Koordinierung klinischer Intensivkapazitäten im Bergischen Städtedreieck

Gemeinsame Presseerklärung der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal | Regionale  Koordinierung klinischer Intensivkapazitäten erforderlich – Solingen stellte Notkapazitäten für Remscheid zur Verfügung – Bund und Land zum Handeln aufgefordert.

Auch im Bergischen Städtedreieck steigen die Corona-Inzidenzwerte und Fallzahlen teilweise exponentiell. Durch die steigenden Erkrankungszahlen ist auch mit steigenden Patientenzahlen in den Kliniken und insbesondere mit Steigerungen auf den Intensivstationen zu rechen. Mit Blick auf den bereits jetzt hohen Grad der klinischen und insbesondere auch der intensivmedizinischen Auslastung der Krankenhäuser fand auf Initiative der Stadt Remscheid am vergangenen Freitag eine Videokonferenz zwischen den bergischen Oberbürgermeistern Tim Kurzbach (Solingen), Dr. Uwe Schneidewind (Wuppertal) und Burkhard Mast-Weisz (Remscheid), den jeweiligen Krisenstabsleitungen und weiteren Vertretern der Städte statt.

Notkapazitäten für Remscheid in Solingen

Die Stadt Remscheid verfügt lediglich über ein Akutkrankenhaus, welches im Bereich der Intensivmedizin bereits jetzt stark ausgelastet ist. Neben dem bestehenden Stufenkonzept zur Aufrechterhaltung der intensivmedizinschen Behandlungskapazitäten in Remscheid hat die Stadt Solingen im Nachgang des o. g. Gesprächs mitgeteilt, dass für die intensivmedizinische Versorgung von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Remscheid bei einer Covid 19-Erkrankung ab sofort Notfallplätze bezogen auf die gesamt verfügbaren Intensivplätze in Solingen berücksichtigt werden. Hierzu hat der Solinger Krisenstab die intensivmedizinische Situation in Solingen unter Berücksichtigung aller Umstände betrachtet und als zureichend bezeichnet. Nach dieser Abwägung kann die Stadt Solingen in ihren tagesaktuell fortgeschriebenen Planungen derzeit fünf intensivmedizinische  Plätze für Remscheid bereitstellen. Aufgrund der sehr dynamischen Lageentwicklung ist dies im Falle eines veränderten Solinger Bedarfes neu zu betrachten.  

Oberbürgermeister Tim Kurzbach dazu: „Wir im Bergischen stehen hier Seite an Seite; wir werden lokal alles in unserer Macht stehende für die Gesundheit unserer bergischen Bürgerinnen und Bürger ermöglichen.“ Das Solinger Angebot wurde mit Dankbarkeit seitens des Remscheider Krisenstabes aufgenommen. „Diese Unterstützung durch die Stadt Solingen geschieht im Vorgriff auf eine größere Gesprächsrunde mit dem Ziel, die Behandlungskapazitäten im Bergischen Land lokal zu koordinieren. Hierfür wird es ein gemeinsames Gespräch zwischen den drei Oberbürgermeistern, den Leitern der Krisenstäbe und insbesondere den Vertretern aller akutversorgenden Kliniken im Städtedreieck geben“, so Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz.  

Auch mit einem gemeinsamen Schreiben an Landesgesundheitsminister Laumann und Bundesgesundheitsminister Spahn will man auf die schwierige Situation in den Kliniken hinweisen: Land und Bund müssen jetzt – wie im Frühjahr bereits praktiziert – regulierend eingreifen. Nicht zwingend erforderliche elektive Eingriffe müssen verschoben werden; die Kliniken benötigen zum Ausgleich eine Pauschale für freigehaltene Betten. „Die aktuellen Zahlen sind alarmierend.  Anders als bei der Spitze im April ist zudem ein Abklingen der Kurve nicht in Sicht. Einzelne Zentren liegen bereits an der Grenze ihrer Kapazitäten. Daher sind jetzt erneut verbindliche Zusagen des Bundes über Ausgleichszahlungen notwendig, damit die Häuser planbare Aufnahmen und Operationen zugunsten freier Betten für Notfälle verschieben können.“, stellt Wuppertals Oberbürgermeister Dr. Uwe Schneidewind abschließend fest.

Neuinfektionen an Remscheider Schulen

Hier in Kurzform weitere von Positivfällen betroffenen Schulen, die seit heute von Quarantänemaßnahmen betroffen sind:

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Volltreffer bei Verkehrskontrolle

In der Nacht zu Dienstag (10. November 2020) haben Polizeibeamte aus dem Nachtdienst in Langenfeld im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle einen wahren „Volltreffer“ gelandet und eine 37-jährigen Solinger festgenommen, der sich nun mit einer ganzen Reihe von Strafverfahren auseinandersetzen muss.

Gegen 1:30 Uhr war den Polizeibeamten in Langenfeld-Wiescheid, auf der Straße Landwehr in Fahrtrichtung Solingen, ein grauer Renault Clio aufgefallen, in dem zwei Männer saßen. Als die Polizeibeamten den Fahrer daraufhin zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle anhielten und die Kennzeichen kontrollierten, stellten sie fest, dass diese gestohlen und zur Fahndung ausgeschrieben waren. Außerdem konnte der Fahrer keinen Führerschein vorweisen.

Mehrfachstraftäter auf Drogen

Bei der daraufhin durchgeführten Durchsuchung des Autos wurden die Beamten weiter fündig: So fanden sie bei dem Fahrer, einem 37-jährigen Solinger, eine geringe Menge Kokain sowie eine geringe Menge Cannabis. Bei dem Beifahrer, einem 31-jährigen Solinger, fanden die Beamten zudem eine Sturmhaube. Ferner stellten die Beamten in dem Auto ein Messer mit einer 30 Zentimeter langen Klinge sicher. Außerdem fanden die Beamten Einbruchswerkzeug in dem Auto.

Da sich bei dem Fahrer der Verdacht ergab, dass er unter Drogeneinfluss stand, musste er mit zur Polizeiwache nach Langenfeld, wo die ärztliche Entnahme einer Blutprobe angeordnet und durchgeführt wurde.

Der Renault Clio wurde von der Polizei aufgrund der unklaren Besitzverhältnisse sichergestellt. Gegen den Solinger wurden gleich mehrere Strafverfahren eingeleitet – unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, wegen des Verdachts einer Straftat nach dem Pflichtversicherungsgesetz, wegen einer Straftat nach dem Betäubungsmittelgesetz, wegen Urkundenfälschung sowie wegen des Verdachts des Diebstahls von Kraftwagen. Zudem wurde eine Anzeige wegen des Fahrens unter Drogeneinwirkung erstattet.

Nach Abschluss der erkennungsdienstlichen Maßnahmen durfte der Mann die Wache wieder verlassen. Die Ermittlungen gegen den 37-jährigen Solinger dauern nach wie vor an.

Bundesverwaltungsamt unterstützt Gesundheitsamt bei der Kontaktpersonennachverfolgung

Das Remscheider Gesundheitsamt freut sich über personelle Unterstützung, die das in Köln ansässige Bundesverwaltungsamt kurzfristig zugesagt hat. Ab heute (10.11.) wird ein Mitarbeiter, der im Rahmen einer behördeninternen Abfrage Interesse bekundet hat, das Remscheider Gesundheitsamt in Vollzeit bei der Kontaktnachverfolgung zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Pandemie unterstützen. Seine Abordnung nach Remscheid gilt bis zum 31. Dezember.

Trotz Pandemie: Pflegeberatung und Wohnberatung erreichbar

Auch und gerade in diesen verunsichernden Zeiten besteht bei der Stadt Remscheid weiterhin das Angebot der trägerunabhängigen Beratung von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen. Interessierte erhalten bei der Pflegeberatung Informationen über das in Remscheid vorhandene ambulante und (teil-)stationäre Angebot. Auch darüber hinaus bestehende Fragen rund um die Pflege wie beispielsweise zu Finanzierungsmöglichkeiten oder zur Entlastung von Angehörigen können angesprochen werden. Die Beratung ist anonym und kostenlos.

Gleiches gilt für die städtische Wohnberatung. Hier erhalten Interessierte passgenaue Informationen zum „Wohnen im Alter“– zum Beispiel zu Möglichkeiten der Wohnraumanpassung oder zu technischen Hilfsmitteln, zu Umbaumaßnahmen sowie zu Finanzierungsmöglichkeiten.

Coronabedingt ist sind die Dienststellen zwar zur Zeit geschlossen, eine telefonische Beratung ist allerdings in jedem Fall möglich. In Einzelfällen kann – unter Einhaltung der Hygieneschutzmaßnahmen – auch ein Hausbesuch erfolgen.

Die Pflegeberatung ist unter den Rufnummern (0 21 91) 16 – 27 40 oder 16 – 27 44 erreichbar. Anfragen und Rückrufbitten können auch per E-Mail unter pflegeberatung@remscheid.de übermittelt werden.

Die Wohnberatung erreichen Interessierte unter der Rufnummer (0 21 91) 16 – 26 39 oder per E-Mail unter wohnberatung@remscheid.de.

Bezirksvertretung Süd: SPD, GRÜNE und FDP bilden Listenverbindung

SPD, GRÜNE und FDP bilden eine gemeinsame Liste für die anstehende Wahl des Bezirksbürgermeisters und seines Stellvertreters im Südbezirk.

Mit dem bisherigen Bezirksbürgermeister Stefan Grote (SPD) an der Spitze gehen SPD, GRÜNE und FDP in die konstituierende Sitzung der Bezirksvertretung Süd am kommenden Mittwoch. Auf dem zweiten Platz der Liste steht FDP-Mann Sven Chudzinski, der im Falle seiner Wahl die nächsten fünf Jahre der stellvertretende Bezirksbürgermeister des Südbezirks wäre. Auf SPD, GRÜNE und FDP entfallen sieben der elf Sitze in der Bezirksvertretung.

SPD, GRÜNE und FDP werden in den nächsten fünf Jahren in der Bezirksvertretung zusammenarbeiten, um gemeinsam die wichtigen Projekte für den Südbezirk umzusetzen. Hierzu gehören unter anderem eine attraktive Nahversorgung, die Sanierung des Freibades Eschbachtal, der Stärkung des Kuckuck als Naherholungszentrum und der Durchstich von der Intzestraße auf die Lenneper Straße.

Vorsicht vor „Liebesbetrügern“

Mit einer vorgetäuschten Beziehung hat ein Betrüger eine 65-Jährige aus Radevormwald um mehrere tausend Euro geprellt.

Der Betrüger hatte über ein Dating-Portal Kontakt mit der Radevormwalderin aufgebaut. Nach ersten Chats folgten auch Telefonate und ein reger WhatsApp-Austausch. Der Mann, angeblich ein in Deutschland wohnender Amerikaner, machte mehrfach Treffen mit seiner Chat-Partnerin aus, die er jedoch immer wieder kurz vorher absagen musste. Mal war seine in Amerika wohnende Mutter verstorben, dann musste er deren Beerdigung vorbereiten, er erlitt einen Herzinfarkt, erkrankte an Corona oder war für mehrere Wochen für die UNO unterwegs. Verbunden waren diese Ereignisse immer mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung, zum Beispiel für erforderliche Flugreisen, Beerdigungskosten, Medikamente. Erst als sich die 65-Jährige selbst bei Verwandten Geld für die Unterstützung ihrer Internetbeziehung leihen wollte, kippte der Betrug auf.

Musterbeispiel für Love-Scamming

Dieser Sachverhalt ist ein Musterbeispiel für eine weitverbreitete Betrugsmasche, die in Fachkreisen Love Scam oder Romance Scam genannt wird. Neben dem finanziellen Verlust bricht es den Betroffenen oftmals auch das Herz, weil ihre Gefühle schamlos ausgenutzt werden und sich die Hoffnungen auf eine gemeinsame Zukunft plötzlich in Luft auflösen.

Die professionell und oftmals aus dem Ausland agierenden Täter bauen die Kontakte über Partnerbörsen oder soziale Medien auf. Ihre Fake-Accounts versehen sie dabei gerne mit im Internet zu findenden Bildern von zumeist gutaussehender Damen und Herren. Hier kann schon mal die Google-Bildersuche schnell für Klarheit sorgen, ob es womöglich ein Betrüger auf einen abgesehen hat. Die eigentlichen Betrugstaten werden zum Teil von langer Hand vorbereitet – erst nach vielen Chats, E-Mails und Telefonaten geschehen plötzlich dramatische Ereignisse, die mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung verbunden sind. Spätestens dann sollten alle Alarmglocken schrillen! Scheuen Sie sich nicht, sich mit Ihrer Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Verbindung zu setzten – diese kennt die Maschen der Betrüger und kann so dafür sorgen, dass Sie nicht in eine solche „Liebesfalle“ tappen.

Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie auch im Internet auf den Seiten der Polizeiberatung: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/

Feuerwehr musste 61-Jährigen nach missglücktem Fahrmanöver befreien

Leichte Verletzungen hat sich ein 61-jähriger Autofahrer am Donnerstag zugezogen, der von einem Parkplatz aus eine etwa 6 Meter hohe Böschung hinunterfuhr und von der Feuerwehr aus seinem Auto befreit werden musste.

Der Reichshofer hatte gegen 09.45 Uhr von einem Parkplatz an der Straße „Am Alten Berg“ mit seinem Auto starten wollen. Das direkt an einer etwa 6 Meter hohen Böschung abgestellte Auto geriet dabei ungewollt ins Rollen. Der Wagen fuhr die Böschung hinab und kam im dortigen Gestrüpp zum Stillstand. Weil sich die Karosserie verzogen hatte, konnte der 61-Jährige sein Auto nicht wieder verlassen, weshalb die Feuerwehr anrückte, um ihn aus seiner misslichen Lage zu befreien. Mit leichten Verletzungen brachte ihn ein Rettungswagen in das Gummersbacher Krankenhaus.

Jugendliche beim Aufbrechen eines Baggers erwischt

Gegen 01.50 Uhr in der Nacht auf den 5. November meldeten Anwohner der Straße Neyetal drei Jugendliche, die sich an einem Bagger zu schaffen machten. Bei Eintreffen der Polizei flüchteten die Jugendlichen in einen nahegelegenen Wald; ein 14-Jähriger konnte von der Polizei festgehalten, die beiden anderen 16 und 17 Jahre alten Mitstreiter inzwischen ermittelt werden. An dem Bagger hatten die drei eine Türe aufgebrochen. Im Rahmen der Ermittlungen fand die Polizei bei den Jugendlichen noch ein Mountainbike, ein Mädchenfahrrad sowie ein Verkehrszeichen auf. Die Jugendlichen räumten ein, dass diese gestohlen sind; sie wurden von der Polizei sichergestellt.

20-Jähriger nach räuberischem Diebstahl in Untersuchungshaft

Wegen räuberischen Diebstahls ermittelt die Justiz gegen einen 20-Jährigen, der am Mittwoch in einem Wipperfürther Lebensmittelmarkt bei einem Ladendiebstahl ertappt worden ist.

Eine Ladendetektivin hatte den aus Wipperfürth stammenden Tatverdächtigen dabei beobachtet, wie er Getränkedosen in einer mitgeführten Tasche verschwinden ließ. Nachdem er diese beim Verlassen des Geschäftes nicht bezahlt hatte, versuchte der junge Mann zu flüchten, als die Detektivin ihn darauf ansprach. Es kam zu einem Gerangel, bei dem beide zu Boden gingen. Der 20-Jährige konnte von der Detektivin und weiteren Zeugen überwältigt und der Polizei übergeben werden. Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen fanden sich noch Modeaccessoires, die er nach eigenen Angaben auch gestohlen hatte, sowie Betäubungsmittel. Gegen den Tatverdächtigen, der über keinen festen Wohnsitz verfügt, erließ das Amtsgericht Wipperfürth am Donnerstag einen Untersuchungshaftbefehl.

Zwei versuchte Wohnungseinbrüche

Am vergangenen Freitag und Samstag (06. und 07.11.) ist die Polizei zu zwei versuchten Wohnungseinbrüchen gerufen worden.

Am Freitagnachmittag (06.11.) gegen 17:36 Uhr haben zwei Unbekannte an einem Haus in der Straße Hohe Birk im Ortsteil Dhünn mehrere Male geklingelt. Als der anwesende Hausbesitzer nicht sofort öffnete, begaben sich die zwei Unbekannten an ein Badezimmerfenster und versuchten dieses aufzubrechen. Der Hausbesitzer begab sich in das Badezimmer und erwischte eine unbekannte Frau dabei, wie sie gerade das Fenster aufhebelte. Als er lautstark an das Fenster klopfte, flüchtete die Frau mit einer Begleitperson. Die Frau war schlank, circa 170 cm groß, hatte schulterlange blonde Haare und trug helle Kleidung. Die Begleitperson kann nicht beschrieben werden.

Am Samstagmittag (07.11.) um 12:00 Uhr stellte ein Mieter fest, dass Unbekannte in seine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Wirtsmühler Straße eingedrungen sind. Die Wohnungstür im 2. Obergeschoss wurde aufgehebelt und eingetreten. Es wurde offensichtlich nichts entwendet, da der neue Mieter noch im Umzug befindlich ist. Vier Tage zuvor war die Wohnungstür noch intakt.

Zu beiden Tatorten wurde der Erkennungsdienst gerufen, um eine Spurensicherung durchzuführen.

Hinweise und Zeugen

Wer kann Aussagen treffen oder sachdienliche Hinweise geben? Bitte an die Polizei RheinBerg unter der Rufnummer 02202 205-0 wenden.

Vom Handy abgelenkt: Pkw fährt vor einen Baum

Vorletzte Nacht (09.11.) gegen 01:25 Uhr ist ein Pkw auf der Mülheimer Straße vor einen Baum gefahren. Ein 33-jähriger Bergisch Gladbacher fuhr mit seinem BMW auf der Mülheimer Straße in Richtung Köln und kam aus zunächst unbekanntem Grund nach rechts von der Fahrbahn ab. Er prallte vor drei Betonpfosten und stieß vor einen Baum auf dem Gehweg.

Die Betonpfosten wurden durch die Wucht des Aufpralls auf den Gehweg und in einen angrenzenden Garten geschleudert. Ein Rettungswagen wurde angefordert, jedoch benötigte der Fahrer nach eigener Einschätzung keine Behandlung.

Im Rahmen der Unfallaufnahme gab der Mann zu, vor Fahrtantritt Alkohol getrunken zu haben. Er sei von seinem Handy abgelenkt gewesen und wäre deshalb verunfallt. Zudem war er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Ihm wurden zwei Blutproben entnommen. Der BMW wurde abgeschleppt. Der Sachschaden wurde auf insgesamt 8.200 Euro geschätzt. Den Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren. (ct)