Synodale beschäftigten sich intensiv mit neuen kirchlichen Anforderungen

Die Wahl einer stellvertretenden Superintendentin, vieler neu zu besetzenden Stellen im Kreissynodalvorstand und in den Ausschüssen, wegweisende finanzielle Beschlüsse und ein Impulsvortrag, der den Kreissynodalen reichlich Motivation gab, an der Kirche von morgen bei uns mitzuarbeiten:

Das Programm der technisch weitgehend reibungslos abgelaufenen Hybridsynode des Kirchenkreises Lennep am vergangenen Wochenende war eng getaktet.

„Quo vadis Kirche“ war die große Frage, die den Bogen spannte vom Auftakt-Gottesdienst, mit dem die Synode des Kirchenkreises Lennep am Freitagabend begann, bis zum Schlusswort von Superintendentin Antje Menn am frühen Samstagnachmittag. Dazwischen nutzten die knapp 100 Teilnehmenden offline und online intensiv die Möglichkeit für Debatten, Anregungen und weitreichende Entscheidungen, die tatsächlich den zukünftigen Weg des protestantischen Kirchenlebens im Kirchenkreis Lennep mitbestimmen werden. 

Die Kreissynode ist das oberste Entscheidungsorgan in der Evangelischen Kirche auf kreiskirchlicher Ebene. Sie tagte am 13. und 14. November 2020. Im Beisein des Remscheider Oberbürgermeisters Burkhard Mast-Weisz begrüßte Superintendentin Antje Menn nach dem Gottesdienst, den Prädikantin Sabine Rossi hielt, alle Synoden-Teilnehmer – sowohl im Gemeindehaus der Ev. Auferstehungskirchengemeinde Remscheid, in der Johann-Sebastian-Bach-Straße, wie auch zur Videokonferenz.

Oberbürgermeister: „Wir brauchen die Angebote der Kirchen“

In seinem Grußwort an die Kreissynode bat Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz die Kirchengemeinden darum, trotz der herrschenden Corona-Beschränkungen geeignete Angebote bereitzustellen, um den Menschen in den kommenden Advents- und Weihnachtstagen, gerade wegen der allgemein herrschenden Unsicherheit, Orientierung und Halt zu vermitteln.

In ihrem darauf folgenden Bericht bedankte sich Superintendentin Antje Menn unter anderem bei allen, die in den zurückliegenden Monaten viele neue Wege gefunden haben, um mit den Gläubigen weiter in Kontakt zu bleiben. Mit Blick auf die vielen durch Corona in Notlagen gekommenen Menschen konstatierte die Theologin, dass in der Corona-Krise längst bestehende Krisen in ihrer Wucht noch einmal verstärkt würden, etwa die Situation in unseren Partnerkirchen oder in den vielen Flüchtlingslagern: „Es braucht im Namen Gottes unseren Einsatz für jede und jeden“, sagte sie mahnend.  

Neue Assessorin: „Als Kirche müssen wir mehr nach draußen gehen“

Superintendentin Antje Menn gratulierte ihrer neu gewählten Stellvertreterin im Amt Annette Cersovsky. Foto: Kirchenkreis/Volk
Superintendentin Antje Menn gratulierte ihrer neu gewählten Stellvertreterin im Amt Annette Cersovsky. Foto: Kirchenkreis/Volk

Diesen Faden nahm auch die im Anschluss neu gewählte stellvertretende Superintendentin (Assessorin) des Kirchenkreises Lennep, Annette Cersovsky auf. Sie ist Pfarrerin in der Stadtkirchengemeinde Remscheid und seit Ausbruch der Corona-Pandemie leidenschaftliche Bloggerin. Sie setzte sich gegen zwei Mitbewerber durch. „Als Kirche müssen wir mehr nach draußen gehen und uns etwas trauen.“

Superintendentin Antje Menn gratulierte ihr ebenso wie den zahlreichen neugewählten Mitgliedern im Kreissynodalvorstand, Gremien und Fachausschüssen und wünschte Gottes Segen. Ebenso bedankte sich Antje Menn bei Pfarrer Uwe Leicht für seine langjährige engagierte Arbeit als Leiter der Abteilung Seelsorge und wünschte dessen Nachfolgerin im Amt, Pfarrerin Annette Stoll, gutes Gelingen.

Den Auftakt des zweiten Tagungsteils am Samstag bildete die Andacht von Mathias Schmid, Pfarrer im Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ) der Evangelischen Kirche im Rheinland, Region Bergisches Land, die viel Stoff zum Nachdenken bot. Das galt auch für den anschließenden Vortrag der theologischen Vordenkerin Dr. Uta Pohl-Patalong, Professorin an der theologischen Fakultät der Universität Kiel, die online zugeschaltet war. Zuvor betonte Landeskirchenrat Markus Schaefer, der die Grüße der Landeskirche überbrachte, dass die Kirche nach der Corona-Krise nicht mehr so sein werde wie zuvor.

Rund 280.000 Euro für Nachhaltigkeits-Projekte beschlossen

Die renommierte und für ihre Arbeit weithin geschätzte Theologin, Professorin Dr. Uta Pohl-Patalong, knüpfte daran an und vertrat in ihrem im Anschluss viel diskutierten Vortrag u.a. die Thesen, dass: eine zukunftsfähige Kirche beständig in Veränderung begriffen sei, von ihrem Auftrag aus denke statt ausgehend von den (vorhandenen) Strukturen, offene Begegnungen mit dem Evangelium ermögliche und sich (uneigennützig) im Gemeinwesen engagiere.

In diesen Kontext passte dann auch ein Beschluss, den die Synode ausgehend von einer Information über die geplanten Aktivitäten der auf Kirchenkreis-Ebene arbeitenden AG Schöpfung fasste. Danach befürwortet die Kreissynode die Absicht des Kreissynodalvorstandes, ca. 280.000 EUR in die Projekte der AG Schöpfung für das geplante Jahr der Nachhaltigkeit vom September 2021 bis September 2022 zu investieren.

Den Abschluss der Tagung bildete außerdem u.a. die Information über den Erarbeitungsstand eines Schutzkonzeptes vor sexualisierter Gewalt sowie über die zukünftige Pfarrstellenplanung.

Nach zwei arbeitsreichen Synodentagen bedankte sich Superintendentin Antje Menn am Ende beim Organisationsteam für die aufwändige Vorbereitung und Umsetzung der Synode, bei allen Mitwirkenden sowie bei der Auferstehungskirchengemeinde für ihre Gastfreundschaft.

Tatort Toilette – nur wir ins Klo!

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Am 19. November ist der offizielle Welttoilettentag der Vereinten Nationen (UN). Seit 2013 setzen sich die UN weltweit dafür ein, dass jeder Mensch Zugriff auf eine hygienische Sanitäreinrichtung haben soll. Denn noch heute leben 2,5 Milliarden Menschen ohne Klo – dafür aber mit verunreinigtem Wasser, Durchfallerkrankungen und Armut. Und wir, für die WCs selbstverständlich sind, nutzen Toiletten ersatzweise als Mülleimer – mit verheerenden Folgen für Material, Mensch und Umwelt. Aus diesem Grund haben die Technischen Betriebe Remscheid die Kampagne „Tatort Toilette – nur wir ins Klo!“ ins Leben gerufen.

Es passiert täglich in unzähligen Badezimmern, geschützt vor den Augen der Öffentlichkeit: Müllentsorgung in der Toilette ist das perfekte Verbrechen. Doch wenn man die Folgen für Mensch und Umwelt betrachtet, ist es mehr als nur das – es ist einfach richtig KACKE.

Kampagnenbild von www.tatort-toilette.de #tatorttoilette

Jedoch wissen die meisten leider gar nicht, welchen Schaden sie mit dieser schnellen Entsorgung von Abfällen in unserer Kanalisation und darüber hinaus anrichten. Das reicht von Verschmutzungen über Verstopfungen, lahmgelegten Pumpen und den daraus resultierenden Reparaturarbeiten, bis hin zu weitreichenden Umweltschäden und dem Übertragen von Krankheiten.

Alleine im Jahr 2019 gab es 663 Tonnen vermeidbaren Abfall in Remscheids Abwasser. Einen Großteil davon machen Feuchttücher aus, die, entgegen ihrer Deklarierung, nicht für die Entsorgung in der Toilette geeignet sind. Im Gegensatz zu normalem Toilettenpapier lösen sich die feuchten Tücher nicht schnell genug auf und verstopfen so die Pumpen. Das hat jedes Jahr enormen Aufwand und damit Kosten für die Stadt zur Folge.

Gerade in Zeiten, in denen Klopapier von einigen gehortet und daher für andere knapp wird, greift mancher zu teilweise kreativen Alternativen. Doch egal was es ist: Es darf nicht ins Klo! Was rein darf, erklärt das Tatort-Team auf www.tatort-toilette.de. Plumps, Platsch und Putz-ab von Rolle haben die Übeltäter auf WC-frischer Tat ertappt und sagen ihnen den Kampf an.

Videokonferenz von Bundeskanzlerin und Regierungschef*innen der Länder

Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 16. November 2020. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder fassen folgenden Beschluss:

Mit Beginn der Herbst- und Wintermonate ist die Zahl der COVID-19-Infektionsfälle in ganz Europa exponentiell angestiegen. In manchen Nachbarstaaten ist die Inzidenz der Neuinfektionen bis zu vier Mal höher als in Deutschland. Mit Betroffenheit verfolgen Bund und Länder, wie dies dort mit erheblichen Engpässen im Gesundheitswesen, bei Tests und Medikamenten und auch mit einem Anstieg schwer und tödlich verlaufender Fälle verbunden ist. Praktisch alle Staaten haben darauf mit erheblichen, meist im Vergleich zu Deutschland weitergehenden Beschränkungen reagiert. Deutschland unterstützt besonders betroffene Staaten in dem Rahmen, wie es die augenblicklich ebenfalls sehr begrenzten Ressourcen in Deutschland zulassen.

Auch in Deutschland ist die Zahl der COVID-19-Fälle, die von Beginn der Pandemie bis Ende Oktober bei 520.000 Fällen lag, in nur zwei Wochen im November um rund 50% auf 780.000 Fälle angestiegen. Im gleichen Zeitraum hat die Zahl der COVID-19 Intensivpatienten in deutschen Krankenhäusern um 70% zugenommen.

In der Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 28. Oktober 2020 wurden weitgehende Beschränkungen des öffentlichen Lebens vor allem im kulturellen, freizeitgestaltenden und touristischen Bereich ab dem 2. November beschlossen, um so zu einer deutlichen Kontaktreduzierung zu kommen. Dabei wurde bewusst der Zeitraum eines vollen Monats angesetzt, weil Schulen, Kitas und das Wirtschaftsleben weiterhin möglichst in Präsenz stattfinden sollten.

Durch die Oktoberbeschlüsse wurde die Dynamik der Neuinfektionen gebremst, aber eine Trendumkehr kann bisher noch nicht verzeichnet werden. Die Bevölkerung und die vielen Betroffenen in den verschiedenen Wirtschafts- und Gesellschaftsbereichen haben mit ihrem besonnenen Verhalten und der Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen bereits dazu beigetragen, den Anstieg der Infektionszahlen abzubremsen. Das erfordert viel Disziplin und Verzicht auf vieles, was uns wichtig ist in unserer freien und offenen Gesellschaft. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder danken allen dafür und bitten, nicht nachzulassen in den Anstrengungen, um das bereits Erreichte nicht zu gefährden. Durch die bisherigen Maßnahmen ist es gelungen, dass bisher das Gesundheitssystem trotz vereinzelter Engpässe jederzeit leistungsfähig gehalten werden konnte. Jetzt gilt es, hier die Maßnahmen konsequent umzusetzen, denn nur gemeinsam bekommen wir Corona unter Kontrolle. Die Priorität von Bund und Ländern bei der Bekämpfung der Pandemie besteht darin, die Gesundheit und das Leben der Bevölkerung zu schützen und die wirtschaftlichen und sozialen Folgeschäden zu minimieren.

Der Anstieg der letzten Wochen hat gezeigt, dass höhere Infektionszahlen trotz des erheblich ausgeweiteten Schutzes von vulnerablen Gruppen zu einer Zunahme der schweren Verläufe und der Todesfälle führen. Darüber hinaus gibt es immer wieder Erkenntnisse, die auch bei genesenen COVID-19-Fällen auf mögliche langfristige Folgeschäden hindeuten. Deshalb ist eine möglichst geringe Neuinfiziertenzahl aus gesundheitlichen Gründen dringend anzustreben.

Holzhandel Leopold gehört bald zur Becher Gruppe

Becher Gruppe erweitert Vertriebsgebiet mit neuem Standort in Wuppertal, der Holzhandel Leopold in Wuppertal gehört ab 1. Januar 2021 zur Becher Unternehmensgruppe.

Ab Januar 2021 gehört Holz Leopold in Wuppertal als neuer Standort zur Becher Gruppe. „Wir schließen dadurch das Dreieck Köln-Oberhausen-Wuppertal. Durch diese Vernetzung können wir flächendeckend agieren und unseren Handwerkskunden in Nordrhein-Westfalen eine noch größere Materialvielfalt und Lieferfähigkeit bieten. Dies wird durch unsere Warenlogistik zwischen den Standorten sichergestellt“, sagt Michael Köngeter, Geschäftsführer der Becher Gruppe. „Der gute Ruf von Holz Leopold mit seinen Stärken in den Produkten Bodenbeläge, Türen sowie Schnittholz und Furniere fügt sich hervorragend in die bestehenden Marktstärken von Becher ein. Das Zusammenkommen ist ein freundschaftlicher Schulterschluss. Diese Philosophie wird auch künftig unser Miteinander sowie die Zusammenarbeit mit unseren Kunden prägen“, ergänzt Köngeter.

Belegschaft wird übernommen

Neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der überwiegende Teil des Anlagevermögens und des Fuhrparks werden übernommen. Andreas Leopold, Gründer von Holz Leopold, wird für eine Übergangszeit die Becher Gruppe bei der Führung des Standortes unterstützen. „Die Kundschaft am Standort Wuppertal wird von einem erweiterten Sortiment im Bereich Boden und Türen und insbesondere im Bereich Plattenwerkstoffe und Holz im Garten profitieren – und das mit den gewohnten Ansprechpartnern“, sagt Leopold. „Die Becher Unternehmenskultur stimmt mit unserer überein. Ich freue mich sehr, dass mein Lebenswerk als Teil des Familienunternehmens Becher fortgeführt wird“, ergänzt Leopold.

Modernisierung und Erweiterung in 2021

Im kommenden Jahr sind am Standort Modernisierungsarbeiten und eine deutliche Erweiterung der Ausstellung geplant, die mit einer Fläche von 1.000 Quadratmetern zu den größten Ausstellungen der Region gehören wird. Neben Handwerkskunden können dort auch Privatkunden die Produktwelt erleben und sich fachlich beraten lassen.

Einbruch in Kindergarten

In einen Kindergarten im Bereich Hasten brachen Unbekannte in der Nacht zum 17.11.2020 ein. Sie hebelten im Inneren mehrere Türen auf und entwendeten neben diversen Elektronikartikeln auch Bargeld. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Motorradfahrer bei Unfall im Kreisverkehr schwer verletzt

Am Sonntagvormittag (15.11.) um 10:30 Uhr hat sich am Kreisverkehr Dünweg / Dabringhausener Straße in Hilgen ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein Motorradfahrer schwer verletzt wurde.

Ein 74-jähriger Wermelskirchener war mit seinem Renault auf der B 51 in Richtung Kaltenherberg unterwegs. Beim Einfahren in den Kreisverkehr übersah er einen bereits im Kreisverkehr befindlichen und vorfahrtsberechtigten Motorradfahrer. Möglicherweise wurde der Wermelskirchener dabei durch die tief stehende Sonne geblendet. Er übersah den Motorradfahrer nach eigenen Angaben und räumte seinen Fehler auch ein.

Der 34-jährige Kölner wurde am Hinterrad seiner Suzuki getroffen und stürzte zu Boden. Eine Ersthelferin kümmerte sich sofort um den Verletzten. Er wurde bei dem Sturz so schwer verletzt, dass er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht wurde und dort stationär verblieb.

Am Pkw ist ein Schaden von circa 1.500 Euro entstanden. Der Schaden am Motorrad wird auf circa 2.000 Euro geschätzt. Der Kreisverkehr wurde für die Dauer der Unfallaufnahme teilweise gesperrt. (ct)

Erneuter Brand in Heiligenhaus – Polizei setzt Hubschrauber zur Fahndung ein

Nach einem erneuten Brandgeschehen in Heiligenhaus in der Nacht zu Mittwoch (18. November 2020) ermittelt die Polizei intensiv gegen die bereits seit Wochen bestehende Brandserie. Im Rahmen der Fahndung nach den möglichen Tatverdächtigen setzte die Polizei sogar einen Hubschrauber ein. Die Ermittlungen dauern an und die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise.

Gegen 00:20 Uhr bemerkten Anwohner der Rheinlandstraße, dass mehrere Müllsäcke, die mit Laub befüllt waren, brannten. Die Papiersäcke waren im Einmündungsbereich Rheinlandstraße / Gohrstraße auf einem Grünstreifen zwischen der Fahrbahn und dem Gehweg abgelegt.

Die Anwohner konnten den Brand der augenscheinlich mutwillig entzündeten Säcke erfolgreich selbständig mit Feuerlöschern bekämpfen. Aufgrund der derzeit bestehenden Brandserie in der Stadt leitete die Polizei eine sofortige Fahndung nach den Brandlegern ein, bei der auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde.

Zeugen gesucht

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu dem Brandgeschehen übernommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben tätigen können, sich jederzeit mit der Polizei Heiligenhaus, Telefon 02056 / 9312 6150, in Verbindung zu setzen.

Siebenjähriger von Auto angefahren: Schwer verletzt

Am Dienstagmorgen (17. November 2020) ist bei einem Verkehrsunfall an der Straße Jansenbusch in Langenfeld ein sieben Jahre alter Junge von einem Transporter angefahren worden. Dabei wurde das Kind schwer verletzt.

Gegen 7:05 hatte der Junge in einem verkehrsberuhigten Bereich auf Höhe der Kreuzung mit dem „Karl-Aschenbroicher-Weg“ die Straße „Jansenbusch“ betreten, um die Straßenseite zu wechseln. In diesem Moment kam ein 57-jähriger Langenfelder mit seinem Fiat Doblo angefahren. Der Mann bemerkte das Kind, obwohl es eine reflektierende Jacke trug, zu spät und fuhr ihm in die Seite. Daraufhin wurde der Junge etwa zwei Meter durch die Luft geschleudert und zu Boden gestoßen. Ein zufällig anwesender Zeuge alarmierte umgehend den Rettungsdienst, welcher den Jungen in ein Krankenhaus brachte, wo er vorsorglich stationär aufgenommen wurde.

Überhöhte Geschwindigkeit

Laut Angaben des unbeteiligten Zeugen soll der Fahrer des Fiat Doblos mit erkennbar überhöhter Geschwindigkeit in den verkehrsberuhigten Bereich (so genannte Spielstraße) eingefahren sein. Der Doblo-Fahrer hingegen gab bei einer ersten Befragung an, nicht zu schnell unterwegs gewesen zu sein. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern noch an.

Unfall unter Alkoholeinfluss

Ein 30-jähriger Ratinger hat am Montagabend (16. November 2020) unter dem Einfluss von Alkohol einen Verkehrsunfall auf der Lise-Meitner-Straße in Ratingen verursacht. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Beide Fahrzeuge wurden jedoch so schwer beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren.

Gegen 23:30 Uhr befuhr ein 30-Jähriger mit seinem Mercedes Benz CLK 200 die Lise-Meitner-Straße aus Richtung Kaiserswerther Straße kommend. In einer Rechtskurve touchierte er einen ihm entgegenkommenden BMW 116i, dessen 22-jähriger Fahrer die Lise-Meitner-Straße in Richtung Kaiserswerther Straße befuhr.

Schäden an dem BMW. Foto: Polizei Mettmann
Schäden an dem BMW. Foto: Polizei Mettmann

Alkoholgeruch in Atemluft

Beide Fahrzeuge wurden durch den Zusammenstoß so schwer beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren. Der Gesamtsachschaden wird auf circa 10.000 Euro geschätzt. Glücklicherweise wurde keiner der Fahrzeugführer verletzt.

Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten bei dem 30-Jährigen in der Atemluft Alkoholgeruch fest. Ein noch vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest verlief mit 1,3 Promille (0,65 mg/l) positiv. Zur weiteren Beweisführung wurde der Mann zur Polizeiwache Ratingen gebracht, wo die ärztliche Entnahme einer Blutprobe angeordnet und durchgeführt wurde.

Der Führerschein des 30-Jährigen wurde beschlagnahmt und die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss ein. Dem Ratinger wurde bis auf weiteres das Führen jeglicher führerscheinpflichtiger Fahrzeuge untersagt.

Maskenverweigererin in Gewahrsam genommen

Eine 65-jährige Gevelsbergerin betrat am Montag, gegen 16:00 Uhr, das Rathaus ohne Mund-/Nasenschutz. Trotz mehrmaliger Aufforderung der Mitarbeiter den Schutz aufzuziehen, weigerte sie sich weiter.

Auch der Aufforderung das Rathaus zu verlassen, kam sie nicht nach. Sie wurde verbal aggressiv, so dass die Polizei hinzugerufen wurde. Auch dem Platzverweis der Polizei wollte sie nicht nachkommen, so dass sie zur Durchsetzung des Platzverweises auf der Polizeiwache ins Gewahrsam gebracht wurde. Am Abend durfte sie dieses wieder verlassen.

Zoll prüft bundesweit in der Abfallwirtschaft

64 Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Düsseldorf beteiligten sich an einer bundesweiten Schwerpunktprüfung der Abfallwirtschaft einschließlich Straßenreinigung und Winterdienst für mehr Ordnung und Fairness auf dem Arbeitsmarkt.

Die Zöllner des Hauptzollamts Düsseldorf prüften am 10. November 2020 in den Städten Düsseldorf, Wuppertal, Remscheid, Solingen und Velbert und befragten insgesamt 128 Personen (davon 72 in Wuppertal) von 47 verschiedenen Arbeitgebern. Dabei fanden sie folgende Hinweise auf mögliche Verstöße:

  • Unterschreitung des Mindestlohns in 26 Fällen
  • Beitragsvorenthaltung in 11 Fällen
  • Scheinselbstständigkeit in 7 Fällen
  • Illegale Ausländerbeschäftigung in 3 Fällen
  • Leistungsmissbrauch in 8 Fällen

In Düsseldorf trafen die Zöllner zwei westafrikanische Arbeitnehmer an, die sich mit Passkopien Dritter auswiesen. Eine Identitätsfeststellung ergab, dass sich die beiden Personen nicht in Deutschland aufhalten und dementsprechend auch keiner Tätigkeit nachgehen dürfen. In Absprache mit der Ausländerbehörde wurden die Westafrikaner dem Polizeigewahrsam übergeben. Die Auswertung der Ergebnisse dauert an und wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Auswertung dauert an

Bundesweit überprüften rund 2.200 Zöllnerinnen und Zöllner der FKS am 10. November 2020 in der bundesweiten Schwerpunktprüfung Betriebe. Im besonderen Fokus des Zolls standen dabei Recyclingunternehmen, Entsorgungsfachbetriebe, Containerdienste, Altkleider- und Autoverwerter sowie Schrotthandelsunternehmen. Die Zöllnerinnen und Zöllner haben rund 6.800 Personen nach ihren Arbeitsverhältnissen befragt und in fast 500 Unternehmen Geschäftsunterlagen geprüft. Bereits vor Ort leiteten die Beamtinnen und Beamten 40 Strafverfahren ein, insbesondere wegen der Vorenthaltung von Sozialversicherungsbeiträgen und illegalem Aufenthalt.

Ferner wurden zwölf Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen Mindestlohn/Arbeitsbedingungen sowie fehlender Aufzeichnungen/Unterlagen eingeleitet. Insgesamt sind in 985 Fällen weitere Sachverhaltsaufklärungen durch die FKS erforderlich, da sich dort Hinweise auf Unregelmäßigkeiten zeigen. Die Prüfungen sind noch nicht abgeschlossen. Neben der Prüfung der Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, dem unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen und der illegalen Beschäftigung lag in dieser Schwerpunktkontrolle besonderes Augenmerk auf dem Thema Mindestlohn. Die in der Abfallwirtschaft einschließlich Straßenreinigung und Winterdienst beschäftigten Arbeitnehmer*innen erhalten aktuell einen branchenspezifischen Tarif-lohn von mindestens 10,25 Euro pro Stunde.

Zusatzinformation

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung führt ganzjährig regelmäßig sowohl bundesweite als auch regionale Schwerpunktprüfungen mit einem erhöhten Personaleinsatz durch, um den besonderen präventiven Charakter einer hohen An-zahl an Prüfungen in bestimmten Branchen zu erhalten, der bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit ein wichtiges Instrument insbesondere zur Senkung gesellschaftlicher Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung darstellt.

PERI druckt erstes Mehrfamilienhaus Deutschlands

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Die PERI GmbH druckt im bayerischen Wallenhausen erneut ein Wohnhaus mit einem 3D-Betondrucker. Nachdem das Familienunternehmen Ende September 2020 den Druck des ersten Wohnhauses in Deutschland im westfälischen Beckum bekannt gab, entsteht nun bereits das nächste Haus mit Hilfe eines 3D-Betondruckers. Das 5-Familienhaus mit rund 380 qm Wohnfläche wird nach Fertigstellung das größte gedruckte Wohnhaus Europas sein. Insgesamt sind für das Projekt sechs Wochen Druckzeit veranschlagt.

„Mit dem Projekt in Wallenhausen macht das PERI 3D-Betondruck Team den nächsten wichtigen Schritt und PERI festigt seine Position als führendes Unternehmen im Bereich 3D-Betondruck“, so Thomas Imbacher, Geschäftsführer Marketing & Innovation der PERI Gruppe. „Mit dem Druck des ersten Mehrfamilienhauses in Deutschland treten wir den Beweis an, dass diese neue Bautechnologie auch für den Druck größerer Wohneinheiten geeignet ist. Damit eröffnen wir dem 3D-Betondruck weitere Anwendungsbereiche in neuen Größenordnungen.“

Bauherr für das Mehrfamilienhaus ist die Michael Rupp Bauunternehmung GmbH, die sich mit der neu gegründeten Tochter Rupp Gebäudedruck ab 2021 auf den 3D-Sektor spezialisieren wird. „Unser Familienunternehmen ist seit 25 Jahren erfolgreich in der Branche und hat viele zufriedene Kunden in der Region. Für den 3D-Betondruck bringen wir also einen großen Wissensvorsprung und jede Menge Erfahrung mit“, sagt Fabian Rupp, künftiger Geschäftsführer von Rupp Gebäudedruck. Sein Bruder Sebastian, ebenfalls künftiger Geschäftsführer im Familienbetrieb, ergänzt: „Gleichzeitig rechnen wir dieser neuen Technologie große Zukunftschancen aus, und wir wollen diese Zukunft mitgestalten. Bei aller Tradition unseres Handwerks sind wir eben auch innovativ und scheuen keine neuen Herausforderungen – im Gegenteil.“

Unternehmen zum Gebäudedrucken gegründet

Der planende Architekt ist das Architekturbüro Mühlich, Fink & Partner BDA aus Ulm. Das Material für die Herstellung des Druckbetons stammt von HeidelbergCement, die eingesetzte Mischtechnologie kommt von m-tec mathis technik gmbh. Bei der Erarbeitung der Genehmigung unterstützte das Ingenieurbüro Schießl Gehlen Sodeikat. Die Planung und Durchführung der entsprechenden Zulassungsprüfungen erfolgten durch das Centrum Baustoffe München der Technischen Universität München.

Das Wohnhaus in Wallenhausen ist voll unterkellert und wird nach Fertigstellung auf drei Stockwerken fünf Wohnungen mit rund 380 qm Wohnfläche bieten. Es handelt sich nicht um ein Forschungs- oder Demonstrationsprojekt, sondern die Wohnungen werden nach Fertigstellung regulär vermietet werden. Lediglich eine Wohnung wird weiterhin als Musterwohnung genutzt.

PERI 3D-Betondruck: Der Druckkopf bewegt sich über drei Achsen und kann sich in seinem Rahmen an jede Position innerhalb der Konstruktion bewegen. Foto: obs/PERI GmbH
PERI 3D-Betondruck: Der Druckkopf bewegt sich über drei Achsen und kann sich in seinem Rahmen an jede Position innerhalb der Konstruktion bewegen. Foto: obs/PERI GmbH

Beim Druck in Wallenhausen setzt PERI den Portaldrucker BOD2 ein. Bei dieser Technik bewegt sich der Druckkopf über 3 Achsen auf einem fest installierten Metallrahmen. Der Vorteil: Der Drucker kann sich in seinem Rahmen an jede Position innerhalb der Konstruktion bewegen und muss nur einmal kalibriert werden. Diese spart Zeit und Kosten.

Während des Druckvorganges berücksichtigt der Drucker bereits die später zu verlegenden Leitungen und Anschlüsse für Wasser, Strom etc. Der BOD2 ist so zertifiziert, dass auch während des Druckvorgangs im Druckraum gearbeitet werden kann. Manuelle Arbeiten, wie z.B. das Verlegen von Leerrohren und Anschlüssen, können auf diese Weise einfach in den Druckprozess integriert werden.

Das für den Druck des Hauses in Wallenhausen eingesetzte Material „i.tech 3D“ wurde von HeidelbergCement speziell für den 3D-Druck entwickelt. „Die Eigenschaften von i.tech 3D sind angepasst auf die besonderen Anforderungen des 3D-Drucks mit Beton“, so Dr. Jennifer Scheydt, Leiterin Engineering & Innovation bei HeidelbergCement. „Unser Material ist gut pumpbar und gut extrudierbar und harmoniert sehr gut mit dem BOD2.“

Bedient wird der Drucker von zwei Personen. Der Druckkopf und die Druckergebnisse werden per Kamera überwacht. Mit einer Geschwindigkeit von 1 m/s ist der BOD2 aktuell der schnellste 3D-Betondrucker auf dem Markt. Für 1 m² doppelschalige Wand benötigt der BOD2 rund 5 Minuten.

Hinsehen und handeln: „plan b“ im ZDF über häusliche Gewalt

Jede dritte Frau in Deutschland hat schon einmal in ihrem Leben Gewalterfahrungen gemacht. Und in Zeiten von Corona hat häusliche Gewalt zugenommen. Doch die wenigsten sprechen darüber oder holen sich Hilfe.

Gewalt gegen Frauen wird immer noch häufig vertuscht oder totgeschwiegen. „plan b“ berichtet am Samstag, 21. November 2020, 17.35 Uhr im ZDF, in „Hinsehen und handeln – Gewalt gegen Frauen verhindern“ über Projekte, die sich dafür einsetzen, dass Frauen besser geschützt werden. Der Film von Eva Münstermann steht ab Freitag, 20. November 2020, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek zur Verfügung.

Zwölf Jahre brauchte es, bis Romy Stangl über ihre Gewalterfahrung reden konnte – über den vermeintlichen Traummann, der sich nach zwei Jahren als Schläger entpuppte und sie im Haus einsperrte. Dieser Albtraum endete erst, als eine Mitarbeiterin der Kita ihres Sohnes Romy Stangl ins Frauenhaus brachte. Heute engagiert sie sich öffentlich gegen Gewalt an Frauen. Für das National-Geographic-Projekt „Breaking the Silence of Domestic Violence“ von Fotografin Irina Unruh zeigt Romy Stangl ihr Gesicht und will anderen Frauen Kraft geben.

Lebensgefahr durch häusliche Gewalt

Dass häusliche Gewalt mörderisch sein kann, hat die Kriminologin Jane Monckton Smith während ihrer Arbeit als Polizistin erlebt. Aus Gesprächen mit den Hinterbliebenen getöteter Frauen hat die Professorin der Universität Gloucester ein Acht-Phasen-Modell entwickelt, das der Polizei hilft, Risikobeziehungen zu erkennen und einzugreifen.

In Wien setzt das Projekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ auf diejenigen, die den Opfern häuslicher Gewalt am nächsten sind: die Nachbarn. Hinsehen, darüber reden und handeln. Projektleiterin Maria Rösslhumer weiß, dass man Zivilcourage üben muss. Beim StoP-Frauentisch im Margareten-Viertel geht es um eigene Gewalterfahrungen und darum, wie man im Notfall eingreift oder die Polizei ruft.

In einer von Gewalt geprägten Beziehung werden oftmals auch die Kinder Opfer. An der Berliner Dunant-Grundschule lernen Schülerinnen und Schüler in einem deutschlandweit einmaligen Präventionsprojekt, was häusliche Gewalt bedeutet. Dazu gehört auch, dass die Jungen und Mädchen spielerisch erfahren, warum Herzensgewalt – also psychische Gewalt wie Beleidung oder Demütigung – nicht akzeptabel ist.

Moderner Wohnraum ohne neue Baugebiete auf der grünen Wiese

In Remscheid ist im Jahr 2020 die Zahl der erteilten Baugenehmigungen für Wohnbebauung gegenüber dem Vorjahr erneut deutlich gestiegen. Dazu erklärt David Schichel, Vorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen:

„Auch ohne die Knusthöhe wurden in Remscheid die Grundlagen für den Bau neuer Wohnungen und Einfamilienhäuser geschaffen. Aufgrund der guten Arbeit der Genehmigungsbehörden, liegt die Zahl der erteilten Baugenehmigungen über dem Landesdurchschnitt und erfüllt so den für Remscheid errechneten Bedarf. Damit wird einmal mehr deutlich, dass die Ausweisung neuer Wohnbauflächen auf der Grünen Wiese nicht nur unökologisch, sondern auch gar nicht nötig ist. Die Zahlen des Statistischen Landesamts belegen, dass Lösungen im Bestand schneller zu realisieren sind. Dabei bietet auch die Umnutzung früherer Gewerbe- und Handelsimmobilien in zusätzlichen Wohnraum großes Potential für unsere Stadt.

Wir GRÜNE wollen dem weiteren Leerstand von Wohnraum entgegentreten und durch Umbau, aber auch den Abriss und Neubau von Gebäuden zeitgemäßen und nachfragegerechten Wohnraum schaffen. Dies führt zu einer Neubelebung im Innenbereich und schont wichtige Naturräume und Agrarflächen in unseren Außenbereichen, wie die Knusthöhe. Die positiven Beispiele Eisernstein, das Baugebiet am ehemaligen Lenneper Krankenhaus sowie die Entwicklungen am Honsberg zeigen, dass Lösungen im Bestand machbar sind und gleichzeitig zur Aufwertung und Neubelebung der gewachsenen Quartiere beitragen. Hierbei dürfen wir in den kommenden Jahren nicht nachlassen.

Wir fühlen uns in unserem Ansatz bestätigt, unsere knappen Planungskapazitäten vor allem dazu zu nutzen, die oft aus der Zeit gefallene Bausubstanz in unserer Stadt nachhaltig zu erneuern. So schaffen wir nicht nur neuen Wohnraum, insbesondere für junge Familien und das Wohnen im Alter, sondern leisten auch einen unersetzlichen Beitrag zum Schutz von Klima, Artenvielfalt und unserem knapper werdenden Trinkwasser.“