Keine XMAS-Party em Dorp

Auch in diesem Jahr kein Weihnachtsmarkt und keine XMAS-Party in Lüttringhausen.

Der Heimatbund Lüttringhausen hat bereits im Sommer den Lüttringhauser Weihnachtsmarkt abgesagt, da die Coronasituation zum 1. Advent nicht vorhersehbar war. Da die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt etwa ein halbes Jahr in Anspruch nehmen und auch die potentiellen Standbetreibenden genügend Vorlaufzeit benötigen, um Waren für den ideellen Weihnachtsmarkt zu produzieren, war die Absage die richtige Entscheidung.

Die beliebte XMAS-Party, die zwei Mal am Abend vor dem 1. Advent stattgefunden hat, wird ohne den Weihnachtsmarkt ebenfalls nicht stattfinden. Die Absage des Weihnachtsmarktes beinhaltete auch die Absage der anderen Heimatbund-Veranstaltungen am ersten Adventswochenende.

Wenn die Impfkampagne weiter erfolgreich bleibt und die Zahl der Ungeimpften weiter abnimmt, stehen dem Weihnachtsmarkt und der XMAS-Party 2022 nichts entgegen.

Crowdfunding: Aktiver Klimaschutz durch Zero Waste

Unverpacktes Einkaufen ist vielen Menschen nach wie vor fremd. Diese Kluft möchte der Unverpackt Verband nun mit einem eigenen Handbuch schließen. Der Leitfaden zum unverpackten Einkaufen zeigt bereits in digitaler Form, wie einfach und freudvoll müllfreies Einkaufen ist. Mit dem Crowdfunding soll der erste Druck des Buches finanziert werden, sodass auch nicht digital-affine Menschen Zugang zu den Informationen erhalten und das Thema Unverpackt noch breiter in der Gesellschaft aufgestellt wird.

Im Mai 2021 brachte der Unverpackt Verband ein rund hundert Seiten langes Buch rund um das unverpackte Einkaufen raus, das Verbrauchern erstmals die Möglichkeit bietet, sich intensiv mit dem unverpackten Einkaufen zu beschäftigen, sich motivieren zu lassen und sich einfache Alltagstipps anzueignen. Die Resonanz war positiv und die Anfragen nach einer gedruckten Version des Handbuches zahlreich. Schnell stand die Frage im Raum, ober der Verband das Buch drucken könnte.

Aus kostenlosem Leitfaden wird ein gedrucktes Handbuch

Die Vorteile einer Printversion des Buches überwogen dann schließlich denn mit dem Oekom-Verlag hat der Verband nun einen Partner gefunden, der das Buch so ökologisch wie möglich produziert. Unverpackt einzukaufen geschieht mit allen Sinnen und ein Buch in der Hand zu halten spricht viele dann doch nochmal mehr an, als ein digitales Produkt. Außerdem kann der Unverpackt Verband den Läden mit dem gedruckten Buch ein analoges Tool an die Hand geben, mit dem das unverpackte Einkaufen vielen Menschen näher gebracht werden kann. Denn viele Unverpackt-Läden kämpfen seit Beginn der Pandemie mit rückläufigen Kundschaftszahlen.

Den Klimawandel durch unverpacktes Einkaufen aufhalten

Die Crowdfunding-Kampagne und das gedruckte Buch sollen den Läden helfen, Menschen noch mehr für das Thema Unverpackt zu begeistern. Denn Klimaschutz kann nur mit einer ressourcenschonenden Wirtschaft funktionieren. Die Unverpackt-Läden sorgen mit ihrem gemeinwohlorientierten Ansatz dafür, dass der ökologische Fußabdruck nach dem Einkauf so positiv wie eben möglich ist, und der Genuss obendrein dabei nicht auf der Strecke bleibt. Diese Art des Einkaufens und der ökologische Ansatz dahinter können viel bewirken, wenn noch mehr Menschen sich damit beschäftigen. Dazu möchte dieses Buch maßgeblich beitragen.

Darum freuen sich sowohl die Unverpackt-Läden als auch der Verband über Unterstützung beim Crowdfunding und über das bald erscheinende Buch!

Testsieger „Faires Pfund Bio Kaffee“

Bestnote Sehr gut bei Kaffeeanbau u. Transparenz, über die Hälfte der Kaffees fiel durch.

„Das beste Produkt im Test“: In der aktuellen November-Ausgabe der Zeitschrift ÖKO-TEST hat der Bio-Kaffee „Faires Pfund“ von Fair Trade-Pionier GEPA mit der Bestnote „gut“ als Testsieger abgeschnitten. Insgesamt fielen 14 von 20 untersuchten gemahlenen Kaffees durch. Auch in der Einzelkategorie „Kaffeeanbau/Transparenz“ konnte der GEPA-Kaffee als einziger mit der Bestnote „sehr gut“ überzeugen, wie auch ÖKO-TEST positiv hervorhebt. Hier gingen die sechs Bio-Anbieter im Gegensatz zu konventionellen Anbietern mit gutem Beispiel voran. Am schlechtesten im Testergebnis „Kaffeeanbau/Transparenz“ schnitten Kaffees namhafter Marken ab. Laut ÖKO-TEST zählt der „Faires Pfund Bio Kaffee“ auch in Sachen Inhaltsstoffe zu den Besten im Test. (Kategorien „Inhaltsstoffe“ und „Sensorik“ jeweils die Einzelnote „gut“), viele Kaffees landeten dagegen im Mittelfeld oder sogar bei Note „ausreichend“ und „mangelhaft“. Abwertungen gab es bei allen Kaffees für den Nachweis von Furan, das beim Rösten entsteht.

ÖKO-TEST: Transparenz Voraussetzung für Menschenrechte und Umweltschutz

Verantwortung bei Menschenrechten und Umweltschutz geht für ÖKO-TEST mit Transparenz einher. Deshalb mussten die 20 Kaffee-Anbieter einen umfangreichen Fragebogen zu allgemeiner sozialer und ökologischer Unternehmensverantwortung, menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten, Risikomanagement sowie Rückverfolgbarkeit ihrer Lieferkette ausfüllen. Diese Themen stehen für die GEPA und ihre Handelspartner an erster Stelle. Daher konnte der Vorreiter im Fairen Handel seine Aussagen durch Fairtrade- und Bio-Zertifikate, Lieferdokumente und Verweise auf www.gepa.de lückenlos belegen sowie seine Fair plus- Punkte bei der Zusammenarbeit mit Handelspartnern darstellen.

Klimawandel hat die ökonomische Lage von Kleinbäuer*innen weiter verschlechtert

Im Hintergrundartikel „Kaffee ist alle“ geht ÖKO-TEST auf die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels für Kaffee ein: Viele Arten sind vom Aussterben bedroht, Schädlinge und Krankheiten wie der Kaffeerost nehmen zu. Im Artikel wird auch GEPA-Einkaufsmanager Kaffee, Kleber Cruz Garcia, befragt. Er sieht die Schuld bei der Verbreitung von Kaffeerost vor allem bei den niedrigen Kaffeepreisen: „Wenn die Kosten des Kaffeeanbaus die Einnahmen aus dem Verkauf übersteigen, werden die Kaffeepflanzen nicht mehr gepflegt, mit Düngemitteln nicht versorgt, das Unkraut nicht entfernt, die Insekten nicht bekämpft.“ Der Klimawandel verschärft das Phänomen. Kleber Cruz Garcia: „Bei steigender Temperatur und höherer Feuchtigkeit hat der Kaffeerost schwache und alte Kaffeepflanzen gefunden, die zu einer schnellen Verbreitung des Pilzes beigetragen haben.“ Sein Fazit: „Der Klimawandel hat die schlechte ökonomische Situation der kleinen Bauern verstärkt“. Aufgrund seiner langjährigen Verbindung mit den Kaffeeproduzent*innen ist er davon überzeugt, dass es keinen Klimaschutz ohne faire Preise gibt. Kaffee ist hier ein repräsentatives Beispiel unter vielen. Deshalb hat die GEPA unter dem Motto #ClimateJusticeNow in diesem Jahr einen mehrjährigen Schwerpunkt für mehr Klimagerechtigkeit gestartet. Alle Infos dazu unter www.gepa.de/Klimagerechtigkeit.

Als Fair Trade-Pionier steht die GEPA seit über 45 Jahren für Transparenz und Glaubwürdigkeit ihrer Arbeit. Wir handeln als größte europäische Fair Handelsorganisation mit Genossenschaften und sozial engagierten Privatbetrieben aus Lateinamerika, Afrika, Asien und Europa. Durch faire Preise und langfristige Handelsbeziehungen haben die Partner mehr Planungssicherheit. Hinter der GEPA stehen MISEREOR, Brot für die Welt, die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Für ihre Verdienste um den Fairen Handel und die Nachhaltigkeit ist die GEPA vielfach ausgezeichnet worden, u. a. beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis mit TOP3 in der Kategorie „Unternehmenspartnerschaften 2020“ für die langjährige Zusammenarbeit mit dem Teepartner Tea Promoters India und mit dem „CSR-Preis der Bundesregierung 2020“ in der Kategorie „Verantwortungsvolles Lieferkettenmanagement“. Als eines von wenigen Unternehmen in Deutschland hat sich die GEPA nach dem Garantiesystem der WFTO prüfen lassen. Näheres zu Preisen und Auszeichnungen sowie zur GEPA allgemein unter www.gepa.de.

ÖPNV: Fahrplanhinweis für Halloween

Von Sonntag, 31. Oktober auf Montag, 1. November 2021 fahren die Busse der Stadtwerke Remscheid nach dem normalen Nachtexpress-Angebot und nicht wie gewohnt den verlängerten NE-Verkehr vor Feiertagen.

Panoramabilder von Solingens Straßen

Befahrung im Auftrag der Stadt

Ab Montag, 8. November, sind auf den Straßen des Solinger Stadtgebiets spezielle Kamerafahrzeuge der „Cyclomedia Deutschland GmbH“ unterwegs. Sie befahren alle frei befahrbaren öffentlichen Straßen sowie Fußgängerzonen und erstellen 360°- Panoramabilder der Umgebung. Beauftragt wurden sie vom Stadtdienstes Vermessung und Kataster der Stadt Solingen im Zuge des Projektes „bergisch.smart_mobility“, das vom Land NRW gefördert wird. Um den geltenden Datenschutzbestimmungen Rechnung zu tragen, werden Autokennzeichen und Gesichter verpixelt, bevor die Daten ausgeliefert und genutzt werden. Voraussichtlich bis zum 3. Dezember soll die Befahrung abgeschlossen sein.

Die 360°-Panoramaaufnahmen bieten eine digitale Alternative zur Inaugenscheinnahme vor Ort. Zusätzlich zu den Panoramabildern werden Laserscan-Daten (3D-Punktwolken) erfasst, mit deren Hilfe der befahrene Straßenraum messtechnisch ausgewertet werden kann. Aus diesen Daten werden automatisiert die Verkehrszeichen ermittelt und ein digitales Verkehrsschilderkataster wird aufgebaut. Insgesamt stehen umfangreiche Informationen zum Straßenraum und zur Verkehrsinfrastruktur zur Verfügung.

Die Befahrungsdaten werden von den Projektbeteiligten innerhalb des Förderprojektes zu Forschungszwecken verwendet, zusammen mit weiteren kommunalen hochaufgelösten 3D-Daten und Geoinformationen. Erforscht wird etwa die Bereitstellung und Nutzung standardisierter Geodaten für autonom fahrende Fahrzeuge. Außerdem geht es um neuartige Visualisierungen der Umgebung auf dem Smartphone sowie Möglichkeiten zur Steuerung des Verkehrsflusses. Ein weiteres Entwicklungsziel ist die automatische Gewinnung von Informationen mit Methoden der künstlichen Intelligenz.

Innerhalb des Konzerns der Stadt Solingen unterstützen die Daten, die ausschließlich für den internen Gebrauch zur Verfügung gestellt werden, berechtigte Mitarbeitende bei Planungen und Abstimmungsprozesse im öffentlichen Raum und bei weiteren kommunalen Aufgaben. Es ist derzeit nicht beabsichtigt, die 360°- Panoramabilder zu veröffentlichen, beispielsweise im Internet.

Informationen zur Befahrung bietet auch die Cyclomedia Deutschland GmbH

Sattelzug verunglückt – B483 für mehrere Stunden gesperrt

Gegen vier Uhr ist am heutigen Morgen (28. Oktober) auf der Bundesstraße 483 in Radevormwald-Vogelshaus ein Sattelzug verunglückt; der Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Die Bundesstraße 483 wird zwecks Bergung des Sattelzugs in den Mittagsstunden voraussichtlich für mehrere Stunden gesperrt sein.

Der 51-jährige Fahrer des Sattelzugs hatte die Bundesstraße in Richtung Schwelm befahren, als er auf der stark mit Erdreich verschmutzten Fahrbahn in einer Linkskurve die Kontrolle über seinen Sattelzug verlor. Der Sattelzug kam nach rechts von der Fahrbahn ab, kippte im abfallenden Böschungsbereich auf die rechte Seite und prallte zudem noch mit großer Wucht gegen einen Baum.

Sattelzug verunglückt - B 483 für mehrere Stunden gesperrt. Foto: Polizei Oberberg
Sattelzug verunglückt – B 483 für mehrere Stunden gesperrt. Foto: Polizei Oberberg

Der aus Schwelm stammende Fahrer überstand den Unfall mit leichten Verletzungen und konnte sich selbst aus dem Fahrerhaus befreien; ein Rettungswagen brachte ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Bergung des stark beschädigten und mit Paletten beladenen LKW hat gegen Mittag begonnen und wird voraussichtlich bis in die Nachmittagsstunden andauern.

Nach Sprengungen: Sparkasse nimmt Geldautomaten vom Netz

Die Stadtsparkasse Remscheid nimmt drei ihrer Geldautomaten vom Netz und reagiert damit auf die Automatensprengungen.

Aufgrund der jüngsten Angriffe auf Geldautomaten nimmt die Stadtsparkasse Remscheid ab sofort und bis auf Weiteres die Geldautomaten in Bergisch Born, am Hohenhagen und in der Oststraße (Vömix) vom Netz. „Die Automaten liegen in Gebieten mit angrenzender Wohnbebauung.

Die Tatausführungen werden immer gefährlicher und führen zu massiven Sachschäden – auch mögliche Personenschäden werden von den Tätern in Kauf genommen. Diese Risiken können wir nicht mehr verantworten“, erklärt Thomas Wingenbach von der Stadtsparkasse Remscheid. Die betroffenen Automaten werden mit einem entsprechenden Hinweis auf den nächstgelegenen Standort versehen.

Als weitere Maßnahme werden die SB-Bereiche aller Geschäftsstellen zuzüglich des Automatenstandorts am Markt in der Zeit von 22 bis 6 Uhr geschlossen. „Mit Blick auf die Sprengungen am Hackenberg und auf dem Schützenplatz in Lüttringhausen haben wir kurzfristig keine andere Wahl und werben für Verständnis bei unseren Kundinnen und Kunden. Der Schutz der Gebäude, insbesondere aber die Sicherheit von Menschen haben für uns oberste Priorität“, so Wingenbach.

Wann diese Sofortmaßnahmen zurückgenommen werden können und die Automaten wieder vollumfänglich zur Verfügung stehen, wird laufend geprüft, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt aber noch nicht sagen. „Wir prüfen zur Zeit, welche weiteren Sicherheitsvorkehrungen wir treffen können, um die Geldautomaten wieder in Betrieb nehmen zu können. Dies verlangt vor dem Hintergrund der aktuellen Geschehnisse eine gründliche Überlegung unter Hinzuziehung von Sicherheitsexpertinnen und –experten. Diese Zeit wollen und müssen wir uns geben“, erklärt der Pressereferent. Selbstverständlich werde die Stadtsparkasse auch in Zukunft die Bargeldversorgung ihrer Kundinnen und Kunden in Remscheid sicherstellen.

Auch weiterhin steht allen Kundinnen und Kunden der Bargeldbringservice als komfortable Alternative zur Verfügung. Bestellungen sind im Kundenservicecenter von 8 Uhr bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 16-60 möglich.

Live Music im Haus der Jugend Mitte

Das Haus der Jugend Mitte veranstaltet am Samstag, 30. Oktober 2021 ein Pop, Feel Good Ska & Alternative Rock Konzert und holt sich acht Bands aus Solingen und der Umgebung auf die Bühne.

Ab 15:30 Uhr geht es in der Halles des Hauses der Jugend los. Für ein volles Haus und gute Stimmung sollen gleich acht junge Bands sorgen, die in dieser Konstellation zum ersten Mal aufeinandertreffen. Get UP, Zodiak, Küchengeräte und Wackelkontakt entstammen den Bandprojekten der Solinger Friedrich-Albert-Lange-Schule und bekommen die Möglichkeit zwischen mit den erfahrenen Acts zu performen.

Für den Pop-Aspekt des Abends sorgt die Solinger Singer Songwriterin Leonora Huth. Diese tritt in einer großen Premiere in voller Bandformation inklusive Bläserensemble auf. Ein weiteres Highlight aus der Musikrichtung Pop-Rock sind die aufstrebenden Nachwuchsmusiker*innen von James Mum aus Düsseldorf, die bereits ihr zweites Konzert in diesem Jahr im Haus der Jugend geben. Für gute Laune sorgen Doysel mit ihrem Mix aus Feel Good Ska und Reggea. Unification runden mit Alternative das Line-Up des Abends ab.

Rafael Spegu (Organisationsteam): „Ich freue mich darauf, Jugendkultur in Solingen, die unter der Pandemie gelitten hat, wieder anzukurbeln. Im Sommer haben wir die ersten Schritte Richtung Kultur gemacht. Und am kommenden Samstag geht es mit vielen Bands und einer super Atmosphäre weiter!“

Wer live dabei sein möchte, muss entweder einen negativen Coronatest vorweisen, der beim Einlass nicht älter als sechs Stunden sein darf und von einer offiziellen Teststelle schriftlich oder per App bestätigt sein muss, oder vollständig geimpft sein und dies per App, Impfausweis oder Impfbestätigung nachweisen, oder einen Nachweis durch das Gesundheitsamt über eine Genesung, die nicht älter als sechs Monate sein darf, vorzeigen.

Der Eintritt ist kostenlos.

Veranstaltungsplakat

Hauptversammlung der IGR Remscheid

Harmonisch verlief die Hauptversammlung der IGR Remscheid am vergangenen Montag. 30 Mitglieder waren der Einladung des Vorstandes in die Friesenhalle gefolgt.

Der IGR-Vorstand berichtete über die besonderen Herausforderungen des Vereins in der Corona-Zeit, die einen regulären Spiel- und Trainingsbetrieb über anderthalb Jahre nahezu unmöglich gemacht hatte. Trotzdem hat sich die Mitgliederzahl in dieser Zeit stabil gehalten und heute verzeichnet der Verein mit 175 Mitgliedern den höchsten Bestand seit Jahrzehnten.

Die IGR ist finanziell gesund, schuldenfrei und konnte sogar die Lockdowns ohne staatliche Zuwendungen überstehen. Der Dank des Vorstandes ging daher an die Mitglieder und Sponsoren für die außergewöhnliche Treue in schweren Zeiten. Dank ging auch an die Stadt Remscheid, die das zunächst in der Sporthalle Hackenberg geplante Impfzentrum sozusagen „auf den letzten Drücker“ noch verlegen konnte, so dass die Teams der IGR mit einer guten Vorbereitung in die aktuell laufende Saison starten konnte.

Die bisherigen Vorstandsmitglieder wurden einstimmig für eine weitere Amtszeit wiedergewählt: Georg Feldhoff als Vorsitzender, Thomas Beck als stv. Vorsitzender und Jugendwart, Uta Feldhoff als Kassiererin, Martin Lambotte als Schriftführer, Bärbel Backhaus als Fachwart Finanzen, Jochen Thomas als Rollhockeywart und Hans-Arno Selbach als stv. Rollhockeywart.

Töttern: Nachhaltig – Regional – Saisonal

„Nachhaltig – Regional – Saisonal“ sind Schlagworte, die nicht erst in den herausfordernden Monaten der Pandemie, sondern schon vorher immer mal wieder auftauchten.

Lieferketten erweisen sich aktuell als Schwachstellen in der Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs. Regional produzierte Waren, die regional vertrieben werden und damit kürzere Transportwege brauchen schonen die Umwelt. Sie sind eine Möglichkeit die regionalen Infrastrukturen zu stärken, Direktvermarktung beim Erzeuger z.B. in Form von Hofläden eine andere. Aber auch der Lieferdienst vom Supermarkt kann eine nachhaltige Alternative sein. Was braucht es, um bewusster zu konsumieren? Und sind wir dazu bereit?

Das diskutiert Moderator Thorsten Greuling u.a. mit Martin Klück von der Gewerkschaft ver.di Remscheid und Valentin Steinbrenner von local live, einem Wuppertaler Start-Up als regionaler Lebensmittel-Lieferdienst. Der Eintritt ist kostenlos und es gilt die 2G Regel: Genesen oder geimpft.

Die Veranstaltung „Töttern: Nachhaltig – Regional – Saisonal“ findet am Dienstag, 2. November um 19 Uhr im Quartierstreff Klausen in der Karl-Arnold-Straße 4a in Lüttringhausen statt. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Kulturkreis.jetzt im Heimatbund Lüttringhausen e.V., dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid und der Stadt Remscheid.

Schloss Burg: Burgleuchten findet statt

Es war das Highlight des letzten Jahres: Das Burgleuchten 2020. Erstmals erstrahlte Schloss Burg in buntem Lichterglanz. Rund 6.000 Besucher schauten sich das Spiel mit Licht und Farbe an und hielten die Momente auf zahlreichen Aufnahmen fest.

Den Verantwortlichen fiel die Entscheidung das Leuchten in diesem Jahr fortzusetzen leicht, auch wenn die aktuelle Sanierung von Schloss Burg und auch die Teilschließung des Hauptgebäudes neue Herausforderungen darstellen. Alle Beteiligten arbeiten daran den Besuchenden ein schönes Erlebnis zu bieten.

Über 500 Scheinwerfer und mehrere Kilometer Kabel sind nötig, um die Burg in Szene zu setzen. Eingebunden sind der Bergfried, der Innenhof und das Grabentorgebäude, wobei der Besucher bereits beim Betreten des Zwingerhofs mit Lichteffekten empfangen wird. Zusätzlich gibt es einen Dunkelgang, Fanfarenklänge mit Lichteffekten, einigen Tonspuren und einer Nebelkammer, in der eine Schatzkiste mit Goldmünzen wartet. An jedem Samstagabend gibt es Livemusik.

Burgleuchten auf Schloss Burg in Solingen. Foto: Annabelle Hoppe
Burgleuchten auf Schloss Burg in Solingen. Foto: Annabelle Hoppe

Das Burgleuchten findet vom 12. November bis 5. Dezember 2021, jeweils an den Wochenenden von Freitag bis Sonntag und jeweils von 17 bis 22 Uhr statt.

Tickets können online oder je nach Verfügbarkeit noch am Tag selbst vor Ort gekauft werden. Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren bezahlen 9 Euro (samstags 9,50 Euro), Kinder von 10 bis 14 Jahren bezahlen 5 Euro und Kinder unter 10 Jahre dürfen kostenlos eintreten.

Der Zutritt ist nur mit 3G-Nachweis gestattet.

„Streit ist der Kern der Demokratie“

Am 25. Oktober feierte die Politische Runde der Bergischen VHS ihren 60. Geburtstag im Otto-Roche-Forum.

Am vergangenen Montag beging die Politische Runde der Bergischen Volkhochschule ihren bereits 60. Geburtstag. Passenderweise waren rund 60 Gäste gekommen, um im Otto-Roche-Forum diesen außergewöhnlichen Abend des bekannten Wuppertaler Debattenformats mit besonderem Geburtstagsprogramm zu erleben.

Als Referentin konnte das Team um Fachbereichsleiter Dr. Jan Niko Kirschbaum die Kommunikations- und Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Andrea Römmele für diesen Abend gewinnen, die live aus Berlin zugeschaltet war. Gemeinsam mit Moderatorin Annette Hager und den Gästen sprach sie über demokratische Debattenkultur, auch mit einem Seitenblick auf den neuen Stil der Sondierungs- und Koalitionsverhandlungen in Berlin, den politischen Streit in pandemischen Zeiten und die Kampagnen des vergangenen Bundestagswahlkampfs. „Streit ist der Kern jeder demokratischen, inhaltlichen Auseinandersetzung“, stellte die Professorin in ihrem Vortrag fest. Gleichzeitig verdeutlichte sie, dass produktiver Streit als Inspiration für die Meinungsbildung und zur Integration verschiedener Standpunkte eine Notwendigkeit für die demokratische Kultur ist.

Zu Beginn der Veranstaltung wandte sich die Leiterin der Bergischen VHS, Anna Lenker-Koukounarakis, an die Politische Runde. „Bereits in ihrer Entstehungszeit ging sie mit einer methodisch-didaktischen Finesse voraus. Damals schon fortschrittlich überdauerte sie verschiedene Strukturwandel und VHS-Leitungen und überzeugt heute fortwährend mit ihrer über die Jahre erprobten Kernkompetenz, Politische Bildung und mit ihr demokratische Grundwerte sowie politische Selbstbestimmung zu vermitteln“, fasste Lenker die Besonderheit der Politischen Runde zusammen. Zudem würdigte sie die Arbeit von Dr. Detlef Vonde und verabschiedete den langjährigen Fachbereichsleiter, der mindestens 16 Jahre lang die Politische Runde geprägt hat.

Zu den weiteren Gästen des Abends zählten unter anderem die Direktorin des Landesverbands der Volkshochschulen von NRW, Celia Sokolowsky und der Referent für Politische Bildung und Kommunikation des Landesverbands der Volkshochschulen von NRW, Arne Cremer.

Im Anschluss klang die Veranstaltung im Fuhlrott-Foyer der Bergischen VHS aus, wo eine Geburtstagsausstellung mit Fotos und „Rundenbüchern“, wie die Gästebücher der Politischen Runde genannt werden, vorbereitet war.

Wer die gestrige Politische Runde verpasst hat, kann sie als Podcast unter www.politische-runde.de nachhören.

Ermittlungen führen zu Drogenfund: Zwei Festnahmen

Am vergangenen Samstag konnten Ermittler der Polizei nahezu sechs Kilogramm Marihuana aus dem Verkehr ziehen.

Ermittlungen in einem anderen Verfahren ergaben den Verdacht, dass zwei polizeibekannte Männer im Alter von 31 und 35 Jahren mit Rauschgift handeln bzw. an einem solchen Handel beteiligt sein könnten. Durch die Staatsanwaltschaft wurden daher Durchsuchungsbeschlüsse gegen die Beschuldigten bei dem Amtsgericht Wuppertal erwirkt und am 23.10.2021 durch die Kriminalpolizei vollstreckt. Bei der Durchsuchung der Wohnungen konnten unter anderen rund 6 Kilogramm Marihuana aufgefunden werden. Die in der Nähe ihrer Wohnorte im Bereich Wuppertal-Unterbarmen angetroffenen Beschuldigten wurden mit Hilfe von Spezialkräften festgenommen.

Der 31 Jahre alte Beschuldigte wurde am 24.10.2021 einem Haftrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen ihn einen Haftbefehl erließ.

Im Falle einer Verurteilung drohen den Tatverdächtigen empfindliche Freiheitsstrafen. Die umfangreichen Ermittlungen dauern an.

Konzert: „Lei und Uli“ in der Stadtbibliothek Remscheid

Abwechslungsreiche musikalische Unterhaltung bietet das Duo „Lei und Uli“ am Freitag, 5. November, in der Zentralbibliothek. Bereits zum dritten Mal tritt das außergewöhnliche Duo mit seinen Interpretationen internationaler Popmusik im Foyer der Bibliothek auf. Auf dem Programm steht diesmal eine neue Auswahl schwungvoll rhythmischer Songs und gefühlvoller Balladen.

Mit Lei Errenst und Ulrich Spormann fand ein außergewöhnliches Duo zueinander: Lei Errenst ist ausgebildete Opernsängerin und Cellistin mit Faible für anspruchsvolle Popmusik. Ulrich Spormanns musikalische Karriere als Gitarrist und Sänger führt seit über vier Jahrzehnten durch Rock, Pop, Skiffle und Blues. Als Duo „Lei und Uli“ profitieren die beiden von ihren unterschiedlichen Talenten und Erfahrungen – von Lei Errensts ausdrucksvoller Stimme und Uli Spormanns variantenreicher Gitarrenbegleitung.
Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erforderlich

Für die Teilnahme an der Veranstaltung gelten die sogenannten 3G-Regeln, d.h. die Interessenten müssen geimpft, genesen oder getestet sein und einen entsprechenden Nachweis mitbringen. Der Einlass ist nur nach Voranmeldung bis zum
4. November möglich.

Kontakt Tel.: 02191 16-2530 / E-Mail: Sabine.Duewell@remscheid.de

Veranstaltungsflyer