zu kämpfen. Er entschied sich für das Letztere. Das führte dazu, dass der Vater Peter Liebermanns zeit seines Lebens ein sehr vorsichtiger Mann geblieben ist. „Er hat mich auch noch mit 80 Jahren beim Überqueren der Straße an die Hand genommen“, berichtet der Mediziner. „Er wollte spüren, dass ich noch da bin.“
Die Shoah wurde in seiner Familie unterschiedlich verarbeitet. Seine Mutter hat darüber geredet, sein Vater nicht.
„Es ist nicht wichtig, ob ich ein Jude bin oder nicht. Wir müssen lernen, uns als Menschen zu begegnen.“
Peter Liebermann
Liebermanns Schilderungen gehen über seine Schulzeit („Ich war auf dem Gymnasium der einzige Jude“.), über nationalsozialistisch geprägte Lehrkräfte auch noch im Jahr 1961, als Peter Liebermann eingeschult wurde, über sein Leben in Köln-Rath, seine Ausbildung als Krankenpfleger, sein Studium und erste antisemitische Schmierereien an der Uni hin zu der Frage, ob man ihn als Juden erkennen könne. „Zerrbilder über Juden sind extrem bedeutsam“, erklärt er. „Juden haben krumme Nasen, zum Beispiel, obwohl ich viele stupsnasige Jüdinnen kenne. Ich trage keine Kippa und keinen sichtbaren Davidsstern. Ich falle nicht auf. Es ist schwierig geworden, sich in Deutschland als Jude zu erkennen zu ergeben. Und wenn man weiß, dass ungefähr ein Viertel der Deutschen antisemitische Einstellungen teilen, dann bekommt das nochmal ein anderes Gesicht.“
„Es war völlig klar, dass ich anders bin“, sagt Peter Liebermann bei den Lüttringhauser Gesprächen, „mein Freundeskreis war sehr reduziert.“ Foto: Peter Klohs
Die aktuelle Lage der „Zweiten und dritten Generation von Juden nach der Shoah in Deutschland“ sieht er klar und deutlich. „Die zweite Generation nach der Shoah hat Probleme mit Emotionen“, hat der Psychotherapeut erkannt. „Auf der anderen Seite wollen Menschen, die eindeutig Täter waren, zu mir in die Therapie kommen. Sie versprechen sich wohl davon eine Art Vergebung, die ich nicht erbringen kann.“
„Wenn man weiß, dass ungefähr ein Viertel der Deutschen antisemitische Einstellungen teilen, dann bekommt das nochmal ein anderes Gesicht.“
Peter Liebermann
Liebermann ist im Wissen des „Anderssein“ aufgewachsen. „Es war völlig klar, dass ich anders bin“, sagt er heute. „Mein Freundeskreis war sehr reduziert.“ Humorvoll geht er auf die vielen freien Tage ein, die er besonders als Schüler genoss. „Da waren Ostern und Pfingsten und all die christlichen Feiertage. Und dann kamen Jom Kippur oder Chanukka hinzu.“ Liebermann versteht sich und sein Leben als einen winzigen Mikrokosmos in der großen und vielgestaltigen jüdischen Welt. „Es ist nicht wichtig, ob ich ein Jude bin oder nicht. Wir müssen lernen, uns als Menschen zu begegnen. Und trotz allem, was hier geschehen ist“, schließt er, „fühle ich mich in Deutschland sicher.“
Günter Urspruch wird am Dienstag, 16. November, mit Antworten auf die Frage „Und wie war das em Dorp?“ das jüdische Leben in Ronsdorf und Lüttringhausen beleuchten. Der langjährige ehemalige Presbyter der evangelischen Kirchengemeinde Lüttringhausen hat sich einen Namen als profunder Kenner der Lokalgeschichte zwischen Ronsdorf und Lennep gemacht.
An einem Baum endete am Freitag (12. November) die Fahrt eines 28-jährigen Waldbrölers. An seinem Auto entstand Totalschaden, der Fahrer verletzte sich leicht.
Das Auto des 28-Jährigen durchbrach die Leitplanke. Foto: Polizei Oberberg
Um 16:50 Uhr fuhr der 28-Jährige mit seinem schwarzen Audi in Morsbach auf der L 97 aus Richtung Appenhagen kommend in Richtung Wallerhausen. Auf einer langen Gerade kam er nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte dort erst mit einer Schutzplanke, anschließend kollidierte erst das Heck mit einen Baum und zuletzt schleuderte er frontal gegen einen weiteren Baum. Nach eigenen Angaben war er kurz am Steuer eingeschlafen. Er hatte Nachtdienst und seitdem nicht geschlafen.
Bei dem Unfall wurde die Schutzplanke auf einer Länge von etwa fünf Metern stark beschädigt, ein Baum komplett entwurzelt, an einem weiteren Baum endete schließlich die Fahrt. Die Front des Audis wurde dabei erheblich beschädigt. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Der Fahrer stand unter Schock. Er zog sich leichte Verletzungen zu. Die Polizei stellte seinen Führerschein sicher.
An dem Auto entstand Totalschaden. Der Fahrer zog sich leichte Verletzungen zu. Foto: Polizei Oberberg
Unter Alkoholeinfluss hat ein 30-jähriger Wermelskirchener am Samstag (13. November) in der Dorfstraße in Wipperfürth-Wipperfeld einen Verkehrsunfall verursacht.
Um 16 Uhr fuhr der 30-Jährige mit seinem schwarzen Nissan auf der Dorfstraße. In einem Wendekreis, in Höhe einer Bushaltestelle, kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit einem Bushaltestellenschild. Dabei entstand an dem Schild geringer Sachschaden.
Die Polizisten stellten bei dem Fahrer Alkoholgeruch fest und führten einen Atemalkoholtest durch, der deutlich positiv ausfiel. Der 30-Jährige musste daraufhin eine Blutprobe abgeben.
Bereits vor einem Monat war der Mann wegen einer Trunkenheitsfahrt aufgefallen. Auch damals musste der Mann eine Blutprobe und zusätzlich seinen Führerschein abgeben. Es besteht also nun der Verdacht, dass der 30-Jährige an diesem Samstag ohne Fahrerlaubnis unterwegs war. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde nun der Nissan des 30-Jährigen sichergestellt.
Ein 46-jähriger Lindlarer ist am Freitagnachmittag (12. November) augenscheinlich stark alkoholisiert einkaufen gewesen und anschließend mit seinem Auto weggefahren. Eine aufmerksame Zeugin informierte die Polizei.
Der 46-Jährige hatte in einem Supermarkt in der Friedhofstraße eingekauft. Als er anschließend, gegen 16:45 Uhr, zu seinem Fahrzeug ging und wegfuhr, beobachtete ihn eine 24-jährige Zeugin. Der Mann wirkte auf die Zeugin deutlich alkoholisiert, weshalb sie die Polizei verständigte. An seiner Wohnanschrift in Lindlar trafen die Polizisten den 46-Jährigen an. Er stand augenscheinlich unter Alkoholeinfluss. Er musste eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben.
Die Zahl der bei Amtsgerichten auf dem Territorium des Erzbistums Köln erklärten Kirchenaustritte steigt massiv. Soweit die Austritte nach Konfessionen getrennt erfasst werden, ist auch ein deutlich höherer Anteil an Katholiken betroffen als in den Jahren 2019 und 2020, wie eine Umfrage der Kölnischen Rundschau bei den Gerichten ergab.
Bereits nach den ersten drei Quartalen 2021 ist die Gesamtzahl der Kirchenaustritte des Jahres 2019 vielerorts weit überschritten worden – in Köln um 52 Prozent (Stand 15 339), in Bonn um 43 Prozent (4561) und in Siegburg um 27 Prozent (3000). In Düsseldorf und Solingen ist kein derartiger Anstieg zu notieren. Nach Angaben des Kölner Amtsgerichts werden in der Domstadt weiterhin pro Monat 1500 Termine zum Kirchenaustritt angeboten, sie seien bis Mitte Januar ausgebucht.
Der Anteil der Katholiken an der Gesamtzahl der Austrittswilligen stieg in Bonn von 62,6 Prozent (2019) auf 70,7 Prozent in den ersten drei Quartalen 2021, in Wuppertal von 43,5 auf 49,2 und in Solingen von 46,8 auf 55,2 Prozent. In Siegburg wurde sogar ein Anstieg von 63,5 auf 77,8 Prozent erfasst. Dagegen hatte sich die Konfessionsverteilung noch 2020 nur unwesentlich von der im Vorjahr unterschieden. Für Köln und Düsseldorf gibt es keine getrennte Zählung nach Konfessionen.
Die Gründe, warum ein 40-jähriger Engelskirchener auf einer Karnevalsfeier in Handschellen gelegt wurde, lassen sich nicht mehr in allen Einzelheiten ergründen – der Abend endete für den gefesselten Mann schließlich an einer Werkbank, wo mit einer Eisensäge Hand angelegt wurde.
Die Polizei war gegen 23 Uhr am Donnerstag (11. November) zu einer Karnevalsparty in einer Gaststätte in Engelskirchen gerufen worden. Es ließ sich ermitteln, dass eine Dame sich offenbar spaßeshalber von einem Security-Mitarbeiter dessen Handschellen ausgeliehen hatte, um damit einen Mitfeiernden in Ketten zu legen. Bis dahin fanden das vermutlich alle Beteiligten ganz witzig, allerdings ergab sich dann folgendes Problem: Der passende Schlüssel zum Öffnen der Handschellen ließ sich partout nicht finden.
Wenn es um Handschellen geht ist man bei der Suche nach professioneller Hilfe grundsätzlich bei der Polizei ganz gut aufgehoben. Wohl deshalb kam der Hilferuf bei der Polizeileitstelle an. Die Polizisten eilten zur Hilfe, mussten aber feststellen, dass auch ihre Schlüssel das Problem nicht lösen konnten. Einen guten Rat hatten die Ordnungshüter aber dennoch, schließlich arbeitet man regelmäßig und oft mit der Feuerwehr zusammen. Kurzerhand transportierten sie den Mann in seiner misslichen Lage zur Feuerwache in Gummersbach. Auch wenn es brachial aussehen mag, aber die Kollegen der Feuerwehr legten ein hohes Maß an Feinfühligkeit an den Tag, um die Handschellen zu lösen.
Zu guter Letzt konnte der Engelskirchener befreit und unverletzt nach Hause gehen. Was bleibt, ist eine kuriose Erinnerung an den Karnevalsauftakt zur Session 2021/2022.
Die Stadt Solingen erweitert ab dem kommenden Montag, 15. November, ihr Impfangebot. Damit sollen auch die Auffrischungsimpfungen vorangetrieben werden. Voraussetzung für die sogenannte Booster-Impfung ist, dass die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt.
Die Impfstelle in den Clemens-Galerien wird dafür montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein. Samstags können sich Bürgerinnen und Bürger von 10 bis 16 Uhr impfen lassen
Ab Montag werden in der Impfstelle nur noch die mRNA-Impfstoffe von Moderna und Biontech angeboten. Das Vakzin von Johnson & Johnson wird künftig nur noch bei den mobilen Impfungen verabreicht. Mobil geimpft wird mittwochs von 12 bis 18 Uhr auf dem Parkplatz vor McDonalds in Wald (Frankfurter Damm) sowie donnerstags und freitags von 12 bis 18 Uhr auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs in Ohligs. Eine Terminvereinbarung ist für alle Impfangebote weiterhin nicht notwendig.
Die Stadt Solingen möchte mit der Ausweitung der Öffnungszeiten die aktuell sehr langen Wartezeiten verkürzen und der großen Nachfrage gerecht werden. Um die Wartezeiten zusätzlich zu verringern, empfiehlt das Gesundheitsamt, das Aufklärungsmerkblatt sowie den Anamnese- und Einwilligungsbogen zur Schutzimpfung mit mRNA-Impfstoff so weit wie möglich ausgefüllt mitzubringen.
Einer Bankmitarbeiterin hat es eine 84-jährige Hückeswagenerin zu verdanken, dass sie nicht zum Opfer von Betrügern geworden ist.
Bei der Seniorin hatte sich am Donnerstagmorgen (11. November) eine angebliche Polizistin gemeldet. Diese behauptete, dass die Tochter der 84-Jährigen einen tödlichen Unfall verursacht habe und daher eine Kaution hinterlegen müsse. Die Seniorin begab sich daraufhin zu ihrer Bank, um das Geld für die Kaution abzuheben. Der Bankmitarbeiterin kam die Angelegenheit aber komisch vor – gemeinsam rief man die Tochter an, woraufhin sich die Geschichte mit dem Unfall als völlig aus der Luft gegriffen herausstellte.
Die Corona-Lage entwickelt sich in Remscheid, ebenso wie in allen anderen Städten landes- und bundesweit, sehr besorgniserregend. Derzeit sind die Remscheider Intensivkapazitäten noch im grünen Bereich, aber die hohen und steigenden Inzidenzwerte werden sich mit etwas Zeitverzögerung auch dort deutlich bemerkbar machen. Mit Blick auf die aktuellen Karnevalsveranstaltungen und auch auf die nun anstehenden Weihnachtsmärkte, Weihnachtsfeiern und sonstige Veranstaltungen fordert Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz das Land NRW erneut auf, nunmehr endlich eine einheitliche 2G-Regelung für das gesamte Land zu schaffen: „Wir haben im Frühjahr schon festgestellt, dass ein Flickenteppich von einzelnen kommunalen Einschränkungen und Regelungen nicht zielführend ist. Hier ist dringend eine mindestens landesweite Regelung erforderlich! Wir müssen den Menschen Sicherheit geben und das funktioniert nicht mit Einzellösungen!“
Die Stadt Remscheid richtet derzeit im 1. UG des Zentrum Süd, Rosenhügeler Straße 2-8 die neue Impfstelle ein. Nach einer Dringlichkeitsentscheidung vom heutigen Morgen ist der Weg zur Unterzeichnung eines entsprechenden Mietvertrages frei. Der Betriebsstart ist für den 01.12.2021 vorgesehen; voraussichtlich wird es drei Impfstraßen geben. Bis dahin gilt es, alle personellen, technischen, organisatorischen und räumlichen Aspekte zu klären. Alle wichtigen Einzelheiten, wie z. B. die genauen Öffnungszeiten, evtl. Terminbuchungsmöglichkeiten etc. werden dann rechtzeitig vorher veröffentlicht.
Im Übergang bietet die Koordinierende COVID-Impfeinheit (KoCI) Remscheid im Monat November zwei weitere Impfaktionen im Gesundheitshaus am Standort Hastener Straße 15 an. Erst- und Zweitimpfungen ohne Termin sind vom 16. bis 18. und in der Folgewoche vom 22. – 24.11. jeweils von 11 bis 18 Uhr möglich. Angeboten werden außerdem die sogenannte Boosterimpfungen. Die Auffrischungsimpfungen mit BioNTech kommen für Personen infrage, die über 70 Jahre alt sind, deren Immunantwort auf die Covid-19-Impfung aufgrund von Vorerkrankungen reduziert oder schnell nachlässt oder die regelmäßig Kontakt haben mit gefährdetem Gruppen oder infektiösen Menschen. Sechs Monate müssen nach der ersten vollständigen Impfserie für die dritte Impfung vergangen sein.
„Ich bitte jeden Einzelnen in dieser Stadt: Lassen Sie sich impfen!“
Thomas Neuhaus, Leiter Krisenstab Remscheid
Die Auffrischungsimpfung kommt außerdem für Menschen in Betracht, die den vollständigen Impfschutz mit dem Wirkstoff Johnson & Johnson aufgebaut haben. Sie können den Impfschutz nach vier Wochen auffrischen lassen.
Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz bedankt sich bei allen Beteiligten für diese Lösung: „Vielen Dank an alle, die mit viel Engagement dazu beigetragen haben, für die Menschen in unserer Stadt innerhalb von drei Tagen nach der Aufforderung des Landes eine neue Impfstelle zu schaffen, die kurzfristig den Betrieb aufnehmen wird. Auch die unbürokratische Ausweitung des Impfangebotes der Koordinierenden Corona-Impfeinheit (KoCi) im Gesundheitshaus begrüße ich sehr!“.
„Ich bitte jeden Einzelnen in dieser Stadt: Lassen Sie sich impfen! Schützen Sie sich und Ihre Gesundheit. Nutzen Sie die neu geschaffenen ergänzenden niederschwelligen Impfangebote! Wir werden die Pandemie nicht in den Griff bekommen, wenn die Impfquote sich nicht deutlich erhöht!“, mit diesem dringenden Appell richtet sich Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus an die Öffentlichkeit.
Hintergrund: Mit dem 6. Erlass des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW vom 09.11.2021 zur Organisation des Impfgeschehens gegen COVID-19 ab Oktober 2021 wird festgelegt, dass die Kommunen zur Durchführung von Auffrischungsimpfungen stationäre Impfstationen vorhalten müssen. Die kommunalen Impfangebote sind als Ergänzung der Leistung der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte zu sehen. Wie bekannt mussten die Impfzentren landesweit zum 01.10.2021 den Betrieb einstellen, so auch das Impfzentrum in der Halle West. Da diese Halle sich nunmehr in der Sanierung befindet, steht sie für eine Reaktivierung nicht mehr zur Verfügung. Im Bestand der Stadt Remscheid war keine geeignete Immobilie verfügbar, daher wurden in den letzten Tages verschiedene räumliche Möglichkeiten in Remscheid geprüft.
Nach einem Zusammenstoß mit einem Auto in Reichshof-Nespen ist am Mittwoch (10. November) ein Motorradfahrer mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden.
Der 17-jährige Reichshofer war gegen 19.20 Uhr auf der L 342 von Wildbergerhütte kommend in Richtung Erdingen gefahren. Kurz bevor er die Einmündung mit der Straße Elbachtal (L 324) erreichte, bog von dieser ein Autofahrer aus Freudenberg nach links auf die L 342 ab. Der 17-Jährige prallte gegen die Fahrerseite des Autos, wobei er sich schwere Verletzungen zuzog. Ein Rettungswagen brachte ihn in das Waldbröler Krankenhaus.
In einem Betrugsverfahren gegen vier Beschuldigte hat die Polizei am Dienstag (9. November) Beweismittel, Bargeld und Autos sichergestellt.
Die Ermittlungen richten sich gegen vier Beschuldigte aus Gummersbach und Engelskirchen im Alter zwischen 28 und 35 Jahren. Zwei Frauen und zwei Männer stehen im Verdacht, seit geraumer Zeit über ebay-Kleinanzeigen Waren gegen Vorkasse verkauft, aber nicht geliefert zu haben.
Dabei handelte es sich vornehmlich um Elektronikartikel wie Tonieboxen, Airwraps und Staubsauger der Marke Dyson sowie Spielekonsolen der Marke Nintendo oder um hochwertige Werkzeuge der Marken Bosch, Festool, Makita und Dewalt.
Vorkasse im Internet kann man machen – wenn man aufpasst
Als Zahlungsweg nutzten die Käufer jeweils die Funktion „Geld senden an Freunde und Familie“ des Zahlungsdienstleisters Paypal, über die Käufe nicht abgesichert sind.
Weil der Zahlungsverkehr über gehackte oder mit falschen Personalien erstellte Konten lief, waren umfangreiche Ermittlungen einer eigens dafür gegründeten Ermittlungsgruppe notwendig, um den Beschuldigten auf die Spur zu kommen. Am Dienstag führten die Ermittlungen zu Wohnungsdurchsuchungen bei den Beschuldigten, die neben tatrelevanten Handys und Computern auch zur Auffindung von Bargeld in Höhe von etwa 20.000 Euro führten. Weiterhin stellte die Polizei zu Zwecken der Vermögensabschöpfung drei Fahrzeuge sicher.
Im Rahmen des Betrugsverfahrens werden den Beschuldigten bislang etwa 60 Taten vorgeworfen; die Ermittlungen dauern an.