WM-Qualifikation: DFB-Frauen gegen Serbien live im ZDF

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen startet mit Spielen gegen Bulgarien und Serbien in die Qualifikation für die Fußball-WM 2023 in Australien und Neuseeland. Das ZDF überträgt am Dienstag, 21. September 2021, die Partie gegen Serbien ab 15.45 Uhr live aus Chemnitz. ZDF-Moderator Sven Voss begrüßt die Fußball-Fans aus dem Stadion an der Gellertstraße, Claudia Neumann kommentiert das Spiel.

Deutschland trifft in der WM-Qualifikationsgruppe H auf Portugal, Serbien, Israel, die Türkei und Bulgarien. Das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg darf sich trotz dieser lösbaren Aufgaben allerdings keine Patzer leisten: Nur die jeweiligen Gruppenersten qualifizieren sich für das WM-Turnier in Australien und Neuseeland, das erstmals mit der Rekordzahl von 32 Teilnehmern ausgetragen wird.

Wahl 2021: ZDF-Doku über den Kampf ums Kanzleramt

Wer wird auf Angela Merkel folgen? Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz trauen sich das Kanzleramt zu und sind derzeit mitten im Wahlkampf. Welche Eigenschaften bringen die drei mit für die angestrebte Aufgabe? Wie gehen sie um mit eigenen Fehlern und Schwächen, wie mit Widersachern aus den eigenen Reihen? Diesen Fragen geht die Dokumentation „Macht. Wechsel – Der Kampf ums Kanzleramt“ am Dienstag, 21. September 2021, 20.15 Uhr im ZDF und in der ZDFmediathek, nach. Für diesen Film haben Winnie Heescher und Lars Seefeldt die drei Kandidierenden monatelang mit der Kamera begleitet.

Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (B90/Grüne) im Mai 2021 zu Besuch bei einem Startup-Unternehmen in Köln. Die Perspektive als junge Mutter ist ihr wichtig, aber Aufnahmen mit ihren Kindern sind tabu. © ZDF/Lars Seefeldt
Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (B90/Grüne) im Mai 2021 zu Besuch bei einem Startup-Unternehmen in Köln. Die Perspektive als junge Mutter ist ihr wichtig, aber Aufnahmen mit ihren Kindern sind tabu. © ZDF/Lars Seefeldt

Die Beobachtung beginnt bei ihrem parteiinternen Kampf um ihre Nominierung und führt über die heiße Phase des Wahlkampfes bis kurz vor die Bundestagswahl. Die Dokumentation gibt einen Einblick in die Persönlichkeiten von Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz, analysiert deren Antworten auf die größten Herausforderungen der Zeit – Coronakrise und Klimawandel – und spiegelt den nervösen Politikbetrieb des Wahlkampfes 2021. 

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz im Juni 2021 beim Foto-Shooting für die Wahlplakate. Die Umfragewerte seiner Partei sind niedrig – Scholz glaubt trotzdem an einen Wahlsieg. © ZDF/Lars Seefeld
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz im Juni 2021 beim Foto-Shooting für die Wahlplakate. Die Umfragewerte seiner Partei sind niedrig – Scholz glaubt trotzdem an einen Wahlsieg. © ZDF/Lars Seefeld

Drei Remscheiderinnen im Kader der U20-Damennationalmannschaft für Noisy le Grand

Die Bundestrainer der U20-Damennationalmannschaft, Christina Klein und Thomas Tolk, haben den Kader bekannt gegeben, mit dem das Team am 25. und 26. September 2021 am Internationalen Turnier in Noisy-le-Grand (Paris/Frankreich) teilnehmen wird.

Im Kader stehen mit Annika Zech und Leonie Stucke zwei Feldspielerinnen sowie mit Annabel Pillenkamp eine Torhüterin der IGR Remscheid. Das Team wird in Noisy auf starke internationale Konkurrenz treffen. Die IGR Remscheid freut sich, dass es nach der langen Corona-Pause auch für das Nachwuchsteam der Damennationalmannschaft wieder los geht und gleich drei Blau-weiße mit an Bord sind!

Ratsentscheid: Keine neue Baumschutzsatzung für Remscheid

„Bei der gestrigen Ratssitzung stellte DIE LINKE einen Antrag zur Erneuerung der Remscheider Baumschutzsatzung, der von allen anderen Fraktionen abgelehnt wurde. Hintergrund des Antrags waren die hohen Zahlen von Fällungen geschützter Stadtbäume in den letzten drei Jahren – 678 an der Zahl.

Die Anzahl der Fällungen von kleineren Bäumen, die nicht unter die Baumschutzsatzung fallen, dürfte ungleich höher sein. Nachgepflanzt wurden lediglich 448 Bäume. „Jeder einzelne Stadtbaum ist wichtig im Kampf gegen den Klimawandel und das Artensterben. Wir können es uns nicht leisten mehr Bäume zu fällen als nachzupflanzen. Es müsste genau andersherum sein,“ so der umweltpolitische Sprecher Colin Cyrus. „Daher müssen wir mehr Bäume unter Schutz stellen, sodass mehr erhalten bleiben oder im Zweifel wenigstens mehr Gelder für Nachpflanzungen generiert werden.“

Gerade einmal knapp 20.000 Euro bekam die Stadt letztes Jahr an Ausgleichszahlungen für gefällte Bäume. Mit den Forderungen der Linken wären es deutlich mehr. Der Antrag der Linken orientierte sich zudem 1zu1 an der Musterbaumschutzsatzung des Städte- und Gemeindebunds NRW. „Das ist kein linksradikales Gremium, der Vorsitzende ist ein Bürgermeister der CDU. Dass sich die anderen Fraktionen nicht einmal überwinden können, den Schutz der Bäume in Remscheid auf dieses Niveau anzuheben, macht mich fassungslos“, so Cyrus weiter. „Alle reden vom Baum- und Klimaschutz und schmücken ihre Plakate mit ökologischen Phrasen, wenn es aber drauf ankommt, ist das nichts mehr wert. Besonders enttäuschen uns dabei die Grünen. Die Argumente gegen eine neue Baumschutzsatzung sind vorgeschoben und inhaltsleer. Es geht nur darum, potenzielle Investoren nicht abzuschrecken. In Remscheid erkennt man wie Umweltschutzbelange immer wieder Kapitalinteressen untergeordnet werden. Diese kurzfristige Politik müssen dann die jüngeren Generationen ausbügeln und bezahlen.“

Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid

Greenpeace: Diskussion mit Bundestagskandidat:innen

Greenpeace Remscheid diskutierte am 14.9. mit Politikern über Thema Klima- und Umweltschutz.

Es nahmen etwa 30 Personen teil, darunter Jürgen Hardt (CDU), Dr. Robert Weindl (FDP), Silvia Vaeckenstedt (Grüne), Shoan Vaisi (Die Linke) und Ingo Schäfer (SPD), die alle im Wahlkreis Solingen/Remscheid/Wuppertal II direkt für den Bundestag kandidieren. Andrea Wild und Peter Koch von Greenpeace Remscheid moderierten die Veranstaltung.

Es wurde schnell deutlich, dass der Schutz des Klimas für alle ein wichtiges und dringendes Ziel ist, aber über den richtigen Weg dorthin waren die Meinungen unterschiedlich. Während Shoan Vaisi kurzfristige, weitreichende Regelungen forderte, betonte Jürgen Hardt, dass man die Menschen überzeugen und nicht verschrecken sollte. Ein wichtiges Thema war die Verkehrspolitik. Während es Einigkeit bei der Förderung des öffentlichen Personenverkehrs gab, wurde über ein mögliches Tempolimit kontrovers diskutiert. Dr. Robert Weindl hielt ein generelles Tempolimit auf Autobahnen für unnötig. Silvia Vaeckenstedt führte aus, dass die Grünen bereits lange ein Tempolimit fordern und Ingo Schäfer erläuterte, dass aus seiner Erfahrung bei der Feuerwehr ein Tempolimit wichtig ist, damit Unfälle vermieden werden oder glimpflicher ablaufen. 

Weitere zentrale Themen waren die Energiepolitik, nachhaltige Landwirtschaft und die Vermeidung weiterer Flächenversiegelung. Andrea Wild schloss die Veranstaltung mit einem Dank an alle für die lebhafte Diskussion.

Sana: Hilfe für Kinder, Jugendliche und Familien in Not

Die Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) Wuppertal feiert in diesem Jahr 20-jähriges Bestehen. Sie wurde 2001 gegründet, um die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen fünf und 21 Jahren wieder herzustellen. Und das ist enorm wichtig – nicht erst seit Corona: Eine Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) bestätigt, dass immer mehr Kinder und Jugendliche in Deutschland unter psychischen Erkrankungen leiden.

Die Tagesklinik ist Teil des Zentrums für Seelische Gesundheit des Kinder- und Jugendalters des Sana-Klinikums Remscheid. Sie behandelt rund 150 Patientinnen und Patienten im Jahr und verfügt über 20 Therapieplätze. „Ob Depressionen, Angststörungen oder Persönlichkeitsstörungen: bei uns lernen die Kinder und Jugendlichen – mit Hilfe unseres großen therapeutischen Angebots – wieder aktiv zu sein und ihre Schwierigkeiten im Alltag möglichst selbstbestimmt zu lösen“, sagt Ulrike Kottsieper. Die Stationsleiterin der Tagesklinik ist, wie viele der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von Anfang an dabei und bestätigt, dass der Leidensdruck vieler Familien, nicht nur aktuell, enorm hoch ist.

Ein besonderer Schwerpunkt der Tagesklinik ist die Dialektische-Behaviorale Therapie für Adoleszente (DBT-A). Sie richtet sich an Jugendliche mit Störungen im Umgang mit Gefühlen, im zwischenmenschlichen Bereich sowie mit Selbstverletzungen und Suizidgedanken. Das Team um Oberärztin Denise Hahn bildet einen der Therapiestandorte in Deutschland, die eine erfolgreiche Zertifizierung erreicht haben: „Wir sind sehr froh und auch stolz, dass wir das gemeinsam geschafft haben. Es ist ein fortlaufender Prozess mit regelmäßigen Fortbildungen und unabhängigen Qualitätskontrollen, wovon das ganze Team in seiner Arbeit weiter profitiert.“ Aber auch alle weiteren kinder- und jugendpsychiatrischen Krankheitsbilder werden leitliniengerecht in der Tagesklinik behandelt. Ein großes Augenmerk liegt dabei auf dem familiensystemischen Blick und der intensiven Arbeit mit den Patienten und ihrem Umfeld.

Neben der Tagesklinik gibt es am KJP-Standort Wuppertal auch eine große Institutsambulanz, in der Kinder und Jugendliche bei psychischen Auffälligkeiten, familiären Schwierigkeiten, Problemen in der Schule oder mit Gleichaltrigen unterstützt werden. Krankenpfleger, Erzieher, Psychotherapeuten, Ärzte, Ergotherapeuten, Sozialarbeiter: Das fast 30-köpfige Team von Tagesklinik und Ambulanz eint die Liebe zum Beruf und der Wunsch, Familien zu helfen.

Alle gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für eine ambulante oder teilstationäre Behandlung. „Wir haben ganzjährig geöffnet und die Jugendlichen gehen währenddessen in unsere angegliederte Klinikschule. Unsere Erfolgsquoten sind hoch und der Kontakt zu vielen ehemaligen Patientinnen und Patienten bleibt lange bestehen. Das freut uns und bestätigt uns in unserer Arbeit“, sagt Ulrike Kottsieper. Der Dank des gesamten Teams geht auch an den Förderverein, der Patienten, Tagesklinik und Ambulanz seit vielen Jahren engagiert unterstützt und das Wohl der Kinder fördert.

Kontakt

Institutsambulanz und Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters. Anschrift: Weststraße 103, 42119 Wuppertal und Telefon 0202 758450.

Bergische IHK unterstützt bei Unternehmensnachfolge

Am 22. September findet ein Sprechtag zum Thema Nachfolge für Unternehmen und Gründer statt.

Die Bergische IHK bietet in Zusammenarbeit mit der Steuerberaterkammer Düsseldorf am 22. September einen Nachfolgesprechtag an. Das Angebot richtet sich an kammerzugehörige Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihren Betrieb abgeben wollen. Zudem werden Gründerinnen und Gründer angesprochen, die mit der Übernahme eines bestehenden Unternehmens den Weg in eine Selbstständigkeit gehen wollen.

Bei Einzelgesprächen mit Steuerberatern und Experten der Bergischen IHK können Nachfolgefragen diskutiert werden. Die Themen reichen von Nachfolgersuche über Finanzierung und Förderung bis hin zu steuerrechtlichen Fragen und Kaufpreisermittlung. Auch emotionale Aspekte und familiäre Hintergründe spielen oftmals eine wichtige Rolle. Eine rechtzeitige Nachfolgeplanung sichert im Ernstfall die Handlungsfähigkeit und bewahrt das Unternehmen vor möglichem Schaden.

Interessierte Mitgliedsunternehmen der Bergischen IHK und Interessenten, die auf der Suche nach einem zu übernehmenden Unternehmen sind, können sich einen kostenlosen Termin für den Sprechtag reservieren. Weitere Informationen gibt es bei Andre Scheifers, T. 0202-2490-777 und unter a.scheifers@bergische.ihk.de.

ZDF-Politbarometer September III 2021

SPD konstant vor Union/K-Frage: Scholz weiter klar vor Laschet und Baerbock

Weiterhin ist die parteipolitische Lage sehr stabil. Auch nach der TV-Debatte bei ARD und ZDF gibt es kaum Bewegung in der Politbarometer-Projektion. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die CDU/CSU auf 22 Prozent und die SPD auf 25 Prozent. Die AfD könnte mit 11 Prozent rechnen, die FDP mit 11 Prozent und die Linke mit 6 Prozent (alle unverändert). Die Grünen würden einen Punkt abgeben und erzielten 16 Prozent. Die anderen Parteien lägen zusammen bei 9 Prozent (plus 1), darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erreichen würde. Damit hätte von den Zweier-Bündnissen lediglich eine Koalition aus SPD und CDU/CSU eine knappe Mehrheit. Reichen würde es auch für eine Ampel aus SPD, Grünen und FDP, für eine Regierung aus CDU/CSU, Grünen und FDP sowie für Rot-Grün-Rot.

Insgesamt geben diese Projektionswerte, bei denen auch die statistischen Fehlerbereiche von Umfragen zu berücksichtigen sind, lediglich das Stimmungsbild für die Parteien zum jetzigen Zeitpunkt wieder und stellen keine Prognose für den Wahlausgang am 26. September dar. Bis dahin kann es durch kurzfristige Entwicklungen, koalitionstaktische Überlegungen und unterschiedliche Mobilisierungserfolge der verschiedenen Parteien noch zu Veränderungen kommen. Zudem wissen, ähnlich wie zum entsprechenden Zeitraum vor vier Jahren (Sep. 2017: 39 Prozent), aktuell 38 Prozent noch nicht sicher, ob sie wählen wollen und wenn, dann wen.

Bundestagswahl: Große Mehrheit hält Rennen für offen

Für 82 Prozent und Mehrheiten in allen Parteianhängergruppen steht noch nicht fest, wer die Bundestagswahl gewinnen wird. Lediglich 17 Prozent sagen, das sei schon klar (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils „weiß nicht“). Gut eine Woche vor der letzten Bundestagswahl 2017 stellte sich die Situation für die Befragten ganz anders dar: Damals meinten nur 41 Prozent, dass das Rennen noch offen ist und mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent) hielt es bereits für entschieden.

Koalitionsmodelle: Alle wenig überzeugend

Die derzeit diskutierten Koalitionsmodelle, die nach den Projektionswerten eine rechnerische Mehrheit hätten, stoßen bei den Befragten auf mehr Ablehnung als Zustimmung. Noch am besten schneidet eine Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP ab, die 37 Prozent gut fänden und 39 Prozent schlecht (egal: 21 Prozent). Eine von der SPD geführte große Koalition fänden 34 Prozent gut und 45 Prozent schlecht (egal: 19 Prozent). Noch kritischer beurteilt werden eine Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, Grünen und FDP, für die sich 30 Prozent (schlecht: 52 Prozent; egal: 16 Prozent) aussprechen und eine von der Union geführte große Koalition mit ebenfalls 30 Prozent Zustimmung (schlecht: 55 Prozent; egal: 14 Prozent). Am wenigsten Zuspruch erhält ein Bündnis aus SPD, Grünen und Linken, das von 27 Prozent positiv und von 56 Prozent negativ (egal: 15 Prozent) bewertet wird. Bei den von der SPD geführten Bündnissen gibt es in den eigenen Reihen sowohl eine mehrheitliche Unterstützung für eine Ampel als auch für eine große Koalition, nicht aber für Rot-Grün-Rot. So fänden 60 Prozent der SPD-Anhänger/innen eine Koalition aus SPD, Grünen und FDP gut und 54 Prozent eine Koalition aus SPD und Union, aber nur 39 Prozent eine Koalition aus SPD, Grünen und Linken.

Wichtige Themen für die Wahlentscheidung: Soziale Gerechtigkeit vorn

Anders als bei der Liste der wichtigsten Probleme in Deutschland, auf der Klimawandel ganz oben steht, spielt für die eigene Wahlentscheidung bei den meisten Befragten das Thema soziale Gerechtigkeit die größte Rolle. Als sehr wichtig bezeichnen das 53 Prozent (Sep. I: 51 Prozent), 43 Prozent (39 Prozent) nennen den Klimaschutz, 25 Prozent (21 Prozent) das Thema Flüchtlinge und Asyl und 22 Prozent (23 Prozent) die Coronapandemie.

K-Frage: Scholz hält Vorsprung

Sowohl bei der Frage nach der Eignung als Kanzler oder Kanzlerin als auch nach der Präferenz für einen der drei Kandidaten liegt Olaf Scholz weiterhin mit klarem Abstand vor seinen Mitbewerbern. Mit 67 Prozent traut ihm eine deutliche Mehrheit das Amt zu (nicht geeignet: 28 Prozent). Armin Laschet bezeichnen lediglich 29 Prozent als kanzlerfähig (nicht geeignet: 67 Prozent) und Annalena Baerbock kommt hier nur auf 26 Prozent (nicht geeignet: 69 Prozent).

Am liebsten als Kanzler oder Kanzlerin hätten 48 Prozent (unverändert) Olaf Scholz, Armin Laschet wünschen sich 22 Prozent (plus 1) und Annalena Baerbock 15 Prozent (minus 1). Der Rückhalt in den eigenen Reihen fällt weiterhin bei Olaf Scholz am größten aus, 88 Prozent der SPD-Anhänger setzen auf ihn als Kanzler, Armin Laschet und Annalena Baerbock haben jeweils rund zwei Drittel der eigenen Anhänger/innen hinter sich.

Top Ten: Kaum Bewegung

Bei der Beurteilung nach Sympathie und Leistung („Was halten Sie von?“) liegt Angela Merkel weiterhin auf Platz eins mit einem Durchschnittswert von 2,4 (Sept. II: 2,4) auf der Skala von +5 bis -5. Mit deutlichem Abstand folgen Olaf Scholz mit 1,6 (1,6), Robert Habeck mit 1,2 (1,2) und Markus Söder mit 1,2 (1,2). Im Mittelfeld liegen Christian Lindner mit 0,4 (0,3), Annalena Baerbock mit 0,1 (0,0) und Jens Spahn mit 0,0 (0,1). Heiko Maas kommt auf 0,0 (0,1), Friedrich Merz verschlechtert sich auf minus 0,3 (0,0) und Schlusslicht bleibt Armin Laschet mit minus 0,4 (minus 0,5).

Hintergrund

Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 14. bis zum 16. September 2021 bei 1.406 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei wurden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/-zwei Prozentpunkte.

Das letzte Politbarometer vor der Wahl sendet das ZDF am Donnerstag, 23. September 2021, im heute-journal. Weitere Informationen zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen: https://forschungsgruppe.de.

Fußgänger stößt Radfahrer um

Am Donnerstagabend (16.09.2021) kam es in Wuppertal zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Fußgänger und einem Radfahrer.

Ein 42-jähriger Radfahrer befuhr gegen 18:05 Uhr den Gehweg der Jägerhofstraße in Richtung Von-der-Heydt-Park, als ein ihm entgegenkommender Fußgänger lautstark seinen Unmut darüber äußerte. Anschließend stieß er den in Fahrt befindlichen Zweiradfahrer um. Dieser kam dabei zu Fall und erlitt Verletzungen.

Der Fußgänger, der in Begleitung eines Hundes war, kümmerte sich nicht um den Verletzten und setzte seinen Weg fort.

Der Fußgänger wird als etwa 28 bis 33 Jahre alt beschrieben. Er ist circa 1,85 Meter groß und von stämmiger, untersetzter Statur. Er hat kurze rote Haare, einen roten Vollbart, eine helle Hautfarbe und blaue Augen. Außerdem war er Brillenträger. Bei dem mitgeführten Hund soll es sich um einen kleinen schwarzen Hund, ähnlich einem Spitz, gehandelt haben.

Zeugen gesucht

Zur Klärung des Sachverhaltes hat das Verkehrskommissariat die Ermittlungen aufgenommen. In diesem Zusammenhang werden Zeugen des Vorfalls gesucht. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0202/284-0 entgegen. (weit)

Töttern! – Die fünf Bundestagskandidat*innen im Streitgespräch

Das Format „Töttern“, vom Lüttringhauser Kulturkreis.jetzt initiiert, hat sich durchgesetzt. Schon einige Abende sind diskutierfreudig und friedlich, wenn auch hier und da mal hitzig, durchgeführt worden. Dass sich die fünf Bundestagskandidat*innen der demokratischen Parteien im Wahlbezirk 103 (Solingen – Remscheid – Wuppertal II) zusammensetzen und unter der Moderation von Thorsten Greuling über Gott und die Welt debattieren, kommt in der Regel nicht so häufig vor. Und so war denn auch das Aufeinandertreffen der Politikerin und der Politiker die einzige derartige Veranstaltung in Remscheid und eine der größten im ganzen Wahlkreis. Im Saal des CVJM in Lüttringhausen hatten sich am Mittwochabend (15. September, eineinhalb Wochen vor der Bundestagswahl) 50 Interessierte eingefunden.

Der Abend entwickelte sich schnell zu einer „typischen“ Wahlkampfveranstaltung. Thesen und Aussagen wurden hier bestätigt, dort vehement bestritten, und so entwickelte sich ein quirliges Hin und Her aus politischen Statements, kernigen Gegenreden, gelegentlichem Kopfschütteln und durchaus hitzigen Diskussionen.

„Mein Sohn ist 12“, eröffnete Thosten Greuling humorvoll den Abend, „und fragte mich: Du, Papa, kann ein Mann eigentlich Bundeskanzlerin werden? Er kennt es halt nicht anders.“

Kann ein Mann eigentlich Bundeskanzlerin werden?

Shoan Vaisi, Silvie Vaeckenstedt, Dr. Robert Weindl, Ingo Schäfer, Jürgen Hardt und Moderator Thorsten Greuling. Foto: Peter Klohs
Shoan Vaisi, Silvie Vaeckenstedt, Dr. Robert Weindl, Ingo Schäfer, Jürgen Hardt und Moderator Thorsten Greuling. Foto: Peter Klohs

Aber schnell konzentrierte sich die politische Runde auf globale und lokale Themen. Shoan Vaisi (Die Linke) kam vor zehn Jahren aus dem Iran nach Deutschland und könnte als erster Flüchtling in den Bundestag einziehen. Er konstatierte das völlige Versagen der Bundesregierung in Afghanistan, eine Aussage, die Jürgen Hardt von der CDU und Ingo Schäfer (SPD) so nicht stehenlassen wollten. „Der Anfang unseres Engagements in Afghanistan war gut. Das Ende war nicht so glücklich“, äußerte sich Hardt.

Im Weiteren bekam vor Allem der SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz sein Fett weg. „Der hat den Altschulden-Fonds auf sehr unseriöse Weise in die Welt gesetzt, einfach so, ohne Absprache“, warf Hardt in die Runde und erntete vehementen Widerspruch von Schäfer. Dr. Robert Weindl (FDP) dazu süffisant: „Interessant, wie sich die beiden den schwarzen Peter zuschieben. Dabei vergessen sie, dass richtige Arbeit auf uns wartet: Die Digitalisierung, die Verkehrswende, die Klimafragen.“

Weiterer Streitpunkt war die von den Linken geforderte „Reichensteuer“. Schäfer dazu: „Wir lehnen es ab, dass immer die kleinen Leute die Kohlen aus dem Feuer holen. Jetzt sind auch mal die Besserverdienenden dran.“ Natürlich waren Hardt und Dr. Weindl mit dieser Aussage nicht einverstanden. Insbesondere der FDP-Kandidat ließ es sich nicht nehmen, den Stellenwert, den für seine Partei die Industrie einnimmt, immer wieder zu betonen. „Wir werden die Steuern senken, damit die Industrie brummt.“ Und fügte hinzu: „Es ist ja nicht so, dass wir keine Schulden machen wollen. Aber ich fördere die Wirtschaft ja nicht, indem ich Steuern erhöhe.“ Hardt und Dr. Weindl waren sich darin einig, dass eine höhere Steuerlast nicht bedeute, dass man mehr Geld einnehme.

"Wohlstand, der mit Umweltzerstörung erreicht wird, ist ein schlechter Wohlstand. Wir sollten Angst davor haben, was geschieht, wenn nichts geschieht in der Klimapolitik", entgegnet Silvia Vaeckenstedt zu Dr. Robert Weindl. Foto: Peter Klohs
„Wohlstand, der mit Umweltzerstörung erreicht wird, ist ein schlechter Wohlstand. Wir sollten Angst davor haben, was geschieht, wenn nichts geschieht in der Klimapolitik“, entgegnet Silvia Vaeckenstedt zu Dr. Robert Weindl. Foto: Peter Klohs

„Wohlstand, der mit Umweltzerstörung erreicht wird, ist ein schlechter Wohlstand.“

Silvia Vaeckenstedt, B90/Die Grünen

Die große Stunde von Silvia Vaeckenstedt (Bündnis 90 / Die Grünen) schlug beim Thema Klimakatastrophe. „Nur wo Grün draufsteht, ist auch Grün drin“, sagte sie selbstbewusst. „Wir“, und sie sah in die Runde, „wollen alle das Gleiche. Aber wir Grünen wollen es schneller.“ Nach Ansicht des FDP-Vertreters steht die Industrie für die Klima-Wende bereit. „Die wartet nur darauf, das man ihr sagt, wie das vonstatten gehen soll.“ Silvia Vaeckenstedt hielt dagegen. „Wohlstand, der mit Umweltzerstörung erreicht wird, ist ein schlechter Wohlstand. Wir sollten Angst davor haben, was geschieht, wenn nichts geschieht in der Klimapolitik.“ Klare Vorgaben an die Unternehmen forderte Shoan Vaisi. „70 Prozent der Umweltbelastungen stammen von 100 Großkonzernen. Das ist doch Wahnsinn.“ Jürgen Hardt dazu: „Deutschland trägt 2 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes. Es ist für mich völlig klar, dass die große Lösung jetzt nicht aus unserem Land kommt.“ – „Ein CO2-Deckel macht Sinn“, meinte Robert Weindl. Man könnte synthetische Kraftstoffe entwickeln. Und Wasserstoff einbeziehen. „Es gibt verschiedene Arten, die Umwelt zu entlasten.“

Ingo Schäfer (li.) und Jürgen Hardt (re.). Foto: Peter Klohs
Ingo Schäfer (li.) und Jürgen Hardt (re.). Foto: Peter Klohs

Eine Frau aus dem Publikum, die sich als alleinerziehende Mutter zu erkennen gab, fragte Jürgen Hardt: „Sie alle haben sich Umweltschutz auf die Fahnen geschrieben. Warum reden Sie alle nur und tun nicht einfach?“ Die wenig souveräne Antwort des CDU-Kandidaten: „Weil es dann weniger Jobs für alleinerziehende Mütter geben würde. Punkt.“ Deutlicher Unmut im Publikum. Shoan Vaisi kommentierte: „Typisch CDU.“ Die Gemütswellen beruhigten sich jedoch wieder.

Weitere Themen waren die auch im Wahlkreis 103 bemerkbare Kinderarmut und deren Bekämpfung, der immer größer werdende Bundestag (Ingo Schäfer: „Der Bundestag ist bald das zweitgrößte Parlament der Welt – nach China!“) und von den Kandidaten bevorzugte Koalitionen. Schäfer und Hardt wollten dazu keine allzu verbindliche Antwort geben („Wir schauen nach der Wahl, was machbar ist“), und alles andere – die Unmöglichkeit einer Koalition zwischen Linken und CDU, die Präferenz der Grünen in Richtung SPD, das Offenhalten aller Optionen bei der FDP – konnte man sich als einigermaßen politisch interessierter Mensch auch denken.

Der Abend zeigte deutlich auf, wo die großen Themen der fünf demokratischen Parteien liegen. Moderator Thorsten Greuling leitete die Diskussion souverän. Eine andere Partei, die in den bundesdeutschen Umfragen im unteren zweistelligen Bereich angesiedelt ist und mit der niemand, noch nicht einmal die Rechtsaußen der CDU, koalieren wollen, war an diesem Abend nicht dabei und wurde auch nicht vermisst.

Gemeinsames Posieren nach der Tötterrunde: Shoan Vaisi, Dr. Robert Weindl, Ingo Schäfer, Silvia Vaeckenstedt, Jürgen Hardt, Kulturkreis.jetzt-Leiterin Ulla Wilberg und Moderator Thorsten Greuling. Foto: Sascha von Gerishem
Gemeinsames Posieren nach der Tötterrunde: Shoan Vaisi, Dr. Robert Weindl, Ingo Schäfer, Silvia Vaeckenstedt, Jürgen Hardt, Kulturkreis.jetzt-Leiterin Ulla Wilberg und Moderator Thorsten Greuling. Foto: Sascha von Gerishem

Klimagerechtigkeit: GEPA-Kampagne zur Fairen Woche

„Climate Justice – Let’s Do It Fair“: Die GEPA startet zur Fairen Woche europäische Klimagerechtigkeitskampagne und hat bietet als Aktionsprodukt vegane Klimaschokolade mit Dattelsüße: #Choco4Change vegan

Zu einem menschenwürdigen Leben für die Handelspartner im Globalen Süden gemäß dem Motto der Fairen Woche gehört auch das Thema Klimagerechtigkeit. Denn die Klimakrise verschärft auch die globalen Ungleichheiten: Diejenigen, die am wenigsten dafür verantwortlich sind – die Menschen im Globalen Süden – sind am stärksten von ihren Folgen betroffen.

Zusammen mit Mitgliedern der European Fair Trade Association (EFTA) aus insgesamt sechs Ländern hat die GEPA (mit einem Livestream) am 16.09.2021 eine europäische Klimakampagne unter dem Motto: „CLIMATE JUSTICE – LET’S DO IT FAIR“ gestartet. Ziel ist es, gerade auch vor dem Klimagipfel in Glasgow (UN-Klimakonferenz COP 26) vom 31.10. bis 12.11.2021 auf die Dringlichkeit von klimagerechtem Handeln für die Partnerorganisationen im Globalen Süden aufmerksam zu machen. Mit dem gemeinsamen visuellen und politischen Auftritt machen die Fair Handelsorganisationen aus Italien, Österreich, Frankreich, Belgien, Spanien und Deutschland darauf aufmerksam, wie der Faire Handel und alle Engagierten Teil der Lösung in der Klimakrise sein können.

Als Aktionsprodukt für die Kampagne hat die GEPA eine vegane Variante der Klimaschokolade #Choco4Change mit Dattelsüße statt Zucker vorgestellt. So wird konkret, was der Faire Handel vor Ort leistet und wie der GEPA-Partner Beni Ghreb aus Tunesien beim Umgang mit dem Klimawandel unterstützt werden kann.

Filmclips, Social Media-Posts, Hintergrundinfos

Die Kampagne ist multimedial und international angelegt: Mit vier kurzen plakativen Filmclips auf Englisch mit Untertiteln in fünf Sprachen (Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Englisch), einem längeren Beitrag mit O-Tönen von Handelspartnern aus dem Globalen Süden sowie mit Social Media-Posts und Hintergrundinformationen wendet sie sich an engagierte Konsument*innen und Multiplikator*innen, die Weltladenbewegung sowie die allgemeine Öffentlichkeit.

„Wir wollen mit dieser europäischen Kampagne dazu beitragen, dem Klimakolonialismus den Kampf anzusagen, und machen uns europäisch und international stark für Klimagerechtigkeit“, sagte GEPA-Geschäftsführer für Marke und Vertrieb, Peter Schaumberger. „Wir sind ganz nah an der zunehmend existenzbedrohenden Realität unserer Handelspartner – daher ist Handelsgerechtigkeit für uns die elementare Grundlage, damit die Menschen am Beginn der Lieferkette dem Klimawandel trotzen können.“

Klimaneutral, klimafreundlich, klimagerecht

„Für den Fairen Handel der GEPA ist Klimagerechtigkeit schon lange ein zentrales Anliegen“, erklärte Andrea Fütterer, Leiterin der GEPA-Abteilung Grundsatz und Politik. „Die Klimakrise ist eben keine reine Umweltkrise, sondern vor allem auch eine ethische und politische Krise, die nicht bewältigt werden kann, ohne die Grundlagen des globalen Wirtschaftssystems zu ändern. Unser umfassender Ansatz der Klimagerechtigkeit geht daher über „Klimaneutralität“ hinaus“, so Andrea Fütterer. Für die GEPA gehört dazu nicht nur, CO2-Emissionen zu vermeiden und zu reduzieren, sondern auch verschiedene Aufforstungsprojekte, Bio-Anbau und Bio-Diversität zu fördern sowie Bildungs-, Öffentlichkeits- und politische Lobby-Arbeit zu leisten.

Vegane Klimaschokolade #Choco4Change

Stück für Stück zur neuen Verarbeitungsanlage: Pro verkaufte Tafel fließen unter dem Motto „Mein Beitrag“ 20 Cent in die Anschaffung einer neuen Verarbeitungsanlage für gemahlene Datteln. Auf diese Weise haben die Kleinbäuer*nnen eine Chance, den Auswirkungen der Klimakrise entgegenzutreten. Neben angemessenen Preisen erhalten sie dafür zusätzlich eine Fairtrade-Prämie, die Investitionen in die Zukunft ermöglicht.

„Die Bauern von Beni Ghreb leiden natürlich sehr unter dem Klimawandel, denn der Temperaturanstieg und der Wassermangel haben zum Austrocknen der Früchte und zu einer verminderten Größe geführt. Das entspricht nicht den Wünschen der Kunden, die saftigere und größere Datteln haben möchten“, erklärte Sadok Saidi, Gründer und Geschäftsführer von Beni Ghreb aus Tunesien, einer Organisation von Dattelproduzent*innen. „Deshalb kann rund 30 Prozent der Früchte nicht vermarktet werden. Wegen dieses Problems setzen wir große Erwartung in die neue Dattelschokolade der GEPA, zumal die Früchte gesund sind und gut schmecken.“

Weitere Infos zur neuen veganen Klimaschokolade wie etwa eine Musterkalkulation finden sich unter www.gepa.de/choco4change

Nachhaltigkeitsbloggerin Sonja Walke setzt sich unter @tinygreenfootsteps zum Beispiel auf Instagram kritisch mit Nachhaltigkeitsthemen auseinander. Mit dem Blick auf junge Menschen sagte die 22-Jährige: „Für meine Generation ist Klimagerechtigkeit ein ganz zentrales Thema: Zum einen, weil es für uns bedeutet, von den älteren Generationen zu fordern, dass sie uns einen intakten Planeten hinterlassen. Zum anderen bedeutet es für uns, unsere eigene Verantwortung – vor allem gegenüber dem Globalen Süden und gegenüber marginalisierten Gruppen – anzuerkennen. Als Konsumentin freue ich mich, bei Firmen wie der GEPA faire Produkte einkaufen zu können, weil sie kein Greenwashing betreibt, sondern schon sehr lange faire Handelsbeziehungen pflegt“.

Politische Postkartenaktion

Mit einer Postkartenaktion begleitet von Social Media Posts will die GEPA alle Engagierten dazu auffordern, im Vorfeld der Klimakonferenz COP 26 einen Appell an den Kommissar für Klimaschutz in der EU-Kommission zu schicken: Die Bedürfnisse von Kleinbäuerinnen und -bauern und ihrer Organisationen im Hinblick auf Finanzmittel, Fortbildungen und fachkundige Beratung sollen berücksichtigt werden, damit diese sich gegen die unvermeidbaren Folgen der Klimakrise wappnen und ihre Lebensgrundlagen erhalten können. Weitere Infos zur Postkartenaktion und auch zur europäischen Klimakampagne finden sich im neuen Klimaspecial unter www.gepa.de/klimagerechtigkeit Dort sind auf der Kampagnenseite www.gepa.de/climatejustice-letsdoitfair auch die Kurzclips im GEPA-Youtube-Kanal verlinkt.

Bezugsquellen

Die neue vegane bio und faire Klimaschokolade ist erhältlich für 2,79 Euro pro Tafel (80 Gramm) und besteht rein aus natürlichen Zutaten wie Kakao, fein gemahlenen Datteln, Haselnussmark und Vanilleextrakt. Es gibt sie in den Weltläden und bei Weltgruppen, im Bio-, Lebensmittel-, und Naturkosthandel, im Vertrieb Außer-Haus-Service (Firmenkantinen, Tagungsstätten) sowie im Onlineshop für Endkunden unter www.gepa-shop.de

Zeugenaufruf: Brandstiftung in der Kölner Straße

Am Montag, den 13.09.2021, gegen 10:30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Kölner Straße zu einem Brand (siehe Bericht von rs1.tv unten auf der dieser Seite).

Ein Paketbote bemerkte den Brand einer unbewohnten Wohnung im ersten Obergeschoss, die zurzeit saniert wird. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen. Im Zuge der Ermittlungen der Kriminalpolizei wurde durch einen Brandursachensachverständigen eine vorsätzliche Brandstiftung als Grund des Brandgeschehens festgestellt. Darauf weisen unter anderem verschiedene Brandherde an unterschiedlichen Stellen der Wohnung hin.

Der Sachschaden liegt bei circa 50.000 Euro.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Bericht von rs1.tv

Spitzenreiter am Rhein gefordert

Nachdem dem Remscheider TV JUDOTEAM am vergangenen Wochenende der perfekten Start in die 2. Bundesliga gelungen ist, möchten die Bergischen am kommenden Samstag (18.09) um 15 Uhr in der Kurt-Rieß-Sportanlage in Leverkusen nun siegreich nachlegen.

Am Rhein kommt es dabei zum Duell der Aufsteiger. Sowohl der JT Holten, als auch der SV Nienhagen sind, wie die Remscheider auch, neu in der 2. Bundesliga.

Auch auf Cedric Thyssen (grau) wird es am Samstag ankommen. Foto: Jürgen Steinfeld
Auch auf Cedric Thyssen (grau) wird es am Samstag ankommen. Foto: Jürgen Steinfeld

Den ersten Kampf des Tages wird das JUDOTEAM gegen den JT Holten bestreiten. Die Oberhausener sind gut in die Saison gestartet und haben bereits die ersten Punkte einfahren können. Und auch der zweite Remscheider Gegner am Samstag, der SV Nienhagen, hat bereits auf sich aufmerksam machen können. So schickten die Niedersachsen in eigener Halle bereits den Meisterschaftsanwärter JC Koriouchi Gelsenkirchen mit 5:2 nach Hause.

Das JUDOTEAM ist also gewarnt und wird die Gegner nicht unterschätzen. Dennoch geht man in dieser Saison erstmals als Tabellenführer und Favorit auf die Matte und wird alles tuen, um dieser Rolle gerecht zu werden. Sollten dem JUDOTEAM zwei weitere Siege gelingen,  hätte man anschließend am letzten Kampftag (02.10) die riesen Chance in der Sporthalle Neuenkamp vor eigenem Publikum den Aufstieg in die erste Bundesliga perfekt zu machen.

Seebrücke Remscheid beteiligt sich am Klimacamp

Im Rahmen des diesjährigen Klimacamps vom 17.9-25.9.2021 auf dem Theodor-Heuss-Platz beteiligt sich die Seebrücke Remscheid am 18.9 mit einer Bild- und Banneraktion. Hintergrund ist, dass der Klimawandel bereits heute der größte Grund für die Flucht von Menschen weltweit ist. Laut Weltklimarat IPCC muss die Menschheit, bei einer Erderwärmung von 2°C, mit zusätzlichen 280 Millionen Flüchtlingen weltweit rechnen. Die Menschen flüchten vor Naturkatastrophen wie dem steigenden Meeresspiegel, langanhaltenden Dürren, Überschwemmungen und Wirbelstürmen. Ihr Schutzstatus ist jedoch prekär. Die Genfer Flüchtlingskonvention erkennt Klimawandel noch nicht als Fluchtgrund an. Ob Umwelt-, Klima- oder Katastrophenflüchtling, es handelt sich immer um Menschen wie uns. Unwürdiges Leben in Lagern wie Samos oder Lipa darf nicht weiter geduldet werden. Allein in den den Lagern Dadaab und Kakuma in Kenia sitzen derzeit 420.000 Menschen perspektivlos fest.

Die Seebrücke Remscheid, als zivilgesellschaftliches Bündnis, fordert vollste Anstrengungen beim Klimaschutz, ein Recht auf Flucht, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und ein starkes, solidarisches Europa. Seit 2018 bieten bereits 250 Kommunen Menschen in Not, weit über den bürokratischen Verteilschlüssel hinaus, als „sichere Häfen“ eine dauerhafte Lebensperspektive. Höchste Zeit für Remscheid diesem positivistischen Beispiel zu folgen.

Sascha Koch, Sabine Yündem
(Sprecher*innen der Seebrücke Remscheid)