Natur-Schule Grund: Wanderung zur Ökologie der Pilze

Die ergiebigen Niederschläge im Herbst haben dazu geführt, dass jetzt etliche Pilzarten ihre faszinierenden Fruchtkörper ausbilden. Doch warum werden diese Fruchtkörper entwickelt und wo finden wir sie?

Diplom-Biologe Jörg Liesendahl von der Natur-Schule Grund stellt bei einer Wanderung im Gebiet zwischen Grund und der Grüne die Ökologie der Pilze und ihre Bedeutung für die Abläufe in der Natur dar. Aus der Vielfalt von hunderten aus dem Gebiet bekannten Pilzarten werden einige häufige und einige seltenere Pilzarten vorgestellt.

Wichtig: Diese Pilzwanderung dient nicht dem Aufsammeln essbarer Pilze! Das Körbchen muss deshalb zu Hause bleiben.


Die ökologische Pilzwanderung startet am Samstag, 7. November 2020, um 10 Uhr an der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in 42855 Remscheid-Grund. Die Wanderung ist auch für Familien mit Kindern ab ca. 8 Jahren geeignet und wird etwa 3 Stunden dauern. Wetterfeste, ggf. auch wärmende Kleidung und wasserfeste Schuhe werden empfohlen. 

Die Teilnahme kostet für Kinder bis 15 Jahren 3,50 Euro und für Erwachsene 7 Euro. Familien mit mehr als einem eigenen Kind erhalten einen Rabatt. Es gibt eine TeilnehmerInnen-Begrenzung.

Besondere Anmeldung wegen Corona erforderlich

Zur Erstellung einer Corona-kompatiblen TeilnehmerInnen-Liste ist eine verbindliche Anmeldung NUR per Mail zwingend erforderlich: info@natur-schule-grund.de. Bitte geben Sie zu jedem Namen einer angemeldeten Person auch die  Anschrift und eine persönliche Telefon-Nr. an.

Anmeldeschluss: Freitag, 6. November 2020, 12 Uhr.

Städtisches Gebäudemanagement macht Brunnen vor dem Allee-Center Remscheid winterfest

Rechtzeitig vor dem ersten Nachtfrost nimmt das städtische Gebäudemanagement den Brunnen vor dem Allee-Center Remscheid vom Netz. Bei der planmäßigen Außerbetriebnahme wird die Filteranlage rückgespült und entleert, ebenso die Leitungen und das Wasserreservoir. Außerdem wird die gesamt Anlage zum letzten Mal in diesem Jahr gründlich gereinigt. Zuletzt werden Trittschutzplatten zum Schutz des entleerten Wasserreservoirs aufgebracht.

Die Bodenabläufe bleiben während der gesamten Ruhezeit des Brunnens geöffnet. Regen- und Schmelzwasser stauen sich daher nicht an, sondern werden direkt über den angeschlossenen Ablauf abgeführt.

Aber auch während der Ruhephase wird der Brunnen nicht sich selbst überlassen. Im Abstand von etwa zwei bis drei Wochen werden Pumpenelemente auf mechanische Gängigkeit geprüft. Außerdem wird die Anlage regelmäßig kontrolliert, um zeitnah Verschmutzung, Beschädigung, Korrosion, Undichtigkeit, Geräusche und Gerüche festzustellen und zu beseitigen.

Sofern Witterung und Frost es zulassen, wird der Brunnen vor dem Allee-Center Remscheid zu Ostern im April 2021 wieder in Betrieb genommen.

Stadt kümmert sich um den Brunnen vor dem Allee-Center Remscheid

Seit Mitte Juni sprudelt er wieder, der Brunnen vor dem Allee-Center Remscheid. Nach seiner aufwändigen Sanierung wurden zuletzt Bauzaun und Bauschuttcontainer entfernt. Seitdem wird die Brunnenanlage auf der oberen Alleestraße wieder als Rastplatz und Begegnungsort genutzt.

Um die nötige Pflege und Reinigung der Anlage kümmert sich das städtische Gebäudemanagement genauso wie um deren Prüfung und Wartung nach den Vorgaben und Empfehlungen des Herstellers.

Herzenswerke: Opella Nova in Lüttringhausen

Das Vokalensemble OPELLA NOVA präsentiert in seinem Programm „Herzenswerke“ am 1. November 2020 um 17 Uhr in der ev. Stadtkirche Lüttringhausen Werke, deren Thema durch alle Jahrhunderte hindurch Menschen zum Dichten, Singen und Musizieren angeregt haben: Die Liebe. Dabei spannt das Ensemble einen breiten Bogen von der Renaissance bis zur Musik unserer Zeit. Madrigal, Popsong, Motette, Volkslied – in allen Stilistiken findet sich kein anderes Thema häufiger, als die Liebe. Sogar eine Uraufführung wird in diesem neuen Programm zu hören sein. Lassen Sie sich einladen zu einem Lichtblick in diesen trüben Zeiten und genießen Sie Musik vom Feinsten!

Der Eintritt ist frei, es wird aber um Spenden gebeten.

Hintergrund zu Opella Nova

Das Vokal-Ensemble OPELLA NOVA ist im Ruhrgebiet zu Hause. Dieser im stetigen Wandel begriffene Kulturraum mit seiner heterogenen Kultur und Bevölkerung ist nicht nur Heimat, sondern auch Inspiration des Ensembles. Johannes Geßner wirkt ebenfalls als Sänger mit.

‚Opella Nova‘ nannte der Komponist Johann Hermann Schein um 1618 eines seiner geistlichen Hauptwerke. Damit gibt das Quintett durch seine Namenswahl einen Hinweis auf einen Schwerpunkt seines musikalischen Schaffens: die Musik des Frühbarock und der Renaissance. Musikalisch wie dramaturgisch ausgefeilte Programme, die Vokalmusik von 1500 bis in die heutige Zeit interpretieren, sind die Leidenschaft des Ensembles. Werke der Vokalmusik – auch Uraufführungen von Auftragskompositionen speziell für OPELLA NOVA – werden hier mit ausgesuchter Lyrik und Prosa zu einem außergewöhnlichen Hörerlebnis verwoben.

Franzose schläft am Steuer ein und kracht in zwei geparkte Pkw

Am Freitagabend (23.10.) gegen 21 Uhr ist es in der Ortschaft Hünger (L 157) zu einem Verkehrsunfall gekommen, als der Fahrer aus Frankreich am Steuer eingeschlafen ist.

Der 22-jährige Franzose kam mit seinem Ford aus Solingen und war unterwegs in Richtung Burger Straße. Plötzlich verlor er die Kontrolle über den Wagen und krachte am rechten Straßenrand gegen einen geparkten Toyota, der durch die Wucht des Aufpralls in einen davor geparkten Audi geschoben wurde. Der Wagen des Verursachers prallte nach der Kollision ab und kam nach einer Drehung auf der linken Straßenseite zum Stillstand.

Der Fahrer verletzte sich dabei leicht, benötigte jedoch keinen Rettungswagen. Sein Beifahrer, ein 20-jähriger Franzose, blieb unverletzt. Der Unfallverursacher räumte ein, dass er überraschend kurzzeitig am Steuer eingeschlafen und es deswegen zu dem Unfall gekommen ist.

Der Sachschaden am Ford betrug schätzungsweise 4.000 Euro, am Audi 2.500 Euro und am Toyota 8.000 Euro. Der Ford des Franzosen und der Audi waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Polizisten konnten keine Beeinflussung von Alkohol oder Drogen bei dem Fahrer feststellen. Ob er tatsächlich im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung und Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eröffnet und er musste vor Ort eine Sicherheitsleistung in Form von Bargeld hinterlegen. (ct)

Öffentlichkeitsfahndung nach Hans-Peter K. AUFGEHOBEN!

Die am 26.10.2020 herausgegebene Öffentlichkeitsfahndung wurde zurückgenommen. Herr K. hat sich selbstständig zurück in ärztliche Behandlung begeben.

Die Woche – KW44/2020

Die Lokalnachrichten aus Remscheid, immer montags ab 18.30 Uhr, heute mit diesen Themen:

  • Coronaleugnende versammelten sich auf dem Remscheider Rathausplatz, diesmal formierte sich aber deutlicher Gegenprotest.
  • Oldtimer-Ausfahrt „Hasten Historic“ fand zum 16. Mal statt.
  • Die Stadt Remscheid führt es wegen des Designer Outlet Centers nach Münster vor das Oberverwaltungsgericht.
  • Die Remscheider Nacht der Kultur und Kirchen fällt in diesem Jahr aus. Maximilian Süss plant eine Alternative.

Kurznachrichten

  • Maskenpflicht und Rauchverbot in der Remscheider Innenstadt.
  • Meldepflicht für Reiserückkehrende.
  • Lenneper Weihnachtstreff abgesagt.
  • Vordereinstige und Fahrkartenkauf wieder in allen Bussen möglich.
  • Stadtsparkasse Remscheid verlängert Jugendsparwoche.
  • Volksbank im Bergischen Land präsentiert neue Bankkarten.

So schauen wir Die Woche im TV

Burgleuchten auf Schloss Burg verlängert

Ein weiteres Burgleuchten-Wochenende liegt hinter dem Schlossbauverein. Obwohl leicht verregnet, kamen erneut rund 2000 Besucher*innen zum Schloss, um sich die faszinierenden Illuminationen der Höfe und Innenräume anzuschauen.

Die Idee des Burgleuchtens von Initiator Peter Wendland wird dank des großen Zuspruchs auch in Zukunft einen festen Platz im Jahresprogramm von Schloss Burg haben.

Da der Schlossbauverein den diesjährigen Basar der Kunsthandwerker coronabedingt absagen musste, wurde das Burgleuchten verlänget. Auch am kommenden Wochenende vom 30. Oktober bis zum 1. November gehen jeweils ab 17.30 Uhr noch einmal die Lichter an. Zum Abschluss gibt es eine Spendenaktion zugunsten der Aktion „Lichtblicke“ von Radio RSG. Hierzu bietet der Schlossbauverein für den 1. November Wunderkerzen zum Kauf von je 2 Euro an, deren Erlös an „Lichtblicke“ gespendet wird.

Tickets für das Burgleuchten und auch die Spendenaktion sind über die Homepage www.schlossburg.de unter Termine und News zu buchen.

Hochsitz gesprengt?

Ein Hochsitz in Hückeswagen-Erlensterz haben Unbekannte am Wochenende in Teilen zerstört; vom Schadensbild her dürften die Täter eine Explosion verursacht haben.

Der Schaden an dem Hochsitz ist in der Zeit zwischen 11.30 Uhr am Freitag (23. Oktober) und 16 Uhr am Samstag verursacht worden. Die untere Verkleidung des Hochsitzes ist regelrecht zerfetzt und die Einzelteile über mehrere Meter hinweggeschleudert worden, so dass die Polizei von einer absichtlich herbeigeführten Explosion ausgeht. Hinweise zu den Verursachern nimmt das Kriminalkommissariat 1 unter der Rufnummer 02261 81990 entgegen.

19-Jährige bei Alleinunfall schwer verletzt

Schwere Verletzungen hat sich am Samstagmorgen (24. Oktober) eine 19-jährige Autofahrerin zugezogen, die mit ihrem Wagen in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen und vor einen Felsvorsprung geprallt war.

Gegen 09.25 Uhr war die junge Reichshoferin auf der Landstraße 133 von Reichshof-Drespe in Richtung Wiehl-Dreisbach gefahren, als sie in einer langezogenen Linkskurve die Kontrolle über Ihren Opel Corsa verlor. Der Wagen kam nach rechts von der regennassen Fahrbahn ab, prallte gegen einen Felsvorsprung und kam anschließend schwer beschädigt am Fahrbahnrand zum Stehen. Die 19-jährige Fahrerin erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Uralte Reifen

Zu dem Unfall beigetragen haben könnten auch die etwa 12 Jahre alten Reifen des Opel Corsa. Durch die Alterung der Gummimischung lassen die Haftungseigenschaften im Alter nach, so dass Reifen auch bei noch ausreichender Profiltiefe nach spätestens zehn Jahren ausgetauscht werden sollten; viele Experten raten schon nach sechs Jahren zum Austausch.

Querdenker greifen freie Presse an

Coronaleugnende und Querdenkende sind weit mehr als nur eine einfache Ansammlung unzufriedener Dorftrottel. Querdenker versuchen aktiv unsere Demokratie zu zersetzen und unsere Verfassung abzuschaffen.

Nun wollen sie auch noch Vertretende der freien Presse aufhängen, wie hier in Minden demonstriert, weil sie angeblich einseitig über Corona berichten würde. In Remscheid wollen sie dafür demonstrieren, Menschen mit einem gefährlichen Virus anstecken zu dürfen, während sie selbst zur Sicherheit der Teilnehmenden vor einem möglichen Schnupfen abziehen.

Der Blick nach Berlin

Vorgeblich wird sich um die Gesundheit der Kinder Sorgen gemacht, die in der Schule Maske tragen sollen. Dabei werden Kinder mit zu den Demos geschleppt, um sie teilweise auch als Schutzschild zu nutzen.

Erfahrungen mit Querdenkenden?

Haben Sie Querdenkende in der Familie, im Freundeskreis, in der Nachbarschaft oder im Verein? Wie gehen Sie damit um? Und wie reagieren Vorstandsmitglieder von Vereinen, wenn Sie über Coronaleugnende in den eigenen Reihen informiert werden? Vorbildlich mit Ausschluss, wie die Bürgerinitiative Lennep? Oder erhielten Sie abfällige Absagen, in denen von völlig überflüssigen Diskussionen und oberflächlichen und polemischen Vorhaltungen gesprochen wird, und unterstellt wird, dass jegliche medizinisch Andersdenkende in der rechten Ecke platziert werden, weil offen angesprochen wurde, dass Querdenkende gemeinsam mit Rechtsextremen marschieren?

Senden Sie uns gerne Ihre Erfahrungen. Wir behandeln alle Quellen absolut vertraulich: redaktion@luettringhauser.de

Coronaleugnende sagen Hygienedemo ab

Die Coronaleugnenden aus Dortmund und Düsseldorf haben ihre Versammlung aufgelöst, weil nur 15 Menschen kamen. Beim Gegenprotest am Markt waren schon 60 Protestierende aufgelaufen, als allen schnell wieder abgesagt werden musste. Ein voller Erfolg für die Aktionsbündnisse Remscheid Tolerant und Muteinander, die Linksjugend Solid und auch die Jusos Remscheid, die zahlreich dabei waren.

Bei Rot aufgefahren: Ein Verletzter und hoher Sachschaden

Donnerstagnachmittag, 22. Oktober 2020 um 13.55 Uhr, ist es auf der Opladener Straße in Höhe des Ostlandweges zu einem Verkehrsunfall gekommen.

Ein 44-jähriger Burscheider stand mit seinem VW Golf auf der Opladener Straße vor einer roten Ampel. Ein 20-jähriger Opelfahrer aus Leichlingen war unterwegs in Richtung Witzhelden, erkannte das stehende Fahrzeug zu spät und fuhr mit voller Wucht hinten auf, so dass der VW mehrere Meter über die Kreuzung geschoben wurde. Glücklicherweise verfehlte der VW dabei zwei Fußgänger, die gerade bei Grün die Straße überquerten.

Nach eigenen Angaben sei der Unfallverursacher kurzzeitig durch Personen auf beiden Straßenseiten abgelenkt gewesen.

Durch den Unfall wurde der Burscheider leicht verletzt und konnte vor Ort in einem Rettungswagen ambulant behandelt werden. Er lehnte einen Transport in ein Krankenhaus ab.

Der Sachschaden wird auf circa 10.000 Euro geschätzt und dürfte bei beiden Fahrzeugen einen wirtschaftlicher Totalschaden darstellen.

Beide Pkw mussten abgeschleppt und die Fahrbahn gereinigt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie die anschließenden Bergungs- und Reiningungsarbeiten die Straße gesperrt und der Verkehr durch Polizisten geregelt. (ct)

Unfallverursacher flüchtet zu Fuß vom Unfallort

In der Nacht vom 21. auf den 22. Oktober 2020, gegen 23.15 Uhr, ist ein Ford Transit in Hünger verunfallt. Der Fahrer flüchtete nach dem Unfall mit hohem Sachschaden zu Fuß von der Unfallstelle.

Der Transporter war in Richtung Solingen-Burg auf der Straße Hünger (L 157) unterwegs und kam aus unbekanntem Grund nach links von der Fahrbahn ab. Dabei touchierte er mit dem linken Außenspiegel eine Straßenlaterne und kollidierte mit zwei geparkten Fahrzeugen.

Ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, entfernte sich der Unfallverursacher zu Fuß und wurde dabei von Anwohnern beobachtet. Die Zeugen berichteten, dass sich der Mann auf seiner Flucht auffallend taumelnd bewegte. Ob die Ursache für seinen auffälligen Gang eine Verletzung oder eine starke Alkoholisierung war, konnten die Zeugen nicht sagen. Bei der Durchsuchung des Transporters fanden die Polizisten keine Hinweise auf den Fahrer, dafür aber auf dem Beifahrersitz zwei Flaschen Bier.

Die Polizei suchte intensiv nach dem Fahrer, auch unter Zuhilfenahme eines Polizeihubschraubers mit Wärmebildkamera. Bislang konnte der Fahrer jedoch nicht aufgefunden werden.

Der flüchtige Fahrer wird wie folgt beschrieben: circa 50 bis 60 Jahre alt, osteuropäisches Aussehen, kurze dunkle Haare mit stark ausgeprägten Geheimratsecken, graue Softshelljacke, dunkle Hose. Der Ford wurde nach der Unfallaufnahme durch die Polizei sichergestellt, unter anderem zur Spurensicherung im Fahrzeug. Der Gesamtschaden am Ford, der Straßenlaterne sowie den zwei parkenden Pkw wird auf rund 22.000 Euro geschätzt.

Hinweise zum flüchtigen Unfallverursacher teilen Sie bitte unter Tel. 02202 205-0 mit. (ct)

Remscheid hält zusammen: Wir brauchen keinen Wanderzirkus der Verantwortungslosen!

Bündnis setzt ein Zeichen gegen Kundgebung von Corona-Leugner in unserer Stadt.

Für kommenden Sonntag haben Corona-Leugner, die sich selbst als „Querdenker“ bezeichnen, eine weitere Kundgebung in unserer Stadt angemeldet. Sie nehmen dabei das im Grundgesetz verbriefte Recht auf freie Meinungsäußerung und das Recht auf Demonstrationsfreiheit für sich in Anspruch.

Ein Bündnis von demokratischen Parteien, Wählergemeinschaften und Privatpersonen nimmt zur erneuten Kundgebung der sogenannten „Querdenker“ in unserer Stadt wie folgt Stellung:

Bei der der ersten Kundgebung von „Corona-Leugnern“ vom 05.  Oktober diesen Jahres, wurde von Redner*innen nicht nur die Existenz und die Gefährlichkeit des Covid 19 – Virus verneint oder relativiert, sondern unser demokratisches Gemeinwesen mit dem unerträglichen Vorwurf des Faschismus belegt und die Behauptung aufgestellt, unser Land sei eine Diktatur. Damit haben sich die „Corona-Leugner“ ein für alle Mal diskreditiert.

Dort, wo die Pandemie benutzt wird, um rechte Hetze zu verbreiten, wird die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit missbraucht!

Die Remscheider Bürgerinnen und Bürger lehnen mit überwältigender Mehrheit das Auftreten und die Thesen der Corona-Leugner ab. Bei den Teilnehmenden der ersten Kundgebung handelte es sich überwiegend um Auswärtige, die einem Demonstrationstourismus frönen. Sie stellen eine winzige Minderheit in unserem Land dar und versuchen, ihre Bedeutungslosigkeit durch Lautstärke aufwiegen zu wollen.

Wir brauchen keinen Wanderzirkus der Verantwortungslosen! Wir werden die zweite Welle der Covid 19 – Pandemie nicht meistern, indem wir das Virus und seine Gefährlichkeit leugnen oder relativieren, sondern indem jede und jeder Einzelne die notwendigen Abstands- und Hygieneregeln sowie die Regeln zum Tragen der Alltagsmasken einhält.

Wir halten die Kundgebung der Corona-Leugner in unserer Stadt für verantwortungslos und lehnen diese ab. Wir möchten weder ihr Auftreten noch ihre Botschaften unwidersprochen lassen.

Unter dem Motto „Respekt: Remscheid hält zusammen“ haben wir uns entschieden, entlang der Wegstrecke der Demonstrationsroute Botschaften des Mitdenkens und des Nachdenkens anzubringen.

Wir rufen die Stadt und die Polizei dazu auf, alles zu unternehmen, dass sich die Vorfälle vom 5. Oktober nicht wiederholen. Das beginnt schon bei der Frage des Abstandes zwischen den Teilnehmenden.

Unsere Solidarität am kommenden Sonntag gilt den Mitarbeiter*innen der Stadt sowie unseren Polizist*innen, die den Sonntag nicht bei ihren Familien verbringen können, sondern für unser Gemeinwesen im Einsatz sein müssen!

Unterstützende

Diesen Aufruf unterstützen: SPD-Unterbezirk Remscheid, CDU-Kreisverband Remscheid, Bündnis ’90 / Die Grünen – Kreisverband Remscheid, DIE LINKE – Kreisverband Remscheid und Wählergemeinschaft in Remscheid.