Brände in Hattingen

Am Sonntagmorgen wurden Feuerwehr und Polizei zu zwei Bränden in der Hattinger Innenstadt gerufen.

Gegen 05:30 Uhr zündeten Unbekannte das Innere eines Altkleidercontainers an der Schreys-Gasse an. Ein Zeuge vernahm den Rauchgeruch und alarmierte die Feuerwehr, die den Brand löschen konnte. Ein paar Minuten später wurden die Kräfte zu einem brennenden Inhalt eines Altpapiermetallcontainers in der Roonstraße gerufen. In beiden Fällen kam es zu Sachschäden. Hinweise auf den oder die Täter gibt es bislang nicht.

Illegales Glücksspiel gestoppt

In der Nacht von Freitag auf Samstag (22./23.01) ist durch die Polizei eine illegale Glücksspielrunde mit über 20 Teilnehmern aufgelöst worden.

Die Polizei erhielt einen Hinweis, dass in einer gewerblichen Halle in der Hammerstraße illegales Glücksspiel betrieben werden soll. Die Beamten trafen auf die Personen im Alter zwischen 22 Jahren und 70 Jahren, die an einem Pokertisch und weiteren Spieltischen saßen, pokerten, sowie an aufgestellten Spielautomaten spielten.

Neben kleineren Mengen an Betäubungsmitteln konnte auch Bargeld in einer fünfstelligen Höhe sichergestellt werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Personen vor Ort entlassen und erhielten Platzverweise. Gegen sie wird wegen Durchführung eines illegalen Glückspiels und Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt, ferner erhielten alle Teilnehmer Anzeigen aufgrund Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung.

LKW fährt bei Unfall gegen Hauswand

Gegen 4.40 Uhr kam es auf der Nockenbergstraße in Sprockhövel zu einem Verkehrsunfall, bei dem der Fahrer des Lkw verletzt wurde.

Der 33-jährige Mann aus Velbert fuhr mit seinem Lkw auf der Nockenbergstraße in Richtung Wuppertaler Straße. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei Schnee und Eis auf der Fahrbahn, geriet der Fahrer mit seinem LKW aus der Kurve und fuhr geradeaus gegen eine Hauswand und einen dort abgestellten Pkw.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist das Haus unbewohnt.

Der Fahrer des Lkw wurde schwer am Bein verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Bisher kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Haus einsturzgefährdet ist, aus diesem Grund wird die Nockenbergstraße vorerst einspurig an der Unfallstelle weitergeführt.

25.01.2021: Corona im Ennepe-Ruhr-Kreis

Robert Koch Institut für Ennepe-Ruhr-Kreis heute

Es gibt insgesamt 7.714 positiv getestete Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 101,2. 225 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage328
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW101,2
Fälle gesamt7.714
Fälle gesamt/100.000 EW2.380,1
Todesfälle gesamt225
Einwohnerzahl324.106
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Verkehrshistorische Kulturgüter: 700.000 Euro für ehrenamtliche Initiativen und Vereine

Zwölf Initiativen und Vereine aus dem Bereich der historischen Mobilität erhalten in diesem Jahr eine Förderung durch das Programm „Verkehrshistorische Kulturgüter“.

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung teilt mit:

Zwölf Initiativen und Vereine aus dem Bereich der historischen Mobilität erhalten in diesem Jahr eine Förderung durch das Programm „Verkehrshistorische Kulturgüter“.

„Mit den Förderprogramm erkennen wir das große Engagement der vielen Ehrenamtlichen an und sprechen zugleich unseren Dank und unsere Anerkennung aus.“

Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen

„Auch im Jahr 2021 setzen wir das Programm ,Verkehrshistorische Kulturgüter´ fort und fördern Initiativen und Vereine, die sich ehrenamtlich für den Erhalt und die Präsentation historischer Verkehrsmittel einsetzen. Damit unterstreichen wir als Landesregierung Nordrhein-Westfalen unseren Willen, das historisch-kulturelle Erbe unseres Landes zu bewahren. Die Vereine und ehrenamtlich Tätigen sind unverzichtbar für den Erhalt der Zeugnisse unserer verkehrshistorischen Geschichte und des technischen Wandels. Mit den Förderprogramm erkennen wir das große Engagement der vielen Ehrenamtlichen an und sprechen zugleich unseren Dank und unsere Anerkennung aus“, sagt Ministerin Ina Scharrenbach.

Mit dem „Förderprogramm verkehrshistorische Kulturgüter 2021“ hat die Landesregierung ehrenamtlichen Initiativen und Vereinen aus dem Bereich der historischen Mobilität bereits zum dritten Mal Fördermittel zur Verfügung gestellt. In diesem Jahr konnten die Mittel auf 700.000 Euro erhöht werden.

Folgende Projekte werden 2021 gefördert:

Und so soll der Teckel aus Ennepetal nach der Restaurierung auch wieder aussehen. Foto: Erich Westendarp
Und so soll der Teckel aus Ennepetal nach der Restaurierung auch wieder aussehen. Foto: Erich Westendarp
  • Restaurierung einer Großdiesellokomotive (Altenbeken)
  • Instandsetzung eines Schienenbusses (Bonn)
  • Instandsetzung eines Schienenbussteuerwagens (Dorsten)
  • Instandsetzung eines historischen Feuerwehrfahrzeugs (Emsdetten)
  • Restaurierung eines Schienenbusses (Ennepetal)
  • Restaurierung eines Schienenmesswagens (Erkrath)
  • Sanierung historische Fahrleitung (Extertal)
  • Restaurierung einer Dampflok (Mönchengladbach)
  • Restaurierung eines historischen Verkehrsflugzeugs „Tante Ju“ (Paderborn)
  • Errichtung Museums-Gleisanlage (Rheine)
  • Instandsetzung Eisenbahnbrücke (Wiehl)
  • Restaurierung einer Dampflok (Witten)

24.01.2021: Corona im Ennepe-Ruhr-Kreis

7.664 Infektionen, 5 weitere Verstorbene, Inzidenz 107,06.

Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 7.664 bestätigte Corona-Fälle (Stand Sonntag, 23. Januar), von diesen sind aktuell 913 infiziert, 6.525 gelten als genesen. Die Zahl der Infektionen ist innerhalb der letzten 24 Stunden um 40 gestiegen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, liegt im Kreisgebiet bei 107,06 (Vortag 104,9).

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet sind derzeit 55 Patienten mit einer Corona-Infektion in stationärer Behandlung. 11 von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, 7 beatmet.

1.233 Menschen in Quarantäne

Die aktuell 913 Erkrankten wohnen in Breckerfeld (16), Ennepetal (41), Gevelsberg (71), Hattingen (143), Herdecke (49), Schwelm (64), Sprockhövel (81), Wetter (35) und Witten (413).

Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (149), Ennepetal (579), Gevelsberg (701), Hattingen (1.262), Herdecke (496), Schwelm (603), Sprockhövel (434), Wetter (424) und Witten (1.877).

Für die positiven Fälle sowie für Ansteckungsverdächtige ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt diese Vorgabe für 1.233 (Vortag 1.315) Personen im Kreis.

Weitere Todesfälle in Pflegeheimen

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona ist um 5 auf 226 gestiegen. In Schwelm verstorben sind eine 86-jährige und ein 61-jähriger. Sie waren Bewohner der Pflegeheime Feierabendhaus und Seniorenresidenz Curanum. Auch die drei verstorbenen Männer in Witten  im Alter 85, 92 und 99 Jahren lebten in Pflegeheimen, zwei waren Bewohner des Hauses am Voßschen Garten, einer des AWO Seniorenzentrums.

Die insgesamt 226 Todesfälle im Ennepe-Ruhr-Kreis verteilen sich wie folgt auf die kreisangehörigen Städte: Breckerfeld (6), Ennepetal (9), Gevelsberg (18), Hattingen (54), Herdecke (31), Schwelm (18), Sprockhövel (15), Wetter (6) und Witten (69).

Rettungsdiensteinsatz in Wittener Einrichtung

Einen Einsatz des Rettungsdienstes hat es am gestrigen Samstag im AWO Seniorenzentrum in Witten-Annen gegeben. In der Einrichtung an der Kreisstraße gibt es aktuell einen Coronaausbruch mit insgesamt 59 positiven Fällen (42 Bewohner, 17 Mitarbeiter).

Nachdem dem Ennepe-Ruhr-Kreis mitgeteilt worden war, dass sich der Allgemeinzustand von 16 Bewohnern verschlechtert hatte, war der Einsatz von der Leitstelle ausgelöst und in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt durchgeführt worden. Ein Notarzt, unterstützt von Kräften der Wittener Feuerwehr, entschied, zwei Patienten in Krankenhäuser – Marienhospital Witten und Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke – zu verlegen

Stichwort Einrichtungsliste

Pflege- und Seniorenheime mit positiven Fällen oder Verdachtsfällen

  • Hattingen: St. Josef Altenheim
  • Herdecke: Seniorenhaus Ruhraue
  • Schwelm: Haus Curanum am Ochsenkamp, ESV Feierabendhaus Schwelm
  • Witten: Altenzentrum am Schwesternpark Feierabendhäuser, AWO-Seniorenzentrum Witten-Annen, Seniorenhaus Witten-Stockum, Lutherhaus Bommern, Boecker-Stiftung – Haus am Voß’schen Garten, Haus Buschey, Caritas-Pflegedienst

Krankenhäuser

  • Hattingen: VAMED Klinik

Kindertageseinrichtungen

  • Gevelsberg: Kath. Familienzentrum St. Engelbert
  • Herdecke: Familienzentrum Zum Kuckuck
  • Witten: Ev. Kindergarten Rüdinghausen, Ev. Familienzentrum Fröbelhaus

Quelle: Ennepe-Ruhr-Kreis

Robert Koch Institut für Ennepe-Ruhr-Kreis heute

Es gibt insgesamt 7.700 positiv getestete Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 105,2. 222 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage341
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW105,2
Fälle gesamt7.700
Fälle gesamt/100.000 EW2.375,8
Todesfälle gesamt222
Einwohnerzahl324.106
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Kelleraufbruch in der Bredenscheider Straße

In der Zeit von Samstag, den 09.01.2021, 18 Uhr bis Samstag, den 23.01.2021, 16 Uhr gelangten unbekannte Täter durch Manipulation an einem Türschloss in den Keller eines Mehrfamilienhauses. Hier entwendeten der oder die Täter 100 Flaschen sehr hochpreisigen Weines und verschwanden im Anschluss unerkannt.

Einbruch in Vereinsgebäude

Im Zeitraum vom 14.01.2021 bis 22.01.2021 gegen 16:30 Uhr brachen unbekannte Täter die Lichtkuppel eines Vereinsgebäudes auf dem Gelände eines Sportvereins in der Hauptstraße in Schwelm auf. Anschließend kletterten sie in das Gebäude und durchsuchten die Räumlichkeiten. Nach bisherigem Ermittlungsstand wurde nichts entwendet.

Einsatzreiches Wochenende für Feuerwehr Hattingen

Ein einsatzreiches Wochenende liegt hinter der Hattinger Feuerwehr.

Die starken Schneefälle am frühen Sonntagmorgen haben einige Äste und Bäume unter der Last zusammenbrechen lassen. Neben den hauptamtlichen Kräften waren die freiwilligen Einheiten Mitte, Nord, Oberbredenscheid und Elfringhausen im Einsatz. An insgesamt 12 Einsatzstellen wurden abgebrochene Äste oder komplett umgestürzte Bäume zersägt und von der Fahrbahn geräumt. An einigen Einsatzstellen kam unterstützend die Drehleiter zum Einsatz. Die Einsatzstellen befanden sich u.a. im Wodantal, Am Homberg, Felderbachstraße, Dahlhauser Straße, Salzweg sowie auf den Bahngleisen zwischen Welper und Blankenstein.

Eine Baumkrone wurde am Salzweg über die Drehleiter abgetragen. Bild: Jens Herkströter
Eine Baumkrone wurde am Salzweg über die Drehleiter abgetragen. Bild: Jens Herkströter

Mehr als 50 Einsatzkräfte der Hattinger Feuerwehr waren bis zum Mittag an den verschiedenen Einsatzstellen tätig.

Bereits heute Nacht mussten die hauptamtlichen Kräfte zu einem brennenden Papiercontainer an der Blankensteiner Straße ausrücken. Da während des laufenden Einsatzes der Brand eines weiteren Papiercontainers am Rathaus gemeldet wurde, rückte hierzu der Löschzug Mitte aus. An beiden Einsatzstellen löschten die Rettungskräfte die Brände mit einem C-Rohr und deckten den Inhalt des Containers mit Löschschaum ab.

Ein Kaminbrand sorgte bereits am gestrigen Samstagabend für einen Feuerwehreinsatz in Holthausen. Aus einem Wohnhaus an der Holthauser Straße schlugen bereits Flammen aus dem Kamin. Da im Inneren des Gebäudes nichts festzustellen war, wurde zunächst die Luftzufuhr geschlossen. Im Anschluss versuchten die Einsatzkräfte den Kamin über die Drehleiter zu kehren. Ein weiterer Trupp wurde im Inneren des Gebäudes zur Entnahme des Kehrgutes eingesetzt. Nach rd. zwei Stunden konnte die Einsatzstelle an die Besitzer übergeben werden. Da es auch Meldungen gab, dass die Flammen aus dem Kamin bereits auf den Dachstuhl übergegriffen hatten, waren neben der Hauptwache und dem Löschzug Nord auch der Löschzug Oberbredenscheid sowie die Schutzzielergänzungseinheiten Mitte und Niederwenigern alarmiert. Diese Meldung bestätigte sich um Glück nicht.

Beim Kaminbrand in Holthausen kam auch die Drehleiter zum Einsatz. Bild: Jens Herkströter
Beim Kaminbrand in Holthausen kam auch die Drehleiter zum Einsatz. Bild: Jens Herkströter

ÖPNV: Pflicht zum Tragen medizinischer Masken

Nach dem Beschluss von Bund und Ländern zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 19. Januar 2021 besteht ab Montag, 25. Januar 2021 die Pflicht, in allen öffentlichen Verkehrsmitteln medizinische Masken (sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2) zu tragen. Die grundsätzliche Pflicht für das Tragen von medizinischen Masken gilt bereits beim Aufenthalt an allen Haltestellen und in Bahnhöfen. Bei einem Verstoß wird seit dem 12. August 2020 ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro erhoben. Insbesondere an den ersten Tagen wird die Einhaltung dieses Beschlusses verstärkt kontrolliert werden.

Gestürzte Hattingerin aus Wald gerettet

Für eine nicht alltägliche Rettungsaktion wurden am gestrigen Donnerstag, dem 7. Januar, um 13.23 Uhr der Rettungsdienst und die hauptamtliche Wache zum Gutsweg in Langenberg alarmiert.

Bei einer Waldwanderung war eine junge Frau aus Hattingen mit dem Fuß umgeknickt und hatte sich dabei derart verletzt, dass sie medizinischer Hilfe bedurfte. Der Begleiter der 25-Jährigen, selber Berufsfeuerwehrmann, setzte telefonisch einen Notruf ab und wies die kurze Zeit später eintreffenden Einsatzkräfte ein.

Gerätewagen Rettung: Spezialfahrzeug auf Geländewagenbasis

Die mussten, da der Weg in den Wald nicht ohne weiteres befahrbar war, zunächst einen rund tausend Meter langen Fußmarsch zurücklegen. Anschließend war eine steile Anhöhe zu erklimmen, da die Patientin dort etwa 50 Meter oberhalb des Weges lag. Nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde die junge Frau mittels Schleifkorbtrage und Absturzsicherung den Hang hinunter zum Weg abgelassen.

Dort wurde sie vom Gerätewagen Rettung der Feuerwehr Ratingen in Empfang genommen, den die hauptamtlichen Kollegen bereits vorsorglich auf der Anfahrt nachgefordert hatten. Das Ratinger Spezialfahrzeug auf Basis eines Geländewagens ist nicht nur umfangreich mit Geräten zur Rettung in unwegsamem Gelände ausgerüstet, es war auch in der Lage, über den schmalen Waldweg nahe an die Einsatzstelle heranzufahren.

Der Gerätewagen Rettung brachte die Patientin zum befestigten Teil des Gutsweges, wo der um einiges größere Rettungswagen hatte zurückbleiben müssen. Dieser transportierte die junge Frau zur weiteren Behandlung ins Klinikum Niederberg. Die Feuerwehr konnte ihren Einsatz nach rund zwei Stunden beenden.

Umwelt: Salz geht gar nicht

Diplom-Biologe Jörg Liesendahl von der Natur-Schule Grund empfiehlt, was bei der Eis, Glätte und auch bei Schneeräumung zu beachten ist.

Der Winter meldet sich im Bergischen Land immer mal wieder. Derzeit noch weniger mit Schnee, aber gerne mal mit Eis und Glätte. Dann müssen Gehwege, z.B. in Remscheid, auf einer Breite von 1 Meter geräumt werden, bei Bedarf auch mehrmals am Tag. Der Gehweg muss gestreut werden.

Sand statt Salz

Dann werfen leider sehr viele Mitmenschen Salz auf den Gehweg und verstoßen so – i.d.R. ohne es zu wollen – gegen die Regeln umweltfreundlichen Winterdienstes – und gegen Gesetze. Wieso, das erklärt Jörg Liesendahl, Biologe und Pädagogischer Leiter in der Natur-Schule Grund: „Salz in der Umwelt verunreinigt vor allem in den Außenbereichen die Gewässer, den Boden, Kleidung und Füße von Lebewesen. Das ist so ziemlich allen bekannt.“

Doch was folgt daraus?

Zum Streuen dürfen zum Schutz der Umwelt grundsätzlich nur abstumpfende Stoffe wie Sand oder Splitt verwendet werden (siehe Info der Stadt Remscheid). Diese können meist in Baumärkten oder Baustoffhandlungen gekauft werden.

Nur wenn aufgrund der besonderen Gegebenheiten (z. B. nach Eisregen), in besonders steilen Gehwegabschnitten oder auf Treppen hiermit keine sichere Begehbarkeit hergestellt werden kann, ist die sparsame Anwendung von Streusalz ausnahmsweise gestattet.

„Sämtliche andere Auftaumittel sind verboten!“

Baumscheiben und begrünte Flächen dürfen nicht mit Salz bestreut, salzhaltiger Schnee darf auf ihnen nicht abgelagert werden.

Auch wichtig zu beachten

Der vom Gehweg geräumte Schnee darf nicht auf die Straße geworfen werden, sondern soll am Gehwegrand oder im eigenen Vorgarten abgelagert werden. Hierbei sind Hydranten und Regeneinläufe von Eis und Schnee freizuhalten. Beim Ablagern von Schnee im eigenen Vorgarten wäre es natürlich ratsam, darin so wenig Salz wie möglich zu haben, um z.B. die eigene Rasenfläche / Wildblumenwiese dort nicht zu vergiften.