17.11.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 258 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 1.670 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 1.386 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 26 Menschen sind leider verstorben.

Fälle1.670
Fälle/100.000 EW1.499,9
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW199,4
Todesfälle26
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW166,03
Aktualisierung
Meldung des RKI.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 1.218 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 31 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter elf intensivpflichtige Behandlungen, Stand 17.11.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Zoll prüft bundesweit in der Abfallwirtschaft

64 Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Düsseldorf beteiligten sich an einer bundesweiten Schwerpunktprüfung der Abfallwirtschaft einschließlich Straßenreinigung und Winterdienst für mehr Ordnung und Fairness auf dem Arbeitsmarkt.

Die Zöllner des Hauptzollamts Düsseldorf prüften am 10. November 2020 in den Städten Düsseldorf, Wuppertal, Remscheid, Solingen und Velbert und befragten insgesamt 128 Personen (davon 72 in Wuppertal) von 47 verschiedenen Arbeitgebern. Dabei fanden sie folgende Hinweise auf mögliche Verstöße:

  • Unterschreitung des Mindestlohns in 26 Fällen
  • Beitragsvorenthaltung in 11 Fällen
  • Scheinselbstständigkeit in 7 Fällen
  • Illegale Ausländerbeschäftigung in 3 Fällen
  • Leistungsmissbrauch in 8 Fällen

In Düsseldorf trafen die Zöllner zwei westafrikanische Arbeitnehmer an, die sich mit Passkopien Dritter auswiesen. Eine Identitätsfeststellung ergab, dass sich die beiden Personen nicht in Deutschland aufhalten und dementsprechend auch keiner Tätigkeit nachgehen dürfen. In Absprache mit der Ausländerbehörde wurden die Westafrikaner dem Polizeigewahrsam übergeben. Die Auswertung der Ergebnisse dauert an und wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Auswertung dauert an

Bundesweit überprüften rund 2.200 Zöllnerinnen und Zöllner der FKS am 10. November 2020 in der bundesweiten Schwerpunktprüfung Betriebe. Im besonderen Fokus des Zolls standen dabei Recyclingunternehmen, Entsorgungsfachbetriebe, Containerdienste, Altkleider- und Autoverwerter sowie Schrotthandelsunternehmen. Die Zöllnerinnen und Zöllner haben rund 6.800 Personen nach ihren Arbeitsverhältnissen befragt und in fast 500 Unternehmen Geschäftsunterlagen geprüft. Bereits vor Ort leiteten die Beamtinnen und Beamten 40 Strafverfahren ein, insbesondere wegen der Vorenthaltung von Sozialversicherungsbeiträgen und illegalem Aufenthalt.

Ferner wurden zwölf Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen Mindestlohn/Arbeitsbedingungen sowie fehlender Aufzeichnungen/Unterlagen eingeleitet. Insgesamt sind in 985 Fällen weitere Sachverhaltsaufklärungen durch die FKS erforderlich, da sich dort Hinweise auf Unregelmäßigkeiten zeigen. Die Prüfungen sind noch nicht abgeschlossen. Neben der Prüfung der Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, dem unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen und der illegalen Beschäftigung lag in dieser Schwerpunktkontrolle besonderes Augenmerk auf dem Thema Mindestlohn. Die in der Abfallwirtschaft einschließlich Straßenreinigung und Winterdienst beschäftigten Arbeitnehmer*innen erhalten aktuell einen branchenspezifischen Tarif-lohn von mindestens 10,25 Euro pro Stunde.

Zusatzinformation

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung führt ganzjährig regelmäßig sowohl bundesweite als auch regionale Schwerpunktprüfungen mit einem erhöhten Personaleinsatz durch, um den besonderen präventiven Charakter einer hohen An-zahl an Prüfungen in bestimmten Branchen zu erhalten, der bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit ein wichtiges Instrument insbesondere zur Senkung gesellschaftlicher Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung darstellt.

Moderner Wohnraum ohne neue Baugebiete auf der grünen Wiese

In Remscheid ist im Jahr 2020 die Zahl der erteilten Baugenehmigungen für Wohnbebauung gegenüber dem Vorjahr erneut deutlich gestiegen. Dazu erklärt David Schichel, Vorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen:

„Auch ohne die Knusthöhe wurden in Remscheid die Grundlagen für den Bau neuer Wohnungen und Einfamilienhäuser geschaffen. Aufgrund der guten Arbeit der Genehmigungsbehörden, liegt die Zahl der erteilten Baugenehmigungen über dem Landesdurchschnitt und erfüllt so den für Remscheid errechneten Bedarf. Damit wird einmal mehr deutlich, dass die Ausweisung neuer Wohnbauflächen auf der Grünen Wiese nicht nur unökologisch, sondern auch gar nicht nötig ist. Die Zahlen des Statistischen Landesamts belegen, dass Lösungen im Bestand schneller zu realisieren sind. Dabei bietet auch die Umnutzung früherer Gewerbe- und Handelsimmobilien in zusätzlichen Wohnraum großes Potential für unsere Stadt.

Wir GRÜNE wollen dem weiteren Leerstand von Wohnraum entgegentreten und durch Umbau, aber auch den Abriss und Neubau von Gebäuden zeitgemäßen und nachfragegerechten Wohnraum schaffen. Dies führt zu einer Neubelebung im Innenbereich und schont wichtige Naturräume und Agrarflächen in unseren Außenbereichen, wie die Knusthöhe. Die positiven Beispiele Eisernstein, das Baugebiet am ehemaligen Lenneper Krankenhaus sowie die Entwicklungen am Honsberg zeigen, dass Lösungen im Bestand machbar sind und gleichzeitig zur Aufwertung und Neubelebung der gewachsenen Quartiere beitragen. Hierbei dürfen wir in den kommenden Jahren nicht nachlassen.

Wir fühlen uns in unserem Ansatz bestätigt, unsere knappen Planungskapazitäten vor allem dazu zu nutzen, die oft aus der Zeit gefallene Bausubstanz in unserer Stadt nachhaltig zu erneuern. So schaffen wir nicht nur neuen Wohnraum, insbesondere für junge Familien und das Wohnen im Alter, sondern leisten auch einen unersetzlichen Beitrag zum Schutz von Klima, Artenvielfalt und unserem knapper werdenden Trinkwasser.“

GGS Kremenholl spendet an Rumänien

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Großartige Spendenaktion der Gemeinschaftsgrundschule Kremenholl für Rumänien.

Großer Erfolg für den guten Zweck: Spendenaktion der GGS Kremenholl. Foto: Sascha Koch
Großer Erfolg für den guten Zweck: Spendenaktion der GGS Kremenholl. Foto: Sascha Koch

Der Winter steht vor der Tür. Auch in Rumänien sinken die Temperaturen. Die Schülerinnen und Schüler der GGS Kremenholl waren fleißig, auch die Lehrkräfte und die Eltern stimmten mit ein, und es wurden Dinge gesammelt, die besonders in der kalten Jahreszeit zum Leben wichtig und notwendig sind. Heute gehen die vielen Pakete auf die Reise.

Ein positives Beispiel mit Vorbildcharakter für gelebte Nächstenliebe. Danke an die Schülerinnen und Schüler und ihre Familien.

„Rechts vor Links“ nicht beachtet

Am Sonntagnachmittag (15.11.) gegen 14:30 Uhr ist es auf der Altenberger Straße in Dabringhausen zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Motorrad gekommen.

Eine 57-jährige Leverkusenerin war mit ihrem Motorrad der Marke Honda auf der Altenberger Straße unterwegs in Richtung Stumpf. In Höhe der Strandbadstraße missachtete sie die Vorfahrt eines von rechts kommenden Subaru eines 19-jährigen Wermelskircheners, der gerade seinerseits nach links abbog.

Bei dem Zusammenstoß entstand Sachschaden von insgesamt 2.500 Euro.

Die Motorradfahrerin wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo ihre Verletzungen nun stationär behandelt werden.

Eingangstür hielt Kriminellen stand

Wildbergerhütte: Mit einem Stein haben Unbekannte vergangene Nacht (16. November) versucht, die Eingangstür eines Warenhauses in der Crottorfer Straße zu öffnen.

Gegen 1:30 Uhr warfen die Täter einen Stein gegen die Eingangstür des Geschäfts, das sich im Erdgeschoss eines Wohn-und Geschäftshauses befindet. Zusätzlich traten sie gegen die Tür, die jedoch so gut gesichert ist, dass sie den Aufbruchsversuchen standhielt. Die Täter gelangten nicht in das Objekt und mussten unverrichteter Dinge den Tatort verlassen.

Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen bitte an das Kriminalkommissariat in Waldbröl unter der Rufnummer 02261 81990.

Nächtlicher Einbruch in Tankstellen

Auf Tankstellen hatten es Kriminelle vergangene Nacht (16. November) in Wiehl abgesehen.

Im Tatzeitraum zwischen 2:34 Uhr und 2:40 Uhr schlugen die Täter an einer Tankstelle am Einmündungsbereich L336 / L341 in Wiehl-Alperbrück die Scheibe des Kassenbereichs ein. Nach bisherigen Erkenntnissen versuchten die Täter, das entstandene Loch zu vergrößern, um so besser an die Auslagen in der Tankstelle zu gelangen. Nachdem dies misslang, flüchteten die Täter vom Tankstellengelände.

Nur wenige Minuten später, um 2:58 Uhr schlugen drei Personen an einer Tankstelle in der Straße Bremigswiese in Oberwiehl die Glasscheibe der Eingangstür ein. Ein Täter gelangte durch die Öffnung in den Verkaufsraum und entwendete dort eine Flasche Alkohol sowie eine bislang unbekannte Anzahl Tabakwaren. Die Täter hatten die Alarmanlage ausgelöst. Als die Nebelmaschine einsetzte, flüchteten die Eindringlinge umgehend in Richtung Kreisverkehr.

Auf den Überwachungskameras sind an beiden Tatorten jeweils drei Personen zu erkennen. Alle drei trugen Gesichtsmasken und hatten Kapuzen übergezogen. Eine Person trug eine dunkle Jacke mit „Kappa“. auf dem Rücken, eine helle Hose und dunkle Schuhe. Eine zweite Person trug blaue Jeans, ein kariertes helles Hemd über einer dunklen Jacke mit einer fellumrandeten Kapuze. Die dritte Person trug dunkle Jeans, eine schwarze Jacke mit Kapuze und schwarze Schuhe.

Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat Waldbröl unter der Rufnummer 02261 81990.

Einbruch in Apartment

In der Straße Neyetal in Wipperfürth sind am Wochenende Unbekannte gewaltsam in ein Apartment eingebrochen.

Im Tatzeitraum zwischen Freitagabend 23 Uhr und Sonntag (15. November) 15 Uhr schraubten die Täter die Scharniere der Wohnungstür ab und verschafften sich so Zugang zu dem Apartment. Dort stahlen sie eine Grafikkarte und eine schusssichere Weste.

Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat Wipperfürth unter der Rufnummer 02261 81990.

Kennzeichen auf Wanderparkplatz gestohlen

Die beiden Kennzeichen eines weißen Dacia haben Diebe am Sonntag (15. November) mitgehen lassen. Im Tatzeitraum zwischen 15 Uhr und 16:20 Uhr parkte der Wagen auf dem Wanderparkplatz an der Elbachstraße in Reichshof. Die gestohlenen Kennzeichen lauten: MK-LD 1004.

Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat Waldbröl unter der Rufnummer 02261 81990.

Flucht aus rollendem Wagen – Festnahme, Blutprobe und Führerschein sichergestellt

Ein 20-jähriger Wiehler hat am Wochenende versucht, einer Polizeikontrolle zu entkommen.

Nacht um 3 Uhr am Sonntag (15. November) fuhr der 20-Jährige mit seinem grauen Toyota in Schlangenlinien auf der Egener Straße in Wipperfürth. Mit im Fahrzeug befanden sich noch zwei weibliche Personen im Alter von 17 und 18 Jahren. Als Polizisten den 20-Jährigen anhalten und kontrollieren wollten, reagierte er auf die Anhaltezeichen zunächst nicht. Er setzte seine Fahrt in Richtung Industriestraße fort. Dort bremste er auf Schrittgeschwindigkeit ab und sprang dann aus dem noch rollenden Wagen heraus und versuchte zu fliehen. Der Wagen rollte derweil mit den beiden Insassen führerlos weiter und kam kurz vor einem Wohnhaus zum Stillstand. Zu einem Unfall ist es hier nicht gekommen.

Bei seiner Flucht kam der 20-Jährige nicht weit. Die Polizisten stellten und fixierten ihn. Sie durchsuchten den 20-Jährigen und stellten augenscheinlich Betäubungsmittel bei ihm sicher. Der Wiehler musste die Polizisten zur Wache begleiten und dort eine Blutprobe abgeben. Seinen Führerschein ist er nun erstmal los.

Alkoholtest positiv – Führerschein weg

Seinen Führerschein ist ein 40 Jahre alter Olper nun erstmal los. Am Samstagabend (14. November) kontrollierte ihn eine Streifenwagenbesatzung in der Dresper Straße in Reichshof-Drespe.

Der Wagen des 40-Jährigen war stand im unbefestigten Bankett der Dresper Straße. Zu einem Unfall war es nicht gekommen. Dennoch überprüften die Polizisten die Fahrtüchtigkeit des Mannes. Dieser schwankte und roch nach Alkohol; ein freiwilliger Alkoholtest ergab einen Wert von etwa 2 Promille. Die Polizisten ordneten eine Blutprobe an und stellten seinen Führerschein sicher. Nun blickt der 40-Jährige einem Verfahren entgegen.

Unfallverursacher flüchtig – Zeugen gesucht

In Lindlar-Frielingsdorf hat ein bislang unbekannter Fahrer am frühen Samstagabend (14. November) einen geparkten grauen Ford Focus beschädigt. Der Focus parkte zur Unfallzeit in einer Parktasche in der Jan-Wellem-Straße. Anwohner hatten um 18:20 Uhr einen lauten Knall und Rufe einer Person gehört. Kurze Zeit später entfernte sich ein Fahrzeug zügig von der Unfallstelle in Richtung Lindlar-Scheel. An dem Ford Focus ist nach erster Schätzung ein Schaden von etwa 6000 Euro entstanden.

Hinweise zu dem flüchtigen Unfallverursacher gehen bitte an das Verkehrskommissariat Wipperfürth unter der Rufnummer 02261 81990.