Die Woche / KW34. Lokalnachrichten aus Remscheid

Die Woche ist eine wöchentliche Sendung mit Lokalnachrichten aus Remscheid. Hierbei kooperieren das Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv und die private Medienplattform Lüttringhauser.

Die heutige Ausgabe beinhaltet u.a. folgende Themen:

Kurznachrichten

Mahnwache gegen rechten Hass: Die Wölfe sind zurück

Menschenverachtende Sprache, übelste Beleidigungen, offener Hass, Aufrufe zu Gewalt bis hin zu Mord. Diese Gewaltwelt wird untermauert durch Lügen und falsche Beschuldigungen. Die Mahnwache „Die Wölfe sind zurück“ zeigt die unmenschlichen Verfehlungen der Faschisten auf, die man auch in Remscheid von den lokalen Rechtsextremisten kennt. Die Mahnwache steht bis Mittwoch, 19. August 2020 auf dem Rathausplatz in Remscheid.

Das Bündnis „Solingen ist Bunt nicht Braun“ unterstützt die Veranstalterin Annebelle Schleder aktiv dabei, diese wichtige Ausstellung als Mahnwache ins Bergische Städtedreieck zu bringen. Mit einem Rudel Wolfsskulpturen aus Bronze und Eisen kommt der Künstler Rainer Opolka nach erfolgreichen Ausstellungen in Dresden, Hamburg, Magdeburg, Cottbus, Chemnitz, Berlin, Halle und Kassel jetzt auch ins Bergische Städtedreieck Solingen, Remscheid und Wuppertal.

Widerstand gegen Rassismus und Gewalt

Der Künstler und das Bündnis „Solingen ist Bunt statt Braun“ rufen mit der Installation im öffentlichen Raum zum gewaltfreien und friedlichen Widerstand gegen Rassismus und Gewalt auf.

‚Die Wölfe sind zurück‘ des Künstlers Rainer Opolka sind Kunst gegen Hass und Gewalt. Opolka wehrt sich so gegen Neonazis und den Drift der Gesellschaft nach nach rechts. „Was passiert, wenn die Formen der Ordnung und des Zusammenhalts zerbrechen und Fremdenfeindlichkeit sich wie ein Virus ausbreitet? Wenn moralisch-ethische Regeln ihre Gültigkeit zunehmend aus Angst, Gewalt und Verrohung geprägt wird? Wenn blinder Nationalismus sich breitmacht? Wenn Menschen aus der Enge der eigenen Lebensverhältnisse eine Sichtweise entwickeln wie Kaninchen im Stall? Und wohin geht unsere Zivilisation, wenn Staaten, der inneren Verrohung folgend, auch nach außen aufrüsten und aggressivere Töne anschlagen würden? Was also passiert, wenn der Mensch des Menschen Wolf wird? Die Ausstellung ‚Die Wölfe sind zurück‘ soll das zeigen und uns eine Warnung sein.“

Film-Beitrag in „Die Woche“

Die an die zwei Meter großen, bedrohlich wirkenden Wolfsfiguren sollen den Hass und die Gewalt des Rechtsextremismus symbolisieren und die Menschen über die Gefahren von Rassismus und Ausgrenzung ins Gespräch bringen. Die Wölfe stehen nicht allein auf dem Platz. Begleitet werden sie von Informationstafeln und Menschen, die für die Werte unseres Grundgesetzes und die universellen Menschenrechte einstehen und dafür auch gerne auf der Strasse Gesicht zeigen.

Im gemeinsamen Geleitwort von Burkhard Mast-Weisz, Tim Kurzbach und Andreas Mucke heißt es:

„Der Titel der Ausstellung: ‚Die Wölfe sind zurück’ gibt zu denken.

Ja, die Wölfe sind tatsächlich zurück. Aber wir sehen sie nicht deutlich, weil sie Schafspelze tragen. Sie könnten nebenan wohnen, sie tragen Anzug und Krawatte, sie sitzen in deutschen Parlamenten, aber ihre Reden verraten sie. Sie reden von ‚Volkstod‘, ‚Umvolkung’ oder ‚Bevölkerungsaustausch’, wenn es um Integration und Zuwanderung geht, sie verbreiten rassistische Stereotype, sie hetzen gegen Toleranz und Vielfalt der Lebensstile. Und leider gibt es durchaus einen Resonanzboden für solche Reden. Wenn wir nicht wollen, dass die Fundamente unserer Freiheit langsam zerfallen, wenn wir nicht eines Tages fliehen wollen, dann müssen wir Demokratinnen und Demokraten uns stark machen.“

Die Mahnwache als Form politischer Aktionskunst setzt ein klares Zeichen für Demokratie, Toleranz, Hilfsbereitschaft, Weltoffenheit und die Unteilbarkeit der Menschenrechte.

Kommunalwahl 2020: Eure Stimme für die Demokratie

Am 13. September 2020 ist Kommunalwahl. Die Wahlbenachrichtigungen sind bereits verschickt, alle Bürger*innen und Bürger sollten alsbald ihre Briefwahlunterlagen anfordern. Es gilt den Rat der Stadt Remscheid und die Bezirksvertretungen frei von Neonazis und anderen Faschisten zu halten. Wir Bürger*innen und Bürger sind dazu angehalten, diesen hasszerfressenen Rechtsextremisten die rote Karte zu zeigen. Keine Toleranz der Intoleranz! Beschützt unsere bunte Demokratie.

Daniel Pilz mit Altstadtkonzept für Lennep

Was wird in Zukunft aus dem Herzen der ehemaligen Kreisstadt Lennep? Welchen Einfluss hat die aktuelle Entwicklung des DOC auf die Altstadt Lenneps? Wie verbessert man die Attraktivität des historischen Lenneper Stadtkerns?

Daniel Pilz hatte die Idee für eine gemeinsame Altstadtstrategie. Er möchte damit Anstoß zu einer intensiven Debatte in Lennep geben. Drei große Bausteine, auf deren Grundlage alle in und für Lennep Aktiven gemeinsam einen Weg einschlagen könnten, der Lennep in eine erfolgreiche Zukunft führen kann.

Klausen: Das Sterngolfturnier der Rekorde?

Auf dem Weg zu einem Turnier der Rekorde! – Einladung zum 5. Sterngolfturnier um den Michael-Laux-Pokal.

„Noch sie waren so viele Leute im Training – das muss ein Sterngolfturnier der Rekorde werden“, ruft der Spitzenkandidat der SPD für die Bezirksvertretung Lüttringhausen, Jürgen Heuser, der das Turnier vor vier Jahren zur Erinnerung an den ehemaligen Vorsitzenden des Bürgervereins Klausen und Lüttringhauser Bezirksvertreters initiiert hatte.

Großer Zuspruch

Während der Sommerschulferien hatte die Lüttringhauser SPD an jedem Mittwochnachmittag auf die Sterngolfanlage am Rande der Großsiedlung Klausen eingeladen. Nach einem „bergischen Auftakt“ mit reichlich Regen kamen in den Wochen darauf regelmäßig über 100 Spielbegeisterte.

„Wir haben uns über den großen Zuspruch sehr gefreut. Die Anlage ist ein wichtiger Treffpunkt im Stadtteil – das hat der aktuelle Sommer bewiesen, wo viele Familien nicht verreisen konnten.“ so die Ratskandidatin für Klausen-West, Erden Ankay-Nachtwein.

Termin vormerken

Das 5. Sterngolf-Turnier um den Michael-Laux-Pokal findet am Samstag, 22. August 2020 von 14-17 Uhr in der Stergolfanlage Klausen statt.
Das 5. Sterngolf-Turnier um den Michael-Laux-Pokal findet am Samstag, 22. August 2020 von 14-17 Uhr in der Stergolfanlage Klausen statt.

Am Samstag, 22. August, steht das 5. Sterngolfturnier um den Michael-Laux-Pokal an. Von 14 bis 17 Uhr (die letzte Spielrunde beginnt um 16.30 Uhr) wird eine Jugend- und eine sogenannte „Masterserie“ ausgespielt.

Das Turnier findet statt auf der Sterngolfanlage Klausen, Hans-Böckler-Straße 147a in Lüttringhausen-Klausen am Michael-Laux-Weg. Teilnehmen können alle. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Kosten entstehen keine!

Hinweis

Aus aktuellem Anlass: Alle Besucher*innen und Mitspieler*innen sind gehalten, Mund- und Nasebedeckungen mitzuführen!

OB- und Spitzenkandidat*innen nahmen zu sozialen Themen Stellung

Freie Wohlfahrtspflegende luden zum Gespräch über Wahlprüfsteine ein.

Gleich mehrere Kandidat*innen für das Oberbürgermeisteramt und den Rat der Stadt Remscheid stellten sich in dieser Woche während eines Treffens den Fragen der AWO, des Caritasverbandes, des DRK Kreisverbandes, des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes  sowie der Diakonie im Kirchenkreis Lennep, die sich in der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege Remscheid zusammengeschlossen haben.

Florian Schäfer, Geschäftsführer der Diakonie im Kirchenkreis Lennep und derzeitiger Sprecher der AG Wohlfahrtspflege in Remscheid, freute sich über die positive Resonanz auf die Einladung: „Im Wahlkampf um das Oberbürgermeisteramt der Stadt wollten wir natürlich unbedingt wissen, welche Positionen und Sichtweisen die Kandidaten zu den sozialen Themen, die uns wichtig sind, haben.“

Keine Information über Inhalte oder Antworten

Im Neuen Lindenhof antworteten Burkhard Mast-Weisz (SPD), Alexa Bell (CDU), Roland Kirchner (W.i.R. — Wählergemeinschaft in Remscheid), Fritz Beinersdorf (Die LINKE), Bettina Stamm (echt.Remscheid) und die Spitzenkandidat*innen Ilka Brehmer (Bündnis 90/Die Grünen) und Sven Chudzinski (FDP) in einem zweistündigen Gespräch offen auf alle Fragen, die von den Freien Wohlfahrtspflegern vorbereitet worden waren. Darin ging es unter anderem um die jeweiligen Pläne der Kandidat*innen zum Abbau von Bildungsungleichheiten für Kinder aus benachteiligten Familien, um die Schaffung von Digitalisierungsangeboten für benachteiligte Bürger der Stadt, um die zukünftige Versorgung mit KiTa-Plätzen und um die geplanten Maßnahmen zur Abfederung des zu erwartenden coronabedingten Anstiegs der Arbeitslosigkeit in Remscheid. Besonders spannend wurde es auch, als die Kandidaten ihre Sicht auf die zukünftige Rolle von Quartiersarbeit erläuterten.

Respektvoll und konstruktiv ging es im Gespräch von Remscheider OB- und Sptzenkandidat*innen mit den Freien Wohlfahrtspflegern zu. Foto: Kirchenkreis Lennep/Volk
Respektvoll und konstruktiv ging es im Gespräch von Remscheider OB- und Sptzenkandidat*innen mit den Freien Wohlfahrtspflegern zu. Foto: Kirchenkreis Lennep/Volk

Ursprünglich sollte die Befragung der OB-Kandidat*innen und Spitzenkandidat*innen als Podiumsgespräch stattfinden, um möglichst vielen Bürger*innen der Stadt Gelegenheit zu geben, ihre Fragen direkt loszuwerden. Doch die Corona-PanW.i.demie hatte diesen Plänen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Florian Schäfer (Diakonie im Kirchenkreis Lennep), Sandra Engelberg (Caritasverband Remscheid e.V.), Ute Feldbrügge (Der Paritätische Remscheid), Rainer Bannert (Arbeiterwohlfahrt Remscheid) und Rainer Morteln (Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Remscheid e.V.) waren dennoch froh, dass sich trotz erschwerter Bedingungen ein Gespräch entspann, an das man nach der Wahl gut anknüpfen kann.

Kommentar der Redaktion

Bei diesem Text handelt es sich um eine überarbeitete Version einer Pressemitteilung, die wir vom Kirchenkreis Lennep erhielten. Über die Antworten, die die Kandidat*innen gaben, wurde leider nichts mitgeteilt. Erkenntnisgewinn für die Bürger*innen zur Kommunalwahl gleich Null. Schade. – Sascha von Gerishem

Lüttringhausen: Eisige Gespräche bei tropischen Temperaturen

Wir befinden uns im Hochsommer des Jahres 2020. Ganz Remscheid leidet unter sengender Hitze. Ganz Remscheid? Nein, ein kleines Dorf leistet eisigen Widerstand!

Und so lädt die Lüttringhauser SPD für Sonntag, 16. August 2020 von 15 bis 17 Uhr Groß und Klein zum roten Eiscafé auf Rädern ein.

Bei zwei Kugeln Eis, zu denen der SPD-Ortsverein einlädt, haben die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, mit den Rats- und BV-Kandidat*innen aus dem Dorp und Klausen ins Gespräch zu kommen.

Hier hält der Eiswagen

  • 15 Uhr: Goldenberg (Adolf-Westen-Straße)
  • 15.30 Uhr: Dowidatsiedlung
  • 16 Uhr: Timmersfeld (Wendehammer)
  • 16.30 Uhr: Schulzentrum Klausen, Lockfinker Straße / Ecke Dachsweg

Corona: Positive Testung einer Lehrkraft führt zur Schließung der GGS Hasenberg

Quarantäne für Lehrende an der Grundschule Hasenberg, Schulbetrieb wird für 14 Tage eingestellt.

Zwanzig Lehrerinnen und Lehrer sowie OGS-und sonstige Schulbeschäftigte der Gemeinschaftsgrundschule Hasenberg treten ab heute eine 14-tägige häusliche Quarantäne an, weil sie in Verdacht stehen, sich auf einer außerschulischen Veranstaltung am Dienstag, 11. August, mit dem Coronavirus angesteckt zu haben. Ohne sie kann der Schulbetrieb nicht aufrecht erhalten werden. Aus diesem Grund schließt die Stadt Remscheid als Schulträger in Abstimmung mit dem Schulamt die Grundschule bis inklusive Mittwoch, 26. August. Auch die OGS wird für diesen Zeitraum geschlossen.

Positiv getestet aber ohne Symptome

Eine Lehrkraft der Gemeinschaftsgrundschule Hasenberg hat sich gestern im Rahmen des freiwilligen 14-tägigen Testangebots für Lehrerinnen und Lehrer auf Corona testen lassen. Das positive Testergebnis wurde heute mittgeteilt; die Lehrkraft weist keinerlei Krankheitssymptome auf. Seitdem befindet die Person sich in Quarantäne. Ein Ansteckungsrisiko im Schulbetrieb für Schülerinnen und Schüler hat es Dank Abstandsregelungen und Maskenpflicht nicht gegeben. Die Lehrkraft war nicht im Unterricht eingesetzt.

Den betroffenen Lehrerinnen und Lehrern wird zusätzlich empfohlen, sich gegen Ende der Isolation im Testzentrum des Gesundheitsamtes auf Covid 19 testen zu lassen.

Die Frage einer eventuellen Notbetreuung wird derzeit im Schulministerium NRW geklärt. Für die 164 Schülerinnen und Schüler wird statt des Präsenzunterrichtes nun Distanzunterricht erteilt. Für dreizehn der betroffenen Personen ist das örtliche Gesundheitsamt zuständig – sie sind Remscheiderinnen und Remscheider.

Nach Schiedsmann-Eklat: GRÜNE legen Elke Rühl Rücktritt nahe

Die Remscheider GRÜNEN zeigen sich irritiert über die Äußerungen und das Vorgehen der CDU-Fraktion in der BV Süd bei der Wiederwahl des langjährigen und über alle Parteigrenzen hinweg geschätzten Schiedsmannes Ralf Krüger.

Ilka Brehmer: „Wenn wir die Messlatte der CDU anlegen, müssen wir den sofortigen Rücktritt von Elke Rühl als Vorsitzende des Seniorenbeirats fordern. Der Seniorenbeirat ist ein überparteiliches und ehrenamtliches Gremium und vertritt alle Senior*innen der Stadt. Auch für dessen Vorsitz setzen wir eine gewisse Neutralität voraus. Eine so exponierte Parteipersönlichkeit, wie eine ehemalige CDU-Landtagsabgeordnete und Parteivorsitzende erfüllt da wohl kaum die von ihr selbst erhobenen Maßstäbe. Darum, Frau Rühl, gehen Sie halt mit gutem Beispiel voran!“

Absurder Höhepunkt

David Schichel ergänzt: „Dass mit Frau Rühl und Herrn Schabla ausgerechnet zwei verdiente, zugleich ehrenamtlich und parteipolitisch engagierte Menschen einem Dritten die notwendige Neutralität absprechen, ist der absurde Höhepunkt dieses CDU-Wahlkampfes. Vor allem aber zeugt es von einer tiefen Unkenntnis über die Tätigkeit von Schiedsleuten und übrigens auch ehrenamtlichen Richter*innen. Vielleicht sollten sich die beiden mal bei den gewählten Schöffen in ihrer Fraktion darüber erkundigen.“

Mittwochs in Lüttringhausen – Kultur und Talk auf der Heimatbühne

Am Mittwoch, 19. August 2020, beginnt um 19:00 Uhr auf der Lüttringhauser Heimatbühne die Reihe „Mittwochs in Lüttringhausen – Kultur und Talk für alle auf der Heimatbühne“ der SPD Lüttringhausen. Der Eintritt ist frei.

Die SPD Lüttringhausen präsentiert auf der Heimatbühne Künstlerinnen und Künstler in Verbindung mit einer kleinen Talkrunde. Zum Ausklang der Veranstaltung wird zum Gespräch auf Abstand eingeladen.

Premiere mit Papa Jo’s One Man Acoustic Jam zum Thema Toleranz

Die Premiere auf der Heimatbühne am 19. August 2020 findet unter dem Thema „Wie stellen wir uns ein tolerantes Miteinander vor?“ statt. Es handelt sich hierbei um eine richtige Premiere, denn es wird die erste Veranstaltung nach Corona auf der Heimatbühne sein. Die kurze Talkrunde um 19 Uhr mit der SPD-Ratsfrau Erden Ankay-Nachtwein und jemandem aus dem Vorstand von Remscheid Tolerant wird diese wichtige Thematik in ihren unterschiedlichen Facetten beleuchten.

Um 19.30 Uhr tritt dann der Remscheider Singer und Songwriter Jochen Wingsch aka „Papa Jo’s One Man Accoustic Jam“ auf. Der versierte Gitarrist verbindet Blues, Rock und Balladen zusammen mit Eigenkompositionen zu einem unter die Haut gehenden Mix.

Moderiert wird der Abend von den Ratskandidatinnen Dr. Gerhilt Dietrich und Stephanie Hoffmann. Im Anschluss an das Konzert sind alle Anwesenden eingeladen den Abend ausklingen zu lassen – gemeinsam, aber auf Abstand. Für faire Getränke zu fairen Preisen ist gesorgt.

Die Reihe wird am 2. September am selben Ort zur selben Zeit fortgesetzt, dann zum Thema „Geschlechtergerechtigkeit“, mit der ausgezeichneten Slam-Poetin Jule Weber. Am 9. September wir dann zum Finale das Thema Bildung, mit den Erfahrungen der ersten Schulwochen, Thema sein. Musikalisch ist dann sicherlich ein Highlight der Auftritt der Irish Music Band „Fragile Matt“.

Die Veranstaltung bei Facebook

Wer diese Veranstaltung unterstützen möchte, kann seine Teilnahme auf Facebook ankündigen oder wenigstens durch „Ich bin interessiert“ die Reichweite erhöhen. Hier geht es zu den HeimatGesprächen auf Facebook.

Corona-Kinderbonus: Für Alleinerziehende oft nur die Hälfte

Die Bundesregierung hat Eltern einen Kinderbonus in Höhe von 300 Euro zugesagt, um die besonderen Belastungen, denen sie während der Corona-Krise ausgesetzt sind, abzufedern. Den Bonus gibt es für jedes Kind, ein Antrag ist nicht notwendig. Viele Alleinerziehende erhalten jedoch nur die Hälfte des Betrages.

Während der Corona-Krise mussten alle Menschen Einschränkungen hinnehmen. Besonders Kinder waren in dieser Zeit die Leidtragenden. Abgeschnitten von der Gesellschaft von Gleichaltrigen, ohne Schule, ohne Vereinssport, oblag es den Eltern sie zu unterrichten und zu bespielen.

Besondere Härte

Alleinerziehende traf es ganz besonders hart. Ob der allgemeinen Einschränkungen waren sie zumeist völlig auf sich gestellt, konnten keine Unterstützung vom getrenntlebenden Elternteil erwarten. Wie das Bundesfamilienministerium unlängst bestätigte, kommt es nun zu einer weiteren Härte für diese Menschen: Zahlt der getrenntlebende Elternteil Kindesunterhalt oder teilen sich die Eltern die Betreuung ungefähr zur Hälfte, dürfen für die Monate September und Oktober insgesamt 150 Euro vom zu zahlenden Kindesunterhalt einbehalten werden (in der Regel 100 Euro im September und 50 Euro im Oktober), um sich so den Anteil vom Kinderbonus zu sichern, der im September und Oktober automatisch mit dem Kindergeld ausgezahlt wird.

Der Bonus wird nicht mit anderen Sozialleistungen, wie Arbeitslosengeld, Hartz 4 oder Wohngeld, verrechnet. Selbstverständlich darf der Unterhalt auch in voller Höhe wie bisher weiterbezahlt werden, eine Verpflichtung zum Abzug besteht nicht. Alleinerziehende sollten sich frühzeitig mit dem Ex-Partner oder der Ex-Partnerin darüber einigen, damit es nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt.

Volksbank-Jubilare bringen Kontinuität zu den Kunden

Gemeinsam bringen sie über 500 Jahre Volksbank-Power und Berufserfahrung mit: die diesjährigen Jubilare der Volksbank im Bergischen Land.

„Wir sind sehr stolz und dankbar, dass Sie bei uns sind und mit einer solchen Kontinuität für die Bank und die Kunden da sind“, sagte Vorstandsvorsitzender Andreas Otto. „Schön, dass wir gemeinsam an der Zukunft arbeiten“, ergänzte sein Vorstandskollege Lutz Uwe Magney.

Gleich sechs Kolleginnen sind bereits seit 40 Jahren dabei. Britta Gawens, Christel Leisegang, Heike Laport, Heike Dillbohner, Ute Heimann und Christiane Heip fingen 1980 bei drei verschiedenen Banken an, die heute alle unter dem Dach der Volksbank im Bergischen Land vereint sind: bei der Volksbank Solingen, der Volksbank Remscheid und der Credit- und Volksbank Wuppertal. Alle Jubilare, ob seit zehn oder 40 Jahren im Haus beschäftigt, erleben und erlebten eine Finanzwelt im Wandel – Gesprächsstoff hatten die Weggefährten also genug bei einer kleinen Feier im Garten der Volksbank.

Die weiteren Volksbank-Jubilare:

10 Jahre: Egbert Günther, Jürgen Uthman, Gabriele Hötte, Tobias Grieger, Regina Konstantinidis, Sonja Engels, Saskia Göritz, Derin Vardar, Annette Kammer und Simone Nimmerrichter.

25 Jahre: Manfred Stark, Markus Dabringhausen, Tina Thiels, Sören Diehl, Markus Kortwig, Beate Schultes und Markus Lettieri.

GRÜNE vermissen Radweg auf der Kreuzbergstraße

In den Sommerferien hat die Kreuzbergstraße in Lüttringhausen eine neue Fahrbahndecke erhalten. Was dort nicht zu finden ist, ist eine Radwegmarkierung.

Die Fahrbahndecke der Kreuzbergstraße in Lüttringhausen ist frisch saniert, eine Radwegmarkierung fehlt dennoch. Foto: B90/DIE GRÜNEN Remscheid
Die Fahrbahndecke der Kreuzbergstraße in Lüttringhausen ist frisch saniert, eine Radwegmarkierung fehlt dennoch. Foto: B90/DIE GRÜNEN Remscheid

David Schichel, stellvertretender Sprecher der Grünen-Fraktion im Remscheider Stadtrat, erklärt dazu: „Seit vielen Jahren setzen wir Grünen uns für eine Verbesserung des Radverkehrs ein. Dazu gehören mehr und bessere Radwege. Daher ist es für uns unverständlich, dass bei einer ohnehin vorgesehenen Sanierung einer Fahrbahndecke keine Radwegmarkierung mit erfolgt. So geschehen an der Kreuzbergstraße. Auf vorherige Nachfrage hatten wir keine zufriedenstellende Antwort erhalten. Über die Fahrbahnmarkierungen würde erst Ende August entschieden. Hier kommt es zum Schwur, ob die Verwaltung bei Planungen wirklich an alle Verkehrsteilnehmer*innen denkt.

Mit großer Mehrheit hat der Rat der Stadt Remscheid das Radverkehrskonzept beschlossen. Nun müssen wir uns mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die Maßnahmen auch konsequent umgesetzt werden. Für uns gilt: Da wo Straßendecken erneuert werden, müssen auch Radwege markiert werden.“